11 Restaurants in Köln, in denen ihr lecker vegan Asiatisch essen könnt

Wir lieben asiatisches Essen! Da sich unsere Redaktion inzwischen aber überwiegend vegan und vegetarisch ernährt, ist es für uns beim Essengehen super wichtig, dass es ausreichend Veggie-Optionen auf der Karte gibt. Noch einfacher wird die Sache natürlich in Restaurants, die ohnehin nur fleischfreie Kost anbieten. Was Köln in dieser Hinsicht so zu bieten hat? Wir haben euch 11 Restaurants in Köln rausgesucht, in denen ihr leckeres veganes asiatisches Essen bekommt.

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© Christin Otto Vegan und Bio im Well Being

Veganer*innen, die nicht nur gerne Asiatisch essen, sondern auch Wert auf Bio-Produkte legen, sind im Well Being goldrichtig. Denn vom Essen bis zu den Getränken ist hier alles biozertifiziert. Egal, ob nun heiße Suppen, fruchtige Currys oder üppig gefüllte Glücksrollen – hier gibt es so einiges, nur eben keine tierischen Produkte. Vor allem die großen Bowls mit knackigem Gemüse, frischen Kräutern, lauwarmen Glasnudeln und knusprigen Frühlingsrollen sind zum Reinlegen. Hauptgerichte kosten allesamt weniger als 16 Euro, mittags gibt es zudem einen günstigen Lunch, bei dem kein Gericht teuerer ist als zehn Euro. Den Tee mit vielen bunten Früchten gibt's mittags für schmale 1,50 Euro noch dazu.

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© Christin Otto Veganes Sushi und Fish Tatar bei Udum

Dort, wo früher das Well Being zu Hause war, ist ein neuer Mieter eingezogen, der ebenfalls auf vegane Leckerbissen setzt. Das Udum punktet mit einer riesigen Auswahl, die von veganen "Chicken" Wings und knusprig gebackenen "Shrimps" bis hin zu Bao Buns und Bowls reicht. Als absolutes Highlight erweisen sich aber die Sushi-Röllchen und das "Fish Tatar". Beidem merkt man kaum an, dass dafür kein Tier sterben musste. Der vegane Lachs auf Tapioka-Basis kommt dem schwimmenden Pendant in Sachen Konsistenz und Geschmack nämlich so nah, dass man sich ernsthaft fragen muss: Wozu überhaupt noch Fisch essen? Dazu ist all das auch noch so fotogen – da zücken garantiert nicht nur Food-Blogger*innen die Kamera. Wetten?!

3

© MakiMaki Veganes Sushi im MakiMaki

Veganes Sushi mag absurd klingen. Dass es aber tatsächlich auch ohne Fisch geht, beweist das MakiMaki am Mauritiussteinweg. Statt Lachs, Krabbe und Co. kommen hier gebackenes Gemüse, Avocado und Tofu als Füllung zum Einsatz – und das sieht nicht nur toll aus, sondern es schmeckt auch so. Wem nicht nach Röllchen ist, dem können wir auch die Bowls empfehlen. Unser unangefochtener Favorit: die Yaki Don Bowl mit süß gebackenem Seitan, Gemüse und Kimchi.

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© Christin Otto Vegane Garnelen, Ente und Thunfisch bei Ngon Ngon 1970s

Das Ngon Ngon 1970s bringt echte Highlights aus der asiatischen Küche auf die Teller: Ob vietnamesisches Curry, koreanisches Tempura, Currysuppe aus Hongkong oder Gyoza aus Japan – hier ist für jede*n was dabei. Und vor allem: für Veganer*innen. Die Gerichte gibt es nämlich nicht nur mit Tofu, sondern wahlweise auch mit Hähnchen, Ente, Thunfisch oder Garnelen – und das alles in einer veganen Variante. Wenn ihr euch jetzt fragt, wie vegane Garnelen denn schmecken sollen, überzeugt euch am besten selbst. Kleiner Spoiler: Sie schmecken richtig gut!

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© Christin Otto Vietnamesisch schlemmen im Chum Chay

Das vielleicht beste Veggie-Restaurant Kölns findet ihr versteckt in einem Hinterhof am Friesenwall. Koch Toni ist kein Unbekannter. Im Lu am Zülpicher Platz hat er zuvor bereits bewiesen, dass ihm in Sachen vietnamesischer Küche niemand so schnell etwas vormacht. Im Chum Chay setzt er nun voll und ganz auf vegetarische Küche. Dem Geschmack tut das keinen Abbruch. Absolutes Soul Food zu günstigen Preisen. Die Hauptgerichte kosten unter zehn Euro. Wer's cremig mag, sollte die Reisnudeln mit gelbem Curry probieren, Suppen-Liebhaber*innen ordern hier am besten eine Pho und wer Tofu liebt, sollte unbedingt den Fried Tofu auf Reisnudeln mit Limettensauce probieren. Bei schönem Wetter könnt ihr hier übrigens auch wunderbar draußen unter Sonnenschirmen essen.

