11 schöne Ausflüge, die du südlich von Köln machen kannst

Wenn es uns in diesem Jahr schon nicht in den Süden Europas zieht, dann richtet sich einfach unser Köln-Kompass gen Süden. Südlich von Köln gibt es nämlich jede Menge zu entdecken – da wären nicht nur Brühl und Bonn, sondern auch andere schnuckelige Städtchen wie Bad Honnef oder Monreal. Aber auch mit Action kann der Süden dienen: Wie wär‘s beispielsweise mit einem Ausflug zum Drachenfels oder einem Abstecher in den Kletterwald? Wir haben euch 11 tolle Ausflüge rausgesucht, die ihr südlich von Köln unternehmen könnt:

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© Christin Otto Einen Abstecher nach Brühl

Brühl – das ist dieses schnuckelige Städtchen zwischen Köln und Bonn. Wer hier bisher noch nicht Halt gemacht hat, sollte das schleunigst nachholen. Denn in Brühl gibt es neben den prächtigen Schlössern – dem Schloss Augustusburg und Schloss Falkenlust – auch ein hübsches, kleines Zentrum mit Cafés und Restaurants wie dem "Em Höttche" zu entdecken. Im "C‘est la Vie" könnt ihr euch mit buttrigen Croissants und feinster Pâtisserie eindecken und im Programmkino Zoom könnt ihr euch einen tollen Streifen ansehen. Für Urlaubsfeeling fahrt ihr an den Bleibtreusee und falls euch nach dem Badespaß der Hunger überkommt, können wir den Kaiserbahnhof empfehlen – der Biergarten ist ein Träumchen. Mehr Tipps zu Brühl findet ihr hier.

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© Christin Otto Wandern und einkehren in die Waldwirtschaft Heidekönig

Die Wahner Heide ist bekannt für ihre einzigartige Flora und Fauna – wer also Lust hat, einen wunderschönen Tag in der Natur zu verbringen, ein wenig zu wandern und das schöne Wetter zu genießen, ist vor den Toren Kölns genau richtig. Nach der Wanderung könnt ihr euch ausgezeichnet in der Waldwirtschaft Heidekönig stärken. Wer jetzt vermutet, dass es in der gemütlichen Wirtschaft – inmitten der Natur – ausschließlich Deftiges für Fleischesser gibt, ist auf der falschen Fährte: Hier gibt es verschiedene vegetarische und sogar vegane Gerichte, die auf der Karte als solches gekennzeichnet sind. Hin und wieder finden in der Waldwirtschaft Heidekönig sogar Konzerte statt.

3

© Pixabay Museen-Hopping und mehr in Bonn

Bonn ist als ehemalige Bundeshauptstadt vor allem für Geschichtsfans eine echte Fundgrube. Im Haus der Geschichte wird die Nachkriegsgeschichte Deutschlands anschaulich aufgearbeitet. Und: Auf der berühmten Bonner Museumsmeile finden sich noch weitere spannenden Ausstellungshäuser – das zoologische Museum Koenig, das Kunstmuseum Bonn, die Bundeskunsthalle und das Deutsche Museum liegen hier dicht an dicht. Natürlich ist auch die Bonner Altstadt einen Besuch wert – schließlich sind das historische Rathaus direkt am Marktplatz, der Bonner Münster und das Beethoven-Denkmal ebenfalls Hingucker. Wenn ihr dann noch etwas ins Grüne wollt, empfiehlt sich ein Abstecher in den Freizeitpark Rheinaue. Dort könnt ihr im Tao übrigens auch lecker chinesisch essen.

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© Pixabay Die Waldtiere im Hochwildpark Rheinland beobachten

Nur 45 Minuten mit dem Auto von Köln entfernt liegt der Hochwildpark Rheinland. Hier bekommt ihr die seltene Gelegenheit, Waldtieren ganz ohne Zaun und Absperrungen nah zu kommen. Auf dem 84 Hektar großen Gelände am Eingang des Nationalparks in der Eifel sind Elche, Wildschweine, Rehe, Ziegen, Schafe, Minischweine und viele weitere Tiere beheimatet. Hier könnt ihr wunderbar den Duft von Wald, Wild und Wiesen einatmen und den traumhaften Ausblick genießen. Wer seinen Geburtstag im Hochwildpark feiert, der bekommt sogar freien Eintritt und kann gemeinsam mit den Tieren feiern.

5

© Nicola Dreksler | Christin Otto Einen romantischen Tag in Bad Honnef verbringen

Für diejenigen, die guten Wein und verträumte Örtchen lieben, empfiehlt sich ein Ausflug nach Bad Honnef. Zuerst könnt ihr den historischen Ortskern mit seinen pittoresken Fachwerkhäusern erkunden. Für eine kleine Verschnaufpause empfiehlt sich das Café Karlottas. Anschließend könnt ihr noch etwas idyllische Natur und Bötchen-Romantik auf der Insel Grafenwerth genießen – die ist vom Zentrum nur 15 Minuten zu Fuß entfernt. Abends kehrt ihr dann in der Weinwirtschaft Zum Böllchen ein. Dort könnt ihr euch ein romantisches Plätzchen im lauschigen Innenhof suchen, gemeinsam eine Brotzeit bestellen und den tollen Wein von der Karte probieren. Für den Fall, dass ihr wieder zurück müsst nach Köln, bleibt dann nur noch eine Frage: Wer fährt?

