11 Ausflugsziele für den Herbst

Nach gefühlt drölftausend Sonnenstunden und dem heißestem Sommer seit Langem in Köln, freuen wir uns auch ein wenig darüber, dass sich der Sommer nun ein für alle Mal verabschiedet hat. Denn der Herbst taucht Köln nicht nur in ein wunderschönes goldenes Licht, sondern bringt uns auch Kürbis, Weinwanderungen, gemütliche Netflix-Abende ohne schlechtes Gewissen und romantische Spaziergänge durchs Laub. Was ihr sonst noch im Herbst für tolle Dinge in und um Köln erleben könnt, zeigen wir euch hier:

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© ulleo | pixabay Im Kürbisparadies auf dem Josefshof

Der Josefshof in Dormagen verwandelt sich im Spätsommer und Herbst in ein echtes Kürbisparadies: Auf einer Fläche von 800 m² erwartet euch eine liebevoll dekorierte Kürbisausstellung. Neben Zier-, Speise- und Schnitzkürbissen bekommt ihr im Josefshof auch bunten Ziermais, verschiedene Cucumissorten und Physalis. Am Wochenende werden in dem hofeigenen Kürbiscafé frische Kürbiswaffeln zum Kaffee angeboten. Bis Halloween können Kürbisfans hier noch im siebten Kürbishimmel schweben. In dem Hofverkauf werden übrigens auch selbstgemachte Marmeladen und eingelegte Gewürzgurken verkauft.

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© Büro für Tourismus Landau Den Federweißer feiern

Gemütlicher als eine ausgiebige Weinwanderung gehen die Weinfeste zu – und davon gibt's in der Pfalz zum Glück reichlich. Von Mai bis Ende Oktober wimmelt es nur so vor Weinfesten, Weinwanderungen und Weinverkostungen in Winzerhöfen. Die Vorfreude auf den Federweißer im Herbst ist immer riesengroß, denn Ende Oktober endet die Saison des leckeren Getränks schon wieder. Umso mehr könnt ihr euch auf das Federweißer-Fest in Landau am dritten Oktoberwochenende freuen. In der kleinen Stadt findet man dann sechs Weinkojen, die für eine urige Atmosphäre sorgen. Ihr könnt also gemütlich von Koje zu Koje wandern, euch vom Federweißer berieseln lassen und den ein oder anderen Flammkuchen mampfen.

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© schuetz-mediendesign | pixabay Die letzten Walnüsse sammeln

Im Haus Nussgarten in Leverkusen erfahrt ihr nicht nur alles rund um die Nuss, sondern könnt euch auch noch einen Wintervorrat der gesunden Walnüsse in Bioqualität zulegen. Zu bestimmten Terminen gibt's bestimmte Rundgänge, bei denen man ausführliche Informationen über die jeweiligen Sorten, Herkünfte, Pflege und Vermehrung erfährt und die Nüsse selbstverständlich auch probieren kann. Am Samstag, 6. Oktober und am Dienstag, 9. Oktober könnt ihr nochmal in den Genuss kommen und an der diesjährigen Walnussernte teilnehmen. Zudem kann man an den offenen Gartentagen im Walnusswald spazieren gehen und zu günstigen Preisen Nüsse selber ernten. Bei jedem Besuch ist eine Voranmeldung erforderlich.

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© Efraimstochter | pixabay Drachensteigen auf den Poller Wiesen

Endlich können wir unsere Drachen wieder steigen lassen – und das geht vermutlich am besten auf den Poller Wiesen. Hier habt ihr jede Menge Platz, um eure Fluggefährten fliegen zu lassen – und dazu gibt's obendrauf auch noch eine schöne Aussicht auf den Rhein und die linksrheinische Rheinseite. Grundsätzlich kann man aber natürlich auf jeder Wiese seinen Drachen steigen lassen. Auf den Poller Wiesen ist der Vorteil allerdings, dass euch nur wenige Bäume und Gebäude im Weg stehen – außerdem trefft ihr hier mit Sicherheit auf andere Drachenfans und könnt euch noch ein paar Tricks abschauen.

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© pixel2013 | pixabay Frische Ernte auf dem Leichlinger Obstmarkt kaufen

In Leichlingen könnt ihr am ersten Oktoberwochenende die Erträge des Erntejahres der Region bewundern und in euren Einkaufskorb laden. Hier bekommt ihr wirklich alles, was die Natur so hergibt: Von Äpfeln, Birnen, Pilzen und Honig über Weine und Gewürze bis hin zu Bürsten, Pflanzenutensilien, Naturkosmetik und Saatgut. Zudem zeigen euch Handwerker aus historischen Berufen ihre Handwerkskunst. Falls ihr das Wochenende schon verplant seid, empfehlen wir euch den Leichlinger Obstweg: Auf einem circa 9 km langen Wander-Rundweg wartet am Straßenrand jede Menge Fallobst auf euch.

