11 Restaurants in Köln, in denen ihr neapolitanische Pizza essen könnt

Die Herzen vieler Pizza-Fans hat sie im Sturm erobert: die neapolitanische Pizza. Ihr Markenzeichen ist die unverkennbare Kombi aus hauchdünnem Boden und fluffigem Rand. Erzeugt wird diese himmlische Mischung durch eine ganz besondere Zubereitung. Die neapolitanische Pizza wird nämlich verhältnismäßig kurz (nur etwa 40 bis 60 Sekunden) bei sehr hohen Temperaturen um die 500 Grad im Steinofen gebacken wird.

Wichtig sind natürlich auch erstklassige Zutaten, denn aromatischer Provolone, fruchtig-süße Tomatensauce, zart schmelzende Burrata – all das macht die Pizza aus Neapel erst zum echten Schmackofatz. Euch läuft auch schon das Wasser im Munde zusammen? Andiamo! Hier kommen 11 Restaurants in Köln, in denen ihr neapolitanische Pizza essen könnt:

1

© Christin Otto Pizza wie in Neapel in der Pizzeria Made In Napoli

Laut und chaotisch geht es im "Made in Napoli" zu. Das liegt vor allem daran, dass die kleine Pizzeria an der Venloer Straße immer proppenvoll ist. Wer einmal einen Platz ergattert und hier gegessen hat, der weiß auch warum: Die Pizza schmeckt umwerfend und der Name "Made in Napoli" verspricht nicht zu viel. Hier bekommt ihr Pizzen mit fluffig dickem Rand und hauchdünnem Boden – so wie eine neapolitanische Pizza eben sein muss. Außerdem werdet ihr von waschechten Italiener*innen bekocht und bedient, sodass man glatt vergessen könnte, dass man immer noch in Köln ist. Übrigens: Es gibt auch vegane und frittierte Pizza, aber auch Pasta – falls ihr mal gerade nicht in Pizza-Stimmung seid.

2

© Zaria Wright | Unsplash Pizza essen bei Totò e Peppino am Hansaring

Dass das Totò e Peppino am Hansaring so gut besucht ist, hat vor allem einen Grund: die Pizza! Die ist nämlich ganz hervorragend und macht das eher schlichte Ambiente und den manchmal nicht ganz so aufmerksamen Service wieder wett. Hier sind echte Italiener am Werk und denen kann man dank der offenen Backstube sogar beim Pizzamachen zuschauen. Gebacken wird sie im Holzofen – außer ihr bestellt eine frittierte Pizza. Diesen italienischen Klassiker gibt es nämlich nur selten, doch das Totò e Peppino hat ihn. Satt wird man hier in jedem Fall, denn die Pizzen sind üppig und der herrlich fluffige Rand ist einfach köstlich.

3

© Christin Otto Pizza wie in Neapel und Limoncello Spritz im Due

Auch Lindenthal hat gute Pizzabäcker*innen. Im Due ist es sogar ein waschechter Neapolitaner, der am Pizza-Ofen hantiert und sich folglich meisterhaft auf die typisch-neapolitanische Kombi aus fluffigem Rand und hauchdünnem Boden versteht. Wie gut das Ergebnis ist, davon könnt ihr euch beispielsweise bei einer "Pizza Pistacchio" überzeugen: Pistaziencreme statt Tomatensauce, aromatischer Provolone und zart schmelzende Burrata in der Mitte – grande! Dazu noch ein Limoncello-Spritz und schon ist das Due der perfekte Ort für ein bisschen Italien-Feeling. Oder für ein Date. Der Laden ist nämlich so schick eingerichtet, dass sich keine Verabredung beschweren wird, dass ihr "nur Pizza" essen geht. Ohnehin gibt es im Due nicht nur Pizza – aber die Pizza ist es, wegen der man ins Due gehen sollte.

4

© Christin Otto Echt neapolitanische Pizza bei 485Grad

Im 485Grad ist das Rezept für den Pizzateig ein ganz besonderes: 72 Stunden muss er ruhen, bevor er verarbeitet wird, die Zutaten kommen aus der Region und um den einzig wahren neapolitanischen Genuss zu erzeugen, wird die Pizza bei 485Grad für nur 60 Sekunden im Steinofen gebacken. An dem Ergebnis scheiden sich die Geister. Manche reden von der besten Pizza der Welt, andere beschweren sich über die spezielle Konsistenz, die mehr luftig-weich als knusprig-kross daher kommt. Wer sich für diese Art des Bodens begeistern kann, der kann dann wiederum zwei andere Lager unter einen Hut bringen: Veggies und Fleischfresser*innen. Auf der Karte findet ihr nämlich nicht nur vegetarische Optionen, sondern sogar drei vegane Pizzen. Wer Fleisch mag, darf sich auf Zutaten wie Chorizo oder Fenchel-Salami freuen. Das Naturfleisch stammt übrigens von der Metzgerei Hennes, aus artgerechter Haltung versteht sich.

5

© Nicola Dreksler Pizza wie in Neapel in der Antica Pizzeria Nennillo

Wer auf neapolitanische Pizza – mit fluffig dickem Rand und dünnem Boden – steht, für den ist das Nennillo in der Südstadt der Place-to-be. Der kleine Laden am Severinswall arbeitet mit besten Zutaten und die kommen allesamt direkt aus Bella Italia, außer dem Gemüse natürlich – das kommt aus der Region, der Nachhaltigkeit zuliebe. Von einer klassischen Margherita bis hin zur üppig belegten Südstadt-Pizza bekommt ihr hier verschiedenste Varianten. Veganer*innen schwören natürlich auf die Quattro Vegani – eine Pizza mit Tomaten, roter Ofenpaprika, Baby-Artischocken, Baby-Mangold, Mandelparmesan und Cashew-Ricotta. Gebacken wird das Ganze bei über 500 Grad in einem eigens in Italien angefertigtem Ofen. Einfach nur lecker!

