11 Gedanken, die du nur in der S11 hast

© Bahnthaler - , CC BY-SA 4.0, Link (via Wikimedia Commons)

When you're straight outta Chorweiler, führt kein Weg vorbei an der S11. Sie ist das Kölner Nordlicht unter den Bahnen. Bis zum Düsseldorfer Flughafen klappert sie Örtchen ab, die der Caffè Latte trinkende Kölner aus dem Belgischen Viertel wahrscheinlich noch nie gehört hat. Ein Jahr kam ich in den Genuss, mit dieser Linie zu fahren – und es ist nicht übertrieben, wenn ich sage, dass ich in der S11 fürs Leben gelernt habe. Die 11 wichtigsten Weisheiten möchte ich hier mit euch teilen:

1. Schätze die kleinen Dinge des Lebens: Scheiß auf den Lottogewinn, wenn die S11 mal pünktlich kommt!

2. Ein Joint am Morgen vertreibt Kummer und Sorgen. Denn: Die Dichte an sehr entspannten Mitfahrern ist in der S11 besonders hoch.

3. Hansaring ist unsere Wall Street – hier zeigt sich, wer den besten Aktenkoffer hat, um Leute aus dem Weg zu schubsen.

4. Dom gucken am HBF wird niemals langweilig.

5. Warrior-Worringen ist nur was für harte Jungs.

6. Chorweiler ist nicht so schlimm, wie alle sagen.

7. Die Endhalte der 15 ist ja wirklich in Chorweiler.

8. Unfassbar, aber wahr: Hinter Nippes geht Köln noch weiter.

9. „Köln Geldernstraße/Parkgürtel“ ist einer der längsten Kölner Haltestellennamen – während der Durchsage kann man fünfmal ein- und ausgestiegen.

10. Wenn in der S11 alle zum Feiern fahren, fühlt man sich an seine Dorfjugend erinnert und prostet den feiernden Mitfahrern gedanklich mit Sangria zu.

11. Die S11 weckt Urlaubsstimmung. Menschen, die mit Koffer zum Flughafen fahren, lassen einen innerlich schreien: „ICH WILL AUCH.“

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