11 Kölner*innen, von denen wir viel zum Thema Rassismus lernen können

© Omar Lopez | Unsplash

Der Kampf gegen Rassismus zieht sich schon viel zu lange durch die Geschichte – und auch unsere deutsche Gesellschaft kann noch viel dazu lernen. Oft leisten dabei gerade PoC selbst wichtige Aufklärungsarbeit, um für die eigenen Rechte zu kämpfen und Diskriminierung und Rassismus den Kampf anzusagen. Dabei gibt es verschiedene Herangehensweisen: Manche informieren auf Instagram, schreiben über ihre Erfahrungen, andere verarbeiten ihre Gedanken in Kunst oder Comedy. Wir haben euch eine Liste mit spannenden Menschen zusammengestellt, von denen wir auf jeden Fall noch etwas lernen können.

1. Jasmina Kuhnke aka Quattromilf

Jasmina Kuhnke dürfte vielen unter dem Namen "Quattromilf" bekannt sein – so nennt sie sich nämlich auf Instagram und Twitter. Und da macht sie sich auch Luft, über alles, was in unserer Gesellschaft schief läuft und wozu sie einfach mal ihre Meinung sagen muss. Das ist meistens nicht nur ziemlich wahr, sondern oft auch witzig: Jasmina ist nämlich auch noch Stand-Up-Comedienne. Achja, vierfache Mutter ist sie auch, aber das habt ihr am Namen bestimmt schon erraten.

2. Alice Hasters

Alice Hasters haben wir zwar inzwischen in die Hauptstadt ziehen lassen müssen, sie ist aber gebürtige Kölnerin. In ihrem Buch "Was weiße Menschen nicht über Rassismus hören wollen" erzählt sie von ihren Erfahrungen und erklärt zum Beispiel warum "Darf ich mal deine Haare anfassen?" und "Wo kommst du eigentlich her?" von Rassismus geprägte Fragen sind. Alice arbeitet als Journalistin und hat außerdem ihren eigenen Podcast "Feuer & Brot", indem sie Themen wie Feminismus, Politik und Rassismus bespricht. Auf jeden Fall reinhören!

3. Fatima Remli

Wie die meisten spannenden Persönlichkeiten dieser Liste, steht für Fatima nicht nur ein Thema im Fokus: Sie setzt sich für Integration und Gleichberechtigung ein, für Feminismus und Frauenrechte. Außerdem ist sie im Kölner Fortbildungszentrum muslimischer Frauen aktiv – auf Instagram erfahrt ihr mehr über sie und bekommt auch mit, wo sie ihre Gedanken in interessanten Artikeln veröffentlicht.

4. Minh Thu Tran

Der Podcast "Rice and Shine" ist ein Projekt von der Kölner Journalistin Minh Thu Tran und Vanessa Vu. Die beiden sprechen über die Erfahrungen vietnamesischer Menschen in Deutschland, über Politik, Gesellschaft und das Leben in der Diaspora. Dabei geht es auch um Vorurteile, um Rassismus und um die eigene Identität. Wen interessiert, was Minh Thu Tran sonst so zu sagen hat, hört ihr am besten bei DLF Nova zu oder folgt ihr auf Twitter.

5. Yasmine M'Barek

Yasmine M'Barek ist freie Autorin und studiert in Köln – und wer fast täglich ihre interessanten und differenzierten Einschätzungen zu Politik und Gesellschaft hören will, folgt ihr am besten auf Instagram, wo sie viele Highlight-Stories zu verschiedensten Themen gespeichert hat. Ansonsten schreibt sie zum Beispiel für die taz und hat einen eigenen Podcast: Auf einen Polittee.

6. Rebell Comedy

Eine ganz eigene Weise, sich mit Rassismus und Diskriminierung auseinanderzusetzen, ist Humor: Rebell Comedy, ein Stand-Up-Ensemble aus Comedians unterschiedlicher Herkunft, ist da vorne mit dabei. Von Ususmango und Babak Ghassim in Aachen gegründet, kommen die meisten Mitglieder aus dem Raum NRW – auch die Kölnerin Enissa Amani, die in Sachen Rassismus kein Blatt vor den Mund nimmt, war mal Teil der Gruppe. Bei Rebell Comedy geht es zwar nicht nur um Rassismus, trotzdem sind Vorurteile und eigene Erfahrungen immer wieder Teil des Programms. Achtung: Es geht nicht immer nur lustig zu – zum Beispiel beim Gedicht "Hinter uns mein Land".

7. Marius Jung

Marius Jung ist Kabarettist und Moderator aus Köln. Seine Bühnenprogramme beschäftigen sich mit Rassismus und Diskriminierung – zum Beispiel unter dem Motto "Singen können die alle". In der ZDF Mediathek könnt ihr euch außerdem eine spannende Doku mit Marius Jung zur Geschichte von Rassismus ansehen. Und erst kürzlich war er Teil von Carolin Kebekus' "Brennpunkt im Ersten".

8. Souzan AlSabah

Souzan AlSabah ist Expertin für intersektionale Gesundheit. Als Therapeutin, Sexualpädagogin und Empowermenttrainerin liegt ihr Fokus vor allem auf den Schnittstellen von Rassismus und Sexismus. Souzan AlSabah schreibt außerdem Kinderbücher und hat einen eigenen YouTubekanal.

9. Seyda Kurt

Seyda Kurt ist Journalistin in Berlin und Köln und gibt außerdem Workshops zu diskriminierungsfreiem Sprachgebrauch. Eine Übersicht über ihre Texte, die sie zum Beispiel bei Zeit Online und der taz veröffentlicht, findet ihr auf ihrer Website. Wer uptodate bleiben will, folgt Seyda natürlich auch auf Twitter.

10. Emilene Wopana Mudimu

Emilen Wopana Mudimu betreibt in Aachen das Jugendkulturprojekt „KingzCorner“, aufgewachsen ist sie in Köln, wo sie auch den Großteil ihres Lebens verbracht hat. Als Sozialpädagogin referiert, workshopt und moderiert sie zu den Themen Rassismuskritik, Schwarzem Empowerment und Afrohaar. Auch auf Instagram leistet sie jede Menge wichtige Aufklärungsarbeit, durch die ihr euch direkt und kostenlos weiterbilden könnt.

11. Fatima Khan

Fatima Khan ist Moderatorin, Kuratorin und Künstlerin und setzt sich auf unterschiedliche Weise mit Rassismus auseinander. Sie war Teil des Gründungsteams von q[lit]*clgn, dem ersten feministischen Literaturfestival Deutschlands hier in Köln. Den Themen Intersektionalität und Identität nähert sie sich auch auf künstlerische Weise in ihren Stories auf Instagram.

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