Alpaka, Esel und Co: 11 tierisch gute Ausflüge in und um Köln

Lieben wir sie nicht alle irgendwie – diese putzigen Vierbeiner?! Hüpfende Rehe, grunzende Schweine und meckernde Ziegen machen einfach gute Laune. Und sie zu beobachten oder sogar zu füttern, ist sowieso ein großer Spaß. Blöd nur, dass Tiere in der Großstadt eher Seltenheitswert haben – von Stubentigern und Schoßhündchen mal abgesehen. Auf tierisch gute Erlebnisse müsst ihr aber dennoch nicht verzichten, denn in und um Köln gibt es viele Orte, um mit handzahmen und wilden Bewohnern des Waldes und der Natur auf Tuchfühlung zu gehen. Hier sind elf Ziele für einen tierisch guten Ausflug:

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© michael waters | Unsplash Rolfs Streichelzoo – ein tierisch gutes Erlebnis

Eigentlich wollte Rolf Effenberger in Porz nur eine Papageien-Auffangstation gründen und verwahrlosten und gefundenen Vögeln ein neues artgerechtes Zuhause bieten. Im Laufe der Zeit kamen aber immer mehr andere Tiere dazu, die aus verschieden Gründen von ihren Besitzern abgegeben wurden. So hat sich aus der Papageien-Auffangstation ein kleiner Streichelzoo entwickelt, in dem inzwischen auch Enten, Esel, Hühner, Ponys, Schafe, Schweine, Ziegen und sogar Kängurus, Lamas und Nandus zuhause sind. Das Beste: Ihr könnt den Rolfs Streichelzoo besuchen und die Tiere beobachten, streicheln und füttern – ein großer Spaß, vor allem für Kinder, aber natürlich auch für Erwachsene.

  • Rolfs Streichelzoo
  • Tulpenweg 25-27, 51143 Köln
  • Winter: Montag – Samstag: 10–16 Uhr, Sommer: Montag – Freitag: 9–18.30 Uhr, Samstag: 9–16 Uhr
  • Mehr Info
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© JohnWilliamDoe | CC BY-SA 3.0 (via Wikimedia Commons) Tiere satt im Affen- und Vogelpark Eckenhagen

Wer hautnah Affen sehen und füttern möchte, muss dafür nicht nach Asien fliegen, sondern kann das gleich um die Ecke tun. Im Affen- und Vogelpark Eckenhagen gibt es zahlreiche Tiere zu bestaunen. Natürlich ist das 12000 qm große Affengehege das Highlight. Dort leben Berberaffen und Totenkopfäffchen, die einem manchmal näher kommen, als einem lieb ist. Aber auch Ziegen, Schafe und Hühner laufen überall rum. Super auch für Familien mit Kindern.

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© Christin Otto Rehe streicheln im Lindenthaler Tierpark

Wer Lust hat auf ein paar tierisch gute Erlebnisse mitten in der Großstadt, der sollte einen Abstecher in den Lindenthaler Tierpark machen. Der Weg dorthin führt euch durch den Stadtwald und schon hier habt ihr das Gefühl, dem Trubel endlich mal komplett entfliehen zu können – alles ist grün, Enten und Schwäne machen Siesta am Wasser. Noch mehr tierische Großstadtbewohner trefft ihr im Tierpark selbst. Ob Hirsche und Rehe, Esel, Ziegen, Hühner oder Schafe: Hier könnt ihr putzige Vierbeiner streicheln und sogar mit ein paar Leckerlis aus den Futterautomaten im Park locken. Wer jetzt meint, das sei nur was für Kinder, der sollte es ausprobieren – wir versprechen: Das ist auch für die Großen ein großer Spaß.

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© Kölner Zoo Den neusten Tiernachwuchs im Zoo bestaunen

Ein Besuch im Zoo ist vor allem für Familien mit Kindern ein echtes Erlebnis. Aber natürlich nicht nur. Denn wenn wir mal ehrlich sind: Irgendeinen Tiernachwuchs gibt es im Kölner Zoo immer und beim Anblick der putzigen, kleinen Vierbeiner geht einem einfach das Herz auf – ganz egal, wie alt man selbst ist. Zu sehen gibt es in jedem Fall eine ganze Menge. Um genau zu sein, sind in Kölns Tierpark mehr als 10.000 Tiere aus über 800 Arten zuhause – sei es nun in Tierhäusern oder Freigehegen.

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© Christin Otto Regional einkaufen und Tiere streicheln im Gertrudenhof

Der Getrudenhof in Köln-Hürth nennt sich nicht umsonst Erlebnisbauernhof. Im hofeigenen Streichelzoo könnt ihr putzige Tierchen beobachten und füttern. Die optimale Stärkung bieten die zahlreichen Schlemmerstationen mit Leckereien direkt vom Hof. Auf über 130 Hektar wird auf den Feldern des Gertrudenhofes im kontrollierten, integrierten Anbau eine bunte Vielfalt an Kartoffeln, Gemüse, Obst und Blumen angebaut und im hofeigenen Bauernmarkt angeboten. Im Herbst verwandelt sich der Hof in ein riesiges Kürbisparadies und im Winter kehrt auf dem große Familien-Weihnachtsmarkt samt Glühweinzelt und Eisstockschießen weihnachtliche Stimmung ein.

