21 gute Tipps für den Winter in Köln

Dieser Winter wird kälter als andere – nicht etwa, weil in Köln plötzlich sibirisches Wetter ausbrechen würde, sondern weil uns die Pandemie weiterhin den Alltag erschwert. Warmtanzen in Clubs ist erstmal nicht drin. Aber zum Glück gibt es ja noch reichlich Alternativen. In Cafés und Restaurants boostern wir unsere Laune mit wärmendem Comfort Food, wir lassen uns in kuschelige Kinosessel sinken und wenn wir mal richtig durchatmen wollen, verschlägt es uns in die Abgeschiedenheit der Natur. Hier kommen unsere 21 Tipps für den Winter:

1

© Christin Otto Croissants und Co. bei Goodchild im Agnesviertel

Wer auf der Suche nach den besten Croissants der Stadt ist, der sollte diesen Geheimtipp definitiv austesten: Goodchild im Agnesviertel. Ob nun klassisch, mit Schokolade oder Mandeln – die Croissants von Goodchild sind einfach nur himmlisch. Von außen schön knusprig und im Inneren herrlich fluffig und buttrig – wie in Frankreich eben. Der flüssige Kern des Mandelcroissants besteht übrigens nicht aus Marzipan, sondern aus einer selbstgemachten Mandelcreme, die einfach nur zum Reinlegen ist. Zusätzlich gibt es köstliche Törtchen und Tartelettes. Zu euren Leckereien könnt ihr euch natürlich auch Kaffee bestellen – die Bohnen stammen aus der Rösterei Vier in Düsseldorf und sind geschmacklich ebenfalls ein Träumchen.

2

© Christin Otto Von Drink zu Drink spazieren im Stadtwald

Ein Spaziergang im Stadtwald ist immer eine gute Idee. Noch vergnügter wird das Ganze, wenn ihr euren Ausflug mit ein paar kulinarischen Zwischenstopps verbindet. Am Kahnweiher am Leonardo Royal Hotel gibt es mit dem Winterzauber am See den ersten Ort für leckere Drinks und Snacks. Neben Glühwein bekommt ihr dort auch andere winterliche Heißgetränke wie Glüh-Gin und Hot Limoncello Spritz. Ein Stück weiter am Adenauer Weiher wartet mit dem Club Astoria dann auch schon die nächste Wegzehrung auf euch. An der Selbstbedienungshütte im Biergarten erwarten euch heiße Schokolade, Kölsch, aber auch deftige Grundlagen wie Currywurst.

3

© Christin Otto Wandern im Königsforst

Raus aus der Stadt und rein in die Natur: Das Naturschutzgebiet Königsforst zwischen Köln und Bergisch Gladbach ist der ideale Ort für eine umfangreiche Wanderung. Ein ganz besonderes Highlight: Der im Königsforst gelegene Monte Troodelöh ist mit 118 Metern die höchste Erhebung der Stadt Köln. Also denkt dran, es kann beim Wandern auch ein bisschen anstrengend werden. Wer die Anreise mit der KVB bestreiten will, fährt mit der Linie 9 direkt bis zur Haltestelle Königsforst.

4

© Christin Otto Vegane Zimtschnecken und Bagels im The Lemonade Stand

Dass es die besten Zimtschnecken Ehrenfelds im The Lemonade Stand gibt, wissen Kenner*innen spätestens seit dem ersten Lockdown. Damals hat Craig seine süßen Schnecken über einen kleinen Fensterverkauf unters Volk gebracht – das duftete oft schon beim Vorbeigehen. Dabei sollte man genau das nicht tun: nur vorbeigehen. Mittlerweile hat Craig sein Café nämlich auch drinnen für Gäste geöffnet und dort ist es so schön, dass man glatt überwintern möchte. Das liegt nicht nur an der zauberhaften Einrichtung und der erstklassigen Musikauswahl, sondern vor allem an den vielen veganen Leckereien. Neben seinen unverschämt guten Cinnamon Buns serviert der gebürtige Texaner auch herzwärmende Süppchen, selbst gebackene Bagel mit Veggie-Bacon und himmlische Chocolate Chip Cookies. Dazu solltet ihr unbedingt die frisch gemachte Zitronenlimonade probieren.

