21 Restaurants zum Abendessen in Köln

Während es mittags gerne etwas Kleines, Schnelles sein darf, gibt es am Abend nichts Schöneres als gut und gemütlich essen zu gehen. Sich Dinge zu bestellen, die man sich daheim niemals machen würde, Gerichte zu probieren, die man noch nie gegessen hat und mit der besten Freundin bei ein bis drei Flaschen Wein beim Lieblingsitaliener zu versacken. Wer beim Abendessen geizt, der hat den Sinn des Lebens nicht verstanden. Ganz einfach. Wir haben uns also mal durch die Stadt gekostet und 21 Restaurants herausgesucht, in denen ihr hervorragend zu Abend essen könnt – vom Japaner bis zum Italiener. Also lasst's euch schmecken!

Agnesviertel

1

© Christin Otto Leckere Kleinigkeiten und Taco-Wednesday im Ritter Wülfing

Das Ritter Wülfing setzt auf Urlaubsfeeling. Ähnlich wie in Spanien starten Gäste hier mit an die baskischen Pintxos angelehnten Häppchen ihre kulinarische Reise. Auch bei den Hauptgerichten darf bunt gemischt werden, denn ihr könnt verschiedene Fleisch- und Gemüse-Mezze nach Lust und Laune kombinieren. Von zart geschmorten Ochsenbäckchen über Brokkoli in Knoblauch-Sojasauce bis hin zu Ceviche vom Saibling werden hier Köstlichkeiten mit kulinarischen Einflüssen aus aller Welt serviert. Da die Speisekarte regelmäßig wechselt, kommt keine Langeweile auf – nur eines bleibt gleich: die hohe Qualität. Wer Tacos liebt, sollte mittwochs vorbeikommen, denn dann ist im Ritter Wülfing Taco-Wednesday. Dabei könnt ihr jede Woche drei neue Taco-Varianten probieren, darunter auch immer eine vegane. Außerdem gibt's immer sonntags von 10 bis 15 Uhr veganes Frühstück.

2

© Christin Otto Vietnamesische Küche trifft auf Sushi im Viet Corner

Kaum hatte das Viet Corner eröffnet, schon mehrten sich die Gerüchte, dass es bei dem neuen Asiaten im Agnesviertel die beste Pho Kölns gibt. Und tatsächlich: Die beliebte vietnamesische Suppe schmeckt im Viet Corner authentisch und köstlich – und dank stundenlanger Kochzeit der Brühe und zahlreicher Gewürze ist sie auch noch wunderbar aromatisch. So wie eine perfekte Pho eben sein soll. Doch auch die übrigen Speisen sind frisch, lecker und besonders. So werden die Frühlingsrollen beispielsweise paniert, genauso wie die Süßkartoffelpommes, die hier – anders als in den meisten Restaurants – keine TK-Ware sind. Und wer in Sachen asiatischer Küche gerne verschiedene Länderküchen kombiniert, der bekommt im Viet Corner sogar noch Sushi.

Belgisches Viertel

3

© Christin Otto Ramen, Sushi & Bowls im Daikan

Im Daikan im Belgischen Viertel können Asia-Fans in Sachen gesunder Kost aus dem Vollen schöpfen: Ob Ramen, Sushi, Poké Bowls oder Fleisch vom Grill – hier gibt es die ganze Bandbreite der japanischen Küche. Ganz günstig ist das Essen im Daikan zwar nicht, aber die Qualität überzeugt. Wer Fleisch isst und Ramen liebt, sollte unbedingt die Spicy Miso Tantan Ramen probieren. Aber keine Sorge, die japanische Suppe gibt es auch in einer Veggie-Variante. Auch köstlich: die lecker gefüllten Bao Buns. Ein großer Pluspunkt bei schönem Wetter ist die kleine Terrasse vor dem Laden, auf der ihr auch unter freiem Himmel schlemmen könnt. Wenn ihr Abkühlung braucht, empfehlen wir als Nachtisch das Matcha- und Schwarzer-Sesam-Eis. An weniger heißen Tagen sorgt der warme Brownie mit Eis für ein sonniges Gemüt.