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© Lamatrekking Oberberg Mit Lamas und Alpakas wandern in Engelskirchen

Nur eine knappe Stunde mit dem Auto entfernt liegt der Balsamhof im Oberbergischen Kreis, auf dem Pferde, Schafe, Hunde, Katzen, Hühner und natürlich auch Lamas und Alpakas leben. Kaum zu glauben, aber wahr: Mit den Lamas und Alpakas könnt ihr durch das Dorf wandern und miterleben, wie ruhig und ausgeglichen die Tiere sind. Die Betreiber bieten zwei-, drei- oder vierstündige Touren an, die ihr am besten über die Website anfragt oder telefonisch einen Termin vereinbart. Außerdem ist auf dem Balsamhof ein kleiner Hofladen – hier könnt ihr anschließend noch selbst gemachte Stricksachen, Garne, Teppiche und Sitzkissen sowie Seife aus Lamahaar erstehen.

  • Lamatrekking Oberberg
  • Oberstraße 23, 51766 Engelskirchen
  • Nach Vereinbarung
  • Zweistündige Tour bis zu fünf Personen: 80 Euro, ab sechs Personen: 15 Euro pro Person
  • Mehr Info
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© gps-for-five | CC BY-SA 2.0 (via Wikimedia Commons) Einen Ausflug zum Krewelshof in Lohmar

Gerade für Stadtmenschen ist es oft eine willkommene Abwechslung, hin und wieder mal Landluft zu schnuppern. Möglich macht das zum Beispiel der Krewelshof in Lohmar. Nur eine halbe Stunde Autofahrt von Köln entfernt gibt es einiges zu erleben – vor allem für Familien. Hier kann der Nachwuchs Kaninchen anschauen, mit Eseln knuddeln und Ziegen beobachten. Mama und Papa können sich indessen im kleinen Hofladen umschauen und leckere regionale Produkte für zuhause kaufen – Fleisch, Käse, Marmeladen und vieles mehr gibt es hier. Unsere Empfehlung: Probiert das Frühstück auf dem Bauernhof – das ist echt große Klasse!

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© Nathan Lemon | Unsplash Die Waldtiere im Hochwildpark Rheinland beobachten

Nur 45 Minuten mit dem Auto von Köln entfernt liegt der Hochwildpark Rheinland. Hier bekommt ihr die seltene Gelegenheit, Waldtieren ganz ohne Zaun und Absperrungen nah zu kommen. Auf dem 84 Hektar großen Gelände am Eingang des Nationalparks in der Eifel sind Elche, Wildschweine, Rehe, Ziegen, Schafe, Minischweine und viele weitere Tiere beheimatet. Hier könnt ihr wunderbar den Duft von Wald, Wild und Wiesen einatmen und den traumhaften Ausblick genießen. Wer seinen Geburtstag im Hochwildpark feiert, der bekommt sogar freien Eintritt und kann gemeinsam mit den Tieren feiern.

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© Pixabay Wisente beobachten im Wildpark Dünnwald

Mufflons, Wildschweine, Hirsche und Nilgänse begegnen euch im Wildpark Dünnwald. Doch damit nicht genug: Absolute Attraktion sind die Wisente – eine Wildrindart, die in freier Natur in Deutschland ausgestorben ist. Der Legende nach hatte der Kölner Zoo die Wisente in den 70er auf Erholungsurlaub geschickt. Also fuhren sie mit der KVB bis zum Dünnwalder Wildpark und kamen – weil es ihnen so gut gefiel – einfach nie zurück. Ob es sich wirklich so zugetragen hat, sei mal dahingestellt, fest steht aber: Die Tiere werden Dünnwald in großen Gehegen naturnah und artgerecht gehalten. Von der Aussichtskanzel aus habt ihr sogar die Möglichkeit, sie ohne störenden Zaun zu beobachten. Auch rund um den Wildpark gibt es viel zu entdecken. Naturschutzgebiete, Seen und die größte zusammenhängende Waldfläche auf Kölner Boden laden zum entdecken und zu Touren in der Natur ein.

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© Pixabay 80 verschiedene Tierarten im Wildpark Reuschenberg

Auf einem rund 60.000 Quadratmeter großen Areal mitten im Reuschenberger Wald in Leverkusen-Küppersteg befindet sich der Wildpark Reuschenberg – und der beherbergt 80 verschiedene Wild- und Haustierarten. Von der Waldameise über Schwarzstörche, Fischotter, Greifvögel, Frettchen und Reptilien, Ziegen, Schafe, Damwild, und Mufflons bis hin zu Stachelschweinen, einem Luchs und Bienenvolk bekommt ihr hier einiges geboten. Auf einem Picknickplatz mit Bänken und Tischen könnt ihr eine Verschnaufpause einlegen oder ihr geht einfach ins Park-Bistro und genießt von der Terrasse ganz entspannt den Blick auf die „wilden“ Bewohner.

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© Christin Otto Wildschweine füttern im Wildgehege Brück

Der Wildpark Brück liegt inmitten des Naherholungsgebiets "Brücker Hardt" am Rande des Königsforsts. Im Herbst ist es hier besonders schön, denn dann könnt ihr Blätter sammeln, Pilze suchen oder einfach nur durch die hohen Laubhaufen rennen – und natürlich das Rotwild und die Wildschweine bestaunen. Aber keine Sorge, ein Besuch im Wildgehege lohnt sich ganzjährig. Weil man bei einem Spaziergang durch den Wald herrlich entspannen und mal den Kopf freikriegen kann. Und weil die Wildschweine auch im Winter im Schweinsgalopp angerannt kommen – ihr müsst nur laut genug mit den Futterschachteln klappern, die man rund um das Wildgehege an verschiedenen Automaten kaufen kann. Die putzigen Tierchen zu füttern, ist ein Spaß für Jung und Alt.

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