Was diese Woche wichtig wird: Pop-Up-Biergarten in Planung und rotgefärbte Brunnen rund um den Dom

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Worüber diskutiert die Stadt in dieser Woche, was sind die großen Themen und was ist eigentlich los in Köln und der Welt? Wer mitreden will, muss up to date bleiben. Doch auch wir wissen: Das ist manchmal gar nicht so einfach. Genau darum liefern wir euch jeden Montag einen kleinen Überblick, der euch helfen soll, durch (fast) jeden Small Talk zu kommen.

Rotgefärbte Brunnen in der Innenstadt

Seit Samstagabend hat sich das Stadtbild um den Dom herum verändert: Mehrere Brunnen wurden von Aktivist*innen blutrot eingefärbt, um gegen Tierleid zu protestieren. Auf der Facebook-Seite von Animal Rebellion kann man sich dazu einen Livestream ansehen.

Die Aktion macht nicht nur auf die Ausbeutung von Tieren, sondern auch auf den Zusammenhang von Tierhaltung und Pandemien aufmerksam – auf die Brunnen wurde außerdem der Schriftzug "Animals bleed for human greed" gesprüht. Laut der Aktivistengruppe handelt es sich bei der Farbe um nicht-schädliche, abbaubare Farbe.

Neue Idee für Pop-Up-Biergarten

Auch am letzten Wochenende war abends wieder einiges los – vor allem rund um den Zülpicher Platz, am Stadtgarten und am Rheinboulevard. An der Zülpicher Straße mussten Menschenansammlungen aufgelöst werden, außerdem wurden einige Gastro-Betriebe kontrolliert und teilweise Verstöße gegen die Corona-Auflagen aufgenommen.

Um eine Alternative zu den Ansammlungen zu bieten, haben Kölner Gastronomen die Idee für einen Pop-Up-Biergarten im Grüngürtel entwickelt: Ein Teil der Vogelsanger Straße soll am Wochenende gesperrt werden, um hier einen Biergarten einzurichten. So könnten Menschen draußen zusammenkommen, gleichzeitig könnten Abstandsregeln aber besser eingehalten werden. Die Stadt unterstützt diesen Vorschlag und will kurzfristig prüfen, wie er umgesetzt werden kann – erste Gespräche finden schon diese Woche statt.

Corona-Neuerungen in NRW

Für das Land NRW wurden am Wochenende Neuerungen der Corona-Regeln beschlossen. Das Wichtigste vorweg: Die Maskenpflicht wurde um mindestens einen Monat verlängert. Es gibt aber auch Lockerungen: Hochzeiten dürfen nun mit bis zu 150 Personen gefeiert werden.

Für Kulturveranstaltungen wurde der Schwellenwert, ab dem ein Hygiene-Konzept vorgelegt werden muss, erhöht – das müssen die Betreiber nun erst ab 300 Personen. Kontaktsport in der Halle darf ab sofort mit 30 statt zehn Menschen betrieben werden, die Zuschauerzahl für Sportveranstaltungen wurde außerdem von 100 auf 300 erhöht. Die Stadt weist weiterhin auf die Quarantäne-Pflicht für Reiserückkehrer*innen aus von Corona stark betroffenen Gebieten hin.

Mehr Vorteile für Radfahrer*innen

Der sogenannte Grünpfeil ermöglicht es Radfahrer*innen in Köln ab sofort an vielen Kreuzungen in der Stadt, einfacher abzubiegen und schneller ans Ziel zu kommen: Wenn die Ampel auf Rot steht, dürfen Radfahrer*innen nach vorherigem Anhalten trotzdem rechts abbiegen. Die Grünpfeile sollen in den nächsten Tagen zunächst an neun Standorten angebracht werden – genaue Infos bekommt ihr direkt bei der Stadt.

Im Herbst soll außerdem das Fahrrad-Projekt auf den Ringen ausgebaut werden: Bisher wurde schon an einigen Abschnitten eine eigene Fahrradspur auf den Autospuren errichtet, zwischen Rudolfplatz und Ehrenstraße soll es ab Oktober mit dieser Maßnahme weitergehen. 

Mehr Zuschauer*innen in der Lanxess Arena

Die Lanxess Arena hatte trotz Corona mit einem einmaligen Konzept den Betrieb wieder aufgenommen: Durch Cubes im Innenraum und eigene Bereiche für die Zuschauer*innen konnten in den letzten Wochen bis zu 900 Personen bei Konzerten in der Arena dabei sein. Die Zuschauerzahl soll jetzt Schritt für Schritt erhöht werden – schon bald sollen Konzerte mit 2400 Besucher*innen möglich sein. Genaue Infos zum Hygiene-Konzept gibt es bei Arena Now. 

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