Den Nachtflohmarkt wird es in der Pattenhalle vorerst nicht mehr geben

© Nachtkonsum

Schlechte Nachrichten für alle Trödel-Fans: Der Nachtflohmarkt nachtkonsum in der Ehrenfelder Pattenhalle findet vorerst nicht mehr statt. Der Grund: Die Stadt hat den Veranstaltern für dieses Jahr keine weiteren Events genehmigt. Damit mussten auch die bereits geplanten Nachtflohmärkte in Ehrenfeld abgesagt werden. „Das nächste Event war bereits ausverkauft“, berichtet Stefan vom Veranstalter-Team 0049events. Diejenigen, die einen Flohmarkt-Stand gebucht haben, bekommen nun ihr Geld zurück. Die Veranstalter kostet die Absage jedoch mehrere tausend Euro.

Zum Hintergrund: Die Nachtflohmarkt-Organisatoren haben bei der Stadt bereits einen Antrag bezüglich  einer Versammlungsstätte für die Pattenhalle eingereicht. Der muss bewilligt werden, damit der nachtkonsum regelmäßig in der Pattenhalle stattfinden kann. Bis so ein Antrag bearbeitet ist, kann es in Köln erfahrungsgemäß aber ein bis zwei Jahre dauern. Für diese Wartezeit hatte die Verwaltung dem nachtkonsum-Team fünf Termine mit Einzelgenehmigung zugesagt.

Vergebliche Suche nach Alternativ-Locations

Da diese fünf Termine nun aufgebraucht bzw. verplant sind, macht die Stadt eine Vollbremsung – eine, die auch für den Veranstalter überraschend kommt. Der hatte nämlich auf weitere Genehmigungen für Einzelveranstaltungen gehofft, da bislang alles reibungslos funktioniert hatte. „Woher diese Zahl fünf kommt und weshalb keine weiteren Termine stattfinden dürfen, konnte uns niemand so richtig schlüssig erklären“, sagt Stefan. Sämtliche Voraussetzungen in Sachen Fluchtwege, Brand- und Lärmschutz seien jedenfalls immer erfüllt gewesen.

Die Stadt scheint das dennoch nicht zu überzeugen. Die Folge: In diesem und vielleicht sogar im nächsten Jahr – je nachdem, wie lange es für die Bearbeitung der Versammlungsstätten-Genehmigung braucht – wird es keinen nachtkonsum mehr geben. Damit stirbt nach dem Jack in the Box Gelände schon die zweite Nachtflohmarkt-Location in Ehrenfeld. Vorerst. Nach Alternativ-Locations innerhalb Kölns haben sich die Veranstalter zwar schon umgeschaut – allerdings ohne Erfolg. „Wir haben alles abgesucht, aber es ist entweder nicht machbar, zu teuer oder das Flair stimmt einfach nicht“, berichtet Stefan.

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