Seen, Talsperren und Weiher: 11 Ausflüge ans Wasser in und um Köln

Geht es euch auch so, dass Wasser so eine beruhigende Wirkung auf euch hat? Wir jedenfalls kommen am Wasser besonders gut runter. Wenn sich Bäume im Wasser spiegeln und Enten über die Oberfläche gleiten, dann hat das einfach einen ganz besonderen Charme. Darum zieht es uns bei unseren Ausflügen nicht nur an den Rhein, sondern auch an Seen, Talsperren, Flüsse und Weiher in und um Köln. Und natürlich wären wir nicht Mit Vergnügen, wenn wir diese Tipps nicht auch mit euch teilen würden:

© Christin Otto

1
Rund um die Wahnbachtalsperre wandern

Die Wahnbachtalsperre im Rhein-Sieg-Kreis dient eigentlich der Trinkwasserversorgung, ist aber auch ein tolles Ausflugsziel. Denn: Der Weg rund um die riesige Talsperre idyllische Ausblicke auf das Gewässer. Durch ruhige Waldlandschaft könnt ihr zu Fuß die Talsperre umrunden. Ob ihr daraus nun eine kurze oder doch eine längere Wanderung machen wollt, liegt ganz an euch. Von Köln aus liegt die Wahnbachtalsperre nur 40 Minuten Fahrt entfernt – und auf dem Rückweg könnt ihr gleich noch auf dem Krewelshof vorbeischauen und leckeres Obst, Gemüse, Fleisch, Eier, Milch und andere tolle regionale Sachen vom Bauern kaufen – der Hof liegt nämlich auf dem Weg.

© Christin Otto

2
Den Fühlinger See umrunden

Der Fühlinger See lockt nicht nur zum Wassersport, Baden und in der Sonne liegen, sondern eignet sich auch bei kälteren Temperaturen perfekt für eine kleine Wanderung. Man muss ja nicht immer direkt ins Wasser – auch der Anblick kann beim Spazieren echt schön sein. Ihr könnt beispielsweise nördlich am Friedhof in Fühlingen starten und den See dann einmal komplett umrunden – das sind ungefähr neun Kilometer mit schöner Sicht direkt aufs Wasser.

© The Gentle Temper

3
Wald, Ruhe und Camping an der Aggertalsperre

Im Herbst und Winter mag es zwar zu kalt sein, um in der Aggertalsperre bei Gummersbach zu baden, doch die wunderschöne Wald-Kulisse ringsum lädt auch jenseits der Sommermonate noch zum Wandern und Entdecken ein. An den Ufern gibt es jede Menge Wanderwege und Rastplätze mit tollen Ausblicken auf das Becken der Talsperre. Natur pur und jede Menge Ruhe erwarten euch in dieser Gegend. Wer da Lust bekommt, direkt etwas länger zu bleiben, kann auf dem Campingplatz "Freizeitcamp Aggertalsperre" einchecken. Verschiedene Strecken für Wanderungen mit unterschiedlicher Dauer und Schwierigkeit findet ihr hier.

© Köln Tourismus

4
Am Decksteiner Weiher die Seele baumeln lassen

Der Decksteiner Weiher ist der ideale Ort, um mitten in der Stadt mal die Seele baumeln zu lassen. Die beiden Wasserflächen des Weihers werden durch einen Kanal verbunden, an dem Baumalleen im Sommer Schatten spenden und im Herbst für ein buntes Farbenspiel sorgen. Auch im Frühjahr, wenn die Krokusse blühen, oder im Winter, wenn die Wasserflächen manchmal zufrieren, ist der Decksteiner Weiher ein echter Hingucker. Hier könnt ihr die Natur genießen – vor allem nach Feierabend. Am Wochenende hingegen ist etwas mehr los, denn dann seid ihr meist nicht die einzigen, die hier eine Auszeit suchen. Wer Stärkung braucht, kann im Haus am See alle Viere gerade sein lassen – vor allem die Seehäuschen bieten ganz besonderes Ambiente. Außerdem gibt es am Weiher einen Minigolfplatz und Tretboote.

© Christin Otto

5
Natur, See & Tiere – ein Abstecher in die Dellbrücker Heide

Im Nordosten von Köln erwartet euch mit der Dellbrücker Heide eine kleine Oase zum Spazieren und Wandern. Mit der S-Bahn könnt ihr direkt nach Dellbrück fahren und sofort mit eurer Wanderung loslegen. Auf der rund zehn Kilometer langen Tour kommt ihr am Höhenfelder See vorbei und könnt schön am Wasser entlang spazieren. Kleine Bötchen und jede Menge Natur machen diesen Ort perfekt, um die Decke auszubreiten und einfach mal zu genießen. Wenn es euch noch weiter in den Norden verschlägt, begegnen euch im Dünnwalder Wildpark jede Menge Rehe, Mufflons und andere Tiere. Natürlich könnt ihr die Wanderroute auch ein wenig verlängern oder verkürzen – Wege gibt es in der Gegend genug.

