11 schöne Winterspaziergänge in und um Köln

Zugegeben – im Winter machen wir‘s uns am liebsten mit Tee und Keksen zu Hause gemütlich und verbringen die freien Tage damit, viel zu viel zu essen und jede Menge Serien und Filme zu streamen – zumindest bis der Moment kommt, an dem es uns raustreibt und wir den Drang haben, uns nach der ganzen Völlerei mal wieder zu bewegen. Nichts geht doch über einen langen Spaziergang an der kalten, klaren Luft. Also, zieht euch warm an – hier kommen 11 schöne Winterspaziergänge in und um Köln.

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© Christin Otto Winterspaziergang auf dem Melatenfriedhof

Der Melatenfriedhof ist einer der bekanntesten Friedhöfe Deutschlands, denn hier liegen ziemlich viele Kölner Prominente begraben. Zu den jüngeren Verstorbenen zählen zum Beispiel Dirk Bach und Guido Westerwelle. Unterschiedliche Flora und Fauna, mitten in der Stadt gelegen, viele spannenden Geschichten und absolute Ruhe – all das macht den Melatenfriedhof zu einem sehenswertem Ort. Wenn es in Köln mal schneit und der Friedhof ganz in Weiß erstrahlt, eignet er sich perfekt für einen Winterspaziergang.

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© Pixabay Den Bensberger Schlossweg erkunden

Grade in den Wintermonaten erstrahlen Schlösser und Burgen in einem ganz besonderen Licht und versetzen einen kurzerhand in andere Zeiten. Bei einer Wanderung über den Bensberger Schlossweg könnt ihr sogar gleich mehrere magische Orte und zauberhafte Schlösser bestaunen. Ein neun Kilometer langer und ausgeschilderter Rundweg führt euch an vier ganz unterschiedlichen Schlössern, Burgen und herrschaftlichen Anwesen vorbei. Und das Beste: Hierfür braucht ihr nicht mal ein Auto, sondern könnt von Köln aus mit der Linie 1 bis zur Endstation Bensberg fahren.

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© HOWICC BY 3.0 (via Wikimedia Commons) Villenspaziergang durch Marienburg

Wieso nicht auch mal ein völlig neues Veedel erkunden? Alle sprechen immer von den prachtvollen Marienburger Villen – doch wie sieht es in Kölns luxuriösem Veedel wirklich aus? Wie wohnt die kölsche High Society? In Marienburg treffen architektonische Meisterwerke auf üppige Grünflächen. Insbesondere zur Weihnachtszeit lohnt es sich, die pompös-geschmückten Villen zu bestaunen. Anschließend könnt ihr noch einen Abstecher in den Marienburger Südpark machen oder euch den Golfplatz anschauen –selbstverständlichen darf der in Marienburg nicht fehlen.

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© BernhardListl | pixabay Über das Hochmoor wandern

Auf über 450 m erhebt sich der unbewaldete Struffeltkopf im Naturpark Hohes Venn in der Eifel. In diesem einmaligen Biotop leben viele seltene Pflanzen- und Tierarten. Insbesondere in den Wintermonaten ist die Wanderung durch das Hochmoor beeindruckend, wenn der Dampf hervor steigt und die frostige Eifellandschaft in einen mystischen Nebel hüllt. Auf dem insgesamt elf Kilometer langen Rundwanderweg führen euch Holzstege über das Moor – ein Winterausflug der besonderen Art.

  • Struffeltroute
  • Struffeltroute, 52159 Roetgen
  • Mehr Info
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© Jon Flobrant / Unsplash Spazieren auf dem Kulturpfad

Wer Bayenthal und das angrenzende Rodenkirchen zu Fuß erkunden will, der muss dafür nicht erst eine eigene Route erstellen, sondern kann einfach dem Kulturpfad folgen. Zwar heißt das Ganze "Kulturpfad Rodenkirchen", doch die ersten sieben Stationen liegen in Bayenthal. Ihr startet direkt am Rhein am Oberländer Ufer, wo ihr einen Blick auf den Palais der Bankiersfamilie Oppenheim und den Bismarckturm – ein Denkmal für den ersten Reichskanzler – werfen könnt. In der Alteburger Straße trefft ihr auf die Kölsch-Brauerei Küppers und den ehemaligen Sitz der Dom-Brauerei. Wohin es außerdem geht? Entdeckt es doch einfach selbst!

