11 Dinge, die du am Sonntag im August in Köln machen kannst

Lazy Sundays sind nix für euch und ihr wollt lieber was erleben, statt zu Hause auf der Couch zu versauern? Kein Problem! Wir haben einige Tipps für euch, wie ihr so kurz vor Wochenstart noch mal eine satte Ladung Vergnügen tanken könnt. Hier kommen 11 Dinge, die ihr am Sonntag im August in Köln machen könnt:

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© Nicola Dreksler Das volle Programm im Café Walter

Das Café Walter gibt es in der Südstadt schon seit Jahren. Inzwischen wird es schon eine ganze Weile von der bezaubernden Miriam geführt, die dem Café ihren eigenen Anstrich verpasst hat. Zum Van Dyck Kaffee serviert sie selbst gebackenen Kuchen, aber öfter mal auch hervorragende Zimtschnecken. Gebruncht wird jeden ersten Sonntag im Monat – zusätzlich könnt ihr aber täglich "Das volle Programm" bestellen, das ist sozusagen ein Brunch am Tisch. Das Gute: Was einem besonders gut schmeckt oder wovon man gerne noch etwas mehr hätte, kann man sich für umme nachbestellen – frei nach dem Motto „lieber nachbestellen statt wegschmeißen“. Ansonsten gibt's im Walter Frühstücksbowls und Pancakes, mittags Suppen, Salate und Pasta – und abends könnt ihr euch hier auf ein Gläschen Wein niederlassen.

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© Christin Otto Natur, See & Tiere – ein Abstecher in die Dellbrücker Heide

Im Nordosten von Köln erwartet euch mit der Dellbrücker Heide eine kleine Oase zum Spazieren und Wandern. Mit der S-Bahn könnt ihr direkt nach Dellbrück fahren und sofort mit eurer Wanderung loslegen. Auf der rund zehn Kilometer langen Tour kommt ihr am Höhenfelder See vorbei und könnt schön am Wasser entlang spazieren. Kleine Bötchen und jede Menge Natur machen diesen Ort perfekt, um die Decke auszubreiten und einfach mal zu genießen. Wenn es euch noch weiter in den Norden verschlägt, begegnen euch im Dünnwalder Wildpark jede Menge Rehe, Mufflons und andere Tiere. Natürlich könnt ihr die Wanderroute auch ein wenig verlängern oder verkürzen – Wege gibt es in der Gegend genug.

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© Christin Otto Die Brühler Schlösser erkunden

Wenn man am Brühler Bahnhof aussteigt, ist das erste, was man sieht, das Schloss Augustusburg. Zack, ist man von Brühl beeindruckt und fühlt sich wie in längst vergessene Zeiten zurückversetzt. Läuft man durch den imposanten barocken Schlossgarten, gelangt man zum Schloss Falkenlust – kein Wunder, dass die Schlösser des Brühlers ganzer Stolz sind. Selbstverständlich kann man die Schlösser auch von innen besichtigen und sich auf ein Neues beeindrucken lassen. Die Schlossgartenanlage lädt zum Träumen und Spazieren ein. Hach, herrlich.

  • Schlösser Brühl
  • Parkplatz, Max-Ernst-Allee, 50321 Brühl
  • Schlösser: Dienstag – Freitag: 9–12 und 13.30–16 Uhr, Samstag – Sonntag: 10–17 Uhr, Schlosspark: ganzjährig täglich geöffnet
  • Entfernung von Köln: rund 30 Minuten Autofahrt
  • Mehr Info
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© Christin Otto Patisserie vom Feinsten im Sonntags

Vom Pop-up zum eigenen Café – diesen Sprung haben Julian und Inga mit ihrer Patisserie Sonntags gewagt. Während des Lockdowns haben die beiden den Kölner*innen vor allem die Wochenenden mit ihrem Fensterverkauf im Zimmermann's versüßt – nun sorgen sie im eigenen Laden in Sülz auch unter der Woche für zuckersüße Glücksmomente. Die Zimtschnecken gehören ohne Frage zu den besten der Stadt, aber auch die köstlichen Cookies, die Cannele de Bordeaux, die Cupkeks und die Macarons in verschiedenen Geschmacksrichtungen sind jede Sünde wert.

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© Nicola Dreksler Auf Street-Art-Tour mit seiLeise

Nicht nur in Ehrenfeld gibt es jede Menge Street Art zu entdecken – auch auf der Schäl Sick könnt ihr bei einem Spaziergang auf Entdeckungstour gehen. Hilfe bekommt ihr dabei vom Künstler "seiLeise" – der hat euch auf Instagram eine Karte mit einer Route von der Deutzer Werft bis zum Stammheimer Skulpturenpark zusammengestellt, auf der euch kleine Kunstwerke begegnen, wenn ihr nur die Augen offen haltet. Rund um den Mülheimer Hafen und am Rheinufer entlang könnt ihr euch auf euren Kunst-Spaziergang begeben. Die Outside-Gallery verändert sich ständig – alte Bilder verschwinden, neue kommen hinzu. Also lohnt es sich, immer mal wieder nach Mülheim zu spazieren.

