11 Ausstellungen in Köln, die ihr nicht verpassen solltet

Ob Geschichte, Fotografie, Architektur oder interaktive Erlebniswelten – Köln hat aktuell zahlreiche spannende Ausstellungen zu bieten. Wir zeigen euch 11 Ausstellungen, die ihr in den kommenden Wochen und Monaten nicht verpassen solltet – von kostenfreien Museumsschauen über außergewöhnliche Kunstprojekte bis hin zu immersiven Erlebnissen.

© Deutsches Sport & Olympia Museum

1
"Der Stoff der Nation" im Deutschen Sport & Olympia Museum

Im Deutschen Sport & Olympia Museum könnt ihr noch bis zum 23. August die Sonderausstellung "Der Stoff der Nation" besuchen. Gezeigt werden historische Trikots der deutschen Fußball-Nationalmannschaft – darunter originale, getragene Matchworn-Trikots – und ihre Geschichten. Die Ausstellung zeigt, wie sich Design, Materialien und Stil im Laufe der Jahrzehnte verändert haben und warum Trikots längst mehr sind als nur Sportbekleidung. Der Besuch ist im regulären Museumseintritt enthalten.

© Jörn Neumann

2
Über Nationalsozialismus und Demokratie lernen im NS-Dokumentationszentrum

Die Dauerausstellung im NS-Dokumentationszentrum im EL-DE-Haus beleuchtet die Geschichte Kölns im Nationalsozialismus – von der Errichtung der Diktatur über Verfolgung und Terror bis zum Krieg. Der Rundgang führt auch durch das ehemalige Gestapo-Gefängnis mit erhaltenen Wandinschriften sowie in den Innenhof, in dem 1944/45 über 400 Menschen hingerichtet wurden. Noch bis zum 30. August lädt zudem die Ausstellung "WE … TOGETHER – gemeinsam. demokratisch. handeln." dazu ein, Demokratie im Alltag neu zu denken. Anhand konkreter Kölner Initiativen zeigt sie, wie gemeinsames Wohnen, Arbeiten, Erinnern und Engagement gelingen kann – und eröffnet Raum, eigene Perspektiven und Ideen einzubringen.

© Universitäts- und Stadtbibliothek Köln

3
"Acts of Queerness" in der Universitäts- und Stadtbibliothek

Die Universitäts- und Stadtbibliothek Köln zeigt ab dem 6. Mai die Ausstellung "Acts of Queerness. Performance, Räume, Erinnerungen" in ihrem Foyer – eine von Studierenden kuratierte Schau, die queere Performance, Räume und Erinnerungen anhand von Exponaten aus Kölner Archiven sichtbar macht und zur Auseinandersetzung mit queeren Lebensweisen anregt. Der Eintritt ist frei.

© Stephen Gill

4
"Nobody’s Library" im BunkerGarten

Im BunkerGarten in Ehrenfeld lädt das PhotoBookMuseum an drei Samstagen im August zu einem besonderen Open-Air-Kunsterlebnis ein. Unter freiem Himmel könnt ihr die experimentell inszenierte Ausstellung "Nobody’s Library" des britischen Fotografen Stephen Gill entdecken. Seine außergewöhnlichen Fotobücher eröffnen neue Blicke auf das Alltägliche und machen den Besuch zu einer entspannten Mischung aus Kunst, Natur und Inspiration. Der Eintritt ist frei.

© Stadt Köln

5
Olga Oppenheimer im Kölnischen Stadtmuseum

Im Kölnischen Stadtmuseum erlebt ihr die Geschichte der Domstadt ganz neu: Statt eines klassischen Rundgangs erwarten euch interaktive Stationen, spannende Objekte und überraschende Geschichten aus über 2.000 Jahren Köln. Im kostenlosen Open Space läuft außerdem noch bis zum 13. September die Ausstellung „Olga Oppenheimer – Zum 140. Geburtstag einer verdrängten Künstlerin“, die Leben und Werk der fast vergessenen Kölner Expressionistin beleuchtet.

© Constantin Meyer

6
"Architektur als Idee" im MAKK

Anlässlich des 100. Geburtstags des Kölner Architekten Oswald Mathias Ungers widmet das Museum für Angewandte Kunst Köln (MAKK) dem international einflussreichen Architekten, Theoretiker und Professor ab dem 22. Mai die Ausstellung "Architektur als Idee". Die Schau beleuchtet Ungers’ Verständnis von Architektur als geistige Disziplin. Als Ausdruck einer Ordnung, in der Raum, Proportion und Kunst zu einer Einheit verschmelzen.

