21 Restaurants und Cafés, in denen ihr auch bei schlechtem Wetter draußen sitzen könnt

Der Herbst ist da und damit auch das graue Wetter. Normalerweise würden wir uns natürlich einfach ins Warme verziehen, wenn es uns draußen zu kalt wird. Doch gerade beim Restaurant-Besuch haben einige von euch aktuell offenbar ein ungutes Gefühl – mit vielen Menschen in geschlossenen Räumen sitzen, fühlt sich angesichts der Corona-Pandemie für viele einfach immer noch seltsam an. Darauf lässt zumindest die Tatsache schließen, dass uns gleich mehrere Nachrichten mit der Bitte erreicht haben, ein paar Restaurants und Cafés vorzustellen, in denen ihr auch ohne Sommerwetter noch gut draußen sitzen könnt.

Also haben wir nicht nur in unseren Köpfen gekramt, sondern auch euch gefragt – und jede Menge Tipps bekommen. Beheizte Sitzkissen hat aktuell zwar nur das Johann Schäfer in der Südstadt, aber auch andere Lokale haben vorgesorgt – mit Decken, Schirmen mit kleinen Heizstrahlern und überdachten Terrassen.

Wer Heizpilze entdeckt, die als Klimakiller verschrien sind, muss übrigens nicht direkt die Polizei rufen. Denn: Ja, Heizpilze wurden in einigen Bereichen Kölns zwar schon verboten, doch wegen Corona hat NRW-Ministerpräsident Armin Laschet den Kommunen empfohlen, den Gastronom*innen den Einsatz von Heizpilzen zu ermöglichen. Selbst die Grünen stimmten den Ausnahmen zu: "In diesem Winter ist das alles anders und daher wäre ich in dieser speziellen Ausnahmesituation und mit Blick auf den Gesundheitsschutz dafür, Verbote zeitlich befristet auszusetzen", sagte Bundestagsfraktionschef Anton Hofreiter.

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© Christin Otto Johann Schäfer – Brauhaus 2.0

Wem Brauhäuser eigentlich zu angestaubt und rustikal sind, dem beweist das Johann Schäfer, dass es auch anders geht. Modernes Industrie-Design statt Gelsenkirchener Barock, Gemütlichkeit ohne überflüssigen Kitsch – und kreative Küche, die kölsche Klassiker neu interpretiert. Das Bürgermeisterstück ist zum Niederknien, die handgeschnitzten Fritten werden mit hauseigener Tomatensauce serviert und selbst Veggies werden bei einer guten Auswahl an Jemös glücklich. Gekocht wird mit besten Zutaten: Gemüse und Fleisch stammen vom Bauern aus der Region – aus artgerechter Tierhaltung versteht sich. Saisonale Specials gehören da natürlich dazu, wie zum Beispiel die Spargel-Karte im Frühjahr. Als Durstlöscher zum Essen solltet ihr im Johann Schäfer übrigens kein Kölsch, sondern unbedingt das hauseigene Südstadt-Pils trinken. Am Wochenende auch gerne schon vor Vier, denn dann gibt es im Schäfer köstliches Brauhaus-Frühstück mit Pancakes, grünem Shakshuka und vielem mehr. Draußen sitzen könnt ihr im Schäfer nun übrigens auch bei kälterem Wetter – beheizten Sitzkissen sei Dank friert ihr euch hier garantiert nicht den Allerwertesten ab.

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© Christin Otto Lunch mit veganem Veggie-Buffet bei Sattgrün

Bei Sattgrün mitten in der Kölner City bekommt ihr veganes Buffet – und zwar eines, das kaum Wünsche offen lässt. Knackige Salate, Antipasti, heiße Suppen, exotische Gemüse-Currys, leckere Pasta-Gerichte, herzhafte Gemüse-Eintöpfe, gegrilltes Ofengemüse, Kuchen und Desserts reihen sich hier aneinander. Für sämtliche Speisen sowie Getränke gilt: Alles ist vegan, cholesterin- und lactosefrei und nicht gentechnisch verändert. Gäste können zwischen drei verschiedenen Tellergrößen auswählen und die dann nach Lust und Laune mit den unterschiedlichen Leckereien befüllen. Richtig toll für Herbst und Winter: Im Biergarten gibt es ein wetterfestes Zelt mit Elektro-Strahlern, die mit Naturstrom betrieben werden – ihr könnt also auch bei Usselwetter im Warmen draußen sitzen, ohne das Klima zu belasten.