4

© Christin Otto Peruanische Küche vom Feinsten bei Tigermilch Kitchen

Für Fans der peruanischen Küche ist das Tigermilch im Belgischen Viertel ein absolutes Muss. Schließlich gibt es hier nicht nur erstklassiges Ceviche und süffigen Pisco Sour, sondern auch Peru-Klassiker wie Lomo Saltado und Yuca Frita – also Rindfleisch mit Tomaten und roten Zwiebeln und Maniok-Pommes. Dass die Portionen im Tigermilch klein gehalten sind, ist Absicht. So könnt ihr mehrere Speisen probieren – und natürlich auch mit den Freund*innen am Tisch teilen. Empfohlen werden etwa drei Sharing-Gerichte pro Person, wobei auch zwei Tellerchen durchaus satt und vor allem glücklich machen können. Fleischliebhaber*innen empfehlen wir das Uchucuta-Steak mit buntem Kartoffelsalat. Vegetarier*innen haben hier ebenfalls eine gute Auswahl, die von Veggie-Cheviche bis hin zu Quinoarisotto reicht.

Deutz

5

© Christin Otto Päffgen und Kotelett mit Schmorzwiebeln im Lommerzheim

Einen Schönheitspreis gewinnt das "Lommi" mit seinem rustikalen Aussehen zwar nicht, trotzdem ist es die Mutter aller Kölscher Kaschämmen. Über das Lommerzheim gibt es Lieder, einen Wikipedia-Eintrag und die Straße gegenüber des Lokals heißt "Hans-Lommerzheim-Straße". Mehr Kult geht nicht. Zu verdanken ist all das sicherlich dem ehemaligen Besitzer Hans Lommerzheim, der die Gaststätte zusammen mit seiner Ehefrau Annemie Lommerzheim über 40 Jahre lang führte. Mit seiner urigen Art begeisterte er Stammkund*innen und Touris ein halbes Jahrhundert, bis er im Jahre 2005 verstarb. Kult ist das "Lommi" aber noch immer. Wer hier essen und trinken möchte, muss früh da sein – denn meistens bildet sich schon nachmittags eine Schlange. Was man hier isst? Na das berühmte Kotelett mit Schmorzwiebeln natürlich! Außer es ist Aschermittwoch, denn dann steht natürlich auch im "Lommi" das traditionelle Fischessen auf dem Plan. Dazu gibt es süffiges Päffgen – bei schönem Wetter auch im Biergarten.

6

© Christin Otto Grissini und Sticky Fingers – die modernen Hyatt-Restaurants

Das Hyatt Hotel in Deutz hat gleich zwei stylishe, kulinarische Aushängeschilder: Das Grissini und das Sticky Fingers haben die beiden Glaspavillons direkt am Rhein bezogen und bieten ihren Gästen damit eine erstklassige Aussicht auf den Dom und Rhein. Während das Grissini im nördlichen Pavillon vor allem auf italienische Küche und handgemachte Pasta setzt, gibt es im Sticky Fingers nebenan Streetfood mit Selbstbedienung – dafür aber auch zu etwas günstigeren Preisen. Beide Pavillons haben ausreichend Terrassenfläche und sind somit Hot-Spots, um im Frühling und Sommer einen Spritz in der Sonne zu trinken.

Ehrenfeld

7

© Wallczka Internationale Mezze und mehr im Wallczka

Das Wallczka in Ehrenfeld hat sich innerhalb kürzester Zeit zur echten Institution im Veedel gemausert. Das liegt nicht nur am stylishen Ambiente, sondern vor allem am tollen Service und leckeren Essen. Morgens gibt's neben Rührei, Joghurt, Wurst- und Käseplatten auch internationale Leckereien wie Shakshuka, mittags verwöhnt das Wallczka seine Gäste unter der Woche mit einem ausgezeichneten Mittagstisch, nachmittags gibt's Tartes und Teilchen und abends werden leckere internationale Mezze serviert, die sowohl Fleisch-Liebhaber*innen als auch Veggies glücklich machen. Das Beste: Dank Terrasse könnt ihr hier im Sommer die Ehrenfelder Abendsonne genießen und das Treiben auf der Subbelrather Straße beobachten.

8

© Christin Otto Frische, moderne Sushivariationen bei Sushi Ninja

Sushi Ninja ist in Köln gleich drei Mal vertreten – in Sülz, Ehrenfeld und der Südstadt. Aus gutem Grund: Nicht nur die Sushi-Variationen, sondern auch die warmen Gerichte sind richtig lecker. Das Küchenteam arbeitet mit frischen, gesunden Zutaten und lässt sich immer wieder neue Kreationen einfallen. Doch nicht nur das Sushi kann was. Auch die Poké Bowls sind super. Der ideale Ort also für ein leichtes und gesundes Essen – sei es nun zum Lunch oder Abendessen. Bei schönem Wetter solltet ihr in der Ehrenfelder Filiale vorbeischauen, denn dort gibt es auch noch einen tollen Hinterhof. Der ist außerdem perfekt für Hundebesitzer*innen, denn die laufen nicht Gefahr, dass die Fellnase beim ersten falschen Schritt auf der vielbefahrenen Venloer Straße landet.