© Linus Harwig

7
Serienkiller – die True Crime Ausstellung

"Serienkiller – Die True Crime Ausstellung" feiert ihre Deutschlandpremiere in Köln und nimmt euch mit auf eine rund 90-minütige Reise durch die Abgründe der Kriminalgeschichte. In über zwanzig Stationen beleuchtet die Schau bekannte Fälle von historischen Figuren bis zu Tätern des 20. Jahrhunderts und verbindet dabei Dokumente, Tatortrekonstruktionen und psychologische Einordnungen. Ergänzt wird das Ganze durch ein nachgebautes Ermittlungsbüro und ein Virtual-Reality-Erlebnis, bei dem ihr selbst in die Rolle der Fahnder schlüpft. Neben den Täterprofilen geht es auch um die mediale Darstellung von Verbrechen und den schmalen Grat zwischen Faszination und Abscheu. Tickets für Erwachsene kosten 28 Euro.

© Bubble Planet Museum

8
Abtauchen im Bubble Planet Museum

Wer sagt eigentlich, dass Museen immer nur aus "Anschauen und bloß nicht Anfassen" bestehen müssen? Im Bubble Planet im Coloneum ist genau das Gegenteil Programm. Hier landet ihr in einer Welt, die sich anfühlt wie ein Mix aus einem wahr gewordenen Traum und einem überdimensionalen Bällebad für Erwachsene. Auf über 2.000 Quadratmetern spaziert ihr durch 12 verschiedene Themenräume, die sich alle um das Thema Blasen, Farben und optische Täuschungen drehen. Mal seid ihr von riesigen Seifenblasen umgeben, mal schwebt ihr virtuell in einem Heißluftballon über eine bunte Fantasiewelt. Die Installationen sind nicht nur extrem fotogen, sondern machen auch einfach verdammt viel Spaß.

© art:beats Berlin

9
"Hier und Jetzt" im Museum Ludwig

Im Museum Ludwig widmet sich die Reihe "Hier und Jetzt" unter dem Titel "De/Collecting Memories from Turtle Island" noch bis 8. November den Perspektiven indigener Künstlerinnen aus den USA. Im Dialog mit historischen Fotochromen der Detroit Publishing Company hinterfragen Marie Watt und Wendy Red Star gängige Narrative über Landschaft, Erinnerung und Identität – ergänzt durch eine neue raumgreifende Installation und performative Elemente rund um den Jingle-Dress-Tanz.

© Rainer Gärtner

10
"Zum Mondjahr des Pferdes" im Museum für Ostasiatische Kunst

Die Ausstellung "Zum Mondjahr des Pferdes – Ein Galopp durch Zeit und Raum" im Museum für Ostasiatische Kunst widmet sich noch bis zum 31. Januar 2027 der vielschichtigen Bedeutung des Pferdes in den Kulturen Ostasiens. Anlässlich des Mondjahres des Feuerpferdes veranschaulichen Malereien, Holzschnitte, Keramiken, Bronzen und Lackarbeiten aus mehr als zwei Jahrtausenden seine Rolle als mythologisches Wesen, militärische Kraft, Handelsgut und Statussymbol – ergänzt durch eine filmische Intervention von Jie Lu.

© Christin Otto

11
Stadtgeschichte entdecken am Tag des offenen Denkmals

Am 12. und 13. September habt ihr die seltene Gelegenheit, Kölns verborgene Geschichte zu entdecken: Beim Tag des offenen Denkmals öffnen zahlreiche historische Orte ihre Türen, die sonst nicht oder nur eingeschränkt zugänglich sind. Freut euch auf spannende Führungen, Rundgänge, Vorträge und besondere Einblicke in Kirchen, Industrieanlagen, Villen, Bunker und viele weitere Denkmäler der Stadt. Das diesjährige Motto lautet „NetzWERKE: Denkmale & Infrastruktur“ und rückt Bauwerke in den Fokus, die Köln seit Jahrhunderten verbinden und prägen.

11 interessante Museen
Wenn man mal wieder nicht weiß, was man an einem Sonntag oder freien Tag machen soll, dann ist so ein Museumsbesuch immer eine gute Idee. Wir haben euch 11 Ausstellungshäuser rausgesucht, die wir besonders toll finden.
Weiterlesen
11 spannende Galerien
Wer die Kölner Museumslandschaft in- und auswendig kennt und auf der Suche nach neuen künstlerischen Orten ist, sollte neben den vielen Museen auch mal den Galerien der Stadt eine Chance geben.
Weiterlesen

Entdecke die besten Restaurants, Bars und Plätze in deiner Nähe.

Zur neuen Karte!
Zurück zur Startseite