Kulinarischer Jahresrückblick: Das sind die 11 besten Neueröffnungen 2025
Ramen wie in Japan, pflanzenbasiertes Fine Dining, eine vegane Fleischerei und ein Restaurant, in dem Omas kochen: Kulinarisch war 2025 ein aufregendes Jahr in Köln, denn viele Neueröffnungen haben mit tollen Konzepten und kreativer Küche überzeugt. Welche neuen Food Spots für uns zu den absoluten Highlights des Jahres gehört haben, verraten wir euch hier.
1 Fancy brunchen und Fine Dining im Whites
Leckere Brunch-Gerichte, Casual Fine Dining, geschmackvolles Interior und ein lauschiger Hinterhof – all das vereint das Whites im Belgischen Viertel. Roman und Selina servieren hier bis 15 Uhr Frühstücksklassiker, modern interpretiert und wie kleine Kunstwerke angerichtet. Unser Highlight: das Creamy Cheesy – pochierte Eier in Joghurtsauce, dazu kleine Grilled-Cheese-Sandwiches zum Dippen. Süßmäuler sollten unbedingt den French Toast mit Lotus-Creme und einer kleinen Zuckerwattewolke probieren! Am Abend wechselt das Whites zu einem Casual-Fine-Dining-Menü. Im Frühling und Sommer lässt sich all das besonders schön im hübschen Hinterhof genießen.
2 Cozy Vibes und köstliches Gebäck bei Zimt & Zucker in Dellbrück
3 Volksgarten-Idylle und Fusion Kitchen bei Aura Eatery
Direkt am Volksgarten serviert die Aura Eatery köstliche asiatische Fusion Kitchen – perfekt für laue Sommerabende in der Südstadt! Am schönsten sitzt ihr draußen auf der ruhigen Terrasse, ein Spritz in der Hand und die Sonne im Gesicht. Kulinarisch erwartet euch ein kreativer Mix mit vielen vegetarischen und veganen Optionen. Unser Favorit: die knusprige Aubergine in Honig-Knoblauch-Soße. Auch Fans von Fisch und Fleisch kommen hier voll auf ihre Kosten.
4 Focaccia, Bagels, Açai Bowls und mehr bei GuMo
Wer gutes Frühstück liebt, es aber gerade eilig hat, ist im GuMo im Belgischen Viertel richtig. Das Café mit Fokus auf Take-away versorgt euch den ganzen Tag über mit Leckereien wie Focaccia, Bagels, Rührei, Açai Bowls, Porrige, frisch gepressten Säften, Kaffee und mehr – egal ob zum Frühstück, als Lunch oder Snack zwischendurch. Besonders angetan haben es uns der Bagel mit Trüffel und Camembert und die Açai Bowl mit Pistazie – große Empfehlung!
5 Tomoki – asiatischer Alleskönner auf der Schäl Sick
Mit dem Tomoki hat auf der Schäl Sick ein echter Alleskönner der asiatischen Küche eröffnet. In dem supergemütlichen und liebevoll dekorierten Laden gibt's von vietnamesischen Klassikern wie Pho über knuspriges Chicken Karaage und perfekt gewürzten Papayasalat bis hin zu Sushi alles – und alles ist richtig gut zubereitet. Für das Sushi steht der Chef selbst am Tresen und formt behutsam die feinen Röllchen. Auch Veggies kommen hier voll auf ihre Kosten: Es gibt eine große Auswahl an veganen Optionen, sowohl bei den Vorspeisen als auch bei den warmen Hauptgerichten und beim Sushi.
6 Brunch, Lunch, Drinks und mehr im Café Luz
Bars und Restaurants gibt's am Brüsseler Platz einige – mit dem Café Luz zieht jetzt ein Alleskönner in die Nachbarschaft. Hier erwarten euch süße und herzhafte Stullen, cremiges Porridge, hausgemachte Kuchen, richtig guter Kaffee und boozy Drinks – von morgens bis abends. Ob Brunch am Wochenende, Kaffeepause zwischendurch oder Aperitivo mit Freunden: Das Café bringt frischen Schwung an den Brüsseler Platz. Bei gutem Wetter wartet auch eine schöne Terrasse auf euch.