Innenstadt

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© Christin Otto Vietnamesisch schlemmen im Chum Chay

Das vielleicht beste Veggie-Restaurant Kölns findet ihr versteckt in einem Hinterhof am Friesenwall. Koch Toni ist kein Unbekannter. Im Lu am Zülpicher Platz hat er zuvor bereits bewiesen, dass ihm in Sachen vietnamesischer Küche niemand so schnell etwas vormacht. Im Chum Chay setzt er nun voll und ganz auf vegetarische Küche. Dem Geschmack tut das keinen Abbruch. Absolutes Comfort Food zu günstigen Preisen. Die Hauptgerichte kosten unter zehn Euro. Wer's cremig mag, sollte die Reisnudeln mit gelbem Curry (Bun Ca Ri) probieren, Suppen-Liebhaber*innen ordern am besten eine Pho und wer Tofu liebt, sollte unbedingt unser Lieblingsgericht probieren: den panierten Bio-Tofu mit Zitronengras-Kokos-Sauce (Bun Dau Sot Dua). Bei schönem Wetter könnt ihr hier übrigens auch wunderbar draußen unter Sonnenschirmen essen.

10

© Christin Otto Chinesische Maultaschen und Suppen im Bai Lu Noodles

Wer authentische chinesische Küche liebt, sollte das Bai Lu Noodles dringend auf seine To-Do-Liste setzen. Besitzerin Xue Bai kocht hier nämlich genau so, wie sie es aus ihrer Heimat Chongqing kennt – einer Provinz, die in China als Geburtsstätte des Feuertopfes und Region mit dem besten Essen bekannt ist. Spezialisiert hat sie sich auf Suppe mit hausgemachten Nudeln. Dazu gibt es besondere Kleinigkeiten wie zum Beispiel die Maultaschen mit Chiliöl, die ihr unbedingt probieren solltet.

Lindenthal

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© Christin Otto Pizza wie in Neapel und Limoncello Spritz im Due

Auch Lindenthal hat gute Pizzabäcker*innen. Im Due ist es sogar ein waschechter Neapolitaner, der am Pizza-Ofen hantiert und sich folglich meisterhaft auf die typisch-neapolitanische Kombi aus fluffigem Rand und hauchdünnem Boden versteht. Wie gut das Ergebnis ist, davon könnt ihr euch beispielsweise bei einer "Pizza Pistacchio" überzeugen: Pistaziencreme statt Tomatensauce, aromatischer Provolone und zart schmelzende Burrata in der Mitte – grande! Dazu noch ein Limoncello-Spritz und schon ist das Due der perfekte Ort für ein bisschen Italien-Feeling. Oder für ein Date. Der Laden ist nämlich so schick eingerichtet, dass sich keine Verabredung beschweren wird, dass ihr "nur Pizza" essen geht. Ohnehin gibt es im Due nicht nur Pizza – aber die Pizza ist es, wegen der man ins Due gehen sollte.

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© Pixabay Sushi der Extraklasse im ZEN

Wenn ihr euch in Sachen Sushi mal so richtig was gönnen wollt, dann ab ins ZEN! Das gibt es seit 2019 sogar in doppelter Ausführung  – einmal in Lindenthal und einmal an der Aachener Straße im Belgischen Viertel. In stilvollem Ambiente werdet ihr dort mit authentischer japanischer Küche verwöhnt. Was im ZEN auf die Teller kommt, ist nicht nur frisch und lecker, sondern auch mit besten Zutaten gemacht. Das gilt übrigens nicht nur für das ganz hervorragende Sushi. Neben den köstlichen Reisröllchen gibt es im ZEN nämlich auch noch diverse Vorspeisen und unterschiedliche warme Gerichte – Entrecôte vom Grill oder gegrilltes Lachsfillet mit Teriyakisauce zum Beispiel. Wer Ramen liebt, sollte die Filiale im Belgischen Viertel ansteuern. Dort gibt es die japanische Nudelsuppe nämlich in gleich sechs Varianten, zwei davon sind veggie.

