11 Ausflugsziele für den Herbst in und um Köln

Nach gefühlt drölftausend Sonnenstunden und dem heißestem Sommer seit Langem in Köln, freuen wir uns auch ein wenig darüber, dass sich der Sommer nun ein für alle Mal verabschiedet hat. Denn der Herbst taucht Köln nicht nur in ein wunderschönes goldenes Licht, sondern bringt uns auch Kürbis, Weinwanderungen, gemütliche Netflix-Abende ohne schlechtes Gewissen und romantische Spaziergänge durchs Laub. Was ihr sonst noch im Herbst für tolle Dinge in und um Köln erleben könnt, zeigen wir euch hier:

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© Christin Otto Wildschweine füttern im Wildgehege Brück

Der Wildpark Brück liegt inmitten des Naherholungsgebiets "Brücker Hardt" am Rande des Königsforsts. Im Herbst ist es hier besonders schön, denn dann könnt ihr Blätter sammeln, Pilze suchen oder einfach nur durch die hohen Laubhaufen rennen – und natürlich das Rotwild und die Wildschweine bestaunen. Aber keine Sorge, ein Besuch im Wildgehege lohnt sich ganzjährig. Weil man bei einem Spaziergang durch den Wald herrlich entspannen und mal den Kopf freikriegen kann. Und weil die Wildschweine auch im Winter im Schweinsgalopp angerannt kommen – ihr müsst nur laut genug mit den Futterschachteln klappern, die man rund um das Wildgehege an verschiedenen Automaten kaufen kann. Die putzigen Tierchen zu füttern, ist ein Spaß für Jung und Alt.

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© schuetz-mediendesign | Pixabay Die letzten Walnüsse sammeln

Im Haus Nussgarten in Leverkusen erfahrt ihr nicht nur alles rund um die Nuss, sondern könnt euch auch noch einen Wintervorrat der gesunden Walnüsse in Bioqualität zulegen. Zu bestimmten Terminen gibt's bestimmte Rundgänge, bei denen man ausführliche Informationen über die jeweiligen Sorten, Herkünfte, Pflege und Vermehrung erfährt und die Nüsse selbstverständlich auch probieren kann. Dienstags, donnerstags und samstags könnt ihr im September und Oktober an den Walnusswochen teilnehmen. Zudem kann man an den offenen Gartentagen im Walnusswald spazieren gehen und zu günstigen Preisen Nüsse selber ernten. Bei jedem Besuch ist eine Voranmeldung erforderlich.

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© Efraimstochter | pixabay Drachensteigen auf den Poller Wiesen

Endlich können wir unsere Drachen wieder steigen lassen – und das geht vermutlich am besten auf den Poller Wiesen. Hier habt ihr jede Menge Platz, um eure Fluggefährten fliegen zu lassen – und dazu gibt's obendrauf auch noch eine schöne Aussicht auf den Rhein und die linksrheinische Rheinseite. Grundsätzlich kann man aber natürlich auf jeder Wiese seinen Drachen steigen lassen. Auf den Poller Wiesen ist der Vorteil allerdings, dass euch nur wenige Bäume und Gebäude im Weg stehen – außerdem trefft ihr hier mit Sicherheit auf andere Drachenfans und könnt euch noch ein paar Tricks abschauen.

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© Christin Otto Natur, See & Tiere – ein Abstecher in die Dellbrücker Heide

Im Nordosten von Köln erwartet euch mit der Dellbrücker Heide eine kleine Oase zum Spazieren und Wandern. Mit der S-Bahn könnt ihr direkt nach Dellbrück fahren und sofort mit eurer Wanderung loslegen. Auf der rund zehn Kilometer langen Tour kommt ihr am Höhenfelder See vorbei und könnt schön am Wasser entlang spazieren. Kleine Bötchen und jede Menge Natur machen diesen Ort perfekt, um die Decke auszubreiten und einfach mal zu genießen. Wenn es euch noch weiter in den Norden verschlägt, begegnen euch im Dünnwalder Wildpark jede Menge Rehe, Mufflons und andere Tiere. Natürlich könnt ihr die Wanderroute auch ein wenig verlängern oder verkürzen – Wege gibt es in der Gegend genug.

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© Nick Grappone | Unsplash Pilz-Mannigfaltigkeit im Ebbegebirge

Für den Naturpark Ebbegebirge muss man bis ins Sauerland, mit dem Auto sind das aber nicht mal eineinhalb Stunden Fahrt. Und es lohnt sich: Nadel-, Laub- und Mischwald prägen die grünen Landschaften und für eine märchenhafte Atmosphäre sorgen kleine Gewässer, Moore und Heidegebiete. Der Naturpark ist bekannt für seine Talsperren – Pilze könnt ihr dort aber auch suchen. Neben Pfifferlingen, Maronen, Täublingen, Semmelstoppelpilzen und Steinpilzen findet ihr vielleicht auch graue Leistlinge oder goldstielige Trompetenpfifferlinge.

