11 Dinge in Köln, die ihr an einem Sonntag im Januar machen könnt

Bei Kälte hilft nur: warm einpacken oder in Bewegung bleiben! Wenn eure Warmhaltetaktik diesen Sonntag also nicht darin besteht, sich auf der Couch einzukuscheln, dann empfehlen wir euch eine Tour durch Köln, bei der euch garantiert warm (ums Herz) wird: Spaziert am Rhein entlang, genießt die Aussicht vom Kölntriangle und schaut euch die Picasso-Ausstellung im Museum Ludwig an. Oder doch lieber eine Wanderung im Königsforst oder etwas Entspannung im Mediterana? Fest steht: Es kann nie schaden, sich vorab mit einem ordentlichen Frühstück zu stärken – und auch dafür haben wir den passenden Vorschlag. Hier kommen unsere Tipps für einen vergnügten Sonntag im Januar:

1

© Christin Otto Auf ein mediterranes Frühstück ins Café Soleil

Im Café Soleil sorgt nicht nur die Einrichtung für sonnige Gemüter, sondern auch das Essen. Das fängt schon bei den Zutaten an – denn die sind meist regional, bio und fair gehandelt – und hört beim Anrichten nicht auf: Das mediterrane Rührei macht seinem Namen alle Ehre – nicht nur wegen der frischen Kräuter, sondern auch, weil es im schmucken Silberpfännchen an den Tisch kommt. Das vegane Frühstück sieht nicht minder verlockend aus und die Spezialität des Hauses – der Café Gourmand – ist sowieso der Knaller. Dahinter verbirgt sich ein Cortado mit drei Leckereien: Joghurt mit frischen Früchten, ein Stück köstliche Mandel-Schoko-Tarte und ein Stück saftiger Lavendel-Zitronenkuchen, jeweils in Probierportiönchen. Und das für nur 4,90 Euro! Sowieso ist im Café Soleil alles sehr günstig – so günstig, dass sich von chronisch klammen Student*innen bis hin zu Rentner*innen wahrscheinlich jede*r ein Frühstück leisten kann.

2

© 30works Kunst gucken beim Rundgang der K1 Galerien

Falls ihr euren Sonntagsspaziergang nicht mit Natur, sondern lieber mit Kunst verbinden wollt, dann seid ihr heute beim Rundgang der K1 Galerien der Kölner Innenstadt richtig. Von 11 bis 16 Uhr öffnen insgesamt 17 verschiedenen Galerien ihre Türen, die ihr nach und nach abklappern könnt. Unser Tipp: Schaut auf jeden Fall in der Galerie 30works an der Pfeilstraße vorbei, denn dort gibt es besonders knallige zeitgenössische Arbeiten zu sehen.

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© Christin Otto Die Aussicht auf dem Kölntriangle genießen

Wer die wohl beste Aussicht über Köln und auf den Dom genießen will, der muss nur die Hohenzollernbrücke in Richtung Deutz überqueren. Dort steht es nämlich – das 2005 fertiggestellte Bürohochhaus "KölnTriangle", das seither die Deutzer Skyline prägt. Mit über 100 Metern Höhe liegt das Gebäude quasi auf Augenhöhe mit dem Kölner Dom, den man vom obersten Stockwerk aus auch bestens bewundern kann. Drei Euro kostet die Fahrt zur Aussichtsplattform – mit dem Fahrstuhl und somit ohne endloses Treppensteigen. Fans von DSDS kennen die Plattform vielleicht aus dem Fernsehen, denn da wurde in mehreren Staffeln das Casting durchgeführt. Dabei gibt es hier eigentlich nur einen Superstar: diese Aussicht! Wer zum Sonnenuntergang am liebsten auch noch ein leckeres Essen serviert bekommt, der sollte im KölnSky-Restaurant einen Platz reservieren.

4

© Christin Otto Durch den Königsforst spazieren

Raus aus der Stadt und rein in die Natur! Köln teilt sich mit dem Bergischen den Königsforst, der gleich hinter Rath Heumar beginnt. Der Weg in den Wald eignet sich perfekt für eine Fahrradtour. Falls euch das aber zu weit ist, gelangt ihr auch mit der Linie 9 ans Ziel. Das Naturschutzgebiet ist der ideale Ort für einen ausgiebigen Spaziergang. Hier könnt ihr nämlich wunderbar entspannen, abschalten und fernab des Trubels die Natur genießen.

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© Christin Otto Eine grüne Runde durch Lindenthal

In Lindenthal geht es eher entspannt zu – perfekt also für einen kleinen Spaziergang durchs Veedel. Eure Tour sollte auf jeden Fall die Kanäle an der Clarenbachstraße und der Rautenstrauchstraße beinhalten und neben einem kleinen Abstecher zum Aachener Weiher empfehlen wir euch natürlich auch, auf dem Melatenfriedhof vorbeizuschauen. Das ist nicht nur einer der bekanntesten, sondern vielleicht auch einer der schönsten Friedhöfe Deutschlands. Wenn ihr auf dem Weg noch an einem leckeren Kaffee to go nippen wollt, macht vorab einfach einen Abstecher zur Dürener Straße und stattet dem Café Mucki einen Besuch ab.