6

© Nicola Dreksler Vegan und vietnamesisch schlemmen im Veggie Vu

Fliegender Wechsel im Belgischen Viertel: Dort, wo früher das Restaurant Non La beheimatet war, ist nun das Veggie Vu eingezogen. Die vietnamesische Küche ist geblieben – allerdings mit einem Unterschied: Im Veggie Vu ist alles vegan. Vorspeisen wie Kimchi und Reispapierrollen, Hauptgerichte wie geschmorter Curry-Eintopf mit Tofu oder Vu-Pokebowl, aber auch Desserts wie Pandanreis mit Kokoscreme und Sesam erwarten euch hier. Unser Tipp: Das La Lot – das ist gegrillter Tofu mit Austernpilzen ummantelt von Betelblättern –, der Mango-Salat und die hausgemachten Frühlingsrollen.

7

© Christin Otto Hausgemachte Udon-Nudeln im Nobiko

Dort, wo einst das Café Kollektiv Fatsch zu Hause war, ist inzwischen das Nobiko eingezogen. In der veganen Nudelbar gibt es neben Suppe mit hausgemachten Udon-Nudeln auch Reisgerichte und andere Kleinigkeiten aus der japanischen Küche. In die Töpfe kommen dabei nur gute Lebensmittel, gerne auch in Bio-Qualität. Fatsch-Fans dürfen beruhigt sein, denn nicht nur der Kollektiv-Gedanke ist geblieben, sondern auch die beliebten veganen Kuchen gibt es weiterhin.

8

© Christin Otto Alles selbstgemacht im Mei Wok

Vegane asiatische Küche ohne Geschmacksverstärker oder andere Zusatzstoffe – genau das bekommt ihr im Mei Wok. Bis hin zur Currypaste wird hier alles selbst gemacht. Die Zutaten sind Bio, möglichst regional und auf Wunsch auch glutenfrei. Manch einem schmeckt das Essen im Mei Wok "zu gesund", andere schwören auf die Erdnusssauce. Großer Pluspunkt: Hier könnt ihr zwischen Tempeh und Tofu wählen.

9

© Christin Otto Kleine, aber feine Auswahl im Asien Shop Albertusstraße

Täglich wechselnde Gerichte aus der asiatischen Küche zaubert Grace Manurung in ihrem Asien Shop an der Albertusstraße – und die sind so hervorragend, dass der Andrang zur Mittagszeit hier immer riesig ist. In der Regel stehen zwei Gerichte zur Auswahl – eins mit Fleisch, eins für Veganer*innen und Vegetarier*innen. Wer sich nicht zwischen Tofu und Fleisch entscheiden möchte, der bekommt sogar einen Mix angeboten. Frisch, lecker, sympathisch – das ist Kölns ältester Asien Shop.

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© Nicola Dreksler Indonesisch schlemmen im Daur Lang

Direkt am Volksgarten, dort, wo früher das Volksmund war, serviert euch das Daur Lang jetzt leckere indonesische Küche. Auf der wechselnden Wochenkarte findet ihr leckere Kombis wie Gemüse und Jackfruit oder Erdnuss-Tofu, mal mit Reis, Nudeln oder Kartoffeln – je nachdem, was die beiden Inhaber Kwok-Fai und Cassie sich für die Woche überlegt haben. Informieren könnt ihr euch jede Woche auf Instagram. Und auf der einladenden Terrasse schmecken die Gerichte gleich doppelt gut. Übrigens: Nicht nur super leckeres Essen, sondern auch nachhaltige Produkte von bambusliebe oder lokale Leckereien von Bringsl könnt ihr hier erstehen – denn das Daur Lang ist Restaurant und Shop zugleich.

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© Nicola Dreksler Asiatische Fusionsküche im Min auf der Schäl Sick

Fans des Bonjour Saigon dürfen sich freuen, denn zwei ehemalige Mitarbeiterinnen – Carmen und Zhengli – haben sich nun mit dem Min in Deutz selbstständig gemacht und servieren dort asiatische Fusionsküche aus Vietnam und Japan. Einige beliebte Gerichte der Bonjour-Saigon-Karte gibt es nun also auch auf der Schäl Sick. Ergänzt wird das Angebot durch eine große Sushi-Auswahl und verschiedenste Nudelsuppen. Das Gute: Auch Veganer*innen haben sowohl bei den vietnamesischen als auch bei den japanischen Gerichten eine große Auswahl. Bei schönem Wetter empfiehlt sich ein Plätzchen auf der Terrasse.

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