11 Restaurants und Cafés in Köln mit schönem Hinterhof

Es gibt im Sommer nichts Schöneres als in einem kühlen Hinterhof zu sitzen. Das Problem ist nur: Den muss man erst einmal finden. Schließlich liegen Kölns Hinterhöfe versteckt und von außen lässt sich oft gar nicht erahnen, was für Perlen sich zum Teil hinter geschlossenen Türen verbergen. Deshalb haben wir uns einmal auf die Suche gemacht und unsere liebsten Hinterhof-Adressen gesammelt, in denen ihr essen, trinken oder auch einfach abhängen könnt.

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© Christin Otto Meer sehen – Tapas im grünen Hinterhof

Etwas versteckt in der Philippstraße in Ehrenfeld liegt das "Meer sehen". Neben wechselnden Tagesgerichten gibt es hier vor allem Tapas. Die Auswahl bietet auch für Vegetarier jede Menge Leckereien – Schafskäse-Wan Tans mit Mango-Minz-Dip zum Beispiel oder Ziegenkäse mit Honig, Thymian und Rosmarin. Ideal auch für den kleinen Hunger – die Auswahl und Vielzahl eurer Tapasbestellung macht ihr einfach je nach Lust und Laune von eurem Hungergefühl abhängig. Bei schönem Wetter könnt ihr euch hier sogar ein lauschiges Plätzchen im wunderbar grünem Hinterhof suchen.

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© Christin Otto Kaffeetrinken für die Kogi-Indianer

Vor 500 Jahren, als Columbus nach Südamerika kam, gab es dort noch die Maya, Azteken und Inka. Heute hat nur das Volk der Kogi-Indianer überlebt – und selbst deren Kultur und heilige Stätten sind inzwischen bedroht. Ein Kölner hat es sich zur Aufgabe gemacht, genau diese Zerstörung zu verhindern – indem er hilft, deren kolumbianischen Kaffee zu vermarkten. Die Einnahmen daraus sollen dem Volk helfen, das Land zurückzukaufen, das ihnen von Siedlern genommen wurde. Kaufen und trinken könnt ihr den direkt und fair gehandelten Kaffee im Café Kogi in der Innenstadt – und das punktet mit einem zauberhaften Hinterhof, in dem die Kaffeepause doppelt Spaß macht.

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© Christin Otto Crossover-Küche auf Fine-Dining-Niveau im Heising & Adelmann

Dass die Friesenstraße kulinarisch weit mehr zu bieten hat als Brauhaus und Falafel-Imbiss, beweist das Heising & Adelmann. Hier bekommt ihr internationale Crossover-Küche auf Fine-Dining-Niveau. Die Karte wechselt je nach Saison – gekocht wird frisch und mit besten Zutaten, Convenience-Produkte haben Küchenverbot. Zum Essen gibt es eine große Auswahl an Weinen und Cocktails – aber ein simples Kölsch könnt ihr hier natürlich ebenso als Durstlöscher ordern. Am besten schmeckt all das auf der großen Terrasse im Hinterhof, die ab April geöffnet ist und idyllische Abende garantiert. Im Sommer findet hier traditionell einmal pro Woche ein großes BBQ statt. Wer nicht bis April warten will, der kann im wenige Meter entfernten Schwesterrestaurant – der H&A Tagesbar – auch schon jetzt mit Blick auf den Friesenplatz draußen essen.

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© Christin Otto Hinterhof-Idylle und französischer Charme im Chante Cocotte

Wer französisches Flair mindestens genauso liebt wie französische Leckereien, der sollte unbedingt einen Abstecher nach Sülz machen. Dort hat Émilie nämlich ihr zauberhaftes Café Chante Cocotte eröffnet und verwöhnt ihre Gäste mit süßen und herzhaften Leckereien aus der eigenen Küche – wie Tartes, Quiche und Gebäck zum Beispiel. Der Frühstückshunger lässt sich mit Wurst und Käse aus Frankreich stillen. Oder eben mit Croissants und Pains au Chocolat, die die gebürtige Französin ebenfalls direkt aus ihrer Heimat bezieht. Dazu gibt es leckeren Schamong-Kaffee und bei schönem Wetter auch noch ein lauschiges Plätzchen auf der Terrasse im romantischen Hinterhof.

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© Nikola Dreksler Kulinarik und Kultur in der Comedia

Die Comedia hat ihr Zuhause in der ehemaligen Feuerwache an der Vondelstraße in der Südstadt gefunden. In dem wunderschönen Gebäude gehen Kultur und Kulinarik eine gekonnte Ehe ein. Denn neben dem Theater-Programm des Comedia Theaters, das von Kabarett und Comedy bis hin zu Theater, Tanz und Konzerten für jeden Geschmack etwas bereithält, gibt es mit der Comedia Wagenhalle hier auch gastronomisches Verwöhnprogramm. Die Küche ist einfach, aber gut: Suppen, Salate, Burger und Schnitzel zu fairen Preisen stehen auf der Karte. Besonderes Highlight ist der wunderschöne Hinterhof, der herrliche Sommernächte verspricht.

