11 praktische und coole Apps, die euch den Alltag in Köln erleichtern

Ein bisschen weniger Bildschirmzeit könnte uns eigentlich nicht schaden und unsere Daumen wären uns sicher auch mal dankbar, wenn wir das ewige Scrollen auf dem Smartphone für ein paar Stunden sein lassen würden. Man kann aber auch einfach umdenken und das Smartphone sinnvoll nutzen, manche Apps sind nämliche wahre Helferlein im Alltag. Egal ob's ums nachhaltig einkaufen, von A nach B kommen oder die Entscheidungsproblematik beim Feiern geht, für so ziemlich alles gibt es eine App. Wir haben euch deshalb 11 Apps herausgesucht, die euch euren Alltag in Köln einfacher machen.

1. Mit der Recup App erfahren, wo ihr euren Coffee-to-go im Recup Becher holen könnt

© Recup

In Deutschland werden jährlich 2,4 Milliarden Einwegbecher verbraucht! Wie gut, dass sich ein Start-Up diesem Problem angenommen hat: Recup ist nichts anderes als ein Pfandsystem. Ihr bekommt bei der Bestellung im Café anstelle eines Pappbechers den schicken Recup, einen Mehrwegbecher aus Kunststoff. Dafür bezahlt ihr einen Euro Pfand, den ihr bei der Rückgabe natürlich wieder bekommt. Der Becher wird dann gereinigt und kann laut der Macher bis zu 500 Mal benutzt werden. Der große Vorteil an der Sache ist, dass ihr die Becher nicht dort zurückgeben müsst, wo ihr sie gekauft habt – es gibt nämlich bisher 100 Partnercafés in ganz Köln, die das Recup-System verwenden.

2. Nachhaltig einkaufen mit der Code Check App

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Vor der Aufgabe, nachhaltiger zu leben, stehen immer mehr von uns. Dabei ist es gar nicht so einfach, im Supermarkt vor den gefüllten Regalen zu stehen und herauszufinden, was davon jetzt gesund oder nachhaltig ist und welche Inhaltsstoffe in den Produkten enthalten sind. Genau da setzt die Code Check App an, mit ihr könnt ihr Lebensmittel, Kosmetika und Wasch- und Reinigungsmittel testen. Dafür müsst ihr einfach nur den Barcode scannen und schon zeigt Code Check an, wie umweltverträglich und gesund das jeweilige Produkt ist. Und auf die Info ist Verlass: Code Check hat eine eigene wissenschaftliche Abteilung, die mehr als 13.000 verschiedene Inhaltsstoffe von Lebensmitteln und Kosmetika bewertet, außerdem arbeiten sie mit dem BUND und Greenpeace zusammen. Da wird nachhaltig einkaufen doch gleich ganz easy.

3. Auf nebenan.de eure Nachbarn besser kennenlernen

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Ein Sprichwort besagt: Kein Mensch ist so reich, dass er nicht seinen Nachbarn brauchte. Und dem stimmen wir zu. Wie oft hat man sich schon Mehl oder den Rasenmäher beim Nachbarn geliehen und hat andersherum das alte Porzellan-Service verschenkt, das man einfach nie benutzt? Mit der App nebenan.de fällt die Kommunikation mit den eigenen Nachbarn viel leichter. Über das Nachbarschaftsportal könnt ihr eure Hilfe anbieten, Sachen verleihen und ausleihen, aber auch Kram, den nicht ihr mehr braucht, verschenken oder verkaufen. Super praktisch und man lernt gleich noch mal die Leute, die um einen rum wohnen, ein Stückchen besser kennen.

4. Wissen, was es in der Mensa gibt mit der Mensa Köln App

© Severinus1970 | CC BY-SA 3.0 (via Wikimedia Commons)

Ein Tipp für alle Kölner Studenten: Die Mensaplan Köln App. Wenn ihr wissen wollt, was es heute in der Mensa eurer Wahl gibt, findet ihr in der App die Speisepläne sämtlicher Kölner Mensen – egal ob für die TH, Uni, SpoHo, Hochschule für Musik und Tanz oder die Kunsthochschule für Medien. Auch super praktisch: die Bewertungsoption. So wisst ihr direkt, ob es sich beim Mittagessen eher um Mensa-Fraß oder -Genuss handelt.  

5. Elektrisch durch die Stadt düsen mit Rhingo

© rhingo

Dass Sharing längst kein Geheimnis mehr ist, weiß ja jeder. Und es ist ja auch super: Man braucht kein eigenes Transportmittel, kann für kleines Geld schnell überall hin und für die Umwelt ist es auch viel besser. Seit noch gar nicht so langer Zeit könnt ihr nun auch mit den elektrischen Rollern von RheinEnergie durch Köln düsen. Mit der Rhingo-App spottet ihr einen E-Roller und leiht ihn für nur 23 Cent pro Minute aus. Zwar gibt’s die elektrischen Roller momentan nur auf der linken Rheinseite und in Deutz, das Gebiet wird aber stetig erweitert. 

