21 gute Tipps für den Sommer 2022 in Köln

Wir lieben den Sommer, denn es gibt kaum eine andere Jahreszeit, in der man so viel unternehmen kann. Neben Tretboot fahren, wandern, Radtouren, im Biergarten chillen und Minigolfen könnt ihr in Köln sogar Strandfeeling genießen. Ganz vorne mit dabei ist natürlich die beste Sache des Sommers: Eis essen. Hier kommen 21 Dinge, die uns im Sommer vergnügen.

© Nicola Dreksler

1
Marktbummel im Grünen beim Wochenmarkt im Stadtwald

Ein Markt mitten im Wald? Der Braunsfelder Wochenmarkt im Stadtwald macht's möglich. Jeden Samstag könnt ihr auf der Kitschburger Straße im Schatten der Bäume entspannt flanieren und einkaufen. Egal, ob frisches Obst und Gemüse, Käse, Metzgerei- und Backwaren oder Pflanzen – hier gibt es ein tolles und überwiegend regionales Angebot. Das Beste: Wenn ihr mit euren Einkäufen durch seid, könnt ihr direkt noch einen Abstecher in den Lindenthaler Tierpark machen. Der ist nämlich nur einen Katzensprung entfernt und immer einen Besuch wert. Jeden Mittwoch zwischen 7 und 13 Uhr ist der Markt übrigens auf dem Clarenbachplatz in Braunsfeld zu Gast.

© Christin Otto

2
Auf ein mediterranes Frühstück ins Café Soleil

Im Café Soleil sorgt nicht nur die Einrichtung für sonnige Gemüter, sondern auch das Essen. Das fängt schon bei den Zutaten an – denn die sind meist regional, bio und fair gehandelt – und hört beim Anrichten nicht auf: Das mediterrane Rührei macht seinem Namen alle Ehre – nicht nur wegen der frischen Kräuter, sondern auch, weil es im schmucken Silberpfännchen an den Tisch kommt. Das vegane Frühstück sieht nicht minder verlockend aus und die Spezialität des Hauses – der Café Gourmand – ist sowieso der Knaller. Dahinter verbirgt sich ein Cortado mit drei Leckereien: Joghurt mit frischen Früchten, ein Stück köstliche Mandel-Schoko-Tarte und ein Stück saftiger Lavendel-Zitronenkuchen, jeweils in Probierportiönchen. Und das für nur 4,90 Euro! Sowieso ist im Café Soleil alles sehr günstig – so günstig, dass sich von chronisch klammen Student*innen bis hin zu Rentner*innen wahrscheinlich jede*r ein Frühstück leisten kann.

© Johann Schäfer

3
Currywurst und Kölsch im Pop-up-Biergarten am Wasserwerk

Das Johann Schäfer versüßt uns den Sommer 2022 mit einem neuen Pop-up-Biergarten in der Südstadt. Die Location ist eine ganz besondere: das Wasserwerk-Gelände der RheinEnergie. Im Schatten der historischen Hallen könnt ihr bis Ende September immer donnerstags und freitags von 15 bis 22 Uhr und samstags von 12 bis 22 Uhr auf einer großen Sonnenterrasse kühles Bier und Currywurst-Pommes genießen. Außerdem gibt es in der ehemaligen Werkshalle eine spannende Ausstellung mit Lichtinstallationen zu sehen. Aber Achtung: Da es sich um ein teilweise aktives Werksgelände handelt, sind Hunde leider nicht erlaubt.

© Christin Otto

4
Auf Entdeckungstour im Rheinpark

Zwischen der Deutzer Messe und dem Mülheimer Hafen liegt der Rheinpark und verzaubert die Kölner*innen mit Natur pur. Wie der Name schon vermuten lässt, erstreckt er sich entlang des Rheinufers und bietet einen prächtigen Blick auf den Kölner Dom, den man hier aus der Ferne anschmachten kann. Wer sich über die Schienen wundert, die überall liegen: Im Rheinpark fährt tatsächlich eine Kleinbahn regelmäßig ihre Runden, die 1957 zur Bundesgartenschau errichtet wurde. Es gibt noch viele weitere Sehenswürdigkeiten, die von der Gartenschau übriggeblieben sind. Skulpturen, ältere Gebäude oder Wasseranlagen zieren die Wege des riesigen Stadtparks. Für Kinder gibt es zudem einen großen Abenteuerspielplatz und der Skatepark lockt ebenfalls viele Besucher*innen an.