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© Christin Otto Edle Tröpfchen und mediterrane Küche im Traubenzeit

Wer Lust hat auf ein Abendessen unter freiem Himmel, für den ist der grüne und idyllische Hinterhof vom Traubenzeit in Ehrenfeld eine hervorragende Adresse. Kulinarisch hat sich das Lokal mit dem hübschen, aber schnörkellosen Bistro-Look der mediterranen Küche verschrieben – einer, bei der trotz kleiner Karte keine Langeweile aufkommt. Zwei bis drei Vorspeisen, um die fünf Hauptgerichte und zwei Desserts stellt die regelmäßig wechselnde Abendkarte zur Wahl – und beschreitet dabei auch mal ausgefallenere Wege, indem neben Klassikern wie Risotto auch mal ausgefallenere Kombis wie Wolfsbarschfilet mit gebratener Wassermelone andient.

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© Nikola Dreksler Italienisch schlemmen im Il Mondo

Von außen mag das Il Mondo in der Südstadt ziemlich unscheinbar wirken, doch wer dem Restaurant eine Chance gibt, der wird nicht nur mit leckerer italienischer Küche, sondern auch mit freundlichem Service belohnt. Zu hausgemachten Ravioli, Pizza oder Antipasti kann man sich hier den ein oder anderen Vino gönnen. Das sollte man unbedingt im Innenhof tun – der ist nämlich das absolute Highlight dieses Restaurants. Idyllisch und grün, eine echte Großstadt-Oase für laue Sommernächte.

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© Limbourg Edles aus der mediterranen Küche im Limbourg

Fans der französischen und mediterranen Küche finden mit dem Limbourg eine hervorragende Adresse mitten im Belgischen Viertel. Dass hier gehobene Gastronomie im Spiel ist, lässt sich am Ambiente unschwer erkennen: Kronleuchter, edel eingedeckte Tische und Kerzenschein machen dieses Restaurant zum perfekten Ort für romantische Dates oder besondere Abende. An warmen Tagen sitzt man hier im zauberhaften Hinterhof besonders schön. Auch kulinarisch weiß das Limbourg zu überzeugen: Auf der regelmäßig wechselnden Speisekarte finden sich tolle Kreationen wie Lammrücken mit Erbsenpüree und Minzjus oder auch Rote-Bete-Fagottelli mit Blaumohnbutter und Löwenzahn. Vielleicht nicht die günstigste Art zu Speisen, dafür aber eine besonders köstliche.

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© Christin Otto Ostafrikanische Küche im Injera

Im Injera ist der Name Programm – schließlich handelt es sich bei Injera um ein Sauerteig-Fladenbrot und genau das ist in diesem hübschen, afrikanischen Restaurant im Belgischen Viertel eine der Hauptzutaten. Um genau zu sein, ersetzt der softe Teig sogar das Besteck. Denn: Der Klassiker – die Injera Platte – wird mit den Fingern gegessen. Dabei gibt man die verschiedenen Beigaben wie Bohnen, Rindfleisch und Linsen auf das Injera und dann heißt es: ab damit von der Hand in den Mund! Eine echte Perle dieses Restaurants ist übrigens der kleine, aber zauberhafte Hinterhof.

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© Christin Otto Urlaubsfeeling im sabor 'ermoso

Surfbretter, Reiselektüre, zauberhafter Innenhof: Ein Besuch im sabor 'ermoso verbreitet Urlaubsfeeling. Selbst das Menü – auf dem ihr Dinge wie den fliegenden Holländer, andalusisches Frühstück oder auch Türkisch Tam Tam findet – ist wie eine kleine Reise durch verschiedenste Länder. Richtig lecker ist zum Beispiel der Franzose – ein Brot mit Ziegenkäse, Honig und Thymian. Auch die selbst gebackenen Kuchen solltet ihr unbedingt probieren. Die sind nämlich richtig lecker und auch für Veganer ist meist was dabei – sei es nun ein Raw Cheesecake, Raw Chocolate Cake oder einfach nur saftiges Bananenbrot. Dazu noch ein Cappuccino mit Heilandt-Bohnen. Im sabor 'ermoso kann man übrigens sämtliche Möbel und Einrichtungsgegenstände kaufen – vom Stuhl, über‘s Waschbecken bis hin zum Regal. Wer den Stuhl, auf dem er sitzt, also besonders schön findet, kann ihn durchaus für Zuhause erwerben.

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© Maison Blue Bon Appetit im Maison blue

Französische Landküche kombiniert mit hochwertigen Produkten bekommt ihr im Maison blue in der Südstadt. Französische Klassiker wie Bouillabaisse, gratinierte Jakobsmuscheln oder Entrecote stehen in diesem familiär-gemütlichen Restaurant genauso auf der Karte wie regionale Gerichte mit Wild, das frisch vom Jäger aus der Eifel bezogen wird. Zu den monatlich wechselnden Menüs empfiehlt der Sommelier gerne die passende Weinbegleitung. Im Sommer sucht ihr am besten ein lauschiges Plätzchen im zauberhaften Hinterhof.

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