11 Cafés mit sozialem Aspekt

Lecker essen und trinken und gleichzeitig ein Projekt unterstützen, das Gutes für die Gesellschaft tut? Das geht! Wir haben euch 11 Cafés mit großartigen Initiativen und Projekten rausgesucht, die ihr Bestes geben, euch nicht nur satt, sondern auch die Welt ein bisschen besser zu machen.

© Cosima Lorenz

1
Kunst, Kaffee und mehr im Kat18

In der Kaffeebar des Kat18 in der Südstadt bekommt ihr hausgemachte Kuchen, täglich wechselnde Mittagsgerichte und richtig guten Kaffee – und unterstützt einen inklusiven Ort, an dem Menschen mit Behinderung arbeiten. Außerdem solltet ihr euch unbedingt die ausgestellte Kunst anschauen, denn sie stammt aus der angeschlossenen Ateliergemeinschaft, in der Künstler*innen mit Behinderung in ganz unterschiedlichen Disziplinen arbeiten – von Malerei und Skulptur bis hin zu Performance und Videokunst.

© Cosima Lorenz

2
Sign Café – inklusives Café in Sülz

Das Sign Café in Sülz ist einzigartig in Köln. Die Besonderheit: Hier arbeiten sowohl gehörlose als auch hörende Menschen gemeinsam im Service. Bestellen könnt ihr einfach, indem ihr in der Karte auf euer Wunschgetränk oder etwas anderes zeigt – oder aber ihr scannt den QR-Code neben dem Produkt und lernt in einem kurzen Clip die passenden Gebärden. Probiert's gerne aus – die Mitarbeiter*innen freuen sich über alle, die es versuchen! Unsere Empfehlung: der Marmorkuchen nach Originalrezept der Oma eines Mitarbeiters.

© Michelle Weyers

3
Frühstück, Käsekuchen und Focaccia im Wo ist Tom?

Im Wo ist Tom? kann man nicht nur großartigen Käsekuchen in verschiedensten Variationen essen, sondern auch den ganzen Tag über frühstücken oder gemütlich einen Kaffee trinken. Und auch Suppen und sehr leckere Focaccia werden hier serviert. Auch Veganer und Menschen mit Lebensmittelunverträglichkeiten kommen in der Speisekarte nicht zu kurz, Alternativen zur Kuhmilch bekommt ihr sogar ganz ohne Aufpreis. Wo ist Tom? ist das erste Projekt der Perspektive Lebenshilfe gemeinnützige GmbH Köln. Sie wurde Ende 2012 ins Leben gerufen, um Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderung auf dem ersten Arbeitsmarkt zu schaffen – und eben das macht das Café.

© Christin Otto

4
Kolumbianischen Kaffee trinken für die Kogi

Vor 500 Jahren, als Kolumbus nach Südamerika kam, gab es dort noch die Maya, Azteken und Inka. Heute hat nur das Volk der Kogi überlebt – und selbst deren Kultur und heilige Stätten sind inzwischen bedroht. Ein Kölner hat es sich zur Aufgabe gemacht, genau diese Zerstörung zu verhindern – indem er hilft, deren kolumbianischen Kaffee zu vermarkten. Die Einnahmen daraus sollen dem Volk helfen, das Land zurückzukaufen, das ihnen von Siedler*innen genommen wurde. Kaufen und trinken könnt ihr den direkt und fair gehandelten Kaffee im Café Kogi in der Innenstadt – und das punktet mit einem zauberhaften Hinterhof, in dem die Kaffeepause doppelt Spaß macht. Dazu gibt es natürlich auch noch was zum Beißen. Schon morgens könnt ihr hier mit Croissants, Brötchen, Aufschnitt, Eierspeisen, Müsli und Smoothies in den Tag starten. Mittags gibt es Suppe, Salat und Quiche und nachmittags natürlich Kaffee und Kuchen.

© Nicola Dreksler

5
Pflanzen kaufen und Kaffeepause in der Klostergärtnerei

Die Klostergärtnerei auf dem Gelände des Alexianer-​Krankenhauses ist eine ganz besondere Gärtnerei, denn sie gibt nicht nur psychisch erkrankten Menschen einen Arbeitsplatz, sie ist auch einfach ein toller Ort. Im Eingangsbereich bekommt ihr Marmeladen und Honig, im hinteren Bereich liegt ein hübsches Café – und auf dem Weg dorthin gibt es natürlich vor allem eines: jede Menge Pflanzen. Egal, ob ihr euch im Frühjahr mit Grün für euren Garten eindecken wollt oder ob ihr einfach ein paar Topfpflanzen für die eigenen vier Wände sucht – hier werdet ihr super beraten. Wer nach dem Einkauf eine kleine Pause vom Alltag braucht, kann sich im Café mitten im neuen Gewächshaus beim Mittagstisch oder bei Kaffee und Kuchen stärken. Aber aufgepasst: Da die Klostergärtnerei so wahnsinnig beliebt ist, wird es hier samstags meist richtig voll. Wer es schafft, sollte also am besten unter der Woche vorbeischauen