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© Christin Otto Crossover-Küche auf Fine-Dining-Niveau im Heising & Adelmann

Dass die Friesenstraße kulinarisch weit mehr zu bieten hat als Brauhaus und Falafel-Imbiss, beweist das Heising & Adelmann. Hier bekommt ihr internationale Crossover-Küche auf Fine-Dining-Niveau. Die Karte wechselt je nach Saison – gekocht wird frisch und mit besten Zutaten, Convenience-Produkte haben Küchenverbot. Zum Essen gibt es eine große Auswahl an Weinen und Cocktails – aber ein simples Kölsch könnt ihr hier natürlich ebenso als Durstlöscher ordern. Am besten schmeckt all das auf der großen Terrasse im Hinterhof, die ab April geöffnet ist und idyllische Abende garantiert. Im Sommer findet hier traditionell einmal pro Woche ein großes BBQ statt, aber auch nach der BBQ-Saison könnt ihr dank Heizstrahlern noch gut draußen sitzen. Da das Restaurant nur abends geöffnet hat, empfiehlt sich für die Lunch-Time übrigens die H&A-Tagesbar – die liegt direkt nebenan und bietet wochentags für schmale 11 Euro einen leckeren, wechselnden Business-Lunch an, ebenfalls mit Terrassen-Option.

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© Falderhof Schlemmen im Restaurant im Falderhof

Die Falderstraße ist quasi der Hot Spot in Sürth – und hier befindet sich auch eins der beliebten Restaurants der Sürther: das Restaurant im Falderhof, welches zum Hotel Falderhof gehört. Ihr könnt mittags zu einem wechselnden Lunch vorbeischauen oder euch entspannt zum Abendessen einfinden. Auf der Karte erwarten euch feine Kreationen, von mediterran bis deftig: Es gibt Burratina auf mediterranem Brotsalat, selbstgemachte Ziegenfrischkäse-Ravioli, gegrillte Dorade oder irische Lammhaxe – dazu eine tolle Auswahl an Weinen. Wer jetzt noch einen schönen Platz im Hof ergattert, kann das Leben an der Côte da Sürth in vollen Zügen genießen – übrigens auch bei kaltem Wetter. Denn: Wegen Corona gibt es ab Herbst draußen eine feste Überdachung, Heizstrahler, waschbare und vegane Felle und Fleecedecken.

  • Restaurant im Falderhof
  • Falderstraße 29, 50999 Köln
  • Dienstag – Freitag: ab 12 Uhr, Samstag: ab 18 Uhr, Sonntag: 12–15 Uhr, Oktober – März: Sonntags geschlossen
  • Mehr Info
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© Wirtshaus Em Ringströßje Kölsche Tapas im Wirtshaus Em Ringströßje

Im Wirtshaus Em Ringströßje in Müngersdorf weht seit Januar 2020 frischer Wind. Seit René Deichmann und Simon Stahl das Zepter in dem Traditionslokal übernommen haben, geht es dort moderner zu. Kölsche Klassiker stehen zwar noch immer auf der Karte, nun aber nach einer Art Tapas-Prinzip, bei dem ihr Fleischgerichte wie Zwiebelsenfbraten, Rheinischen Sauerbraten und Schnitzel beliebig mit Beilagen wie Jemös und Bratkartoffeln kombinieren könnt. Ein bisschen also, wie es auch schon das Johann Schäfer Brauhaus in der Südstadt praktiziert. Gaffel Kölsch gibt es hier übrigens nicht nur aus dem Zapfhahn als Getränk zum Essen, sondern auch als Nachtisch im Gaffelpudding verarbeitet. Wenn das nicht mal nach einem spannenden Update für die alte Brauhauskultur klingt. Extra-Schmankerl: Damit ihr auch bei Usselwetter draußen sitzen könnt, gibt es neben Markise, Decken und Kissen auch Heizstrahler.