7 Fleisch, Käse und Fisch für alle – die vegane Fleischerei
Die erste komplett vegane Fleischerei in Köln – sogar in ganz NRW – findet ihr auf der Venloer Straße. Hier gibt’s pflanzliche Wurst- und Fleischspezialitäten, Snacks auf die Hand und sogar täuschend echten "Fisch" aus dem 3D-Drucker. An der Frischetheke warten Leberkäse, Currywurst, Mettbrötchen und Co. auf euch. Unser Highlight: das Leberkäsebrötchen mit süßem Senf, bei dem man zweimal hinschmecken muss, um zu glauben, dass es rein pflanzlich ist. Neben frischem "Fleisch" gibt’s hier auch verpackte Braten, Würste, dazu Eingemachtes im Glas und veganen Käse.
8 Ramen Kagetsu – Japans größte Ramen-Kette erobert die Südstadt
Japans größte Ramen-Kette hat an der Severinstraße in der Kölner Südstadt ihre erste europäische Filiale eröffnet und überrascht vor allem in Sachen vegane Ramen. Die werden nämlich – ohne dass es auf der Karte steht – mit veganem Vleisch aus Erbsenprotein serviert und das sieht nicht nur täuschend echt aus, es schmeckt auch so. Fleisch-Fans dürfen sich hingegen auf saftigen Schweinebauch freuen. Ob nun veggie oder nicht – die Ramen punkten mit aromatischer Brühe und rundem Geschmack und wer's spicy mag, kann Extra-Schärfe dazubestellen. Auf keinen Fall auslassen solltet ihr die Gyoza – die sind nämlich hausgemacht und ultralecker. Und auch das Itameshi, eine Art Fried Rice mit Schweinefleisch und Soja-Butter, ist in Köln bisher einzigartig und ein Must-try für Bratreis-Fans.
9 Veggie-Küche auf Fine-Dining-Niveau bei Vunky Foods
Kreative vegetarische Küche auf Fine-Dining-Niveau – genau damit überrascht Vunky Foods am Eigelstein. In stilvollem Ambiente serviert euch das Küchenteam abends mehrgängige Menüs aus saisonalen Zutaten, die allesamt aus Köln und Umgebung stammen. Wirsingroulade mit Kräuterseitlingen, Radicchio auf Topinambur-Püree oder Crumble mit Basilikum-Joghurt und Apfel – hier zeigt jedes Gericht, wie kreativ Essen sein kann, wenn man sich mit Lebensmitteln und Zubereitungstechniken auseinandersetzt. Neben den Menüs am Abend könnt ihr mittags auch zum Lunchen oder am Sonntag zum Frühstücken vorbeischauen.
10 Handpulled Noodles und hausgemachte Dumplings bei Qing Tian
Qing Tian bringt superleckere handpulled Noodles nach Ehrenfeld – in der Suppe, vegan oder mit Fleisch. In dem Familienbetrieb – die Eltern in der Küche, im Service die Tochter – bekommt ihr neben den chinesischen handgezogenen Nudeln auch hausgemachte Dumplings und andere leckere Kleinigkeiten. Unsere Empfehlung: die Wan Tan mit Garnelenfüllung in Chili-Öl und die Nudeln mit Tofu und Shiitake – beides 10/10.
11 Essen wie bei Oma im Omagerichte
Bei Omagerichte in Bayenthal ist der Name Programm: Hier stehen keine Profiköche am Herd, sondern echte Omas – und die servieren ihre liebsten Klassiker. Mal gibt’s Gulasch, mal Königsberger Klopse, mal Backfisch – jeden Abend ein anderes Gericht von einer anderen Oma. Gekocht wird nur nach Anzahl der Reservierungen, daher müsst ihr euch vorab online einen Platz sichern. Dort erfahrt ihr auch, welche Oma wann am Herd steht. Das Schönste: Nachschlag gibt’s so viel ihr wollt, ganz wie früher bei Oma. Gegessen wird gemeinsam mit anderen Gästen am Tisch, Getränke holt ihr euch selbst aus dem Kühlschrank.
Christin Otto