© Alisa Welzel

6
Wunderschöne Wanderungen in Obermaubach

Obermaubach liegt im Naturpark Nordeifel direkt an der Rur – und zwar da, wo der Fluss in den Stausee Obermaubach fließt. Für Wanderer ist das Areal samt Stausee, Wäldern und Eifelbergen ein echtes Paradies. Wanderrouten, um die Gegend zu entdecken, gibt es in verschiedenen Längen und Schwierigkeitsgraden. Zu empfehlen ist zum Beispiel der Kuhkopfsteig, der euch vom Stausee hinauf zum Aussichtspunkt an der Waldkapelle führt. Wenn ihr kein Auto habt und mit den öffentlichen Verkehrsmitteln anreisen wollt, geht das natürlich auch: Vom Kölner Hauptbahnhof aus nehmt ihr einfach den RE bis nach Düren – das dauert keine halbe Stunde. Von da aus fahren Busse bis "Leversbach Auf dem Berg", wo ihr nach einer guten halben Stunde Busfahrt eure Wanderung in Richtung Waldkapelle starten könnt.

© The Gentle Temper

7
Wandern und Radeln am Otto-Maigler-See

Der Otto-Maigler-See in Hürth gilt als einer der beliebtesten und schönsten Badeseen in der Region. Nicht nur der Badestrand lädt bei gutem Wetter zum Chillen ein, sondern auch die Flora und Fauna des Naturschutzgebietes, in dem sich der See befindet, ist einfach bezaubernd. Umgeben von dicht gewachsenen Bäumen und Pflanzen kann man den Otto-Maigler-See am besten mit dem Fahrrad erkunden. Und von Köln aus ist er auch nicht weit entfernt. Also einfach aufstehen und nach Hürth radeln! Wer lieber mit den Öffentlichen anreisen will, fährt einfach mit dem Bus bis zur Aldenrather Straße und startet dort eine Wanderung. Verschiedene Wanderstrecken findet ihr hier.

© Christin Otto

8
Idylle pur an der Ville-Seenkette

Ein wirklich zauberhafter Ort für eine Wanderung am Wasser sind der Ober-, Mittel- und Untersee in der Ville-Seenkette zwischen Brühl und Erftstadt. Das Ganze ist eine Kette von Seen in der großen Wald-Seen-Landschaft der Ville. Rund um die Seenkette gibt es viele Wanderwege – von gut befestigten bis zu kleinen, versteckten – die es zu erkunden gilt. An den Ufern findet ihr überall Bänke und romantische Stege, auf denen ihr euch niederlassen und den Blicks aufs Wasser genießen könnt. Mit der Bahn braucht ihr vom Kölner Hauptbahnhof gerade mal 20 Minuten zum Bahnhof Erftstadt, wo ihr eure Wanderung starten könnt. Und wenn ihr nicht genug vom Seespaziergang bekommen könnt, erwarten euch in direkter Nähe auch noch der Heider Bergsee und der Liblarer See.

© Zur Siegfähre

9
Mit dem Fahrrad zur Gastätte "Zur Siegfähre"

Gute anderthalb Stunden fährt man von Köln aus mit dem Fahrrad in die Gaststätte "Zur Siegfähre", die inmitten des wunderschönen Naturschutzgebietes "Untere Sieg" liegt. Die Siegfähre, nahe der Mündung der Sieg in den Rhein, ist die einzige erhaltene Einmannfähre Deutschlands. Die gleichnamige Gasstätte ist von Frühling bis Herbst eine beliebte Adresse. Kein Wunder also, dass hier immer mächtig viel los ist. Im Winter hat das Restaurant im Übrigen aufgrund der Hochwassergefahr geschlossen. Also, nutzt das gute Wetter und lasst euch die gutbürgerliche Küche schmecken!

© Christin Otto

10
Den Laacher See umrunden

Im Osten der Vulkaneifel befindet sich mit dem Laacher See ein beliebtes Ausflugsziel. Der See ist der größte in Rheinland-Pfalz und wurde schon mehrfach zum beliebtesten See des Bundeslandes gewählt. Im Sommer könnt ihr den Sprung ins kühle Nass wagen oder am Ostufer beobachten, wie manchmal immer noch kleine Blasen im Wasser emporsteigen – was daran erinnert, dass es sich um einen vulkanischen See handelt. Im Winter ist es zum Planschen zwar zu kalt, doch eine Wanderung auf dem Ufer-Rundweg lohnt trotzdem. Ganz in der Nähe des Sees befindet sich zudem die Abtei Maria Laach. Das imposante Kloster am See wartet mit einer eigenen Gärtnerei, Hofladen, Bootsverleih, Gastronomie und sogar einem Hotel auf. Wanderern empfiehlt sich in dieser Gegend der Traumpfad Pellenzer Seepfad.

© Christin Otto

11
Mit dem Rad bis zum Weinhäuschen am Rhein

Wer Lust hat auf eine Radtour am Rhein entlang hat, findet mit dem Weinhäuschen am Rhein in Bonn-Mehlem das perfekte Ziel. Für eine längere Tour startet ihr in Köln am Kap am Südkai. Sollte euch das zu viel Strampelei sein, ist St. Georg in Bornheim ein guter Startpunkt, denn von da aus folgt ihr eine Stunde lang einfach immer dem Fluss und werdet am Weinhäuschen nicht nur mit einem fantastischen Blick auf die Drachenburg belohnt, sondern könnt euch auch kühle Drinks, leckere Kuchen oder etwas Deftiges auf der herrlichen Terrasse gönnen.

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