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© vulkahn-22 | pixabay Rothirsche in der Eifel bestaunen

Etwa 65 Kilometer südwestlich von Köln wartet im Nationalpark Eifel Natur pur auf euch. Zu entdecken gibt es mehr als 2000 bedrohte Tier- und Pflanzenarten sowie Ausblicke auf die Talsperren Rur-, Ober- und Urftsee. Auf der Rothirsch-Aussichtsempore könnt ihr insbesondere in den Herbstmonaten gut die Rothirsche beobachten, denn da sind die Tierchen auf Brautschau. Kilometerweit schallt dann das Werben über die Wiesen, Täler und Wälder. Zudem könnt ihr den Nationalpark bei einer Wanderung auf dem "Wilden Weg" erkunden oder euch einer Rangertour anschließen.

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© Dr. Eugen Lehle | CC BY-SA 3.0 Durch die bunte Altstadt in Linz

Linz nennt sich selbst die bunte Stadt am Rhein. Warum? Weil ihre schöne Altstadt mit vielen bunten Altbauten und Fachwerkhäusern bebaut und immer wieder renoviert und saniert wurden, sodass sie auch heute noch unzählige Besucher anlockt. Viele Gässchen und Straßen, die es zu erkunden gilt. Überall laden heimische Lokale zum Verweilen und Essen ein. Wer will kann auch einen Folterkeller besichtigen. Ach, die Wanderwege entlang des nahe gelegenen Rheinsteigs sind auch nicht zu unterschätzen.

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© Tresörchen | Space Cage Bei Regenwetter: Schwarzlichtkegeln in der Südstadt

Wer bei Schmuddelwetter keine Lust auf einen Ausflug hat, kann sich in Köln wunderbar und abwechslungsreich vergnügen – denn seit Mitte September könnt ihr in der Südstadt zum Schwarzlichtkegeln. Vielleicht kennt der ein oder andere die Kneipe "Tresörchen" an der Severinsstraße im Vringsveedel. Urige Kegelbahn? Fehlanzeige! Im Keller der Kneipe befindet sich jetzt der sogenannte "Space Cage" – eine Schwarzlichtkegelbahn, die mit einem 180°-Neon-Graffiti überzeugt. Neben lecker Kölsch bekommt ihr im "Tresörchen" bzw. "Space Cage" übrigens auch ausgefallene Cocktails – hier trifft kölsche Tradition auf Moderne. Vorher solltet ihr online unbedingt einen Termin anfragen.

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© ulleo | pixabay Esskastanien auf der Kastanienallee sammeln

Da es diese Saison mit Pilzen wegen der Trockenheit eher mau aussieht und ihr vermutlich frustriert mit leeren Körbchen nach Hause marschiert, kommt hier die Alternative: In Düsseldorf könnt ihr an der Kastanienallee – gegenüber der Galopprennbahn – Esskastanien sammeln. Hier erwartet euch eine besonders gute Ausbeute. Im Vergleich zu Maronen sind Esskastanien weniger süß, aber dennoch sehr lecker. Auf der Website www.mundraub.org erfahrt ihr übrigens, wo ihr überall – in eurer Umgebung – essbares Obst und Gemüse pflücken und sammeln könnt.

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© Mediterana Entspannen im Mediterana

Du willst dich endlich mal wieder entspannen, aber hast wie so oft hat keine Zeit? Das schreit nach einem Besuch im Mediterana in Bensberg. Hier kannst du gleich in zwei Welten eintauchen: eine indisch-arabische und eine spanisch-maurische. Paläste, Minarette, Gärten und vieles mehr versprühen den Charme vom Orient und Südeuropa. In vielen verschiedenen Saunen kann geschwitzt und in den zahlreichen Thermal- und Vitalquellen entspannt werden. Falls dich der Hunger überkommt, gibt's natürlich mehrere Restaurants, Bars und Bistros. Das Gefühl von 1001 Nacht liegt nur eine halbe Stunde Fahrweg von Köln entfernt.

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© Dmitry Tonkonog | Wikimedia Commons Die Aussicht vom Drachenfels genießen

Der Drachenfels ist ein Berg im Siebengebirge am Rhein zwischen Königswinter und Bad Honnef und ein sagenhafter Ort. Der Legende nach hat Siegfried im Siebengebirge den Kampf mit dem Drachen, der die Königstochter bewachte, gewonnen. Kein Wunder also, dass die Burgruine Drachenfels ein beliebtestes Ausflugsziel ist. Allerdings solltet ihr gut gestärkt losziehen, denn der Aufstieg ist nicht ohne. Oben angekommen werdet ihr dann aber mit einer phänomenalen Aussicht über das Siebengebirge und den Rhein für eure Anstrengungen entschädigt. Bei guter Sicht kann man sogar den Kölner Dom erspähen.

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