5

© Christin Otto Natur, See & Tiere – ein Abstecher in die Dellbrücker Heide

Im Nordosten von Köln erwartet euch mit der Dellbrücker Heide eine kleine Oase zum Spazieren und Wandern. Mit der S-Bahn könnt ihr direkt nach Dellbrück fahren und sofort mit eurer Wanderung loslegen. Auf der rund zehn Kilometer langen Tour kommt ihr am Höhenfelder See vorbei und könnt schön am Wasser entlang spazieren. Kleine Bötchen und jede Menge Natur machen diesen Ort perfekt, um die Decke auszubreiten und einfach mal zu genießen. Wenn es euch noch weiter in den Norden verschlägt, begegnen euch im Dünnwalder Wildpark jede Menge Rehe, Mufflons und andere Tiere. Natürlich könnt ihr die Wanderroute auch ein wenig verlängern oder verkürzen – Wege gibt es in der Gegend genug.

6

© TimeRide Virtueller Rundgang durch das alte Köln mit TimeRide


Wer eine Zeitreise ins alte Köln erleben möchte, der hat dank Virtual Reality die Chance dazu – und zwar bei TimeRide am Alter Markt. In 45 Minuten und an drei Stationen erlebst du hier das Köln der legendären Zwanziger Jahre. Highlight ist die Fahrt mit der historischen Straßenbahn – ein echt kölscher Fahrer, Straßengeräusche, Fahrtwind und holpernde Bahn inklusive.

 

  • TimeRide
  • Alter Markt 36-42, 50667 Köln
  • Montag – Sonntag: 10–20 Uhr
  • Fahrpreis für Erwachsene: ab 12,50 Euro, Kinder: ab 10 Euro, Familienticket ab 30 Euro, Gruppenpreise für Gruppen ab 8 Personen oder Schülergruppen
  • Mehr Info
7

© Christin Otto Am Decksteiner Weiher die Seele baumeln lassen

Der Decksteiner Weiher ist der ideale Ort, um mitten in der Stadt mal die Seele baumeln zu lassen. Die beiden Wasserflächen des Weihers werden durch einen Kanal verbunden, an dem Baumalleen im Sommer Schatten spenden und im Herbst für ein buntes Farbenspiel sorgen. Auch im Frühjahr, wenn die Krokusse blühen, oder im Winter, wenn die Wasserflächen manchmal zufrieren, ist der Decksteiner Weiher ein echter Hingucker. Hier könnt ihr die Natur genießen – vor allem nach Feierabend. Am Wochenende hingegen ist etwas mehr los, denn dann seid ihr meist nicht die einzigen, die hier eine Auszeit suchen. Wer Stärkung braucht, kann auf der Terrasse des Restaurants "Haus am See" alle Viere gerade sein lassen oder auf dem Minigolfplatz nebenan den Schläger schwingen.

8

© Unsplash Eine ruhige Kugel schieben bei West Bowling

20 Bowlingbahnen für jeweils bis zu acht Spieler*innen, Bier, Cocktails und Burger: In Kölns größtem Bowling-Center würde wohl selbst Fred Feuerstein feuchte Augen bekommen. Dabei eignet sich die insgesamt 2000 Quadratmeter große Anlage von West Bowling nicht nur für einen feuchtfröhlichen Abend mit Freund*innen – auch Familien können hier prima ein paar lustige Stunden verbringen. Das Beste: Das Bowling-Center hat 365 Tage im Jahr geöffnet.

9

© cMeyer Originals Freies Werkstatt Theater: Für alle was dabei

Das Freie Werkstatt Theater Köln wurde 1977 gegründet und blickt oft mit kritischem Blick auf die Gesellschaft. Viele Inszenierungen haben einen dokumentarischen Hintergrund. Aber auch aktuelle deutsche Dramatik und Roman-Umsetzungen werden gezeigt. Dabei kommen Kinder und Erwachsene auf ihre Kosten. Und eine Besonderheit am Freien Werkstatt Theater sind die Aufführungen des Altentheaterensembles. Schaut mal rein.

10

© Christin Otto Coco Ramen – die besten Veggie-Ramen Kölns

Ramen-Spots gibt es in Köln inzwischen so einige, mit den besten Veggie-Ramen überzeugt aber ein Neuzugang: Coco Ramen in den WDR-Arkaden. Hier gibt es zwar nicht nur japanische Nudelsuppe, sondern auch Sushi, Reis- und Nudelgerichte sowie Salate, aber probieren solltet ihr unbedingt die Beji Miso Ramen. Die japanische Nudelsuppe hat trotz der Tatsache, dass sie vegetarisch ist, ordentlich Wumms in der Brühe und geizt nicht mit Einlage. Tofu, allerlei Gemüse, Noriblätter und natürlich die namensgebenden Ramen-Nudeln machen diese Suppe zum aromatischen Comfort Food. Das Beste: Die Nudeln sind hausgemacht.