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© Nicola Dreksler Kaffeesaurus – Rösterei, Bäckerei und Café in einem

Das Kaffeesaurus am Friesenplatz erinnert an Cafés, die wir so sonst nur aus Städten wie Antwerpen oder Amsterdam kennen. Doch nicht nur optisch überzeugt der Laden: Cappuccino, Flat White und Co. schmecken ganz hervorragend. Kein Wunder – hier wird mit Bohnen aus der eigenen Rösterei gearbeitet. Die Rohkaffees stammen aus direktem Handel und nachhaltigem Anbau. Röstmeister Andrés sorgt in der Rösterei am Friesenplatz dafür, dass die Bohnen aus Brasilien, Honduras und Co. ihr volles Aroma entfalten. Sogar eine Bäckerei ist in den Laden integriert, wo beispielsweise das Sauerteigbrot für das All-day-Kaffeesaurus-Frühstück gebacken wird. Die leckeren Stullen könnt ihr dann beispielsweise garniert mit Eggs Benedict oder Avocado ordern. Und damit ihr bei hochsommerlichen Temperaturen nicht hyperventiliert, gibt's hier nicht nur diverse Kaffeekaltgetränke, sondern sogar eine Klimaanlage – und auch draußen viele Tische, von denen ihr das Treiben am Friesenplatz beobachten könnt. Die sind übrigens auch ein toller Platz bei schlechterem Wetter – wegen Corona stellt das Kaffeesaurus in diesem Jahr ab dem Herbst Schirme mit Heizstrahlern auf, auch an der Filiale am Barbarossaplatz.

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© Christin Otto Haus Müller – ein bisschen wie in Frankreich

Das Haus Müller ist eine echte Südstadt-Perle: Während das Ambiente drinnen eher urig ist, sitzt ihr draußen an lauschigen Sommerabenden auf einem der schönsten Plätze im Veedel und fühlt euch ein bisschen wie Gott in Frankreich. Zu Wein und Kölsch gibt es eine kleine, wechselnde Karte mit feinen Speisen, die in der Regel eines gemeinsam haben: Sie sind richtig lecker. Die Wochentafel wartet zudem mit verschiedenen saisonalen Gerichten auf und begeistert Spargel-Fans im Frühling mit frischem, deutschen Stangengemüse, im Herbst mit der Martinsgans und am Aschermittwoch natürlich mit Fisch. Für Frischluft-Fans: Wegen Corona bietet das Haus Müller diesen Herbst draußen auch ein paar beheizte Plätze an – vier bis fünf Tischen sind dank Elektrostrahlern schon jetzt auch bei kaltem Wetter nutzbar. Ab Ende November soll es dann eine große Markise mit integrierten Heizstrahlern geben, sodass noch mehr hungrige Gäste draußen sitzen können.

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© Christin Otto Asiatisch essen auf der Terrasse vom Kittichai

Nach einer ausgiebigen Shopping-Tour auf der Ehrenstraße erstmal was Leckeres bei Kittichai essen? Drinnen sitzen wir hier zugegebenermaßen oft nicht so gerne – nicht, weil es hier nicht schön wäre, sondern weil uns die Musik im Laden zu laut ist. Zum Glück gibt es ja aber einer Terrasse, die zum Draußensitzen einlädt – und das dank Schirmen mit kleinen Heizstrahlern auch ohne Sommertemperaturen. Ein gelbes Curry oder gebratene Glasnudeln, dazu noch eine hausgemachte Limonade und schon ist der Energiespeicher wieder voll.

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© Christin Otto Feuchtfröhliches Spätstück im Louis Breakfast Club

Im Louis Breakfast Club im Kwartier Latäng könnt ihr nicht nur all day long frühstücken, sondern auch abends ein "Spätstück" verdrücken – das sind herzhafte Speisen wie Burger, Rösti mit Lachs, Salat, aber auch Shakshuka, Strammer Louis, Avocado-Brot und Eggs Benedict in verschiedenen Varianten. Zu eurem Spätstück müsst ihr nicht etwa Kaffee und Smoothies schlürfen, sondern ihr bekommt eine gute Auswahl an Cocktails geboten. Ob Basil Smash, Cosmopolitan, Negroni oder ein French 75 mit Gin und Champagner – die Drinks sind gut gemixt und, Achtung, haben es in Sachen Umdrehungen in sich. Täglich von 16 bis 20 Uhr ist Cocktail Happy Hour, bei der es jeden Drink für 7 Euro gibt. Die könnt ihr übrigens auch bei Usselwetter draußen trinken – denn: die Terrasse ist überdacht und wird aktuell wegen Corona mit Heizstrahlern ausgestattet.

