11 Dinge, die ihr mit euren Eltern in Köln unternehmen könnt

Deine Eltern sind zu Besuch in Köln und du hast keine Ahnung, was du mit ihnen machen sollst? Kein Problem – dafür gibt's ja uns. Bei einer Schifffahrt über den Rhein schaut ihr euch die Altstadt entspannt vom Wasser aus an, ihr wechselt dank Seilbahn in luftige Gefilde, schlendert durch die Flora oder den Rheinpark, erlebt die kölsche Kultur im Brauhaus und kommt nachts bei Live-Jazz in Stimmung. So, und jetzt viel Spaß!

© Christin Otto

1
Frühstück deluxe im NeoBiota

Wer seinem Besuch ein Frühstück der Extraklasse bieten will – und das auch noch in bester Innenstadtlage –, der sollte das NeoBiota ansteuern. Für den süßen Start in den Tag empfehlen wir die Pancakes – die sind dick, fluffig und gebacken statt gebraten. Serviert werden sie mit saisonalen Toppings wie Rhabarberkompott und Holundersirup oder auch mal mit Beerenkompott und Spekulatius. Lecker! Wer es lieber herzhaft mag, der bekommt hier auch deftigere Frühstückskost – edel belegte Stullen oder Shakshuka zum Beispiel. Auch auch die wechselnden Variationen mit Egg Benedict sind ein echtes Schmanckerl. Fest steht: Ein Frühstück wie im NeoBiota ist in Köln sonst schwer zu finden. Wer hier schlemmen will, sollte vorab aber unbedingt reservieren.

© Nicola Dreksler

2
Tropisch schön in der Flora und dem Botanischen Garten

Jährlich kommen mehr als eine Million Menschen in die Flora und den anliegenden Botanischen Garten. Kein Wunder: Auf über elf Hektar könnt ihr hier 12.000 Pflanzenarten aus aller Welt bestaunen. Hinzu kommen englische Gärten, Springbrunnen und Gewächshäuser, die subtropische Pflanzen beheimaten. Einige Gewächshäuser sind zwar aktuell noch im Bau, aber im Subtropenhaus könnt ihr euch nach wie vor fühlen wie in einer anderen Welt. Es gibt viel zu sehen – und zu riechen. Falls euch bei all den Eindrücken der Hunger überkommt, empfehlen wir einen Besuch im Dank Augusta.

© Christin Otto

3
Mit dem Schiff über den Rhein schippern

Mit dem Schiff über den Rhein schippern – das mag sich vielleicht anhören wie Tourikram. Tatsächlich bringt das aber selbst dann Spaß, wenn man schon seit Ewigkeiten in Köln wohnt. Egal, ob nun die Panoramafahrt entlang der Altstadt-Rheinpromenade oder doch die längere Tour bis ins Siebengebirge – vom Wasser aus lässt sich Köln hervorragend aus anderer Perspektive entdecken. Übrigens: Wer seinen Geburtstag auf dem KD-Schiff verbringt, bekommt für sich und eine Begleitperson eine Ermäßigung in Höhe von 50 Prozent auf ausgewählte Panorama- und Linienfahrten. Das Angebot gilt nicht für Abendfahrten und Special-Events. Die ermäßigten Tickets müssen am Tag des Geburtstages am KD Ticket Office gekauft werden.

  • KD-Anleger Frankenwerft 35, 50667 Köln
  • Panoramafahrt Köln: ab 17 Euro, am Geburtstag: 50 Prozent Ermäßigung für das Geburtstagskind und die Begleitperson
© Christin Otto

4
Auf Entdeckungstour im Museum Ludwig

Wenn das Wetter nicht zum Draußensein animiert, ist ein Museumsbesuch die perfekte Alternative. In Köln empfiehlt sich da natürlich das Museum Ludwig. Die umfangreichste Pop-Art-Sammlung Europas, die drittgrößte Picasso-Sammlung der Welt, eine der besten Sammlungen zum deutschen Expressionismus und eine der international bedeutendsten Sammlungen zur Fotografie sind hier zu finden. Kein Wunder also, dass das Museum Ludwig nicht nur zu den berühmtesten, sondern auch den beliebtesten Ausstellungshäusern der Stadt gehört.

© Holger Talinski

5
Ein Konzert in der Philharmonie

Wer einmal in der Kölner Philharmonie war, weiß, wie besonders die Atmosphäre und der Sound dieser Location sind. Fans klassischer Musik können hier wirklich ganz besondere Abende erleben. Euch sind die Tickets zu teuer? Dann kennt ihr die speziellen Angebote des Gürzenich Orchesters wahrscheinlich noch nicht. Kölns bekanntestem Orchester könnt ihr beim Philharmonie-Lunch nämlich nicht nur regelmäßig völlig for free bei den Proben zuschauen – es gibt auch besonders günstige Konzerttickets für junges Publikum. Wer nicht älter als 28 Jahre ist, kann für fast alle Konzerte des Orchesters in der Philharmonie Karten für nur acht Euro ergattern – und das sogar mit freier Platzwahl.