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© Carolin Franz Am Rhein entlang bis nach Rodenkirchen spazieren

Jedes Mal, wenn wir am Rhein entlang spazieren, fragen wir uns, warum wir das nicht öfter machen – denn jedes Mal aufs Neue wird einem bewusst, wie besonders der Rhein und die Aussicht hier sind. So ein Spaziergang lohnt sich übrigens nicht nur, wenn es warm ist, sondern auch in den kalten Monaten. Wer linksrheinisch an der Bastei startet, kommt an den bunten Häusern in der Altstadt, dem Schokoladenmuseum und den Kranhäusern vorbei, kann an der Südbrücke den Skater*innen zuschauen, beim Johann Schäfer Biergarten eine kulinarische Pause einlegen und bis nach Rodenkirchen immer weiter direkt am Wasser laufen.

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© Christin Otto | Nicola Dreksler Himmlischer Espresso und süße Sünden im hommage

Das hommage im Friesenviertel ist nicht nur richtig gemütlich, sondern punktet auch mit einer hauseigenen Bohnenröstung, die Kaffee-Fans auf Wolke 7 befördert. Im Sommer gibt es den leckeren Wachmacher natürlich auch in der Iced-Variante und den könnt ihr dank des tollen Außenbereichs auch draußen schlürfen. Für zusätzliche Glückshormone sorgen Kuchen, Nussecken, Crêpes und Galettes. Der Galette-Teig ist übrigens aus Buchweizen und somit glutenfrei. Die Auswahl an selbst gebackenen Kuchen wechselt, konstant bleibt aber das Geschmacksurteil: richtig lecker. Auch für Veganer*innen ist immer was dabei. Portugal-Fans bekommen hier außerdem regelmäßig frisch gebackene Pastéis de Nata und zum Frühstück könnt ihr euch Pancakes und Stullen gönnen.

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© Mediterana Auf eine Auszeit ins Mediterana

Entlang der Linie 1, Ausstieg Frankenforst, liegt eine kleine Oase – das Mediterana. Ausgezeichnet als eine der größten und schönsten Saunalandschaften lässt es sich hier prima – zwischen Dampfsauna, Wasserbetten, Fußbädern und Massagebänken – erholen, stärken oder auskatern. Ein klein wenig kostet der Spaß allerdings.

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© Christin Otto Auf Entdeckungstour im Museum Ludwig

Wenn das Wetter nicht zum Draußensein animiert, ist ein Museumsbesuch die perfekte Alternative. In Köln empfiehlt sich da natürlich das Museum Ludwig, denn hier jagt ein Superlativ den nächsten. Die umfangreichste Pop Art Sammlung Europas, die drittgrößte Picasso-Sammlung der Welt, eine der besten Sammlungen zum deutschen Expressionismus und eine der international bedeutendsten Sammlungen zur Fotografie sind hier zu finden. Kein Wunder also, dass das Museum Ludwig nicht nur zu den berühmtesten, sondern auch den beliebtesten Ausstellungshäusern der Stadt gehört.

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© Christin Otto Blockbuster und Originalfassungen im Cinenova

Wer die Venloer Straße in Ehrenfeld entlang schlendert, wird kaum bemerken, dass unweit der Hauptschlagader des Veedels tatsächlich ein Kino versteckt liegt: das Cinenova. Es ist Kölns größtes Programmkino und wurde 1996 von der Familie Borck eröffnet, die auch Betreiberin der Filmpalette am Hansaring ist. Die Filmauswahl ist zwar erlesen, umfasst aber eine bunte Auswahl vom Hollywoodstreifen bis hin zur Originalversion mit Untertiteln. Auch Previews und Liveübertragungen sind in dem Kino mit insgesamt drei Sälen zu sehen. Wenn ihr Geld sparen wollt, schaut ihr am besten donnerstags vorbei, denn dann ist Kinotag und die Tickets kosten nur sieben Euro. Toll für Frischluftfans: Im Sommer wird der Biergarten zum Open-Air-Kino umfunktioniert.

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© Christin Otto Sünner Stube – ein Brauhaus der anderen Art

Es hat eine Weile gedauert, doch inzwischen entstauben immer mehr Gastronom*innen die Kölner Brauhauskultur und verpassen ihr ein neues Image. In Lindenthal findet ihr mit der Sünner Stube ein gelungenes Beispiel. Schon der helle Look des modernen Gasthauses verrät, das hier nichts von gestern ist. Ein Eindruck, der sich auf der Speisekarte fortsetzt. Das in Köln typische Hämmchen gibt es hier in einer Pulled-BBQ-Burger-Variante und auch der Senfrostbraten mit Speckbohnen kommt edel angerichtet daher. Ansonsten dürfen sich Gäste hier vor allem über süddeutsche und österreichische Gerichte wie Tartar, Wiener Schnitzel und Backhendl freuen – klassisch, aber mit modernem Touch. Vegetarier*innen sollten die Ofenknödel mit Rahmschwammerln probieren und Fischliebhaber*innen dürfen den hausgebeizten Lachs keinesfalls unversucht lassen. Das ist Comfort Food, wie wir es lieben.

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