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© Sophie Franz Nachhaltig schlemmen im frau mahér

Das frau mahér in der Südstadt war den meisten bisher unter dem Namen Wippn’bk bekannt. Seit der Neueröffnung ist alles anders: neuer Name, neue Einrichtung, neues Konzept – alles aus den Händen von Nadja Mahér und Thomas Wippenbeck, die das Restaurant auch bisher geführt haben. Das Motto lautet nun: nachhaltig, regional, bio. Gemüse und Milch kommen von Höfen im Umland, Tee und Kaffee sind biozertifiziert und exotische Früchte findet man in Zukunft weniger auf der Speisekarte. Die Preise wurden dafür leicht angepasst, vor allem Fisch und Fleisch können etwas teurer werden – dafür steigt aber auch die Qualität. Morgens könnt ihr hier mit verschiedenen Frühstücksplatten und Eierspeisen, Pancakes und dicken Stullen in den Tag starten. All die leckeren Gerichte könnt ihr natürlich auch bestens auf der Terrasse genießen. Aktuell arbeitet das Team wegen Corona daran, dort auch bei kaltem Wetter gut 20 beheizte Plätze anbieten zu können – gegen Ende der Woche sollen die mit Naturstrom betriebenen Infrarot-Strahler stehen.

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© Christin Otto Mexikanisch schlemmen im Café Especial in Deutz

Wer richtig lecker Mexikanisch essen will, der sollte im Café Especial in Deutz vorbeischauen. Das Restaurant ist im Veedel super beliebt – sicherlich auch, weil es hier vor jedem Essen Nachos mit Dip for free gibt. Die Gerichte selbst erscheinen auf den ersten Blick nicht gerade günstig, aber keine Sorge: Die Portionen sind so groß, dass das den Preis rechtfertigt und ihr auf jeden Fall satt werdet. Auf der Karte findet ihr so ziemlich alles, was die mexikanische Küche zu bieten hat – von Burritos und Enchiladas über Tacos und Chimichanga bis hin zu Fisch- und Fleischgerichten. Vegetarier*innen können wir beispielsweise den "Enchilada Aguacate" empfehlen – der wird mit Avocado gemacht und ist einfach nur köstlich. Wer es scharf mag, sollte hingegen das Chili Colorado probieren. Kleiner Tipp für kalte Tage: Im Wintergarten – also auf der kleinen überdachten Terrasse – bleibt es dank Heizstrahlern draußen trotzdem warm.

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© Sophie Franz Flammkuchen auch für Veganer*innen bei Wilma Wunder

Wir lieben Flammkuchen, doch dank Crème fraiche und Schmand gibt es meist ein Problem: Sie sind nicht für Veganer*innen geeignet. Abhilfe schafft das Wilma Wunder am Friesenplatz. Dort bekommt ihr nämlich auch einen veganen Flammkuchen, der nicht mit Schmand, sondern mit Hummus gemacht wird. Garniert ist er mit Grünkohl, geschmortem Kürbis und Walnüssen – eine herrlich herbstliche und super leckere Kombi. Neben der veganen Variante gibt es aber natürlich auch den Klassiker mit Zwiebeln und Speck, eine Variante mit Lachs und eine vegetarische Kombi mit Ziegenkäse und Feigenchutney. Alle Flammkuchen werden frisch im Steinofen zubereitet – yummy! Besonders praktisch bei kaltem Wetter: Die obere Terrasse des Wilma Wunder ist komplett mit Heizstrahlern ausgestattet. Übrigens: Überdacht und beheizt könnt ihr auch bei den Nachbarn im Coyacan-Innenhof draußen sitzen.

