11 Dinge, die ihr an einem Sonntag im Dezember machen könnt

Natürlich kann man den zweiten Weihnachtsfeiertag wunderbar vollgefressen auf der Couch verbringen. Doch wenn ihr schon alle Lieblingsserien auf Netflix durchgeguckt oder einfach Bock auf etwas Action habt, dann seid ihr hier genau richtig. Denn wir haben ein paar schöne Ideen für euren Sonntag – sei es nun eine deftiges Brauhausfrühstück, eine Wanderung durch den Königsforst oder ein Besuch auf dem Hafen-Weihnachtsmarkt.

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© Christin Otto Brauhaus-Frühstück im Johann Schäfer

Kein Bier vor Vier. Schon klar. Morgens ins Brauhaus gehen – das geht aber schon. Zumindest am Wochenende und zumindest im Johann Schäfer. In Kölns modernstem Brauhau gibt es nämlich immer samstags und sonntags feinstes Schäfer-Frühstück. Zwischen 10 und 15 Uhr könnt ihr in der Südstadt mit dick belegten Sandwiches, köstlichen Pancakes, grünem Shakshuka, Metthappen und diversen Eierspeisen in den Tag starten. Und danach gönnt man sich es vielleicht doch – das erste Bier des Tages.

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© Christin Otto Durch den Königsforst spazieren

Raus aus der Stadt und rein in die Natur! Köln teilt sich mit dem Bergischen den Königsforst, der gleich hinter Rath Heumar beginnt. Der Weg in den Wald eignet sich perfekt für eine Fahrradtour. Falls euch das aber zu weit ist, gelangt ihr auch mit der Linie 9 ans Ziel. Das Naturschutzgebiet ist der ideale Ort für einen ausgiebigen Spaziergang. Hier könnt ihr nämlich wunderbar entspannen, abschalten und fernab des Trubels die Natur genießen.

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© Unsplash Eine ruhige Kugel schieben bei West Bowling

20 Bowlingbahnen für jeweils bis zu acht Spieler*innen, Bier, Cocktails und Burger: In Kölns größtem Bowling-Center würde wohl selbst Fred Feuerstein feuchte Augen bekommen. Dabei eignet sich die insgesamt 2000 Quadratmeter große Anlage von West Bowling nicht nur für einen feuchtfröhlichen Abend mit Freund*innen – auch Familien können hier prima ein paar lustige Stunden verbringen. Das Beste: Das Bowling-Center hat 365 Tage im Jahr geöffnet.

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© TimeRide TimeRide – Reise in die Vergangenheit

Wer eine Zeitreise ins alte Köln erleben möchte, der hat dank Virtual Reality die Chance dazu – und zwar bei TimeRide am Alter Markt. In 45 Minuten und an drei Stationen erlebst du hier das Köln der legendären Zwanziger Jahre. Highlight ist die Fahrt mit der historischen Straßenbahn. Dank VR-Brille erlebst du dabei eine Rundfahrt durch die alte Kölner Altstadt. Wer noch tiefer in die Stadtgeschichte eintauchen möchte, der wählt die TimeRide-Stadtführung. Zusammen mit einem Stadtführer begibst du dich zu Fuß auf eine einstündige Zeitreise entlang der alten Straßenbahnstrecke vom Rheinufer bis zum Alter Markt.

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© Pixabay GlanzLicht auf Burg Altena

In malerischer Lage, hoch über dem sauerländischen Altena an der Lenne, thront eine der schönsten Höhenburgen Deutschlands – die Burg Altena. In der Adventszeit erstrahlt das Schmuckstück in besonderem Licht, denn dann tauchen Lichtkünstler die Burg in ein wechselndes Spiel von Farben und spektakulären Motiven. Das Beste: Der Eintritt zu den sogenannten "GlanzLichtern" ist frei. Am 26. Dezember könnt ihr außerdem die Museen Burg Altena und das Deutsche Drahtmuseum kostenlos besuchen.

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© Erlebnisbauernhof Gertrudenhof Weihnachtsparadies auf Gertrudenhof

Das Weihnachtsparadies auf dem Gertrudenhof sorgt auch dieses Jahr für weihnachtliche Stimmung auf dem Erlebnisbauernhof in Hürth. Im Hofladen und der großen Weihnachstscheune könnt ihr wie gewohnt regionale Produkte einkaufen. Außerdem ist ab dem 26. November der XXL-Bio-Weihnachtsbaumverkauf geöffnet, auf dem ihr mittwochs bis sonntags von 10.30 bis 19 Uhr euren perfekten Baum aussuchen könnt – sei es nun frisch geschlagen oder im Topf. Ein Ticket braucht ihr aufgrund der Pandemie hingegen für das Erlebnisgelände samt Weihnachtsausstellung, Christmas Candy Beach, Spielplatz und Gnadenhof-Streichelzoo.

