11 Frühlingsausflüge in und um Köln, für die du kein Auto brauchst

Lange Wochenenden, Feiertage oder einfach mal ein freier Tag eignen sich perfekt dazu, sich den Rucksack zu schnappen und etwas zu erkunden, was man vielleicht noch nicht kennt. Oftmals scheitert es daran, dass man kein Auto hat, mit dem man spontan losfahren kann. Kein Problem – wir haben euch 11 Frühlingsausflüge in und um Köln rausgesucht, für die ihr kein Auto braucht.

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© michael waters | Unsplash Rolfs Streichelzoo – ein tierisch gutes Erlebnis

Eigentlich wollte Rolf Effenberger in Porz nur eine Papageien-Auffangstation gründen und verwahrlosten und gefundenen Vögeln ein neues artgerechtes Zuhause bieten. Im Laufe der Zeit kamen aber immer mehr andere Tiere dazu, die aus verschieden Gründen von ihren Besitzern abgegeben wurden. So hat sich aus der Papageien-Auffangstation ein kleiner Streichelzoo entwickelt, in dem inzwischen auch Enten, Esel, Hühner, Ponys, Schafe, Schweine, Ziegen und sogar Kängurus, Lamas und Nandus zuhause sind. Das Beste: Ihr könnt den Rolfs Streichelzoo besuchen und die Tiere beobachten, streicheln und füttern – ein großer Spaß, vor allem für Kinder, aber natürlich auch für Erwachsene.

  • Rolfs Streichelzoo
  • Tulpenweg 25-27, 51143 Köln
  • Winter: Montag – Samstag: 10–16 Uhr, Sommer: Montag – Freitag: 9–18.30 Uhr, Samstag: 9–16 Uhr
  • Mehr Info
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© Christin Otto Ländliches Idyll und Minigolf auf der Groov

Die Reise nach Porz-Zündorf lohnt sich gleich aus mehreren Gründen. Zum einen, weil allein die Überfahrt mit der Krokodil-Fähre von Weiss nach Zündorf ein kleines Highlight ist. Zum anderen, weil sich hier viele jahrhundertealte Bäume, wunderschöne Rheinstrände und alte Fachwerkhäuser befinden. Auch für Entertainment ist gesorgt: In der Minigolfanlage Groov spielt ihr auf kreativ gestalteten Bahnen, was jede Menge Action verspricht. Außerdem kann man am Marktplatz super Kaffee trinken oder eine Portion Pommes verdrücken. Wenn sich der Tag dann dem Ende neigt, könnt ihr euch ein lauschiges Plätzchen suchen und die Abendsonne an der Groov oder direkt am Rhein genießen.

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© Nicola Dreksler Pflanzen kaufen und Kaffeepause in der Klostergärtnerei

Die Klostergärtnerei auf dem Gelände des Alexianer-​Krankenhauses ist eine ganz besondere Gärtnerei, denn sie gibt nicht nur psychisch erkrankten Menschen einen Arbeitsplatz, sie ist auch einfach ein toller Ort. Im Eingangsbereich bekommt ihr Marmeladen und Honige, im hinteren Bereich liegt ein hübsches Café – und auf dem Weg dorthin gibt es natürlich vor allem eines: jede Menge Pflanzen. Egal, ob ihr euch im Frühjahr mit Grün für euren Garten eindecken wollt oder ob ihr einfach ein paar Topfpflanzen für die eigenen vier Wände sucht – hier werdet ihr super beraten. Wer nach dem Einkauf eine kleine Pause vom Alltag braucht, kann sich im Café mitten im neuen Gewächshaus bei Mittagstisch oder Kaffee und Kuchen stärken. Aber aufgepasst: Da die Klostergärtnerei so wahnsinnig beliebt ist, wird es hier samstags meist richtig voll. Wer es schafft, sollte als am besten unter der Woche vorbeischauen.

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© Charles Deluvio | Unsplash Ein neues Erdbeerfeld in Rath

Kölner auf der Schäl Sick aufgepasst – für euch gibt es einen Geheimtipp unter den Erdbeerfeldern: Ganz neu in Köln-Rath gibt es nämlich seit dieser Saison ein Erdbeerfeld zum Selberpflücken der Familie Conrads vom Gut Nesselrath. Das könnt ihr sogar mit der Linie 9 entspannt erreichen. Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren, sobald die ersten Erdbeeren geerntet werden können, werdet ihr auf Facebook informiert.

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© Kran-Café Mit der Fähre zum Kran-Café

Hitdorf – das klingt erstmal weit weg, so weit ist es aber gar nicht. Für nur 1,20 Euro könnt ihr mit der Fähre von Köln-Langel nach Hitdorf über den Rhein schippern. Vor Ort werdet ihr dann mit einer wunderschönen Aussicht auf den Hitdorfer Hafen belohnt. Zu später Stunde wird es romantisch, denn dann kann man so manch spektakulären Sonnenuntergang genießen. Der alte Kran steht dort übrigens schon über 100 Jahre. 1987 sollte er eigentlich abgerissen werden – das konnte dank einer privaten Initiative aber verhindert werden. Mittlerweile wurde denkmalgeschützte Kran zum Café umgebaut – eine ganz besondere Location und nur einen Katzensprung von Köln entfernt.