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© Christin Otto Großes Pizza-Vergnügen zu kleinen Preisen bei Pizza & Pasta

Ein echter Geheimtipp für Pizza-Liebhaber*innen ist das Pizza & Pasta an der Subbelrather Straße. Die kleine Pizzeria backt den italienischen Klassiker im Holzofen und serviert seinen Gästen köstliche Pizza mit dünnem Boden und fluffigem Rand – also ganz wie in Neapel. Die Preise sind auch was für den schmalen Geldbeutel, denn Standard-Pizzen wie die Margherita gibt es hier schon für fünf Euro. Auch die Pizzen mit üppigerem Belag kosten nicht mehr als zehn Euro. Mittags gibt es oft sogar noch Special Offers. Wer sein Essen ofenfrisch direkt vor Ort genießen will, der kann sich im Sommer ein Plätzchen auf der kleinen Terrasse suchen und reinhauen. Einfach herrlich!

7

© Nicola Dreklser Giovanni kocht: Pizza-Pop-up im Agnesviertel

Fluffiger Rand, dünner Boden und eine kurze Backzeit – auf diese neapolitanische Dreifaltigkeit versteht sich auch "Giovanni kocht". Das Pizza-Pop-up von Giovannni ist ein echter Geheimtipp für Fans neapolitanischer Pizza. Fast jeden Samstag schmeißt der gelernte Koch seinen Pizzaofen an und zaubert Pizza wie in Napoli. Von der klassischen Margherita über die vegane Marinara bis hin zur Pizza Bianca – also weißen Pizza – ist für jeden Pizza-Lover was dabei. Sein oberstes Credo ist ganz klar die Qualität der Zutaten. Wie's funktioniert: Jeden Donnerstag postet Giovanni seine aktuelle Karte auf Instagram. Bis Freitagnachmittag könnt ihr dann via Nachricht bestellen und eine Uhrzeit vereinbaren, zu der ihr eure Pizza am Samstag abholt. Anschließend schickt euch Giovanni die genaue Adresse im Agnesviertel.

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© Il Golfo di Napoli Köstliche Pizza bei Il Golfo Di Napoli

Lindenthal kann Pizza – und zwar genauso lecker wie in Neapel. Das beweist auch das Il Golfo Di Napoli. Die kleine Pizzeria wirkt zwar eher unscheinbar, versteht sich aber ganz hervorragend auf köstliche Pizza mit dünnem Boden und fluffigem Rand. Wer hier isst, fühlt sich unweigerlich in den letzten Italien-Urlaub zurückversetzt. Unser Tipp für Käse-Liebhaber*innen: Probiert die Pizza Il Golfo Di Napoli – die ist nämlich nicht nur Zucchinicreme und deftigem Provola-Käse belegt, sondern hat auch noch einen mit Ricotta gefüllten Rand.

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© NeoNeo Mehrkornteig-Pizza á la Napoli-Style im NeoNeo

Pizza geht für viele einfach immer. Wer den italienischen Klassiker mal etwas anders probieren will, der sollte im NeoNeo vorbeischauen. Dort gibt es das Ganze nämlich nicht nur mit Weizenteig-, sondern auch mit Mehrkornteigboden – und den findet man tatsächlich in den wenigsten Pizzerien. Serviert wird die Pizza im Napoli-Style, also mit dünnem Boden und fluffig-teigigem Rand mit dem typischen Leopardenmuster, das entsteht, wenn die Pizza kurz und in extremer Hitze gebacken wird. In Sachen Belag könnt ihr euch selbst etwas zusammenbasteln – oder ihr nehmt einfach einen der NeoNeo-Klassiker wie die Rustica mit Parmigiono und Rucola. Lecker!

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© Nonna Napoli Nonna Napoli – italienisch schlemmen in stylishem Ambiente

Bekannt ist das Kwartier Latäng vor allem als studentische Partymeile Kölns. Dass man in dieser Gegend aber auch lecker essen kann, hat sich natürlich längst rumgesprochen. Und so werden hier auch diejenigen fündig, denen es nach neapolitanischer Pizza gelüstet – nämlich im Nonna Napoli. Das stylishe Restaurant serviert die typische Kombi aus dünnem Boden und fluffigem Rand. Das Beste: Auch vegane Pizzen werden hier angeboten. Ergänzt wird das Angebot durch diverse Pasta-Gerichte und Salate.

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© Christin Otto Piazza Maggiore – Italien liegt in Brauweiler

Zwar nicht mehr ganz in Köln, aber direkt hinter der Stadtgrenze liegt mit dem Piazza Maggiore ein echtes Kleinod für Fans neapolitanischer Pizza. Pizzabäcker Raffaele ist ein waschechter Neapolitaner, spricht kein Wort Deutsch, aber versteht von seinem Handwerk umso mehr. Fluffiger Rand, hauchdünner Boden, beste Zutaten aus Bella Italia – hier ist alles genau so, wie es sein soll. Von der simplen Margherita bis hin zur edel belegten Pizza bianca schmecken sämtliche Kombis fantastisch. Ein Grund sind die erstklassigen Zutaten. Simpler Mozzarella kommt Raffaele nicht auf die Pizza – da muss es schon Fior di latte, Büffelmozzarella oder aromatischer Provola sein. Bravissimo!

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