6. Mit der Too Good To Go-App Reste vor dem Müll bewahren

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Jedes Jahr werden 18 Millionen Tonnen Essen alleine in Deutschland weggeworfen – sei es auf den Feldern, im Einzelhandel, in der Gastronomie oder zuhause. Davon sind satte zehn Millionen Tonnen vermeidbare Abfälle. Umso besser, dass manche Läden wie das Café Fridolin, Sumo Sushi oder Supasalad abends ihre noch übrig gebliebenen Snacks zu einem reduzierten Preis anbieten. Eine super Möglichkeit für euch, um an ein günstiges Abendessen zu kommen – und ganz nebenbei noch Lebensmittel zu retten. Die App Too Good To Go gibt euch eine super Übersicht, welche Cafés, Bäckereien und Restaurants noch was übrig haben. Bezahlt werden kann einfach und bequem via App.

7. Immer Bescheid wissen über den Lieblingsverein mit der 1. FC Köln App

© billmann | Pixabay

Ein Muss für jeden FC-Fan: Die 1. FC Köln App. Dort findet ihr alles, was ihr über euren Lieblingsverein wissen wollt gebündelt auf eurem Handy: Aktuelle Nachrichten, Infos über den Kader, Tabelle und Spielpläne. Schaltet auf jeden Fall die Push-Benachrichtigung an, damit ihr immer Bescheid wisst, wenn ein Tor fällt oder es irgendetwas Neues gibt. Auch der aktuelle Stand bei Spielen und der Live-Tabellenplatz werden euch angezeigt, euer FC-Wissen könnt ihr beim FC-Köppequiz zum Besten geben und wer das Gemecker vom Hennes braucht, kriegt es in der App per Knopfdruck. 

8. Mit WAIATA wissen, in welchem Club welche Musik läuft

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Man kennt’s, jeden Freitagabend steht ihr mit euren Freunden vor der Frage: Wohin gehen wir feiern? Und weil man meistens eher weiß, auf welche Musik man Lust hat als auf welchen Club, wär’s doch praktisch zu wissen, welche Musik wo läuft. Genau das könnt ihr mit der App WAIATA herausfinden. Auf einer Karte werden euch Clubs mit einer Beschreibung der Location der Musik angezeigt – ihr könnt euch aber auch andersherum Clubs nach der jeweiligen Musikrichtung filtern lassen. 

9. Immer einen Parkplatz finden mit der Ampido App

© Clem Onojeghuo | Unsplash

Parkplatzsuche in Köln, der Horror für alle Autobesitzer. Mit der App Ampido sollte euch das allerdings leichter fallen, denn die hilft bei der Suche nach einem Parkplatz. Und auch dort ist Sharing wieder das Schlüsselwort: Menschen, die einen Stellplatz oder auch eine Garageneinfahrt für ein paar Stunden, Monate oder sogar für ein ganzes Jahr vermieten wollen, können diese in der App anbieten. Parkplatzsuchende können dann den Standort und den Preis des Parkplatzes einsehen und ihr Auto im Nu dort abstellen.

10. Kölntouren übers Handy mit der Köln Guide App

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Die touristischen Spots hat man irgendwie schnell wieder verlernt, da fällt es gar nicht mal so leicht, dem eigenen Besuch eine kölsche Stadtführung zu geben. Dabei hilft euch die Köln Guide-App. Sie hält reichlich Tipps und Informationen zu Sehenswürdigkeiten wie dem Kölner Dom, Museen oder Denkmälern für euch bereit. Außerdem gibt’s in der App vorgefertigte Stadttouren mit Mottos wie „Köln in Kürze“, „Köln ist ein Gefühl“ oder „Das unterirdische Köln“. Da bleibt jeder Köln-Besuch in Erinnerung.

11. Mit NINA über Gefahrensituationen Bescheid wissen

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Über manche gefährlichen Situationen wie Rauchausbreitung oder Unwetter möchte man einfach Bescheid wissen – und das am besten so schnell es geht. Genau dafür sorgt NINA, die euch mit Warnmeldungen versorgt. Wenn in Köln zum Beispiel eine Bombe gefunden wurde, wisst ihr gleich, ob euer Veedel evakuiert wird und wenn ein heftiges Gewitter ansteht, sagt euch NINA, dass es besser ist, zu Hause zu bleiben. Die App verhilft euch einfach zu einem sicheren Kölner Lebensgefühl.

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