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© Christin Otto Die Wahner Heide erkunden

Ein Spaziergang durch die Wahner Heide lohnt sich eigentlich das ganze Jahr – im Spätsommer ist das Farbenspiel des Heidekrauts zwar besonders beeindruckend, aber auch im Herbst, wenn die violette Farbe langsam verblasst, kann man toll durch die Heide spazieren. Dann färbt sich das Laub in herbstliches Gelb und Orange, jede Menge Pilze wachsen auf dem Boden, überall raschelt und knackt es beim Erkundungsspaziergang. Im Frühling hingegen blüht in der Wahner Heide der Ginster und taucht die Landschaft in ein knalliges Gelb. Am besten erreicht ihr die im Südosten Kölns gelegene Heide mit dem Auto oder mit dem Fahrrad, verschiedene Parkplätze gibt es direkt in der Nähe. Wer Esel und Ziegen treffen will, steuert am besten die Panzerwaschanlage am Camp Major Legrand an – ganz in der Nähe sind die putzigen Vierbeiner unterwegs.

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© Tim Horsch Von Porz über die Poller Wiesen den Rhein entlang

Am Rhein radelt es sich eigentlich überall gut: Der Weg ist flach, die Wege sind befestigt, ihr habt eine schöne Sicht aufs Wasser und könnt richtig weit fahren, ohne euch unter den lästigen Autoverkehr mischen zu müssen. Die 30 Kilometer lange Route könnt ihr in Porz beginnen und über die Poller Wiesen Richtung Norden fahren – über den Rheinpark geht's dann zur Mülheimer Brücke und anschließend wieder ganz in den Süden über Rodenkirchen bis nach Köln-Weiß, wo ihr die Möglichkeit habt, mit der Fähre wieder auf die andere Rheinseite überzusetzen. Wenn ihr nicht ganz so lange durchhaltet, könnt ihr natürlich auch schon früher wieder die Seite wechseln und zum Beispiel über die Südbrücke zurück. Und da es sich hier um eine Rundtour handelt, könnt ihr natürlich auch überall einsteigen.

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© Unser Kalscheurer Weiher e.V. Mitten im Grünen am Kalscheurer Weiher

Von der Innenstadt aus muss man nicht weit fahren, bis man am Kalscheurer Weiher angekommen ist. Am Militärring gelegen, ist er einer von drei künstlich angelegten Seen im Grüngürtel. Inmitten eines Naturschutzgebietes nisten hier Schwäne oder Kormorane am Rand des Gewässers. Überall stehen Bänke, auf denen man unter schattenspendenden Bäumen chillen kann. Wer ein bisschen Bewegung möchte, kann sich ein Tretboot mieten und so über den Weiher strampeln. Ihr seht: Ihr müsst gar nicht weit weg fahren, um euch in der Natur zu entspannen. Und wenn die Sonne dann untergeht, könnt ihr euch zum krönenden Abschluss einfach mit einem Cider erfrischen.

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© Christin Otto Blockbuster und Originalfassungen im Cinenova

Wer die Venloer Straße in Ehrenfeld entlang schlendert, wird kaum bemerken, dass unweit der Hauptschlagader des Veedels tatsächlich ein Kino versteckt liegt: das Cinenova. Es ist Kölns größtes Programmkino und wurde 1996 von der Familie Borck eröffnet, die manch einer bereits als Betreiber der Filmpalette am Hansaring kennen wird. Die Filmauswahl ist zwar erlesen, umfasst aber eine bunte Auswahl vom Hollywoodstreifen bis hin zur Originalversion mit Untertiteln. Auch Previews und Liveübertragungen sind in dem Kino mit insgesamt drei Sälen zu sehen. Im Sommer wird der Biergarten zum Open-Air-Kino umfunktioniert.

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© Weingarten KG Ponyhof Trinken für den guten Zweck im Weingarten der KG Ponyhof

Trinken für den guten Zweck könnt ihr im Innenhof der Kartäuserkirche in der Südstadt. Dort hat die KG Ponyhof nämlich einen wunderschönen Weingarten eröffnet, dessen Gewinne an die Hochwassergebiete gespendet werden. Passend dazu werden hier auch Flutweine von betroffenen Winzer*innen verlauft. Außerdem sind verschiedene Foodstände am Start, die dafür sorgen, dass ihr auch eine ordentliche Grundlage habt.

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© Christin Otto Italienische Tapas im Bisù

Sharing is caring – diese Devise hat sich längst auch in der Gastro durchgesetzt. Genau darum gibt es inzwischen unzählige Länderküchen von der spanischen über die asiatische bis hin zur französischen als Tapas. Das Bisù in Sülz weitet dieses Konzept nun endlich auch auf die italienische Küche aus. Die Entscheidung "Pasta oder Pizza?" war gestern. Das Bisù präsentiert italienische Kulinarik endlich in der Vielfalt, für die wir sie feiern. Schon das vorab gereichte selbstgebackene Focaccia mit Rosmarin ist ein echter Schmackofatz – und die Tapas stehen dem in nichts nach. Das Beste: Veganer*innen, Vegetarier*innen, Fisch-, Fleisch- und Gemüseliebhaber*innen werden hier gleichermaßen bedacht. Unbedingt probieren solltet ihr die Dorade, die vegane Aioli und die Piadina Romana. Ach was reden wir: Hier ist alles köstlich!