11 Dinge, die ihr am Sonntag im Juli in Köln machen könnt

Lazy Sundays sind nix für euch und ihr wollt lieber was erleben, statt zu Hause auf der Couch zu versauern? Kein Problem! Wir haben einige Tipps für euch, wie ihr so kurz vor Wochenstart noch mal eine satte Ladung Vergnügen tanken könnt. Hier kommen 11 Dinge, die ihr am Sonntag im Juli in Köln machen könnt:

1

© Christin Otto Flohmarktmeile am Rheinufer in der Altstadt

Einer der schönsten und auch ältesten Flohmärkte der Stadt findet im Frühling und Sommer ein- oder auch zweimal pro Monat direkt am Rhein statt. Auf der Rheinpromenade in der Altstadt, zwischen Hohenzollernbrücke und Bastei, bieten Aussteller aus ganz Deutschland ihre Waren an – und das schon seit mehr als 40 Jahren. Etwa 150 Händler, aber auch Privatpersonen laufen hier mit Porzellan, Kleinmöbeln, Antikem und Kuriosem auf. Wer hungrig ist, der sollte Ausschau nach dem Foodtruck von "Veggie Foods" halten – dort gibt es nämlich Fritten mit üppigen Veggie-Toppings und die sind richtig lecker.

2

© KHM Ausstellungen, Literatur und Filme in der KHM

Die Kunsthochschule für Medien ist nicht nur für ihre spannenden Studiengänge rund um die medialen Künste bekannt, sondern auch für ihr umfassendes Programm, das von den Studierenden, Absolventen und Dozenten auf die Beine gestellt wird und für jeden zugänglich ist. Es lohnt sich also, gelegentlich die Termine auf der Website der KHM abzuchecken – ob Lesungen, Ausstellungen, Filmfestivals oder -vorführungen: Die Inhalte sind wirklich immer interessant und sehenswert und der Eintritt ist sogar frei.

3

© Nicola Dreksler Croissants und Co. bei Goodchild im Agnesviertel

Wer auf der Suche nach den besten Croissants der Stadt ist, der sollte diesen Geheimtipp definitiv austesten: Goodchild im Agnesviertel. Das Café ist zwar noch nicht ganz fertig, aber via Fensterverkauf bekommt ihr dort schon köstliche Croissants – sei es nun klassisch, mit Schokolade 0der Mandeln. Die kleinen Sünden sind von außen schön knusprig und im Inneren herrlich fluffig und buttrig – wie in Frankreich eben. Der flüssige Kern des Mandelcroissants besteht übrigens nicht aus Marzipan, sondern aus einer selbstgemachten Mandelcreme, die einfach nur zum Reinlegen ist.

4

© Tim Horsch An den Poller Wiesen entlang spazieren

An einem sonnigen Tag gibt es fast nichts Schöneres, als am Rhein entlang Richtung Poller Wiesen zu spazieren. Die Strecke entlang des Rheins ist einfach Entspannung pur. Hier trefft ihr auf Menschen, die grillen, Musik hören oder einfach nur abhängen. Auf Fußballmannschaften der Kölner Amateurligen, die sich spannende Duelle liefern. Ja, sogar Schafsherden gibt es hier, die ab und zu entlang des Rheins grasen. Also: Es gibt viel zu sehen. Und wer genug gelaufen ist, der packt einfach die Picknickdecke – oder im Winter die Thermoskanne – aus und genießt den Sonnenuntergang.

5

© Christin Otto Putzige Vierbeiner streicheln im Lindenthaler Tierpark

Wer Lust hat auf ein paar tierisch gute Erlebnisse mitten in der Großstadt, der sollte einen Abstecher in den Lindenthaler Tierpark machen. Der Weg dorthin führt euch durch den Stadtwald und schon hier habt ihr das Gefühl, dem Trubel endlich mal komplett entfliehen zu können – alles ist grün, Enten und Schwäne machen Siesta am Wasser. Noch mehr tierische Großstadtbewohner trefft ihr im Tierpark selbst. Ob Hirsche, Esel, Ziegen, Hühner oder Schafe: Hier könnt ihr putzige Vierbeiner streicheln und sogar mit ein paar Leckerlis aus den Futterautomaten im Park locken. Wer jetzt meint, das sei nur was für Kinder, der sollte es ausprobieren – wir versprechen: Das ist auch für die Großen ein großer Spaß.

