Essen in Uni-Nähe: 11 Alternativen zur Mensa in Köln
Endlose Vorlesungen, ewiges Bücherwälzen und stundenlanges Lernen können schon ganz schön hungrig machen. Knurrt der Magen, strömen viele Studierende in die Uni-Mensa. Der Vorteil: Die Auswahl ist groß, das Essen oft gar nicht so übel und die Preise sind winzig. Doch es gibt auch Nachteile: Die Mensa ist nur zwischen 11.30 und 14.30 Uhr geöffnet und in dieser Zeit oft ziemlich überlaufen. Wenn ihr keine Lust habt auf Schlangestehen oder während der Pause einfach mal raus wollt aus dem Uni-versum, dann haben wir hier 11 Alternativen zur Mensa für euch. Allesamt erschwinglich, in Uni-Nähe und auch für einen späteren Lunch geeignet.
1 Falafel-Teller im Habibi an der Zülpicher
Mitten auf der Studimeile im Kwartier Latäng findet ihr das Habibi – Kölns wohl bekanntesten Falafel-Laden. Vor dem Feiern, nach dem Kinobesuch, in der Mittagspause oder einfach nur so – hier tummeln sich Kölner*innen allen Alters und zu jeder Tageszeit. Ob nun das köstlich gewürzte Schawarma, die knusprigen Falafelbällchen, der cremige Hummus, die bunten Wände oder der kostenlose Zimttee: Es gibt viele Gründe, diesen Laden zu lieben. Ein weiterer sind die günstigen Preise. Im Habibi bekommt ihr für unter zehn Euro nämlich verschiedene Tellergerichte – und die sind um Längen besser als die kleinen Sandwiches auf die Hand. Am Wochenende gibt es all das sogar bis 3 Uhr nachts.
2 Softe Pitas und cremiges Hummus bei Pita Pocket
Himmlisch softe Pitas, Hummus mit Endless-Refill und hausgemachte Falafel gibt's bei Pita Pocket auf der Kyffhäuserstraße. Richtig gut: Von den Saucen über die Pickles bis hin zu den Falafel-Bällchen ist hier alles hausgemacht. Die Pitas sind ein absolutes Must-try! Ihr habt die Wahl zwischen verschiedenen Varianten – vegetarisch und vegan gibt's zum Beispiel Sabich mit Ei und Aubergine oder Miso-Blumenkohl. Fleisch-Fans sollten die Arayes-Pita mit saftigem Rinder-Kebab probieren und das Ganze unbedingt in die Amba-Sauce dippen – eine fruchtig-saure Mangosauce, die perfekt dazu passt! Und natürlich dürft ihr auch den Hummus nicht auslassen: Supercremig landet er entweder in den Pitas oder wird mit verschiedenen Toppings als Bowl serviert. So lecker!
3 Hausgemachte chinesische Nudeln in der Ni'Hao Nudelbar
Ein absolutes Upgrade für die Zülpicher Straße ist die Ni'Hao Nudelbar. Ab 11,90 Euro bekommt ihr hier hausgemachte chinesische Nudeln in würzigen Suppen oder mit verschiedenen cremigen Saucen – mal gefüllt als leckere Wan Tan oder mit Spinat grün eingefärbt. Unser Tipp: Die vegetarische Thai Curry Noodlesoup. Die herrlich intensive Curry-Suppe in Kombination mit zartem Tofu, gebratenen Pilzen und den frischen Nudeln ist ein wahrer Gaumenschmaus, den ihr euch nicht entgehen lassen solltet. Köstlich sind außerdem die vielen verschiedenen Beilagen. Von süß-sauer und leicht scharf eingelegtem Rettich, über knusprige Gyoza bis hin zu perfekt frittierten Jumbo Garnelen samt köstlicher hausgemachter Mango-Sauce ist wirklich für jede*n etwas dabei.
4 Bhasin – authentische indische Küche in Uni-Nähe
Das Bhasin – eines der ältesten indischen Restaurants in Köln – gibt es inzwischen nicht mehr nur in Kalk, sondern auch an der Luxemburger Straße. In dem familiengeführten Lokal erwarten euch neben Klassikern wie Butter Chicken, Chicken Tikka Masala und einer Vielzahl an Lamm- und Fischgerichten auch jede Menge vegetarische und vegane Spezialitäten wie Daal, Alu Mattar oder Vegetable Kofta. Dazu gibt es leckere Beilagen wie Papadam, Butter- oder Garlic Naan. Unsere Empfehlung: der vegetarische Menüteller mit Alu Gobi, Daal, Mixed Pickle und vielem mehr – perfekt für alle, die sich nicht entscheiden können und am liebsten alles probieren möchten!
