Kleines Gericht – kleine Köstlichkeiten am Oberlandesgericht

© Christin Otto

"Weniger ist mehr" – dieses Credo setzt sich auch in der Gastronomie zunehmend durch. Nicht nur, weil inzwischen die meisten verstanden haben, dass es immer besser ist, wenige Dinge gut zu machen statt viele mittelprächtig, sondern auch, weil kleine Portionen am Ende eben tatsächlich mehr bedeuten: mehr Auswahl, mehr Geschmäcker, mehr Teilen mit Freund*innen.

Genau diesen "Mehr-Wert" bietet das "Kleines Gericht" im Agnesviertel, indem es – der Name verrät es schon – kleine Gerichte zum Teilen und Kombinieren serviert. Das urige Wirtshaus mit der modernen Speisekarte liegt nur einen Steinwurf vom Oberlandesgericht entfernt, was den Namen des neuen Lokals, in dem früher das Gasthaus "Blumenthaler" zu finden war, zum doppelten Geniestreich macht.

© Christin Otto
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Genial sind aber nicht nur Name und Konzept, sondern auch die kleinen Gerichte, die die Küche in den jetzt schon voll besetzten Biergarten schickt – und das gleichzeitig! Während man sich in manch anderen Kölner Lokalen auch nach Jahren noch nur in schleppendem Tempo von Tapa zu Tapa futtern kann, bringt uns die "Kleines Gericht"-Crew sämtliche Tellerchen trotz Mini-Küche und Startphase zeitgleich an den Tisch. Chapeau!

Vor uns sammelt sich eine bunte Auswahl kleiner Köstlichkeiten: Gegrillter Portobello mit Süßkartoffel-Misostampf, Tomaten-Brotsalat und Fenchel in Orangen-Chili-Marmelade beweisen, dass auch frische Gemüseküche wunderbar als Dinner taugt. Als absolute Highlights entpuppen sich die Grilltomaten mit Ziegenkäse, das Lachstatar und die gegrillten Maiskolben mit Chipotlemayo. Must-try!

© Christin Otto
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Keine Sorge, Fleischliebhaber*innen bekommen natürlich ebenfalls einiges geboten. Neben verschiedenen Burger-Kreationen dürfen die sich hier auf Schweinerippchen in Honig-Whisky-Marinade, frittiertes Huhn und Schweinebauch freuen.

Für den süßen Abschluss hat sich das "Kleines Gericht" Expertise aus dem Veedel ins Boot geholt. Für die himmlischen Dessert-Kuchen ist niemand Geringeres verantwortlich als Goodchild – und die verstehen bekanntlich ihr Handwerk.

© Christin Otto
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Dass man im "Kleines Gericht" einen leckeren und wunderbar entspannten Abend verbringen kann, liegt nicht zuletzt am Service. Die junge Crew ist superfreundlich, professionell und hat merklich Spaß am Job – kölsche Gastlichkeit, wie wir sie uns wünschen. Unser "Gerichts-Urteil" kann darum nur lauten: eine echte Bereicherung fürs Agnesviertel!

© Kleines Gericht
© Kleines Gericht

DIE WICHTIGSTEN FACTS ZU KLEINES GERICHT

Besonderheit: Hier gibt es kleine Gerichte zum Teilen und Kombinieren. Die Küche ist bodenständig, aber modern. Mittags bekommt ihr hier wechselnde Lunch-Gerichte, wobei es auch immer eine vegetarische Option gibt. Bei schönem Wetter empfiehlt sich ein Plätzchen im schönen Biergarten, denn hier trinken sich Maracuja Spritz und Gaffel Wiess vom Fass besonders gut.

Mit wem: deinen Freund*innen, deinen Eltern und allen, die gerne einen geselligen Abend verbringen

Unbedingt probieren: die Grilltomaten mit Ziegenkäse, das Lachstatar und die gegrillten Maiskolben mit Chipotlemayo

Preise: Gemüse-Gerichte 9,90 Euro, Salate 5,90 Euro, Burger zwischen 8,90 und 12,90 Euro, Fisch-Gerichte 8,90 Euro, Beilagen-Gerichte 6,90 Euro, Maracuja Spritz 7,50 Euro, Gaffel Wiess vom Fass (0,3l) 2,90 Euro

Kleines Gericht | Blumenthalstrasse 87, 50668 Köln | Dienstag – Freitag: 12–0 Uhr, Samstag: 18–0 Uhr, Mittagstisch: Dienstag – Freitag: 12–14 Uhr | Mehr Info

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