© Christin Otto

5
Natur, See & Tiere – ein Abstecher in die Dellbrücker Heide

Im Nordosten von Köln erwartet euch mit der Dellbrücker Heide eine kleine Oase zum Spazieren und Wandern. Mit der S-Bahn könnt ihr direkt nach Dellbrück fahren und sofort mit eurer Wanderung loslegen. Auf der rund zehn Kilometer langen Tour kommt ihr am Höhenfelder See vorbei und könnt schön am Wasser entlang spazieren. Kleine Bötchen und jede Menge Natur machen diesen Ort perfekt, um die Decke auszubreiten und einfach mal zu genießen. Wenn es euch noch weiter in den Norden verschlägt, begegnen euch im Dünnwalder Wildpark jede Menge Rehe, Mufflons und andere Tiere. Natürlich könnt ihr die Wanderroute auch ein wenig verlängern oder verkürzen – Wege gibt es in der Gegend genug.

© Christin Otto

6
SonnenscheinEtage: Stadtstrand auf dem Parkdeck

Auf der SonnenscheinEtage ist man in der 14. Etage des Kaufhofs der Sonne tatsächlich ziemlich nah. Unter Palmen und auf feinstem Kies lässt es sich ganz wunderbar entspannen. Man könnte meinen, man wäre in einer Beachbar in der Südsee gelandet – wäre da nicht dieser atemberaubende Domblick. Auf Sonnenliegen und in Strandkörben könnt ihr Köln direkt von zwei Etagen aus von oben bestaunen, kühle Drinks einnehmen und quasi Urlaub in der Kölner Innenstadt machen. Für den kleinen Hunger gibt es Snacks wie Sandwiches, Salate, Eis und Currywurst.

  • SonnenscheinEtage An St. Agatha 19 – 25, 50667 Köln
  • Montag – Freitag: 17–0 Uhr, Samstag – Sonntag: 13–0 Uhr (bei schönem Wetter)
  • Eintritt: 3,50 Euro + 1,50 Euro Mindestverzehr
© Nicola Dreksler

7
Einen Ausflug zum Wiesenhaus machen

Am Rhein entlang zu spazieren, ist immer eine gute Idee. Wer das mit einem Ausflugsziel verbinden will, sollte sich das Wiesenhaus in Poll auf die To-do-Liste schreiben. In unmittelbarer Nähe zur Rodenkirchener Brücke locken hier eine wunderschöne Terrasse und eine große Liegewiese samt Liegestühlen. Dort könnt ihr es euch bei kühlen Drinks und leckeren Kleinigkeiten wie selbst gemachten Quiches und Kuchen gut gehen lassen. Sollte euch nach Picknick am Rhein zumute sein, nehmt ihr am besten noch eine Decke mit – dann könnt ihr eure Wegzehrung gemütlich am Wasser verputzen.

© Nicola Dreksler

8
Draußen im Odonien

Techno-Fans, die auf extravagantes Ambiente stehen, sind im Odonien genau an der richtigen Adresse. Hier, in Neuehrenfeld, hat der Bildhauer Odo Rumpf sein Reich geschaffen. Das Odonien ist Freiluftatelier, Werkstatt, Veranstaltungsort und Kulturzentrum in einem. Neben den vielen interessanten künstlerischen Projekten gibt es hier regelmäßig Partys und Events. Die Raves können dabei gerne bis zum nächsten Tag gehen. Gut so! Denn es gibt kaum etwas Schöneres als die aufgehende Sonne beim Tanzen und das Licht, das sich in den Metall-Skulpturen spiegelt. Apropos Sonne: Der Odonische Biergarten ist im Sommer eine wunderbare Adresse für kühle Drinks im Sunnesching.

© Christin Otto

9
Ländliches Idyll und Minigolf auf der Groov

Die Reise nach Porz-Zündorf lohnt sich gleich aus mehreren Gründen. Zum einen, weil allein die Überfahrt mit der Krokodil-Fähre von Weiss nach Zündorf ein kleines Highlight ist. Zum anderen, weil sich hier viele jahrhundertealte Bäume, wunderschöne Rheinstrände und alte Fachwerkhäuser befinden. Auch für Entertainment ist gesorgt: In der Minigolfanlage Groov spielt ihr auf kreativ gestalteten Bahnen, was jede Menge Action verspricht. Außerdem kann man am Marktplatz super Kaffee trinken oder eine Portion Pommes verdrücken. Wenn sich der Tag dann dem Ende neigt, könnt ihr euch ein lauschiges Plätzchen suchen und die Abendsonne an der Groov oder direkt am Rhein genießen.

