11 Lieblingsrestaurants der Mit Vergnügen Redaktion in Köln

Jede Woche stellen wir euch tolle Food-Spots in Köln vor. Dafür testen wir jede Menge Restaurants und so richtig gut gegessen haben wir schon an vielen Orten. Dennoch geht es uns oft wohl wie den meisten: Hat man seine/n Liebling/e erstmal gefunden, verschlägt es einen immer wieder dorthin. Weil man an manchen Abenden eben keine Überraschungen, sondern einfach nur das altbekannte Wohlfühlprogramm will – ein Restaurant, bei dem man sich sicher sein kann, dass es einem dort einfach immer schmeckt. Einen Ort, an dem man sein Lieblingsgericht längst gefunden hat. Welche 11 Restaurants das bei uns sind, verraten wir euch hier:

1

© Christin Otto Vietnamesisch schlemmen im Chum Chay

Das vielleicht beste Veggie-Restaurant Kölns findet ihr versteckt in einem Hinterhof am Friesenwall, in dem ihr bei schönem Wetter wunderbar draußen unter Sonnenschirmen essen könnt. Koch Toni ist kein Unbekannter. Im Lu in der Südstadt hat er zuvor bereits bewiesen, dass ihm in Sachen vietnamesischer Küche niemand so schnell etwas vormacht. Im Chum Chay setzt er nun voll und ganz auf vegetarische Küche. Dem Geschmack tut das keinen Abbruch. Absolutes Soul Food zu günstigen Preisen. Die Hauptgerichte kosten unter zehn Euro. Wer's cremig mag, sollte die Reisnudeln mit gelbem Curry probieren, Suppen-Liebhaber ordern hier am besten eine Pho und wer Tofu liebt, sollte unbedingt den Fried Tofu auf Reisnudeln mit Limettensauce probieren.

2

© Johann Schäfer Johann Schäfer – Brauhaus 2.0

Wem Brauhäuser eigentlich zu angestaubt und rustikal sind, dem beweist das Johann Schäfer, dass es auch anders geht. Modernes Industrie-Design statt Gelsenkirchener Barock, Gemütlichkeit ohne überflüssigen Kitsch – und kreative Küche, die kölsche Klassiker neu interpretiert. Die Rippchen und der Bauchspeck sind zum Niederknien, die handgeschnitzten Fritten werden mit hauseigener Tomatensauce serviert und selbst Veggies werden bei Salat und Jemös glücklich. All das wird mit besten Zutaten zubereitet: Ebenso wie das Gemüse stammt das Fleisch vom Bauern aus der Region – aus artgerechter Tierhaltung versteht sich. Im Frühling dürft ihr euch auf eine saisonale Spargel-Karte freuen. Die Stangen gibt es zum Beispiel als Frühlingssalat mit Löwenzahn, eingelegt mit Schinken, confiert als Beilage oder geröstet mit Ziegenquark und Bärlauchöl. Als Durstlöscher empfiehlt sich das hauseigene Pils und Weizen.

3

© Christin Otto Peruanische Küche vom Feinsten bei Tigermilch Kitchen

Wer die peruanische Küche kennt und liebt, für den ist das Tigermilch im Belgischen Viertel ein absolutes Muss. Schließlich gibt es hier nicht nur erstklassiges Ceviche und süffigen Pisco Sour, sondern auch Peru-Klassiker wie Lomo Saltado und Yuca Frita – also Rindfleisch mit Tomaten und roten Zwiebeln und Maniok-Pommes. Dass die Portionen im Tigermilch klein gehalten werden, ist Absicht. So kann jeder Gast mehrere Speisen probieren – und natürlich auch mit den Freunden am Tisch teilen. Empfohlen werden etwa drei Sharing-Gerichte pro Person, wobei auch zwei Tellerchen durchaus satt und vor allem glücklich machen können. Fleischliebhabern empfehlen wir das Uchucuta-Steak mit buntem Kartoffelsalat. Vegetarier haben hier ebenfalls eine gute Auswahl, die von Veggie-Cheviche bis hin zu Quinoarisotto reicht.

4

© Wallczka Leckere Mezze und mehr im Wallczka

Das Wallczka in Ehrenfeld hat sich innerhalb kürzester Zeit zur echten Institution im Veedel gemausert. Das liegt nicht nur am stylishen Ambiente, sondern vor allem am tollen Service und leckeren Essen. Morgens gibt's neben Rührei, Joghurt, Wurst- und Käseplatten auch internationale Leckereien wie Shakshuka, mittags verwöhnt das Wallczka seine Gäste unter der Woche mit einem ausgezeichneten Mittagstisch, nachmittags gibt's Tartes und Teilchen und abends werden leckere Mezze serviert, die sowohl Fleisch-Liebhaber als auch Veggies glücklich machen. Das Beste: Dank Terrasse könnt ihr hier im Sommer die Ehrenfelder Abendsonne genießen und das Treiben auf der Subbelrather Straße beobachten.

5

© Christin Otto Banh Mi, Pho und Süßkartoffelpommes im 1980

Sandwiches sind wahrscheinlich nicht das erste, woran man bei vietnamesischer Küche denkt. Doch genau die gibt es im 1980. Banh Mi nennt sich die Spezialität, die während der Kolonalisierung Vietnams durch Frankreich entstand – eine Mischung aus französichem Brot und asiatischer Füllung. Fleischesser sollten im 1980 das Banh Mi mit geschmorten Ochsenbäckchen probieren, Veggies empfiehlt bekommen eine köstliche Tofu-Variante. Wer mit der Sandwich-Kost nichts anfangen kann, bekommt hier auch leckere Pho in Veggie- oder Fleisch-Variante, Pomelo- oder Papaya-Salat und täglich wechselnde Specials. Nicht zu vergessen: Die unglaublich leckeren Sweet Potatoe Fries mit Chili, Koriander, Salz und hausgemachter Mayonnaise.

