11 Restaurants in der Südstadt, die liefern oder Take Away anbieten

Während der Coronakrise müssen viele Restaurants und Cafés umdenken und bieten deswegen nur noch  Take-Away- oder Lieferservice an – das gilt auch für die Südstadt. Bestellen könnt ihr euer Essen entweder vorab telefonisch, online oder direkt vor Ort. Natürlich fehlen in dieser Liste auch einige Adressen, andere werden sich im Laufe der Zeit vielleicht entscheiden, ihre Take-Away-Zeiten zu ändern oder doch nur noch zu liefern. Deswegen schaut vorher auf die jeweilige Seite der Läden oder ruft direkt an, damit ihr wisst, wie genau die Öffnungszeiten und die Angebote sind. Schließlich wollen wir gerade alle keine unnötigen Wege zurücklegen. Viel Spaß beim zuhause schlemmen und support your local food dealer!

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© Die Fette Kuh Burger essen in der Fetten Kuh

Kölns wohl bekanntester und auch beliebtester Burger-Laden ist "Die Fette Kuh" an der Bonner Straße. Erfolgsrezept des Ladens: In die leckeren Burger kommen nur hochwertige Zutaten – zudem ist fast alles handgemacht. Das Fleisch stammt von niederrheinischen Weidetieren, wird nie gefroren und täglich frisch gewolft und die Brötchen werden jeden Tag frisch vom Meisterbäcker hergestellt. Für Veggies gibt es alternativ Parasolpilz oder ein veganes Patty aus Kichererbsen und Jungweizen. Für zusätzliche Abwechslung sorgen saisonale Specials. Und: Fritten-Fans sollten unbedingt die Chilli Cheese Fritten probieren. Seit 2012 gibt es den Kult-Imbiss in der Südstadt nun schon – und der ist so beliebt, dass es mittlerweile sogar ein Buch über ihn gibt. "Das fette Buch" erzählt nicht nur die Story des Ladens, sondern beinhaltet auch noch Rezepte, mit denen ihr die leckeren Burger nachbauen könnt. Wer noch mehr Merch will, für den hat "Die Fette Kuh" auch noch ein eigenes Messer, eigenes Bier, Shirts und Schürzen im Repertoire.

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© Christin Otto Moderne koreanische Küche im Downtowner

Dort, wo früher das Bad Ape zuhause war, versorgt das Downtowner die Südstadt nun mit koreanischer Küche. Bibimbap, Bulgogi, koreanische Pfannkuchen und Dumplings, aber auch Eintöpfe, Korean Fried Chicken und Spezialitäten wie Schweinebauch stehen auf der Karte des hübschen Restaurants an der Severinstraße. Wer vor allem mit der klassischen koreanischen Küche vertraut ist, der wird im Downtowner die ein oder andere Überraschung erleben. Denn Küchenchef Sie-Hoon Youn kocht zwar authentisch, aber mit modernem Twist und zeitgemäßen Kochmethoden. So wird beispielsweise das Bulgogi-Rindfleisch sous vide gegart, hauchdünn geschnitten und erst dann zu kleinen Fleischbällchen geformt, die schließlich im vor Hitze brodelnden Feuertopf landen. Auch das Bibimbap hat er dank einer Extraportion Rohkost und hausgemachter Saucen zu einer gesünderen Variante gepimpt. Apropos gesund: An Veganer und Vegetarier ist im Downtowner dank diverser Gemüse- und Tofu-Gerichte ebenfalls gedacht. Kleiner Tipp: Zum Essen eine der hausgemachten Limonaden bestellen – die sind zwar recht süß, aber außergewöhnlich im Geschmack und wirklich süffig.

