11 barrierefreie Restaurants in Köln, in denen ihr lecker essen könnt
Hohe Eingangsstufen zu Restaurants sind nicht nur Stolperfallen, sondern leider auch eine echte Zugangsbarriere für alle, die im Rollstuhl sitzen oder anderweitig in ihrer Bewegung eingeschränkt sind. Dabei sollte es doch wirklich jedem*r möglich sein, in Köln lecker essen zu gehen. Genau darum haben wir uns nach tollen Restaurants in der Stadt umgeschaut, die barrierefrei sind – und haben einiges auftun können. Unsere ersten fünf Tipps verfügen zusätzlich über eine behindertengerechte Toilette.
1 Internationale Mezze und mehr im Wallczka
Das Wallczka in Neuehrenfeld hat sich innerhalb kürzester Zeit zur echten Institution im Veedel gemausert. Das liegt nicht nur am stylishen Ambiente, sondern vor allem am tollen Service und leckeren Essen. Mittags verwöhnt euch das Team unter der Woche mit einem ausgezeichneten Lunch. Nachmittags gibt's Tartes und Teilchen und abends werden leckere internationale Mezze serviert, die sowohl Fleisch-Fans als auch Veggies glücklich machen. Außerdem könnt ihr am Wochenende zum Frühstücken vorbeischauen, denn dann erwarten euch hier Eggs Florentine, hausgemachtes Granola und internationale Leckereien wie Shakshuka und Syrniki. Das Beste: Dank der Terrasse könnt ihr im Sommer auch draußen sitzen und das Treiben auf der Subbelrather Straße beobachten.
2 Idylle pur im Potpourri im Altenberger Hof
Inmitten des Nippeser Tälchens liegt der Altenberger Hof. Familien schätzen vor allem den großen Innenhof, denn hier können die Kids super spielen. Ältere Kinder können sich außerdem auf dem Spielplatz nebenan austoben. Im integrierten Restaurant Potpourri könnt ihr lecker lunchen, Abendessen oder einfach nur auf ein Getränk vorbeischauen. Für den Nachwuchs gibt es sogar eine Kinderkarte: Kinderpenne, Gemüse-Mais-Taler und Co. sind die ideale Stärkung, bevor weitergespielt wird. Samstags könnt ihr im Potpourri lecker frühstücken und sonntags von 10 bis 14 Uhr zum Brunchen vorbeischauen.
3 Kulinarik und Kultur in der Comedia Wagenhalle
Die Comedia hat ihr Zuhause in der ehemaligen Feuerwache an der Vondelstraße in der Südstadt gefunden. In dem wunderschönen Gebäude gehen Kultur und Kulinarik eine gekonnte Ehe ein. Denn neben dem Programm des Comedia Theaters, das von Kabarett und Comedy bis hin zu Theater, Tanz und Konzerten für jeden Geschmack etwas bereithält, gibt es dank der Wagenhalle auch gastronomisches Verwöhnprogramm. Neben deftigen Klassikern wie dem Wiener Schnitzel bekommt ihr hier auch feinere Küche – wie zum Beispiel Fisch mit Rieslingschaum oder ein Pfifferlingrisotto. Hausmannskost mit modernem Anstrich also. Für den süßen Hunger gibt es außerdem richtig leckere hausgemachte Kuchen. Besonderes Highlight ist der wunderschöne Hinterhof, der herrliche Sommertage verspricht.
4 Traumaussicht auf Köln im NENI
Im achten Stock des 25hours Hotel The Circle kommen nicht nur Touris, sondern auch Kölner*innen auf ihre Kosten. Zu finden ist dort nämlich das NENI Restaurant, in dem ihr bei leckeren israelisch inspirierten Mezze wie gegrillter Aubergine und Hummus die atemberaubende Aussicht über die Stadt genießen könnt. Wer auch nach dem Essen nicht genug bekommen kann von diesem tollen Ort, wechselt einfach in die Monkey Bar direkt nebenan. Neben klassischen Longdrinks und Cocktails bekommt ihr dort auch Neuinterpretationen traditioneller Highballs und Drinks.
5 Grissini und Sticky Fingers – essen in den Glaspavillons am Rhein
Das Hyatt Hotel in Deutz hat gleich zwei stylishe, kulinarische Aushängeschilder: Das Grissini und das Sticky Fingers haben die beiden Glaspavillons direkt am Rhein bezogen und bieten ihren Gästen damit eine erstklassige Aussicht auf den Dom und Rhein. Während das Grissini im nördlichen Pavillon vor allem auf italienische Küche und handgemachte Pasta setzt, gibt es im Sticky Fingers nebenan Streetfood mit Selbstbedienung – dafür aber auch zu etwas günstigeren Preisen. Beide Pavillons haben ausreichend Terrassenfläche und sind somit Hot-Spots, um im Frühling und Sommer einen Spritz in der Sonne zu trinken.