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© Christin Otto Zum Treppchen – auf der idyllischen Terrasse schlemmen

In Rodenkirchen ist das Zum Treppchen eine echte Institution. Klar – das Restaurant liegt nicht nur direkt an der Rodenkirchener Riviera, sondern punktet auch mit einer zauberhaften Terrasse, die dank großer Sonnenschirme im Sommer Schatten spendet und bei schlechtem Wetter dafür sorgt, dass ihr dennoch im Trockenen und im Warmen sitzt – bei Bedarf können nämlich kleine Heizstrahler angeschaltet werden. Serviert wird traditionelle, saisonale Küche mit vielen Rheinischen Klassikern. Ganz günstig ist dieses Schlemmervergnügen nicht, dafür aber lecker.

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© Sophie Franz Lecker und multikulturell essen in der Villa Kalka

Nawid und Noriko haben sich mit der Villa Kalka ihren Traum von einem multikulturellen, kulinarischen Treffpunkt erfüllt. Freut euch auf tolle Pâtisserie, denn Mit-Inhaberin Noriko hat bereits in Paris und Tokyo als Konditorin gearbeitet und zaubert nun süße Leckereien in Kalk. Die deftige Abendkarte ist bunt gemischt: Neben hausgemachten Pommes gibt es vor allem französische und japanische Gerichte. Ergänzt wird das Ganze durch eine wechselnde Wochenkarte, auf der sich auch vegane Gerichte wie Sushi, orientalische Daal-Suppe oder Ratatouille finden. Super für Frischluft-Fans: Die Terrasse wird im Winter mit Heizstrahlern ausgestattet.

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© Sünner Sünner Biergarten – gemütlicher Brauerei-Biergarten in Kalk

Bekannt ist der Sünner Keller in Kalk – der Name sagt es ja schon – natürlich vor allem für seinen Gewölbekeller. Dort, wo früher das frisch gebraute Sünner Kölsch kühl gelagert wurde, könnt ihr heute in uriger Atmosphäre leckeres Sünner-Kölsch samt deftiger Brauhaus-Kost genießen. Im Sommer lädt der große Biergarten mit seinen überdachten Tischen, Bänken und Strandkörben zum Verweilen, Trinken, Essen und Quatschen ein. Und: Dank des Sünner Winter-Biergartens könnt ihr auch danach noch draußen sitzen – kleine Pavillons wurden mit Wärmelampen ausgestattet und auf Nachfrage gibt es auch frisch gewaschene Decken zum Einkuscheln.

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© Jessylee Photographie | Stadtgarten Köln Lecker essen im Biergarten im Stadtgarten

Nur wenige Meter vom Hans-Böckler-Platz entfernt trefft ihr auf eine grüne Oase im Großstadt-Dschungel: den Biergarten im Stadtgarten. Hier sitzt ihr unter Bäumen und spätestens bei Einbruch der Dunkelheit wird es dank der Lichterketten auch noch richtig romantisch. Der Biergarten gehört zum Stadtgarten-Restaurant, was einen netten Nebeneffekt hat: Hier könnt ihr unter freiem Himmel richtig lecker essen. Flammkuchen, Risotto, Suppe und Salat, aber auch Deftiges wie Currywurst, Burger und Pommes mit hausgemachten Ketchup gibt es zum Beispiel. Dazu dann noch ein Bier, Wein oder doch einen Champagner und der Tag ist perfekt. Wer auch bei Usselwetter die Stadtgarten-Gastro genießen will, der kann sich ein Plätzchen auf der überdachten Terrasse suchen oder eben drinnen – dort gibt es aufgrund von Corona nun Raumluftreiniger und Roll-ups zwischen den Tischen.

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© Christin Otto Cocktails und Tapas bei Tapeo & Co.

Das Tapeo Picus in Lindenthal gehörte lange Zeit zu den beliebtesten Tapas-Adressen Kölns. Gehörte? Genau: Im Herbst 2018 wurden die Schotten in Lindenthal dicht gemacht. Aber keine Sorge, das Tapeo ist nicht aus der Welt, sondern nur umgezogen – und zwar an die Lindenstraße. In zentraler Innenstadtlage und mit noch mehr Platz gibt es unter dem Namen "Tapeo & Co." auch weiterhin leckere Tapas, Sangria und zahlreiche Cocktails. Unsere Empfehlung: Probiert die Lachs-Seeteufel-Spieße und das geschmorte Rindfleisch in Rioja-Sauce und bestellt dazu eine weiße Sangria.