© Christin Otto

10
Den Tretbooten zuschauen im Hellers Volksgarten

Wer in der Südstadt ein schönes Plätzchen im Grünen sucht, geht am besten in den Volksgarten. Hier könnt ihr euch nämlich nicht nur auf die Wiese legen, sondern mit etwas Glück auch ein lauschiges Plätzchen im Biergarten Hellers Volksgarten ergattern. Dort könnt ihr dann den Tretboot-Fahrer*innen dabei zusehen, wie sie auf dem Teich ihre Runden drehen. Außerdem gibt es natürlich Kölsch, deftige Speisen – und die vielleicht größte Portion Pommes der Stadt.

© km 689 · COLOGNE BEACH CLUB

11
km 689 Cologne Beach Club – Urlaubsfeeling mit Domblick

Warum in die Ferne schweifen, wenn der Rhein liegt so nah? Im Beach Club km 689 am schönsten Fluss der Welt kann man (fast) genauso gut im Sand sitzen oder sich in die Strandliege fläzen wie auf Ibiza. Nur dass auf Ibiza der Domblick fehlt. Im km 689 werden kleine Speisen und Cocktails serviert, Mindestverzehr ist fünf Euro. Und wenn die Sonne hinter dem Dom verschwunden ist, könnt ihr ganz romantisch über die Hohenzollernbrücke an den Liebesschlössern vorbei in Richtung Innenstadt spazieren. 

© The Gentle Temper

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Beach Club und kleine Buchten am Escher See

Wer sich wie auf Mallorca fühlen will, muss nicht unbedingt ins Flugzeug steigen. Ein Ausflug in den Kölner Stadtteil Esch/Auweiler wird an Sommertagen zum Kurzurlaub. Denn am nördlichen der beiden Escher Seen darf gebadet werden: Hier lockt das Strandbad mit seinem langen Sandstrand, Sonnenschirmen und Liegestühlen nicht nur Familien aus der Umgebung, sondern Sonnenhungrige aus der ganzen Region an. Am Wochenende kann es deshalb voller werden, weswegen Badegäste auch auf inoffizielle Uferplätze ausweichen. Obwohl das Baden außerhalb des Strandbads nicht erlaubt ist, sieht man immer wieder Sonnenanbeter*innen, die in den kleinen Buchten am Nordufer oder am wilden Strand nördlich des Strandbads ihr Lager aufschlagen.

© Christin Otto

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Der Goldmund-Biergarten auf dem Gerhard-Wilczek-Platz

Während sich die Kölner*innen im Winter gerne ein kuscheliges Plätzchen zwischen den Bücherregalen des Café Goldmund suchen, verwandelt sich im Sommer der Gerhard-Wilczek-Platz nebenan in den idyllischen Goldmund-Biergarten. Hier könnt ihr Aperol Spritz und andere süffige Drinks schlürfen, während ihr den wunderbaren Blick auf die knallbunte Street-Art am Bahndamm genießt – und abends wird's dank der Lichterketten auch noch richtig romantisch.

© Christin Otto

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[ais] – die Eismanufaktur, die Eis auf die Goldwaage legt

In der Südstadt hat eine neue Eisdiele eröffnet und die hat ein ganz besonderes Konzept: In der [ais] Eismanufaktur an der Bonner Straße wird jedes Eis gewogen. Hier bekommen also wirklich alle dasselbe für ihr Geld. Rund 50 Sorten hat [ais] im Repertoire – in der Vitrine findet ihr in der Regel 24 davon. Gemacht wird das Eis ausschließlich mit natürlichen Zutaten. Zu Klassikern wie Haselnuss und Erdbeere gesellt sich auch Ausgefalleneres wie Gurke und Stachelbeere. Beim Großteil handelt es sich um Sorbets, die demnach auch vegan sind. Unser Geschmacksurteil: richtig lecker! Im Vergleich zu anderen Eisdielen sind die [ais]-Kugeln übrigens relativ klein – das hat aber den Vorteil, dass ihr mehr probieren könnt. Preislich jedenfalls unterscheidet sich [ais] kaum von anderen guten Eisdielen. Vierzig Gramm kosten einen Euro – das macht etwa 2,50 Euro für zwei kleine Kugeln.

© Sophie Franz

15
Bierchen am Mülheimer Mäuerchen

Nicht nur das Kwartier Latäng hat ein "Mäuerchen", an dem sich die Bewohner*innen des Veedels bei schönem Wetter gerne auf ein Feierabend-Bierchen treffen – auch in Mülheim gibt es ein solches "Mäuerchen". Direkt am Rheinufer liegt es, in Höhe der Salzstraße. Das Angrillen am 1. Mai ist längst zur liebgewonnenen Tradition geworden. Dann packen die Mülheimer*innen ihren Grill und ein paar Würstchen und Salate ein und treffen sich nachmittags am Mäuerchen, um die Grillsaison einzuläuten. Während hier im Sommer die Abendsonne bei einem kühlen Drink genossen wird, stößt man an Silvester um Mitternacht auf das neue Jahr an. Ein echtes Allround-Mäuerchen also.