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© Christin Otto Blockbuster und Originalfassungen im Cinenova

Wer die Venloer Straße in Ehrenfeld entlang schlendert, wird kaum bemerken, dass unweit der Hauptschlagader des Veedels tatsächlich ein Kino versteckt liegt: das Cinenova. Es ist Kölns größtes Programmkino und wurde 1996 von der Familie Borck eröffnet, die manch einer bereits als Betreiber der Filmpalette am Hansaring kennen wird. Die Filmauswahl ist zwar erlesen, umfasst aber eine bunte Auswahl vom Hollywoodstreifen bis hin zur Originalversion mit Untertiteln. Auch Previews und Liveübertragungen sind in dem Kino mit insgesamt drei Sälen zu sehen. Im Sommer wird der Biergarten zum Open-Air-Kino umfunktioniert.

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© Neptunbad Entspannung pur im Neptunbad

Wer sich und seinem Körper mal was Gutes tun will und eine Auszeit vom stressigen Alltag sucht, der ist im Neptunbad an der richtigen Adresse. Hier kann man perfekt alleine hinkommen und entspannen. Eröffnet wurde das Bad am Neptunplatz bereits 1912 – damals war es die erste neuzeitliche Badeanstalt in einem Kölner Vorort. Heute ist Ehrenfeld natürlich längst zentraler Teil der Stadt. Im Neptunbad steht heute alles im Zeichen von Wellness und Fitness. Erholung verspricht vor allem die asiatische Sauna- und Bäderlandschaft: Hier warten sieben verschiedene Saunen im Innen- und Außenbereich, Pools, ein japanischer Zen-Garten und vier große Sonnenterrassen auf euch.

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© Christin Otto Sich ein gutes Tröpfchen gönnen bei Frohnatur Naturweine

Naturweine sind in der Wein-Szene aktuell wahnsinnig angesagt und so überrascht es nicht, dass es auch in Köln immer mehr Weingeschäfte gibt, die Weine anbieten, die mit möglichst wenig Hilfsmitteln und Zusatzstoffen erzeugt werden. Ganz neu ist Frohnatur Naturweine an der Roonstraße – der stylishe Store führt ausschließlich Naturweine aus Rheinhessen und der Pfalz. Inhaber Johannes setzt dabei auf Produkte befreundeter Winzer*innen. Wenn ihr also endlich herausfinden wollt, ob der neueste Trend aus der Weinwelt auch euer Ding ist, solltet ihr hier unbedingt vorbeischauen.

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© Christin Otto Den Fühlinger See umrunden

Der Fühlinger See lockt nicht nur zum Wassersport, Baden und in der Sonne liegen, sondern eignet sich auch bei kälteren Temperaturen perfekt für eine kleine Wanderung. Man muss ja nicht immer direkt ins Wasser – auch der Anblick kann beim Wandern echt schön sein. Ihr könnt beispielsweise nördlich am Friedhof in Fühlingen starten und den See dann einmal komplett umrunden – das sind ungefähr neun Kilometer mit schöner Sicht direkt aufs Wasser.

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© Carolin Franz Naanizza im Haldi Spoon in Mülheim

Das Rad wird in der Gastro nur selten neu erfunden. Umso überraschender, dass wir ausgerechnet auf der Schäl Sick – der ja gerne mal nachgesagt wird, sie hinke mit allem ein bisschen hinterher – etwas entdeckt haben, das wir so noch nicht kannten. "Naanizza" lautet das Zauberwort. Genau die gibt es bei Haldi Spoon in Mülheim. Der neue Hotspot für indisches Streetfood serviert seine leckeren Currys nämlich nicht nur klassisch im Schälchen mit Reis, sondern eben auch auf besagter Kreuzung aus Naanbrot und Pizza. Zugegeben: Die Idee, eine Pizza mit Blumenkohl, Kartoffeln, Currysoße und Paneerkäse zu belegen, klingt zunächst seltsam, stellt sich in der Umsetzung aber als wunderbar fluffige und dazu noch überaus köstliche Angelegenheit heraus. Unsere Empfehlung: Gönnt euch die Naanizza mit Aloo Gobi, ihr werdet es nicht bereuen! Sollte euch indische Pizza doch zu experimentell sein, werdet ihr mit dem würzigen Tikka Masala aber genauso happy.

