Neueröffnung in Kalk: Lecker und multikulturell essen in der Villa Kalka

© Sophie Franz

Um in Kalk lecker essen oder guten Kaffee trinken zu gehen, gibt es jetzt noch eine weitere Adresse: Die Villa Kalka. Fußläufig fünf Minuten von der Haltestelle Kalk Post entfernt liegt sie in der Kalk-Mülheimer-Straße direkt neben dem Bürgerhaus. Mit dem neuen Café und Restaurant zieht damit noch ein bisschen mehr Nachhaltigkeit nach Kalk – und das fängt schon bei der Einrichtung an. Die alten Stühle und Samtsofas sind alle Second Hand, genauso wie die Nähmaschinen-Tische und normalen Tische aus Holz.

Nawid und Noriko wollten mit ihrem Laden einen multikulturellen, kulinarischen Treffpunkt schaffen, in dem jeder satt wird und gesund isst. Die zwei sind gastroerfahren: Nawid hat selbst jahrelang als Barkeeper gearbeitet und ist irgendwann von Cocktails auf Kaffee umgestiegen und Noriko hat sowohl in Paris als auch in Tokyo als Konditorin gearbeitet und zaubert nun süße Leckereien und anderes Essen in der Villa Kalka. 

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Seit einer Woche gibt es die Villa Kalka erst, momentan probieren die Besitzer deshalb noch ein bisschen rum und arbeiten fortwährend an der festen Speisekarte, die abends gilt und zurzeit leckere Dips mit Brot oder hausgemachte Pommes enthält. Sie ist außerdem geprägt von französischen und japanischen Gerichten: Neben Bagna càuda, das man vor allem in der Provence und Nizza kennt, stehen auch Karaage, ein nach japanischer Art frittiertes Hühnchen mariniert in Sojasoße und Sake, und Tonkatsu – das sind panierte Schweinefiletköpfe japanischer Art – auf dem Plan. 

Dazu gibt es eine wechselnde Wochenkarte, die sich auch nach dem Konzept der Villa Kalka orientiert: gesund, multi-kulti und dazu noch bio, regional und auch prima für Vegetarier und Veganer geeignet. Vegane Gerichte wie das super frische Sushi, die orientalische Daal-Suppe oder das Ratatouille werden hoffentlich bald Bestandteil der festen Speisekarte. 

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Wer noch was Süßes zum Nachtisch will oder für Kaffee und Kuchen in die Villa Kalka fährt, sollte viel Hunger mitbringen oder einfach noch mal wiederkommen, um den vielen, süßen Leckereien gerecht zu werden. Neben Klassikern wie Bananenbrot, Tarte Citrone oder Käsekuchen mit Himbeersoße kann man dort Paris-Brest, Saint-Honoré-Torte und vegane Scones schnabulieren. Der Kaffee kommt von der Kaffeerösterei Ernst aus der Südstadt und kann in der Villa Kalka sowohl mit Kuhmilch als auch mit Hafermilch getrunken werden. 

In der Villa Kalka wird der Geldbeutel übrigens geschont, das ist Nawid und Noriko super wichtig. Sie wollen, dass ihre Gäste die Möglichkeit haben, bewusst und gesund zu essen ohne dafür ein Vermögen auf den Tisch legen zu müssen. Die Kürbissuppe mit Brötchen, die super satt macht, kostet so zum Beispiel nur vier Euro. Da lohnt es sich doch noch mal mehr, nach Kalk zu fahren.

Heißgetränk for free

Und noch eine Überraschung zum Schluss: Die ersten 100 Gäste, die in der Villa Kalka ein Stück Kuchen bestellen und sagen, dass sie von Mit Vergnügen kommen, erhalten ein Heißgetränk gratis dazu.

© Sophie Franz

Unbedingt probieren: das Sushi und ein Stück Saint-Honoré-Torte.

Besonderheit des Ladens: leckeres und multikulturelles Essen in gemütlicher Second-Hand-Atmosphäre.

Mit wem gehst du hin: mit deinem Partner, allein oder deinen Freunden.

Preise: Hausgemachte Pommes 3,50 Euro, Karaage 7 Euro, Käsekuchen mit Himbeersoße 3,50 Euro, Bananenbrot 2 Euro, doppelter Cappucchino 2,80 Euro.

Villa Kalka | Kalk-Mülheimer Str. 58, 51103 Köln | Dienstag – Sonntag: 11–21 Uhr | Mehr Info

Wir wurden von dem Restaurant eingeladen, das beeinflusst aber nicht unsere ehrliche Meinung.

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