© Christin Otto

6
Die Aussicht auf dem Kölntriangle genießen

Wer die wohl beste Aussicht über Köln und auf den Dom genießen will, muss nur die Hohenzollernbrücke in Richtung Deutz überqueren. Dort steht das 2005 fertiggestellte Bürohochhaus "Kölntriangle", das seither die Deutzer Skyline prägt. Mit über 100 Metern Höhe liegt das Gebäude quasi auf Augenhöhe mit dem Kölner Dom, den man vom obersten Stockwerk aus auch bestens bewundern kann. Fünf Euro kostet die Fahrt zur Aussichtsplattform – mit dem Fahrstuhl und somit ohne endloses Treppensteigen.

© Nicola Dreksler

7
Dicke Tortenstücke und grazile Tartelettes im Café Osterspey

Nachdem das Osterspey in Sülz jahrelang verschwunden war, ist das Traditionscafé an der Luxemburger Straße nun zurück – und dank Lea weht nun ein neuer, süßer Wind. Die Konditor-Meisterin backt alles selbst und täglich frisch. Neben Sahne-, Baiser-, Eissplitter- und Buttercremetorten bekommt ihr hier auch Obst- und Schokotörtchen, Zitronen-Tartelettes, Croissants, Pain au chocolat und vieles mehr. Die Auswahl ist so groß, dass man sich kaum entscheiden kann – und lecker sind sie alle.

© Christin Otto

8
Auf Entdeckungstour im Rheinpark

Zwischen der Deutzer Messe und dem Mülheimer Hafen liegt der Rheinpark und verzaubert die Kölner*innen mit Natur pur. Wie der Name schon vermuten lässt, erstreckt er sich entlang des Rheinufers und bietet einen tollen Blick auf den Kölner Dom. Wer sich über die Schienen wundert, die überall liegen: Im Rheinpark fährt eine Kleinbahn, die 1957 zur Bundesgartenschau errichtet wurde. Es gibt noch viele weitere Sehenswürdigkeiten, die von der Gartenschau übrig geblieben sind. Skulpturen und Wasseranlagen zieren die Wege des riesigen Stadtparks – und für eine Kaffeepause könnt ihr im Parkcafé vorbeischauen. Für Kinder gibt es zudem einen großen Abenteuerspielplatz und auch der Skatepark lockt viele Besucher*innen an.

© Celina Albertz | Unsplash

9
Mit der Seilbahn über den Rhein gondeln

Mit der Seilbahn über den Rhein zu schweben, ist ein ganz besonderes Erlebnis. Die Fahrt beginnt in Riehl, von wo aus die kleinen Gondeln den Rhein überqueren. Bevor ihr ein paar Minuten später in Deutz wieder festen Boden unter den Füßen habt, erwartet euch ein traumhafter Blick auf den Rheinpark, den Dom und, nun ja, auch auf die Nackedeis in der Claudius Therme. Heftige Höhenangst solltet ihr besser nicht haben – schließlich schwebt ihr in kleinen Kabinen recht weit oben in der Luft. Aber die Aussicht ist jede Überwindung wert. Bei regelmäßigen Specials wie der "Kölner Nacht der Seilbahn" darf sogar bis Mitternacht gefahren werden, sodass ihr die Lichter der Stadt von oben beobachten könnt. Ein Highlight für Kids: Die können in einer Polizei-Gondel den Rhein überqueren.

© Christin Otto

10
Kaiserschmarrn und Backhendl im Gasthaus Scherz

Im Scherz einen Platz zu bekommen, war lange nicht nur wegen des guten Essens schwierig, sondern auch wegen des begrenzten Raums. Seit dem Umzug in eine größere Location hat sich zumindest an Letzterem etwas geändert. Das Essen hingegen ist noch immer hervorragend und lockt unzählige Gäste an. Serviert wird österreichische Küche – vor allem das Backhendl und der Kaiserschmarrn sind absolute Must-Trys. Aber auch das Wiener Schnitzel und das Schulterscherzl begeistern.

© Christin Otto

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Jazz in der Altstadt – Papa Joe’s Jazzlokal

Wer Fan von abendlicher Live-Musik ist, sollte bei Papa Joe's in der Altstadt vorbeischauen. In Papa Joe’s Jazzlokal "Em Streckstrump" am Buttermarkt spielen jeden Abend wechselnde Jazzbands, sonntags sogar zwei. Und das seit 45 Jahren. Die Getränkepreise sind hier zwar nicht die günstigsten, dafür ist der Eintritt frei – also bekommt ihr hier sozusagen Konzerte zum Schnäppchenpreis. Übrigens hat "Papa Joe" – damit ist die kölsche Legende Joe Buschmann gemeint – gleich zwei Jazzmusik-Locations in Köln gegründet: Die zweite Location – der Biersalon "Klimperkasten" – liegt direkt um die Ecke am Heumarkt und ist vor allem für seine Sammlung altmodischer Musikinstrumente bekannt, die nach Münzeinwurf von selbst spielen. 

  • Em Streckstrump Buttermarkt 37, 50667 Köln
  • Em Streckstrump: Montag – Sonntag: 19–2 Uhr | Klimperkasten: Montag – Sonntag: 11–3 Uhr
  • Eintritt frei

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