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© vulkahn-22 | pixabay Rothirsche in der Eifel bestaunen

Etwa 65 Kilometer südwestlich von Köln wartet im Nationalpark Eifel Natur pur auf euch. Zu entdecken gibt es mehr als 2000 bedrohte Tier- und Pflanzenarten sowie Ausblicke auf die Talsperren Rur-, Ober- und Urftsee. Auf der Rothirsch-Aussichtsempore könnt ihr insbesondere in den Herbstmonaten gut die Rothirsche beobachten, denn da sind die Tierchen auf Brautschau. Kilometerweit schallt dann das Werben über die Wiesen, Täler und Wälder. Zudem könnt ihr den Nationalpark bei einer Wanderung auf dem "Wilden Weg" erkunden oder euch einer Rangertour anschließen.

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© Christin Otto Linz am Rhein erkunden und im Zum Böllchen einkehren

Linz nennt sich selbst die bunte Stadt am Rhein – und dank der verträumten Altstadt mit ihren vielen pittoresken Fachwerkhäusern ist sie das tatsächlich. Hier könnt ihr durch Gässchen und Straßen schlendern oder in einem der Lokale auf dem Marktplatz einkehren. Auch der Rheinsteig ist nicht weit, sodass ihr in der Gegend einige Wanderwege findet, auf denen ihr euch auspowern könnt. Für den abendlichen Wein empfehlen wir euch dann aber einen anderen Ort: Bad Honnef – das liegt mit dem Auto nämlich nur einen Katzensprung entfernt und ist Heimat der Weinwirtschaft zum Böllchen. Das Lokal mit seiner wunderschönen Terrasse ist einfach rundum zauberhaft und bietet neben fair bepreisten Weinen auch kleine Leckereien wie ein Suppe, Käseplatten oder eine zünftige Brotzeit an.

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© Nicola Dreksler Die Klosteranlage Knechtsteden erkunden

Jahrelang war Knechtsteden in Dormagen ein nahezu autonomes Klosterdorf und die Heimat von rund 450 Menschen. Heute befinden sich auf dem Klostergelände rund um die Basilika Kreativwerkstätten, ein wunderschöner Kräutergarten, eine Fundgrube, Ateliers, Gastronomie und Co. Dementsprechend ist Knechtsteden ein beliebtes Ausflugsziel – und eine tolle Gegend, um zu spazieren und zu wandern. Vom Kölner Hauptbahnhof aus seid ihr mit Bus und Bahn in nur 30 Minuten in Knechtsteden. Der RE7 braucht bis Dormagen Bf nur 12 Minuten. Von da aus fährt ein Bus in nur 13 Minuten nach Knechtsteden. Von der Bushaltestelle aus gelangt ihr über den Obstwanderweg zur Klosteranlage und begegnet dabei putzigen Schafen. Wen das Erkunden der Klosteranlage hungrig macht, der kann sich im Anschluss im "Klosterhof" stärken – wir empfehlen euch die Flammkuchen.

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© Stiftung Skulpturenpark | Veit Landwehr Kunst in freier Natur im Skulpturenpark

Mehr als zwei Jahrzehnte ist es nun schon her, dass Michael und Eleonore Stoffel 1997 den privaten Skulpturenpark in Köln gründeten. Zwischen Rhein und Zoobrücke gelegen, könnt ihr euch Kunst in der freien Natur ansehen. Es wechseln sich Kuratoren ab, die den Park ständig verändern und mit ihren eigenen Konzeptionen das Erscheinungsbild des Skulpturenparks prägen. International, modern und klassisch zugleich. Der Eintritt ist übrigens frei.

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© ulleo | pixabay Esskastanien auf der Kastanienallee sammeln

Eine tolle Alternative zum Pilze sammeln sind Esskastanien: In Düsseldorf könnt ihr an der Kastanienallee – gegenüber der Galopprennbahn – Esskastanien sammeln. Hier erwartet euch eine besonders gute Ausbeute. Im Vergleich zu Maronen sind Esskastanien weniger süß, aber dennoch sehr lecker. Auf dieser Karte seht ihr, wo sich die Kastanienbäume befinden.

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© Christin Otto Märchenhafte Atmosphäre auf Schloss Paffendorf

Das Schloss Paffendorf in Bergheim ist das ideale Ausflugsziel bei schönem Wetter. Die im 16. Jahrhundert erbaute Anlage ist von Wassergräben umgeben und verzaubert mit vielen Details wie Zinnen, Türmchen, Balustraden und Balkonen. Doch nicht nur das Schloss selbst ist beeindruckend, auch die wunderschöne Parkanlage ringsum ist ein echter Hingucker. Bei einem Spaziergang durch dieses grüne Kleinod könnt ihr wunderbar die Seele baumeln lassen. Außerdem gibt es auch noch eine Schloss-Brasserie im Innenhof, auf deren Terrasse ihr wunderbar etwas essen oder trinken könnt. Wer noch aktiv werden will, findet nahe des Schlossparks auch noch eine hübsche Minigolfanlage. Und noch ein Tipp: Wenn ihr vorher in Bergheim frühstücken wollt, schaut doch im Café Verweilchen im ältesten Gebäude der Stadt vorbei – dort ist es herrlich gemütlich.

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