5 Momos und hausgemachte Nudeln im Down To Earth Noodles
Dass Küche, die nicht abgehoben – und somit im wahrsten Sinne des Wortes "down to earth" – ist, gleichzeitig wahnsinnig lecker sein kann, beweist Down To Earth Noodles in Sülz. Das kleine Restaurant kombiniert klassische tibetische Küche mit kulinarischen Einflüssen aus anderen asiatischen Ländern wie China. Freuen dürft ihr euch auf hausgemachte Nudeln und Momos – auch als Dumplings bzw. gedämpfte Teigtaschen bekannt. Beides könnt ihr auch als vegane Variante bestellen. Dazu gibt es verschiedene Salate, mal mit Gurke und Sesam, mal mit Glasnudeln, Spinat und Erdnüssen. Simple, köstliche Gerichte mit einfachen Zutaten, die durch ihre schlaue Zubereitung zu echtem Comfort Food werden.
6 Chinesisch essen wie bei Oma bei Asia Oma
Das vielleicht beste Restaurant an der Zülpicher Straße – glaubt man den Google-Rezensionen – ist Asia Oma. Hier gibt's authentische chinesische Küche in eher schlichter, aber total herzlicher Atmosphäre – und fünf Sterne sprechen für sich. Hinter dem unscheinbaren Laden steckt eine liebe Familie, die echte Klassiker der chinesischen Küche auf den Tisch bringt wie Mapo Tofu, hausgemachte Dumplings und allen voran Ente: superknusprig, perfekt gewürzt, einfach lecker.
7 Im veganen siebten Himmel – Persisch essen bei Zarathustra
Das Zarathustra ist es eines der wenigen persischen Restaurants in Köln, das beweist, dass persische Küche mehr kann als Lammspieß vom Holzkohlegrill. Entgegen aller Vorurteile sind die meisten Gerichte dort nämlich vegan. Dabei spielt die Küche die Klaviatur der Gewürze so virtuos, dass man das Fleisch noch nicht mal vermisst. Im Gegenteil. Man möchte sich einfach nur reinlegen: in den Scrambled Tofu mit Aubergine, den Pfannenkebap aus veganem Hack, die veganen Kebab-Spieße und das persische Baghlava, das sich nicht nur anders schreibt als das türkische Pendant, sondern auch besser schmeckt.
8 Pho, Curry und Banh Mi bei Com Pho
Vor allem an kalten Tagen ist so eine heiße Pho-Suppe genau das Richtige. Studierende, die sich eine wärmende Mittagspause gönnen wollen, finden unweit der Mensa das Com Pho – einen kleinen vietnamesischen Imbiss, der dampfende Pho-Suppen, aber auch würzige Currys und Banh Mi serviert. An heißen Tagen empfiehlt sich hingegen eines der leichten Reisnudel-Gerichte auf der Karte. Sicherlich keine Haute Cuisine, aber das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt – und genau deswegen ist das Com Pho so beliebt.
9 Nosh Deli – die kleinste Salatbar der Stadt goes Uni Köln
An der Sülzburgstraße haben Abu und sein Team mit dem Nosh Deli einst die kleinste Salatbar in Köln erschaffen – jetzt haben sie einen zweiten, größeren Standort eröffnet. Direkt auf dem Albertus-Magnus-Platz vor dem Hauptgebäude der Uni Köln gibt's ab sofort frische Salate, reichlich belegte Panini und süßes Gebäck aus regionalen und saisonalen Zutaten. Ideal für Studierende zwischen den Vorlesungen und alle anderen Salat-Fans, die in Uni-Nähe unterwegs sind.
10 Veganer Döner in allen Varianten bei Crunchy Kebab
Döner-Läden gibt es auf der Zülpi zwar schon so einige, aber nun bringt ein Neuzugang endlich auch veganen Döner an Kölns Studi-Feiermeile: Crunchy Kebab! In dem stylishen Lokal bekommt ihr den Imbiss-Klassiker nicht nur mit Rind und Chicken, sondern auch mit veganem Vleisch – und das in abgefahrenen Kombis. Wie wäre es mal mit einem "Saint-Tropez Kebab" mit Rucola, karamellisierten Zwiebeln, Parmesan und Trüffel-Mayo? Oder mit einem "New Jersey Cheese Kebab" mit Röstzwiebeln, Erdnuss-Sauce und deftiger Cheese-Sauce? Falls ihr nicht auf Experimente steht, gibt's natürlich auch den Klassiker oder Berliner Gemüse Kebab. Insgesamt 11 Döner-Varianten stehen zur Wahl – und auf Wunsch könnt ihr sie alle vegan bestellen.
11 Vietnamesische Köstlichkeiten im Lu Vietnames Cuisine
Das Lu gehört zu den beliebtesten Vietnamesen der Stadt. Kein Wunder – das kleine Restaurant im Kwartier Latäng wurde von Toni aufgebaut, der inzwischen im Chum Chay seine Gäste mit rein vegetarischer und veganer Küche begeistert. An der Speisekarte des Lu hat sich zum Glück auch nach Tonis Weggang wenig verändert. Sommerrollen, Glasnudelsalat mit Frühlingsrollen, vietnamesische Suppen – all das gibt es hier immer noch. Neben Fleischgerichten findet ihr hier auch ausreichend Veggie-Optionen – ein Restaurant also, in dem alle glücklich werden.
Christin Otto