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© Tom Muir Die Lindenthaler Kanäle entlang gehen

Wenn die Sonne scheint und das Licht auf das Wasser in den Kanal fällt, könnte man kurz glauben, dass man nicht mehr in Köln, sondern in Holland oder Italien sei. Die Lindenthaler Kanäle sind ein beliebter Ort, um langsam zu schlendern oder einfach auf einer Bank zu verweilen. Entzückt sein dürften auch Tierliebhaber – die treffen hier nämlich auf Enten, Schwäne und im Frühling auch auf deren frisch geschlüpften Nachwuchs. Im Winter sind die Kanäle zudem ein Rückzugsort für afrikanische Nilgans-Familien.

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© Christin Otto Winter-Wanderung im Königsforst

Mütze, Schal und Handschuhe an, raus aus der Stadt und rein in die Natur. Das Naturschutzgebiet Königsforst zwischen Köln und Bergisch Gladbach ist der ideale Ort für eine umfangreiche Wanderung. Wer die Anreise mit der KVB bestreiten will, fährt mit der Linie 9 direkt bis zur Haltestelle Königsforst. Bei Wanderungen sollte man definitiv Google Maps oder eine Karte in petto haben, denn der Königsforst umfasst unglaubliche 2500 Hektar Waldgebiet. Am Rande des Königsforstes liegt die Forsbacher Mühle – hier könnt ihr optimal eine Verschnaufpause einlegen. Von Bruschetta, über Pizza und Pasta bis hin zu verschiedenen Fleischspezilitäten ist hier wirklich was für jeden dabei.

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© Hannah Brüggemann Durch den Felsengarten spazieren

Im 19. Jahrhundert entstand ein Festungsring um die Stadt Köln herum. 46 Kilometer lang und mit mehreren Forts gesäumt. Eins davon ist das Fort VI und das wurde in den 20ern größtenteils abgerissen. 1923 wurde dann der Felsengarten in den Trümmergräben der ehemaligen Festungsanlage gebaut. Wenn man den Felsengarten durchläuft, fühlt man sich wie in einem Märchen. Es wirkt verwunschen dort und die hohen Bäume scheinen einen zu drohen, wie sie dort die Pfade säumen. Ein kleiner Pfad führt auf ein Plateau, von dem man einen schönen Blick auf den Decksteiner Weiher und den Wald hat.

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© Carolin Franz Am Rhein entlang bis nach Rodenkirchen spazieren

Jedes Mal, wenn wir am Rhein entlang spazieren, fragen wir uns, warum wir das nicht öfter machen – denn jedes Mal auf‘s Neue wird einem bewusst, wie besonders der Rhein und die Aussicht hier ist. So ein Spaziergang am Rhein lohnt sich aber nicht nur, wenn es warm ist, sondern auch in den kalten Monaten. Wer linksrheinisch an der Bastei startet, kommt an den bunten Häusern in der Altstadt, dem Schokoladenmuseum und den Kranhäusern vorbei, kann an der Südbrücke den Skatern zuschauen und bis nach Rodenkirchen immer weiter direkt am Wasser laufen.

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© Christin Otto Durch die Klosterlandschaft Heisterbach wandern

Insbesondere in den kalten Monaten ist eine Wanderung bei klarer Luft durch die Klosterlandschaft Heisterbach bei Königswinter ein ganz besonderes Erlebnis. Der Rundwanderweg ist circa elf Kilometer lang und führt durch Weinberge und Wald. Als Wanderetappe solltet ihr auf jeden Fall den Stenzelberg ansteuern, denn bei gutem Wetter sieht man oben angekommen nicht nur Bonn, sondern sogar den Kölner Dom. In der alten Klosterruine könnt ihr die Ruhe und Stille genießen. Wer sich zwischendurch stärken möchte, der ist in der Klosterstube Heisterbach goldrichtig. Übrigens: Falls ihr kein Auto habt, könnt ihr die Klosterruine Heisterbach auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichen: Setzt euch einfach in die Regionalbahn bis Niederdollendorf und von dort aus fährt ein Bus direkt zum Kloster. Insgesamt dauert die Fahrt etwa eine gute Stunde.

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© Lukasz Szmigiel | Unsplash Im Wald der Zukunft spazieren gehen

Seit 2010 wird im Waldlabor auf der Bachemer Straße der Wald der Zukunft erforscht. Dafür wurden vier Wälder angepflanzt: Wandelwald, Energiewald, Klimawald und Wildniswald. Ziel des Projektes ist es, herauszufinden, wie Wälder in Zukunft bewirtschaftet werden können und wie sie aussehen. Bei einem Spaziergang könnt ihr euch auf Infotafeln die neuesten Ergebnisse durchlesen und gleich vier Wälder bestaunen.

Titelbild: © Simon Matzinger | Unsplash

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