6 Kölner Gastronomie-Tradition im Früh am Dom
Erlebe Kölns Traditionsbrauhaus Früh am Dom mal ganz anders: Nicht nur im eigentlichen Brauhaus im Erdgeschoss, sondern auch im eigenen Brauhauskeller lässt sich in entspannter Atmosphäre das ein oder andere Kölsch trinken. Aufgrund seiner besonderen Lage ist das Früh am Dom besonders bei Touristen beliebt und immer gut besucht. Doch auch die Kölner lieben das Brauhaus und gerade im Sommer ist der Biergarten einen Besuch wert.
7 Italienisch essen mit der ganzen Familie im Purino
Das Purino in Mülheim befindet sich direkt im angesagten Schanzenviertel und ist ein Ort für die ganze Familie. Für den Nachwuchs gibt's hier eine eigene Speisekarte und Kinder bis sechs Jahren bekommen die dort aufgelisteten Gerichte sogar kostenlos. Angeboten werden die Italien-Klassiker: Antipasti, Salat, Pizza und hausgemachte Pasta – und das zu moderaten Preisen. Schnabulieren könnt ihr das Ganze drinnen oder draußen auf der hübschen Terrasse.
8 Ramen, Sushi & Bowls im Daikan
Im Daikan im Belgischen Viertel können Asia-Fans in Sachen gesunder Kost aus dem Vollen schöpfen: Ob Ramen, Sushi, Poké Bowls oder Fleisch vom Grill – hier gibt es die ganze Bandbreite der japanischen Küche und auch für die Veganer*innen unter euch ist dabei gesorgt. Ganz günstig ist das Essen im Daikan zwar nicht, aber die Qualität überzeugt. Wer Fleisch isst und Ramen liebt, sollte unbedingt die Spicy Miso Tantan Ramen probieren. Aber keine Sorge, die japanische Suppe gibt es auch in einer Veggie-Variante. Auch köstlich: die lecker gefüllten Bao Buns. Ein großer Pluspunkt bei schönem Wetter ist die kleine Terrasse vor dem Laden, auf der ihr auch unter freiem Himmel schlemmen könnt. Als erfrischenden Nachtisch empfehlen wir das Matcha- und Schwarzer-Sesam-Eis. An weniger heißen Tagen sorgt der warme Brownie mit Eis für sonnige Gemüter.
9 La Cuisine Rademacher – Sterneküche in Dellbrück
Nachdem Marlon Rademacher bereits in verschiedenen Sterne-Restaurants gelernt und gekocht hat, verzückt er nun die Kölner*innen in Dellbrück mit seinen kulinarischen Kreationen – und hat es damit inzwischen auch selbst zu einem Michelin-Stern gebracht. Im La Cuisine Rademacher kombiniert er französische Küche mit internationalen Einflüssen und bietet feine á la Carte Gerichte sowie edle Mehr-Gänge-Menüs (auf Anfrage auch vegan) an, zu denen es natürlich auch die passende Weinbegleitung gibt. Gekocht wird ausschließlich mit frischen, regionalen Produkten. Damit keine Langeweile aufkommt, wechselt die Karte regelmäßig.
10 Bon Appetit im Maison blue
Französische Landküche kombiniert mit hochwertigen Produkten bekommt ihr im Maison blue in der Südstadt. Französische Klassiker wie Bouillabaisse, gratinierte Jakobsmuscheln oder Entrecote stehen in diesem familiär-gemütlichen Restaurant genauso auf der Karte wie regionale Gerichte mit Wild, das frisch vom Jäger aus der Eifel bezogen wird. Zu den monatlich wechselnden Menüs empfiehlt der Sommelier gerne die passende Weinbegleitung. Im Sommer sucht ihr euch am besten ein lauschiges Plätzchen im zauberhaften Hinterhof.
11 Ein Hoch auf die Kichererbse: Mashery - Hummus Kitchen
Vom Street Food Festival zum eigenen Laden – genau dieser Sprung ist Mashery Hummus Kitchen gelungen. Aus gutem Grund: Der Hummus der ersten vegetarisch-veganen Hummuseria Kölns ist nicht nur herrlich cremig, sondern dank der verschiedenen Toppings auch immer wieder ein echtes Geschmackserlebnis. Schlemmen könnt ihr hier ohne schlechtes Gewissen, denn Hummus soll angeblich gesund und gut für Verdauung und Blutzucker sein. Auch nicht von schlechten Eltern sind die Mashery-Falafel – dank jeder Menge frischer Kräuter sind sie innen herrlich grün und außen natürlich schön knusprig. Damit es nie langweilig wird, lässt sich das Mashery-Team regelmäßig neue Kreationen und Events einfallen – wie zum Beispiel den Shakshuka Saturday.