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© Christin Otto Bagatelle V – Veggie-Tapas für einen geselligen Abend

Die Bagatelle gibt es in Ehrenfeld jetzt auch als Veggie-Version. Das Konzept bleibt: Französisch inspiriert Tapas treffen auf urig-charmantes Ambiente. Einige Bagatelle-Klassiker haben es auch auf das neue Veggie-Menü geschafft – der pikante Tomaten-Bohnen-Salat, das Rote-Bete-Carpaccio, der gratinierte Ziegenkäse und die Auberginenröllchen dürften Bagatelle-Fans bekannt vorkommen. Aber keine Sorge – für die neue Bagatelle V wurden nicht nur sämtliche Fleisch-Gerichte von der Karte gestrichen, sondern auch jede Menge neue vegetarische und vegane Kreationen ergänzt. Die Spinatknödel mit Nussbutter und Gruyère zum Beispiel sind aromatisch und zergehen förmlich auf der Zunge, das Tartar von der Süßkartoffel überzeugt durch eine harmonierende Senf-Vinaigrette und Fritten-Fans bekommen hier neben den altbekannten Pommes Schranke und den Süßkartoffelpommes auch Falafel-Fritten mit Cranberry-Ketchup und Smokey Fries mit Mango-Koriander-Dip.

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© Christin Otto Im Anker 7 den Ausblick genießen

Direkt am Mülheimer Rheinufer findet ihr die beiden Locations von Sterneköchin Julia Komp – das Restaurant Lokschuppen und das Bistro Anker 7. Zweiteres ist die lässigere Option, bei der ihr das leckere Essen draußen in Liegestühlen oder to go direkt auf der Wiese genießen könnt. Geöffnet ist die Terrasse übrigens auch noch nach dem Sommer – dank Schirmen und Co. Das Essen im Anker 7 ist dabei nicht nur lecker, sondern auch hochwertig – die Lebensmittel stammen aus artgerechter Haltung, sind Bio und Fair Trade und kommen größtenteils aus der Region. Neben wechselnden Tagesspecials gibt es auch selbstgemachtes Bio-Eis und kühle Drinks. Am Wochenende solltet ihr hier definitiv mal vorbeischauen – dann gibt es wechselnde kleine Events.

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© Christin Otto Gerichte wie aus der Garküche im Bonjour Saigon

Gerichte wie aus der Garküche Vietnams verspricht das Bonjour Saigon im Belgischen Viertel. Doch egal, ob ihr nun schon in Vietnam wart oder nicht – wer asiatische Küche mag, der wird dieses Restaurant lieben. Die Spring Rolls sind herrlich knusprig, das Saigon Curry mit Hähnchen ist schön fruchtig und die herrlich dampfende Pho wird hier noch nach uraltem Rezept zubereitet und köchelt mindestens acht Stunden, bevor sie serviert wird. Wer frische Kräuter mag, dem empfehlen wir die Nam Bo Beef Noodles mit Rinderhüftstreifen auf Vermicelli-Nudeln garniert mit Kräutern, Erdnüssen und Sesam. Lecker!

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© Christin Otto Bodenständige Küche in der Weissenburg

Die Weissenburg im Agnesviertel ist ein uriges Ecklokal, das schon seit Jahrzehnten mit bodenständiger, aber feiner Küche überzeugt. Auf der wechselnden Speisekarte findet sich Regionales, Internationales und natürlich die eine oder andere hauseigene Kreation. Auch Saisonales wird hier zelebriert – so gibt es im Herbst beispielsweise Kürbissüppchen oder passend zum Oktober ein paar Weißwürste. Flammkuchen gehören zu den Klassikern – auch die gibt es mit wechselnden Belägen. Besonders schön sitzt man auf den beiden Terrassen der Weissenburg – dank der Markisen ist man hier nicht nur vor allzu viel Sonne, sondern auch vor Regen geschützt.

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