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© Minigolf Rodenkirchen Fahrradtour, Minigolf und essen in Rodenkirchen

Wenn das Wetter stimmt, ist eine gemütliche oder vielleicht sogar sportliche Fahrradtour nach Rodenkirchen immer einen Ausflug wert. Vom Dom aus kommend fährt man den Rhein entlang bis man irgendwann an der Minigolfanlage in Rodenkirchen angekommen ist. Zur Belohnung gibt's dann erstmal ein Eis, bevor es mit Schläger bewaffnet an die 18 Minigolfbahnen geht. Auf dem Rückweg kann man den Tag wunderbar in einem der am Rhein gelegenen Restaurants – zum Beispiel auf der Alten Liebe – ausklingen lassen. Auf dem rot-weiß-gestreiften Bootsrestaurant an der kölschen Riviera fühlt man sich bei Bier, Essen und dem Blick über den Rhein ein bisschen wie im Urlaub.

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© Pixabay Durch die Sürther Aue spazieren

Ein Fleckchen, das Sürth besonders lebenswert macht, ist die Sürther Aue – im Naturschutzgebiet begegnen sich Jogger*innen, Radler*innen, Familien und alle, die schön durch die Natur und am Rhein entlang flanieren wollen. Wen der Blick auf den Godorfer Hafen und das Wesselinger Industriegebiet nicht stört, der fühlt sich hier umso wohler – denn in der Sürther Aue ist es grün und entspannt. Das liegt auch daran, dass Naturschutzvereine und die Sürther Anwohner*innen kontinuierlich für den Erhalt ihres Naturschutzgebiets kämpfen.

8

© Swister Turm Spaziergang am Swister Turm

Der Swister Turm bei Weilerswist ist der Überrest einer alten Pfarr- und Wallfahrtskirche auf dem Swister Berg. Er ist das Wahrzeichen von Weilerswist und ein wunderbarer Ort, um nach einer Wanderung oder einem Spaziergang eine kleine Pause einzulegen. Inzwischen ist der Swister Turm übrigens auch Teil des Pilgerwegs von Köln über Trier in Richtung Frankreich. Das hat dazu geführt, dass zwei Vereine sich inzwischen um den Turm kümmern und für Unterhaltungsprogramm sorgen. Gelegentlich finden hier also Veranstaltungen wie Konzerte oder Yogastunden statt. Der im Grünen gelegene Turm ist also nicht nur Anlaufstelle für Wanderer und Jakobspilger, sondern auch für andere neugierige Besucher.

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© Pia Johnen Rodenkirchen statt Côte d’Azur: Die Kölsche Riviera

Eine Fahrradtour im Sommer geht immer. Also ab aufs Bike und in südlicher Richtung am Rhein entlang radeln! Bis zur „Kölschen Riviera“ – oder auch: zum strandigen Uferabschnitt in Köln-Rodenkirchen namens Heinrich-Lübke-Ufer, wo sich wunderbar die Zehen im Sand vergraben lassen. Alternativ fährt auch die Linie 16 dort hin. Schwimmen ist leider nicht erlaubt. Hinterher lohnt sich ein Abstecher für einen Drink auf der Alten Liebe, ein zum Restaurant umgebautes Hausboot direkt nebenan. 

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© Christin Otto Wunderbare Aussichten auf dem Drachenfels

Wanderung und Schlossbesuch kombinieren – das geht im Siebengebirge ganz hervorragend. Der Drachenfels in Königswinter liegt nur eine knappe Autostunde von Köln entfernt und Wanderlustige können hier bis auf die Spitze des über 300 Meter hohen Berges zur alten Drachenburg-Ruine kraxeln und die Aussicht genießen. Auf etwa halber Höhe kommt ihr an der Nibelungenhalle vorbei – ein mystischer Ort inklusive Reptilienzoo, der Einblicke in die Welt der Nibelungensage gewährt. Ein ganz besonderes Highlight auf dem Weg ist natürlich Schloss Drachenburg – es sieht aus wie Märchenschloss, hat eine tolle Parkanlage und gewährt euch einen großartigen Blick über das umliegende Rheinland. Übrigens: Wem der Aufstieg zu Fuß zu anstrengend ist, der kann auch mit der Drachenfelsbahn fahren.

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© Christin Otto Fachwerk-Charme in Monreal

Das kleine Örtchen Monreal wurde 2004 zum schönsten Dorf Deutschlands gewählt und wird nicht ohne Grund als "Perle des Elztals" bezeichnet. Der mittelalterliche Ortskern mit seinen vielen, liebevoll restaurierten Häuschen im typischen Eifeler Fachwerkbaustil versprüht den romantischen Charme vergangener Jahrhunderte. Im wunderschönen Biergarten des Cafés "Altes Pfarrhaus Monreal" findet ihr einen tollen Ort, um eine kulinarische Verschnaufpause einzulegen. Mit seiner idyllischen Lage im Tal der Elz wird Monreal von zwei Burgruinen – der Löwen- und Phillipsburg – überragt. Der Aufstieg wird mit einer fantastischen Aussicht aufs Tal belohnt. Mit seiner zentralen Lage ist Monreal ideal als Startpunkt für Wander-, Rad- und Entdeckungstouren in die Region. Als besonders schön gilt der "Traumpfad Monrealer Ritterschlag“. Fun Fact: Monreal war Schauplatz der Krimi-Serie „Der Bulle und das Landei“.

Titelbild: © MichaelGaida | Pixabay

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