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© Christin Otto Sich bei Goldregen einen schönen Strauß gönnen

So ein schöner Strauß Blumen lässt jedes Zuhause – im wahrsten Sinne des Wortes – aufblühen. Warum also immer erst auf den nächsten Geburtstag warten, wenn man sich auch einfach mal selbst ein paar blumige Grüße gönnen kann? Eine unserer liebsten Adressen in Sachen Flower Power ist Goldregen im Belgischen Viertel. Der kleine Blumenladen erfreut sich seit 2016 großer Beliebtheit, was nicht nur an der tollen Blumen- und Pflanzenauswahl liegt, sondern auch daran, dass Inhaberin Nina und ihr Team einfach ein tolles Gespür für wunderschöne Sträuße haben. Die Auswahl ist ungewöhnlich und besonders schön – und reicht von bunten Bouquets bis hin zu Sukkulenten, Kakteen und dazu passenden Pflanzentöpfen. Wer nicht bis in Belgische will, der findet Goldregen inzwischen übrigens auch in Ehrenfeld.

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© Christin Otto Auf Entdeckungsreise bei Mrs Goodwill

Dass das Mrs Goodwill im Agnesviertel ein echtes Schätzchen ist, erahnt man schon von draußen. Einerseits, weil die Schaufenster so zauberhaft dekoriert sind – und andererseits, weil der bunte Fliesenboden im Eingangsbereich schon aus der Ferne ins Auge fällt. Einmal drinnen, gleicht der Besuch bei Mrs Goodwill einer kleinen Entdeckungsreise. In jeder Ecke gibt es Design und alte Flohmarktschätze zu entdecken. Wunderschöne Keramik, Geschirr, aber auch Kleidung, Kissenbezüge und vieles mehr findet ihr hier.

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© Toa Heftiba | Unsplash Sich in der Cataleya Massage Lounge entspannen

Wenn man niemanden hat, der einen massiert, dann ist die Cataleya Massage Lounge in der Innenstadt eine wunderbare Adresse, um sich von Profis mal so richtig durchkneten zu lassen. Von der Kopf- und Gesichtsmassage über die klassische Ganzkörpermassage bis hin zur Rücken- und Nackenmassage bieten Massagetherapeut Salim und sein Team verschiedenste Arten der Entspannung an. Auch die Dauer der Massage könnt ihr in dem stilvoll eingerichteten Studio wählen. So gibt es beispielsweise 20 bis 30 Minuten Rücken- und Nackenmassage schon für 24 Euro.

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© Carolin Franz Am Rhein entlang bis nach Rodenkirchen spazieren

Jedes Mal, wenn wir am Rhein entlang spazieren, fragen wir uns, warum wir das nicht öfter machen – denn jedes Mal aufs Neue wird einem bewusst, wie besonders der Rhein und die Aussicht hier sind. So ein Spaziergang lohnt sich übrigens nicht nur, wenn es warm ist, sondern auch in den kalten Monaten. Wer linksrheinisch an der Bastei startet, kommt an den bunten Häusern in der Altstadt, dem Schokoladenmuseum und den Kranhäusern vorbei, kann an der Südbrücke den Skater*innen zuschauen, beim Johann Schäfer Biergarten eine kulinarische Pause einlegen und bis nach Rodenkirchen immer weiter direkt am Wasser laufen.

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© Ricarda Nieswandt Pflanzen kaufen und mehr bei Dinger’s

Lust auf ein bisschen Tropen-Feeling? Dann ab zu Dinger’s! Kölns größtes Gartencenter ist eine riesige, überdachte grüne Oase und eine echte Institution – hier kauft man nämlich nicht nur Blumen und Pflanzen, sondern geht mit Oma sonntags auch im PalmenCafé Waffeln essen. Unter den riesigen Palmen könnt ihr euch – ganz unabhängig von Wetter und Jahreszeit – fühlen wie im Sommerurlaub. Außerdem gibt es hier eine richtig große Auswahl an Kakteen und Sukkulenten für alle, die auch ihr eigenes Zuhause gerne in eine grüne Oase verwandeln wollen.

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© Kuen Kneipe Gemütliche Abende „wie zu Hause“ in der Kuen Kneipe

Leckere Drinks in gemütlicher Atmosphäre – unter dem Motto „Nach Hause (aus)gehen“ kann man es sich im Kuen gemütlich machen. Perfekt für einen Abend mit Freund*innen, denn von Kölsch, über Wein, bis hin zu Longdrinks und diversen Spirituosen gibt es hier allerhand Auswahl. In der Kneipe finden zudem regelmäßig verschiedenste Veranstaltungen statt – auch Fans von Soul und Jazz kommen im Kuen auf ihre Kosten. Wenn ihr euch im Kuen so wohlfühlt, dass ihr dort euren nächsten Geburtstag feiern wollt, dann könnt ihr euch auch während des laufenden Betriebs einen kleinen Bereich für eure Feier reservieren lassen. Sonntags oder an Feiertagen kann die Bar auch für private Feiern gebucht werden.

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