  • Downtowner Korean Urban Restaurant
  • Severinstraße 164, 50678 Köln
  • Dienstag – Donnerstag: 12–15 Uhr und 18–22 Uhr, Freitag: 12–15 Uhr und 18–23 Uhr, Samstag: 13–23 Uhr, Sonntag: 13–22 Uhr
  • Mehr Info
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© Sophie Franz Nachhaltig schlemmen im frau mahér

Das frau mahér in der Südstadt war den meisten bisher unter dem Namen Wippn’bk bekannt. Seit der Neueröffnung ist alles anders: neuer Name, neue Einrichtung, neues Konzept – alles aus den Händen von Nadja Mahér und Thomas Wippenbeck, die das Restaurant auch bisher geführt haben. Das Motto lautet nun: nachhaltig, regional, bio. Gemüse und Milch kommen von Höfen im Umland, Tee und Kaffee sind biozertifiziert und exotische Früchte findet man in Zukunft weniger auf der Speisekarte. Die Preise wurden dafür leicht angepasst, vor allem Fisch und Fleisch können etwas teurer werden – dafür steigt aber auch die Qualität. Morgens könnt ihr hier mit verschiedenen Frühstücksplatten und Eierspeisen, Pancakes und dicken Stullen in den Tag starten. All die leckeren Gerichte könnt ihr natürlich auch bestens auf der Terrasse genießen. Aktuell arbeitet das Team wegen Corona daran, dort auch bei kaltem Wetter gut 20 beheizte Plätze anbieten zu können – gegen Ende der Woche sollen die mit Naturstrom betriebenen Infrarot-Strahler stehen.

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© Christin Otto Französische Finesse in der Brasserie Capricorn [i] Aries

Die Brasserie Capricorn [i] Aries in der Südstadt ist schon von Weitem eine Augenweide, denn wenn man hier im Sommer die zauberhaft eingedeckten Tische auf der Terrasse samt Blumendeko sieht, möchte man eigentlich nur eines: sich setzen und genießen – nicht nur das wunderschöne Ambiente, sondern natürlich auch das Essen. Die wechselnde Speisekarte bietet französische Küche vom Feinsten, mit modernem Twist und immer lecker. Wer die Zeit hat, mittags vorbeizuschauen, der sollte die Gelegenheit nutzen, denn dann gibt das Drei-Gänge-Menü schon für 33 Euro.

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© Christin Otto Echt neapolitanische Pizza bei 485Grad in der Südstadt

Im 485Grad ist das Rezept für den Pizzateig ein ganz besonderes: 72 Stunden muss er ruhen, bevor er verarbeitet wird, die Zutaten kommen aus der Region und um den einzig wahren neapolitanischen Genuss zu erzeugen, wird die Pizza bei 485Grad für nur 60 Sekunden im Steinofen gebacken. An dem Ergebnis scheiden sich die Geister. Manche reden von der besten Pizza der Welt, andere beschweren sich über die spezielle Konsistenz, die mehr luftig-weich als knusprig-kross daher kommt. Wer sich für diese Art des Bodens begeistern kann, der kann dann wiederum zwei andere Lager unter einen Hut bringen: Veggies und Fleischfresser. Auf der Karte findet ihr nämlich nicht nur vegetarische Optionen, sondern sogar drei vegane Pizzen. Fleischfresser dürfen sich auf Zutaten wie Chorizo oder Fenchel-Salami freuen.

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© Christin Otto Röllchen futtern in der Sushiteria

Auch direkt an der Severinstraße könnt ihr leckere Röllchen futtern – und zwar in der Sushiteria. Crunchy Rolls, Inside Out Rolls, Makis, Sashimi – hier bleiben kaum Wünsche offen. Neben traditionellem Sushi und ausgefallenen Kreationen wie den Rocket Rolls, die in Reispapier gewickelt werden, bekommt ihr aber auch ausgewählte warme Speisen. Ramen, Reis- und Nudelgerichte stehen für all diejenigen zur Wahl, denen gerade nicht so nach Sushi ist.

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© Sophia Schillik Wein, Drinks und Mittelmeerküche im Phaedra

Der neue Grieche in der Südstadt kann auch italienisch. Ein bisschen spanisch und französisch hat er ebenfalls drauf. Manchmal dreht er sogar noch eine Runde nach Marokko und Tunesien. Ein Mittelmeer-Cruiser sozusagen, der sich in vielen Küchen zuhause fühlt und sich das Beste aus diesen kulinarischen Welten heraussucht. Es gibt eine kleine Vorspeisenkarte, Bouillabaisse oder Risotto als Zwischengang und vier Hauptgerichte. Unbedingt probieren sollte man hier den Skinos Sour und den Taim von der Aperitivkarte. Wem es vor allem die griechische Küche angetan hat, den verwöhnt die Karte mit Mezze wie Bio-Bifteki vom Lavasteingrill, kretischer Bauernsalat und gefüllte Weinblätter, sowie Vorspeisen wie Moussaka oder gegrillter Oktopus mit Fetacreme.