6

© Christin Otto Urlaubsstimmung bei MA'LOA Poké am Friesenwall

Das MA'LOA bringt beste Voraussetzungen mit, um zum neuen Poké-Liebling vieler Kölner zu werden. Zum einen wegen des gelungenen Interieurs, das jede Menge Urlaubsfeeling und gute Laune verbreitet. Und zum anderen natürlich wegen der leckeren Bowls. Neben den vorgefertigten Lieblings-Poké-Bowls des Teams gibt es die Möglichkeit, sich seine Bowl selbst zusammenzustellen. Positiv fällt dabei vor allem die große Auswahl an Toppings und leckeren hauseigenen Saucen auf. Fündig werden hier übrigens auch Vegetarier und Veganer – die können sich ihre Bowl nämlich mit Bio-Tofu mixen lassen. Zudem sind gleich fünf der Sauce vegan: Sweet Shoyu, Crazy Lime, Peanut Butter Dream, Korean Love und Sesame.

7

© Christin Otto Edel speisen in CARLS Restaurant

Tolles Essen, aufmerksamer Service und gediegenes Ambiente – genau diese Mischung ist es, die das CARLS Restaurant auszeichnet. Die Küche ist bodenständig und kommt ohne großen ChiChi aus. Dennoch finden sich auf der Karte neben gelungenen Klassikern auch raffinierte Experimente – alles mit hochwertigen und möglichst regionalen Produkten gekocht. Beim Einkauf wird besonderen Wert auf Herkunft und nachhaltigen Anbau gelegt. Wer auf der Suche nach einem Ehrenfelder Restaurant ist, das auch für besondere Anlässe taugt, für den ist das CARLS gewiss eine gute Wahl. Im Sommer lässt es sich hier auch wunderbar draußen sitzen.

8

© Christin Otto Ein Hoch auf die Kichererbse: Mashery - Hummus Kitchen

Vom Street Food Festival zum eigenen Laden – genau dieser Sprung ist Mashery Hummus Kitchen gelungen. Aus gutem Grund: Der Hummus der ersten vegetarischen Hummusia Kölns ist nicht nur herrlich cremig, sondern dank der verschiedenen Toppings auch immer wieder ein echtes Geschmackserlebnis. Schlemmen könnt ihr hier ohne schlechtes Gewissen, denn Hummus soll angeblich gesund und gut für Verdauung und Blutzucker sein. Damit es nie langweilig wird, lässt sich das Mashery-Team regelmäßig neue Kreationen und Events einfallen – wie zum Beispiel den Shakshuka Saturday.

9

© Nicola Dreksler Pizza wie in Neapel in der Antica Pizzeria Nennillo

Wer auf neapolitanische Pizza – mit fluffig dickem Rand und dünnem Boden – steht, für den ist das Nennillo in der Südstadt der Place-to-be. Der kleine Laden am Severinswall arbeitet mit besten Zutaten und die kommen allesamt direkt aus Bella Italia , außer dem Gemüse natürlich – das kommt aus der Region, der Nachhaltigkeit zuliebe. Von einer klassischen Margherita bis hin zur üppig belegten Südstadt-Pizza mit Simmenthal, Rindfleisch und Rosmarin bekommt ihr hier verschiedenste tolle Pizzen. Veganer schwören natürlich auf die Quattro Vegani – eine Pizza mit Tomaten, roter Ofenpaprika, Baby-Artischocken, Baby-Mangold, Mandelparmesan und Cashew-Ricotta. Gebacken wird das Ganze bei über 500 Grad in einem eigens in Italien angefertigtem Ofen. Einfach nur lecker!

10

© Christin Otto Kleine, aber feine Auswahl im Asien Shop Albertusstraße

Täglich wechselnde Gerichte aus der asiatischen Küche zaubert Grace Manurung in ihrem Asien Shop an der Albertusstraße – und die sind so hervorragend, dass der Andrang zur Mittagszeit hier immer riesig ist. In der Regel stehen zwei Gerichte zur Auswahl – eins mit Fleisch, eins für Veganer und Vegetarier. Wer sich nicht zwischen Tofu und Fleisch entscheiden möchte, der bekommt hier sogar einen Mix angeboten. Frisch, lecker, sympathisch – das ist Kölns ältester Asien Shop.

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© Christin Otto Rosticceria Massimo – klein, quirlig und lecker

Zuallererst: Wer im Massimo essen möchte, der sollte unbedingt vorher reservieren. Der kleine Italiener in der Südstadt hat nämlich gerade mal Platz für etwa 20 Leute und ist ziemlich beliebt. Das liegt vor allem am guten Essen, denn im Massimo gibt es Pasta, Pizza und Co. wie in Italien – und das in gemütlicher Wonzimmeratmosphäre. Da kann es schon mal passieren, dass es etwas lauter wird und man sich mit wildfremden Menschen an einer langen Tafel wiederfindet. Doch der recht kommunikative Kölner hat damit ja zum Glück kein Problem und verlebt gerne einen quirligen und vor allem leckeren Abend. Das Massimo ist dafür jedenfalls der ideale Ort. Bei gutem Wetter stehen auch draußen noch ein paar Tische, an denen man sich bei Vitello Tonnato und Aperol Spritz dann wirklich fühlt wie in Bella Italia.

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