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© Dmitry Tonkonog | Wikimedia Commons Den Drachenfels erkunden

Der Drachenfels ist ein Berg im Siebengebirge am Rhein zwischen Königswinter und Bad Honnef und ein sagenhafter Ort. Der Legende nach hat Siegfried im Siebengebirge den Kampf mit dem Drachen, der die Königstochter bewachte, gewonnen. Kein Wunder also, dass die Burgruine Drachenfels ein beliebtestes Ausflugsziel ist. Allerdings solltet ihr gut gestärkt losziehen, denn der Aufstieg ist nicht ohne. Wem das zu anstrengend ist, der kann sich gemütlich zurücklehnen und mit der Drachenfelsbahn fahren – für Geburtstagskinder ist die Berg- und Talfahrt sogar kostenlos. Oben angekommen wartet dann eine phänomenale Aussicht über das Siebengebirge und den Rhein auf euch.

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© Lukasz Szmigiel | Unsplash Auf eine Wanderung oder Radtour in den Königsforst

Raus aus der Stadt und rein in die Natur. Das Naturschutzgebiet Königsforst zwischen Köln und Bergisch Gladbach ist der ideale Ort für eine Fahrradtour oder eine umfangreiche Wanderung. Wer die Anreise mit der KVB bestreiten will, fährt mit der Linie 9 direkt bis zur Haltestelle Königsforst. Bei Wanderungen sollte man definitiv Google Maps oder eine Karte in petto haben, denn der Königsforst umfasst unglaubliche 2500 Hektar Waldgebiet. Am Rande des Königsforstes liegt die Forsbacher Mühle – hier könnt ihr optimal eine Verschnaufpause einlegen. Von Bruschetta, über Pizza und Pasta bis hin zu verschiedenen Fleischspezilitäten ist hier wirklich was für jeden dabei.

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© Unsplash Natur erleben in Finkens Garten

Natur pur mitten in der Großstadt gibt es in Finkens Garten. Der öffentliche Garten hat es sich zum Ziel gesetzt, vor allem Kindern die Natur näher zu bringen. Dementsprechend gibt es fast täglich kostenlose Führungen für Kindergruppen. Willkommen sind aber natürlich auch Besucher, die das Vorschulalter längst hinter sich haben. Zu entdecken gibt es jedenfalls eine ganze Menge: Ob Streuobstwiese, Bienenhaus, Froschquaken, Libellenakrobatik oder Vogelzwitschern – auf dem fünf Hektar umfassenden Gelände bleibt der Großstadtstress draußen. Jeden zweiten und vierten Sonntag im Monat könnt ihr hier außerdem Honig aus verschiedenen Kölner Stadtteilen verkosten und kaufen.

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© Christin Otto Den Abend in der Weinwirtschaft zum Böllchen genießen

Ihr wollt in einer schönen, gemütlichen und rustikalen Atmosphäre guten Wein trinken? Dann fahrt einfach nach Bad Honnef in die Weinwirtschaft zum Böllchen. Mit dem Zug kommt ihr dort innerhalb einer Stunde von Köln aus easy hin – einfach bis zur Haltestelle "Bahnhof Rhöndorf" fahren und von dort sind es nur noch wenige Minuten Fußweg bis zur urigen Wirtschaft von Besitzerin Anais Höffken. Hier gibt es leckere Kleinigkeiten und eine wirklich exquisite Auswahl an Weinen. Die letzten Bahnen zurück fahren auch noch nach 24 Uhr, sodass ihr euch nicht den Kopf darüber zerbrechen müsst, wie ihr wieder nach Hause kommt.

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© Sir Gawain | via Wikimedia Commons Die Brühler Schlösser erkunden

Wenn man am Brühler Bahnhof aussteigt, ist das erste, was man sieht, das Schloss Augustusburg. Zack, ist man von Brühl beeindruckt und fühlt sich wie in längst vergessene Zeiten zurückversetzt. Läuft man durch den imposanten barocken Schlossgarten, gelangt man zum Schloss Falkenjagd – kein Wunder, dass die Schlösser des Brühlers ganzer Stolz sind. Selbstverständlich kann man die Schlösser auch von innen besichtigen und sich auf ein Neues beeindrucken lassen. Die Schlossgartenanlage lädt zum Träumen und Spazieren ein. Hach, herrlich.

  • Schlösser Brühl
  • Parkplatz, Max-Ernst-Allee, 50321 Brühl
  • Schlösser: Dienstag – Freitag: 9–12 und 13.30–16 Uhr, Samstag – Sonntag: 10–17 Uhr, Schlosspark: ganzjährig täglich geöffnet
  • Schloss Augustusburg: 8 Euro, erm. 7 Euro, Schloss Falkenlust: 6 Euro, erm. 5 Euro
  • Mehr Info
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© Unser Kalscheurer Weiher e.V. Tretboot fahren am Kalscheurer Weiher

Von der Innenstadt muss man nicht weit fahren bis man am Kalscheurer Weiher angekommen ist. Am Militärring gelegen ist er einer von drei künstlich angelegten Seen im Grüngürtel. Inmitten eines Naturschutzgebietes nisten hier Schwäne oder Kormorane am Rand des Gewässers. Wer ein bisschen Bewegung möchte, der kann sich ein Tretboot mieten und gemütlich über den Weiher strampeln. In dem kleinen Büdchen könnt ihr euch was zu trinken oder eine kleine Stärkung holen. Anschließend könnt ihr euch auf eine der vielen Bänke niederlassen und  den Sonnenuntergang angucken.

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