© Christin Otto

6
Käffchen und selbstgebackene Kuchen im Café St. Mocca

Im beschaulichen Bickendorf ist die Café-Dichte nicht gerade hoch. Umso schöner, dass das Café St. Mocca diese Lücke nun schon seit zehn Jahren beharrlich schließt und seine Gäste nicht nur mit Schamong-Kaffee, sondern auch mit leckeren selbstgebackenen Kuchen verwöhnt. Zum Frühstück gibt es Pancakes, Rührei, Müsli und viele andere leckere Sachen zu fairen Preisen. Holland-Fans bestellen dazu eine Tasse Chocomel. Herzhafte Kleinigkeiten wie Quiche, Salat, Wraps, Sandwiches oder Suppe sind ebenfalls im Angebot und jeweils am ersten Sonntag im Monat gibt es selbstgemachte belgische Waffeln. Noch sympathischer wird dieses Kleinod übrigens, wenn man weiß, dass es sich dabei um ein Begegnungscafé handelt, das es beispielsweise auch Menschen mit Behinderung ermöglicht, hier zu arbeiten. Toll!

© Christin Otto

7
Tom am Platz – ein Café für alle

Wer die leckeren Gerichte und große Cheesecake-Auswahl im Café Wo ist Tom in Sülz schätzt, wird sich über den Café-Bruder Tom am Platz – nur etwa einen Kilometer weiter in Lindenthal – freuen. Das Konzept ist das gleiche: Das inklusive Café der Kölner Lebenshilfe bietet Leckereien für jede Tageszeit, Kaffee und Co. an. Die Bohnen aus eigener Röstung sowie Honig und selbst eingekochte Marmelade könnt ihr hier außerdem kaufen. Eine schöne Besonderheit: die tolle große Terrasse am Elisabeth-von-Mumm-Platz.

© Café Bach

8
Café Bach – das queere Café der Aidshilfe Köln

Mitten am Heumarkt liegt das Café Bach – eine barrierefreie Begegnungsstätte der Aidshilfe Köln, die als Treffpunkt, Veranstaltungsort und Rückzugsraum für die queere Community dient. Hier finden regelmäßig Selbsthilfegruppen, kreative Workshops, Lesungen, Infoveranstaltungen und Empowerment-Formate statt, aber auch gemeinsame Abende wie das Schauen des Eurovision Song Contest. Das Café versteht sich als sicherer, offener Ort für queere Menschen, HIV-positive Menschen und alle, die sich mit der LGBTIQ*-Community verbunden fühlen. Die Öffnungszeiten richten sich nach den jeweiligen Veranstaltungen im Kalender. Namensgeber ist der Schauspieler Dirk Bach, der sich zu Lebzeiten stark für die Arbeit der Aidshilfe engagiert hat.

© Cosima Lorenz

9
Hausgemachte Kuchen im Café Unser der Queeren Kirche

Dass Kirche nicht nur steif und konservativ sein muss, zeigt Tim – evangelischer Pfarrer und queer. Er hat die Queere Kirche ins Leben gerufen und gestaltet seitdem Kirche mit queeren Menschen, für queere Menschen in St. Johannes in Deutz. Hier finden regelmäßig queere Gottesdienste statt – offen für alle, egal ob queer oder Ally. Besonders schön: Mit dem Café Unser im Nebenraum des Kirchenschiffs ist ein Ort entstanden, an dem ihr gemeinsam Kaffee trinken, Kuchen essen und einfach ein bisschen plaudern könnt. In cozy Retro-Atmosphäre gibt’s hausgemachte Kuchen und mehr – bei gutem Wetter auch im Hinterhof.

© Joshua Ness | Unsplash

10
Café Cultura – ein Café für Menschen mit Beeinträchtigung

Das Café Cultura auf dem SBK-Gelände in Köln-Riehl ist ein offener Treffpunkt für ältere und jüngere Menschen mit Beeinträchtigung und deren Freund*innen und Angehörige. Neben dem regelmäßigen Café-Betrieb, Koch- und Backgruppen, gemeinsamen Mahlzeiten und weiteren festen Angeboten wie Singen oder Tanzen werden hier auch viele weitere Bildungs- und Kulturveranstaltungen angeboten.

© Stefan Vladimirov | Unsplash

11
Gemeinsam essen bei Linsensuppe und Kultur

Jeden ersten Dienstag im Monat verwandelt sich das Allerweltshaus in Ehrenfeld bei "Linsensuppe & Kultur" in ein Café, in dem alle Menschen willkommen sind. Ehrenamtliche Kochteams aus verschiedenen Kulturen wechseln sich in der Küche ab – um 17 Uhr wird dann gemeinsam gekocht und danach gegessen. Im Anschluss gibt es Kulturbeiträge wie Lesungen oder Live-Musik.

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