6

© Motorworld Köln Auf Schumis Spuren am Butzweilerhof

Im Butzweilerhof, wo schon 1910 erste waghalsige Flugversuche stattfanden, ist seit Juni 2018 die neue Motorworld Köln zu finden. Der sogenannte "Butz" ist auf einer Fläche von 50.000 qm ein beliebter Treffpunkt für Automobilliebhaber – hier kann man nämlich ausgefallene Fahrzeuge jeglicher Art bestaunen: vom Oldtimer über den Youngtimer, Raritäten, moderne Luxusautomobile bis hin zum Bike. Außerdem präsentiert die Motorworld als Dauerausstellung eine der weltweit bedeutendsten Sammlungen des Motorsports: die offizielle Sammlung von Formel-1-Legende Michael Schumacher. Hier werden bedeutende Teile und persönliche Erinnerungsstücke von Schumi gezeigt – und das alles gibt‘s bei kostenfreiem Eintritt zu sehen. Sollte euch der Hunger packen: Direkt nebenan ist das Restaurant Ahoi von TV-Koch Steffen Hennsler.

7

© Nicola Dreksler Kaffee und Rosato Spritz am Gastrocontainer am Ebertplatz

Auch in diesem Jahr belebt der Gastrocontainer den Ebertplatz. Wen es nachmittags oder abends nach einem Kaffee oder Sundowner lüstet, der kann den mit direktem Blick auf den Ebertplatz-Brunnen einnehmen – und der sprudelt ja nun auch endlich wieder. Wer zum Wein, Aperol oder Rosato Spritz etwas snacken möchte, der bekommt am Gastrocontainer übrigens auch Kleinigkeiten wie Nüsse und Brezeln.

8

© Christin Otto Kolbhalle – Künstleroase in Ehrenfeld

Ein wunderbarer Ort, der Künstlern der Stadt einen Raum gibt, ist die Kolbhalle in Ehrenfeld. Da treffen Performer, Maler und Musiker aufeinander, die hier ein wandelndes Museum inmitten der Stadtnatur geschaffen haben. Dass es in der Kolbhalle kreativ zugeht, ist kaum zu übersehen – schon beim Vorbeigehen erspäht man Skulpturen und Streetart. Stehen mal wieder Events und Ausstellungen auf dem Programm, öffnen die hier ansässigen Künstler ihre Tore und lassen auch Gäste in ihren bunten Mikrokosmos eintauchen. Eine fabelhafte Welt, die ihr euch bei der nächsten Gelegenheit unbedingt anschauen solltet.

9

© Christin Otto Minigolf spielen am Decksteiner Weiher

Manchmal gibt es einfach nichts Besseres, als an einem Sonntagmittag in der Sonne eine Runde Minigolf zu spielen und dabei ein Bierchen zu trinken. Genau das könnt ihr in Köln am Decksteiner Weiher bei Minigolf-Lindenthal machen: Entspannt den Schläger schwingen und sich am Kiosk ein Kölsch oder 'ne Limo gönnen. Und wer danach noch eine Runde spazieren oder Tretboot fahren möchte, hat es auch nicht weit – denn am Decksteiner Weiher ist alles um die Ecke.

10

© Christin Otto Maritimes Flair am Mülheimer Hafen

So ganz ohne Meer in Reichweite kann man die Kölner*innen wohl getrost als echte Landratten bezeichnen. Wer trotzdem Hafenluft schnuppern will, dem empfehlen wir einen Abstecher nach Mülheim. Unter der Katzenbuckelbrücke liegt ganz idyllisch der Mülheimer Hafen mit seinen Bötchen. Auf die Landzunge verirren sich nicht allzu viele Menschen, sodass man hier alleine oder zu zweit – vielleicht ja auch bei einem Date – ein paar ruhige Momente verbringen kann. Wenn euch der Hunger überkommt, dann sind der Lokschuppen und das Café Rheinspaziert nicht weit. Und wenn ihr dann über die Katzenbuckelbrücke lauft, gibt's Domblick inklusive.

11

© Christin Otto Tsukiji – japanisches Wellnessprogramm für den Gaumen

Unser wohl heißester Tipp in Sachen Essen im Kwartier Latäng ist das Tsukiji. Im Winter 2019 hat das Restaurant direkt am Zülpicher Platz eröffnet und verwöhnt seine Gäste seitdem mit japanischer Küche vom Feinsten – mal ganz anders als gewohnt, aber super lecker. Spezialität des Hauses sind nämlich nicht etwa allseits bekannte Reis- und Nudelgerichte, sondern fein geschichtete Kunstwerke, deren Basis frittierte Süßkartoffel bildet. Unsere Favoriten: „Amazing Friendship“ oder als Veggie-Alternative „Shaolin“. Als Vorspeise solltet ihr die veganen Gyoza probieren. Übrigens: Unter der Woche könnt ihr hier mittags auch Ramen-Suppe schlürfen.

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