© Carolin Franz

16
Tretboot fahren am Kalscheurer Weiher

Von der Innenstadt aus muss man nicht weit fahren bis man am Kalscheurer Weiher angekommen ist. Am Militärring gelegen, ist er einer von drei künstlich angelegten Seen im Grüngürtel. Inmitten eines Naturschutzgebietes nisten hier Schwäne oder Kormorane am Rande des Gewässers. Wer ein bisschen Bewegung möchte, kann sich ein Tretboot mieten und gemütlich über den Weiher strampeln. Ein kleines Büdchen versorgt euch mit Getränken und kleinen Stärkungen. Damit könnt ihr euch auf einer der vielen Bänke niederlassen und den Sonnenuntergang genießen.

© Christin Otto

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Am Rheinstrand Köllefornia genießen

Die Kölner*innen nennen den Rheinstrand liebevoll die Rodenkirchener Riviera. Zu Recht, denn die kleinen Buchten mit ihrem weißen, feinen Sand erinnern eher an mediterrane Küsten statt an das Rheinland. Bei gutem Wetter könnt ihr hier locker mit dem Rad hinfahren oder ihr nehmt einfach die Linie 16. Der Rhein ist aufgrund seiner unberechenbaren Strömung zwar nicht zum Baden und erst recht nicht zum Schwimmen geeignet, aber sonnenbaden, Geburtstag feiern, picknicken und grillen könnt ihr hier ganz wunderbar.

© Kölnbäder

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Im Naturbadeteich im Lentpark planschen

Die Lentpark-Badelandschaft ist dafür bekannt, dass hier besonders auf Nachhaltigkeit gesetzt wird – und das gilt auch für das Freibad. Statt mit Chlor wird das Schwimmbecken biologisch durch Pflanzen gereinigt. Bei heißen Temperaturen ist das Schwimmen hier eine echte Wohltat, denn anders als in manch anderen Freibädern, in denen man schnell das Gefühl hat, in einer lauwarmen Badewanne zu sitzen, verschafft euch der Naturbadeteich tatsächlich angenehme Abkühlung. Dazu gibt es großzügige Liegeflächen, eine breite Rutsche und ein Planschbecken für die Kids.

© bea.vlli

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Biergarten am Rathenauplatz – ein bisschen wie in Frankreich

Dass wir am Rathenauplatz ein kühles Bierchen in Biergartenatmosphäre genießen können, ist einigen engagierten Kölner*innen zu verdanken. Die betreiben nämlich den Bürgerpavillon am Platz und sorgen dafür, dass wir hier nicht nur gemütlich sitzen, sondern auch essen und trinken können. Es gibt Speisen von der Wagenhalle in der Südstadt, Kölsch von Hellers und ab und an auch Musik. Zudem versammeln sich am Rathenauplatz bei gutem Wetter oft Dutzende Boule-Spieler*innen – darunter auch die Profis von den Pétanque-Freunden Rathenauplatz. Wer will, kann sich also ein paar Tricks abgucken und dann selbst ein paar Kugeln werfen – das macht das französische Flair perfekt.

© Christin Otto

20
Sushi Ninja – leckeres Sushi zu Top-Preisen

In Sachen Sushi gehört Sushi Ninja ohne Frage zu unseren All-Time-Favorites in Köln. Das liegt nicht nur am stylishen Ambiente und den leckeren Reisröllchen, sondern auch am tollen Preis-Leistungs-Verhältnis. Schließlich bekommt man so leckeres Sushi sonst nur selten für so kleines Geld. Sechs Inside-Out-Rolls gibt es hier schon ab fünf Euro, sechs Makis schon ab 3,50 Euro. Dazu könnt ihr euch im Sommer noch ein lauschiges Plätzchen auf der Terrasse im Hinterhof suchen – herrlich!

© Bay GmbH

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Großes Kino unter freiem Himmel im Rheinauhafen

Bei schönem Wetter hat niemand wirklich Lust, in dunklen und klimatisierten Kinosälen abzuhängen. Die Lösung für alle, die auf die große Leinwand dennoch nicht verzichten wollen: das Open-Air-Kino im Rheinauhafen. Dort könnt ihr dank einer schwimmenden Leinwand Kino-Streifen und Dokumentationen unter freiem Himmel schauen – und das bis in den September hinein. Einlass ist jeweils ab 19 Uhr – der Film beginnt mit Einbruch der Dunkelheit gegen 21.30 Uhr. Das Programm findet ihr hier.

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