Kwartier Latäng

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© Christin Otto Riesen-Schnitzel bei Oma Kleinmann

Die Kultkneipe Bei Oma Kleinmann kennt in Köln so ziemlich jede*r. Mitten auf der Zülpicher Straße liegt sie – und ist dort eine der letzten richtigen Eckkneipen inmitten von Cocktailbars und Dönerbuden. Benannt ist das Lokal nach der kölschen Kult-Wirtin Paula Kleinmann, die noch bis ins hohe Alter in der Küche gestanden und Kartoffeln geschält haben soll. Berühmt ist das Oma Kleinmann aber nicht für Kartoffeln, sondern für seine üppigen Schnitzel, die ihr in verschiedenen Varianten und Größen bestellen könnt. Selbst Veggies bekommen hier ein Schnitzel – in diesem Fall gemacht mit Sellerie oder mit Käse. Apropos Käse: Auch die Käsespätzle sind ein Evergreen auf Omas Karte und richtig lecker! Hinzukommen saisonale Specials – je nach Jahreszeit gibt es zum Beispiel Spargel, Grünkohl, Pfifferlinge oder Aschermittwochs-Fischessen.

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© Christin Otto Il Bagutta: Italienisch in der Heinsbergstraße

Das Il Bagutta gehört zur Massimo-Familie und ist im Gegensatz zum Bruder in der Südstadt größer geschnitten. Außerdem gibt es einen schattigen Innenhof, der nochmal mehr Platz bietet – auch zur kalten Jahreszeit, dann mit Heizstrahlern. Die Atmosphäre ist gemütlich und die Backsteinmauern verleihen dem Laden einen coolen Style. Beim Essen setzt das Il Bagutta auf kulinarische Spitzenqualität. Wir empfehlen euch, abends eins der frei kombinierbaren Menüs zu bestellen. Dazu noch einen Aperol-Spritz und das Italien-Feeling ist perfekt!

Kalk & Mülheim

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© Carolin Franz Naanizza im Haldi Spoon in Mülheim

Das Rad wird in der Gastro nur selten neu erfunden. Umso überraschender, dass wir ausgerechnet auf der Schäl Sick – der ja gerne mal nachgesagt wird, sie hinke mit allem ein bisschen hinterher – etwas entdeckt haben, das wir so noch nicht kannten. "Naanizza" lautet das Zauberwort. Genau die gibt es bei Haldi Spoon in Mülheim. Der neue Hotspot für indisches Streetfood serviert seine leckeren Currys nämlich nicht nur klassisch im Schälchen mit Reis, sondern eben auch auf besagter Kreuzung aus Naanbrot und Pizza. Zugegeben: Die Idee, eine Pizza mit Blumenkohl, Kartoffeln, Currysoße und Paneerkäse zu belegen, klingt zunächst seltsam, stellt sich in der Umsetzung aber als wunderbar fluffige und dazu noch überaus köstliche Angelegenheit heraus. Unsere Empfehlung: Gönnt euch die Naanizza mit Aloo Gobi, ihr werdet es nicht bereuen! Sollte euch indische Pizza doch zu experimentell sein, werdet ihr mit dem würzigen Tikka Masala aber genauso happy.

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© Christin Otto Trash Chic – Gyros in der Veggie-Kultkneipe

Punk, Bier und Veggie-Food – mit dieser Kombination hat es das Trash Chic geschafft, zur Veggie-Kultkneipe der Schäl Sick zu werden. Das Soja-Gyros mit Pommes, Tsatsiki und Salat ist so gut, dass selbst manch Linksrheiner*in in die Kalker Eckkneipe pilgert. Vielleicht auch, weil man hier nach dem Verputzen der deftigen Veggie-Kost auch gleich noch eine Runde Kicker spielen kann. Ein abgerockter Laden, der so charmant ist, dass man ihn einfach lieben muss. Wer draußen sitzen möchte, sollte nicht zu spät kommen – denn die Tische vor der Eckkneipe sind heiß begehrt.

Nippes

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© Shibuya Sushi und Poké Bowls bei Shibuya Sushi

Ein bisschen Japan findet ihr auch in Nippes, genauer gesagt an der Neusser Straße (Höhe Florastraße). Dort liegt nämlich Shibuya Sushi – ein kleines, stylishes Sushi-Lokal, das euch mit kunstvollen und vor allem leckeren Reisröllchen versorgt. Neben den köstlichen Fisch-Kombis wie der Tropicana Roll mit Lachs, Mango, Avocado und Frischkäse gibt es hier auch leckere Veggie-Kreationen wie die Bonsai Roll mit Kürbis oder die Jungle Roll mit Spinatmantel. Ergänzt wird das Angebot von richtig guten Poké Bowls und japanischen Tapas wie Gyoza, Edamame und Garnelen-Tempura.