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© Alisa Welzel Rosticceria Massimo – klein, quirlig und lecker

Zuallererst: Wer im Massimo essen möchte, der sollte unbedingt vorher reservieren. Der kleine Italiener in der Südstadt hat nämlich gerade mal Platz für etwa 20 Leute und ist ziemlich beliebt. Das liegt vor allem am guten Essen, denn im Massimo gibt es Pasta, Pizza und Co. wie in Italien – und das in gemütlicher Wonzimmeratmosphäre. Da kann es schon mal passieren, dass es etwas lauter wird und man sich mit wildfremden Menschen an einer langen Tafel wiederfindet. Doch der kommunikative Kölner hat damit ja zum Glück kein Problem und genießt gerne einen quirligen und vor allem leckeren Abend. Das Massimo ist dafür jedenfalls der ideale Ort. Bei gutem Wetter stehen auch draußen ein paar Tische, an denen man sich bei Vitello Tonnato und Aperol Spritz dann wirklich fühlt wie in Bella Italia.

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© Yvonne Zißler Original mexikanisch bei Casita Mexicana

Zu Beginn der Severinstraße findet man Burritos, die sich noch am mexikanischen Original orientieren. Das sieht man schon an der Einrichtung, denn bereits beim Betreten des Restaurants fallen einen als erstes die knallbunt-bemalten Wände ins Auge. Den Burrito stellt man sich hier zwar nicht selbst zusammen, man hat allerdings die Wahl zwischen Fleisch oder Veggie und auch die Salsa könnt hier bestimmen. Das Grundgerüst ist immer das Gleiche: Tortilla, Käse, Pinto-Bohnen und Salat. Außerdem bekommt ihr hier eine dünnere und etwas längliche Burrito-Ausführung geboten.

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© Sweet Sushi Extreme-Rollen und warme Speisen bei Sweet Sushi

Sushi-Fans haben wahrscheinlich aufgeatmet, als das Sweet Sushi eine zweite Filiale in der Südstadt eröffnet hat. Das beliebte Sushi hat nämlich dafür gesorgt, dass der ursprüngliche Laden in der Innenstadt regelmäßig überfüllt war. Nun gibt es das sweete Sushi glücklicherweise an zwei Standorten in Köln. Die Zutaten sind frisch, hochwertig und stammen von lokalen und internationalen Lieferanten. Auch ausgewählte saisonale Zutaten werden in die Sushi-Kreationen eingebunden. Absoluter Renner sind die Sushi Extreme-Rollen und die Crunchy Rolls – weil sie jede Menge Zutaten kreativ vereinen und einfach super lecker sind. Wem nicht nach kalter Küche ist, der bekommt im Sweet Sushi übrigens auch jede Menge warme Gerichte, darunter die beliebten Ramen. Wie wär's also mal mit einer Edo Chicken Ramen oder einer Crispy Duck Ramen? Doch lieber Pho? Auch kein Problem – die gibt es nämlich genauso wie diverse Wok-Gerichte und Donburi.

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© Toscanini Toscanini – die vielleicht beste Pizza der Stadt

Zuallererst sei gesagt: Wer im Toscanini essen gehen möchtet, sollte vorab unbedingt einen Tisch reservieren. In diesem Italiener ist es nämlich selbst unter der Woche oft voll. Aber das spricht natürlich nur für sich. Denn dieses Restaurant ist nicht umsonst so beliebt. Die Toscanini-Pizza ist in ganz Köln bekannt und so manch einer schwört, es sei die beste der Stadt. Übrigens könnt ihr eure Pizza auch vegan bestellen. Die Portionen sind riesig und das Essen ist immer frisch zubereitet. Neben der tollen Pizza gibt es außerdem knackige Salate, frischen Fisch, handgemachte Pasta und eine ausgewählte Weinkarte. Unter der Woche bietet das Toscanini zwischen 12 und 14.30 Uhr zudem ein täglich wechselndes Drei-Gang-Mittags-Menü für schmale 10,90 Euro an.

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