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© http://www.hafen-weihnachtsmarkt.de Hafen-Weihnachtsmarkt am Schokoladenmuseum

Der wohl schönste Weihnachtsmarkt – zumindest was die Lage betrifft – ist der maritime Weihnachtsmarkt am Schokoladenmuseum. Direkt am Rheinauhaufen stehen circa 80 schneeweiße Pagodenzelte, die auf den ersten Blick wie Schiffsegel wirken. In den Zelten könnt ihr Kulinarisches aus aller Welt, leckeren Winzerglühwein und Kunsthandwerk erstehen. Offiziell geht der Weihnachtsmarkt zwar nur bis zum 26. Dezember, doch ab dem 29. Dezember wird er an gleicher Stelle als Hafen-Wintermarkt fortgesetzt. Bis zum 9. Januar bekommt ihr Essen und Trinken in schöner Atmosphäre am Riesenrad.

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© Christin Otto Auf Entdeckungstour im Museum Ludwig

Wenn das Wetter nicht zum Draußensein animiert, ist ein Museumsbesuch die perfekte Alternative. In Köln empfiehlt sich da natürlich das Museum Ludwig, denn hier jagt ein Superlativ den nächsten. Die umfangreichste Pop Art Sammlung Europas, die drittgrößte Picasso-Sammlung der Welt, eine der besten Sammlungen zum deutschen Expressionismus und eine der international bedeutendsten Sammlungen zur Fotografie sind hier zu finden. Kein Wunder also, dass das Museum Ludwig nicht nur zu den berühmtesten, sondern auch den beliebtesten Ausstellungshäusern der Stadt gehört.

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© Stadt Köln / Astrid Piethan Schlittschuhlaufen auf der Eisbahn am Ebertplatz

Weil die Stadt den Ebertplatz zu einem schöneren Ort machen will, dürfen sich die Kölner*innen schon seit mehreren Jahren über ein ganz besonderes Wintervergnügen freuen: eine riesige Eisbahn mitten auf dem Ebertplatz. Bis zum Januar können Jung und Alt dort ihre Runden drehen oder Eisstockschießen (täglich ab 18 Uhr). Wer selbst keine Schlittschuhe hat, kann vor Ort welche leihen. Wen der Hunger überkommt, für den gibt es an den Buden auf dem Platz Deftiges und Getränke.

  • Ebertplatzpassage
  • Ebertplatz, 50668 Köln
  • Montag – Donnerstag: 15–21 Uhr, Freitag: 11–22 Uhr, Samstag: 11–22 Uhr, Sonntag: 11–20 Uhr
  • Tageskarte: 5 Euro für Erwachsene, 3 Euro für Kinder und Jugendliche, Schlittschuhverleih: 3 Euro (10 Euro Pfand)
  • Mehr Info
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© Wolkenburg Einen Lichter-Spaziergang durch Köln machen

Wem Weihnachtsmärkte viel zu trubelig sind, der muss trotzdem nicht ohne Lichterzauber auskommen. In der Stadt erstrahlen nämlich auch andere Orte in festlicher Beleuchtung. Das hilft den Christmas-Feelings ordentlich auf die Sprünge. Also macht doch einfach mal einen Spaziergang – und schaut bei der Wolkenburg, der Kölner Weihnachtsstraße in Sülz, dem 4711-Haus in der City oder dem Eigelstein vorbei. 21 Orte, an denen Weihnachtsstimmung aufkommt, findet ihr hier.

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© Frieda Punkrock und Schnaps in der Frieda Bar

Die Kneipen- und Bar-Dichte im Belgischen Viertel ist hoch. Schräg gegenüber vom Goldenen Schuss und Gottes Grüne Wiese liegt die Frieda. Daneben winkt noch die Eisdiele von Poldi, aber das ist hier egal. Wichtiger ist, dass die Frieda vorrangig Gitarren-Sound laufen lässt. Mal Punkrock, mal Hard Rock oder auch mal Glam Rock. Die Frieda hat den Flair eines kleinen Pubs in England. Alleine an der Theke lässt sich es auch gut leben – wir empfehlen euch, mal den Mexikaner zu probieren, der ist nämlich einsame Spitze. Inmitten cooler Läden ist die Frieda wie ein Zufluchtsort zur Normalität und Freundlichkeit.

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