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© Christin Otto Italienische Tapas im Bisù in Nippes

Sharing is caring – diese Devise hat sich längst auch in der Gastro durchgesetzt. Genau darum gibt es inzwischen unzählige Länderküchen von der spanischen über die asiatische bis hin zur französischen als Tapas. Das Bisù in Nippes weitet dieses Konzept nun auch auf die italienische Küche aus. Die Entscheidung "Pasta oder Pizza?" war gestern. Das Bisù präsentiert italienische Kulinarik endlich in der Vielfalt, für die wir sie feiern. Schon das vorab gereichte selbstgebackene Focaccia mit Rosmarin ist ein echter Schmackofatz – und die Tapas stehen dem in nichts nach. Das Beste: Veganer*innen, Vegetarier*innen, Fisch-, Fleisch- und Gemüseliebhaber*innen werden hier gleichermaßen bedacht. Unbedingt probieren solltet ihr die Dorade, die vegane Aioli und die Piadina Romana. Ach was reden wir: Hier ist alles köstlich!

Südstadt

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© Christin Otto Johann Schäfer – Brauhaus 2.0

Wem Brauhäuser eigentlich zu angestaubt und rustikal sind, dem beweist das Johann Schäfer, dass es auch anders geht. Modernes Industrie-Design statt Gelsenkirchener Barock, Gemütlichkeit ohne überflüssigen Kitsch – und kreative Küche, die kölsche Klassiker neu interpretiert. Das frittierte Maishähnchen ist herrlich zart, das Bürgermeisterstück zum Niederknien, die handgeschnitzten Fritten kommen mit hauseigener Tomatensauce an den Tisch und Veggies werden bei einer guten Auswahl an Jemös glücklich. Gekocht wird mit besten Zutaten: Gemüse und Fleisch stammen vom Bauern aus der Region – aus artgerechter Tierhaltung versteht sich. Saisonale Specials gehören natürlich dazu, wie zum Beispiel die Spargel-Karte im Frühjahr. Als Durstlöscher solltet ihr im Johann Schäfer kein Kölsch, sondern unbedingt das hauseigene Südstadt-Pils trinken. Am Wochenende auch gerne schon vor Vier, denn dann gibt es im Schäfer köstliches Brauhaus-Frühstück mit Pancakes, Shakshuka, Metthappen und vielem mehr.

Sülz

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© Christin Otto Kaiserschmarrn und Backhendl im Gasthaus Scherz

Im Scherz einen Platz zu bekommen, war lange nicht nur wegen des guten Essens schwierig, sondern auch wegen des begrenzten Raums. Seit dem Umzug in eine größere Location hat sich zumindest an Letzterem etwas geändert. Das Essen hingegen ist unverändert hervorragend und lockt nach wie vor unzählige Gäste an. Serviert wird österreichische Küche, wobei vor allem das Backhendl und der Kaiserschmarrn inzwischen schon fast berühmt-berüchtigt sind. Aber auch das Wiener Schnitzel und das Schulterscherzl sind ein echter Gaumenschmaus für Fleischesser*innen.

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© Christin Otto | Down to Earth Noodles Momos & hausgemachte Nudeln im Down To Earth Noodles

Dass Küche, die nicht abgehoben – und somit im wahrsten Sinne des Wortes "down to earth" – ist, gleichzeitig wahnsinnig lecker sein kann, beweist Down To Earth Noodles in Sülz. Das kleine Restaurant kombiniert klassische tibetische Küche mit kulinarischen Einflüssen aus anderen asiatischen Ländern wie China. Freuen dürft ihr euch auf hausgemachte Nudeln und Momos – auch als Dumplings bzw. gedämpfte Teigtaschen bekannt. Beides könnt ihr auch als vegane Variante bestellen. Dazu gibt es verschiedene Salate, mal mit Gurke und Sesam, mal mit Glasnudeln, Spinat und Erdnüssen. Simple, köstliche Gerichte mit einfachen Zutaten, die durch ihre schlaue Zubereitung zu echtem Comfort Food werden.

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