11 entspannende Orte in Köln

Großstädter gehören ja bekanntlich zu einer eher gestressten Spezies. Dabei muss das gar nicht sein – auch und vor allem nicht in Köln. Schließlich gibt es in unserer schönen Stadt am Rhein jede Menge Wohlfühloasen, seien es nun Saunen, Spas und tolle Massage-Studios oder Orte wie der Decksteiner Weiher oder der Stadtgarten, wo es Ruhe und Entspannung völlig kostenlos gibt. Hier kommen 11 entspannende Orte in Köln:

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© Toa Heftiba | Unsplash Sich in der Cataleya Massage Lounge entspannen

Wenn man niemanden hat, der einen massiert, dann ist die Cataleya Massage Lounge in der Innenstadt eine wunderbare Adresse, um sich von Profis mal so richtig durchkneten zu lassen. Von der Kopf- und Gesichtsmassage über die klassische Ganzkörpermassage bis hin zur Rücken- und Nackenmassage bieten Massagetherapeut Salim und sein Team verschiedenste Arten der Entspannung an. Auch die Dauer der Massage könnt ihr in dem stilvoll eingerichteten Studio wählen. So gibt es beispielsweise 20 Minuten Rücken- und Nackenmassage schon für 21 Euro.

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© Christin Otto Über den Melatenfriedhof spazieren

Ein Friedhof als Ausflugsziel – das mag erstmal ziemlich seltsam klingen. Aber der Melatenfriedhof ist ja auch nicht irgendein Friedhof – es ist einer der bekanntesten und wahrscheinlich auch schönsten Friedhöfe Deutschlands. Außerdem liegen hier ziemlich viele Kölner Prominente begraben. Zu den jüngeren Verstorbenen zählen zum Beispiel Dirk Bach und Guido Westerwelle. Unterschiedliche Flora und Fauna, mitten in der Stadt gelegen, viele spannende Geschichten, schattenspendendes Grün und absolute Ruhe – all das macht den Melatenfriedhof zu einem sehenswertem Ort. Also schwingt euch aufs Rad und gönnt euch diese mystische Auszeit! Wer mehr zum Melatenfriedhof erfahren will, dem empfehlen wir eine Führung.

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© Neptunbad Entspannung pur im Neptunbad

Wer sich und seinem Körper mal was Gutes tun will und eine Auszeit vom stressigen Alltag sucht, der ist im Neptunbad an der richtigen Adresse. Hier kann man perfekt alleine hinkommen und entspannen. Eröffnet wurde das Bad am Neptunplatz bereits 1912 – damals war es die erste neuzeitliche Badeanstalt in einem Kölner Vorort. Heute steht hier alles im Zeichen von Wellness und Fitness. Erholung verspricht vor allem die asiatische Sauna- und Bäderlandschaft: Hier warten sieben verschiedene Saunen im Innen- und Außenbereich, Pools, ein japanischer Zen-Garten und vier große Sonnenterrassen auf euch.

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© Yoga Galerie Yoga und Massagesessel im Belgischen

In den Räumlichkeiten von Yogamama war tatsächlich über 40 Jahre lang eine Kunstgalerie ansässig – heute wird in der ehemaligen Galerie mit den schneeweißen unverputzten Wänden Yoga praktiziert. Das Studio an der Maastrichter Straße im Belgischen Viertel spezialisiert sich unter anderem auf die dynamische Yogaform Ashtanga. In der Yoga Galerie ist jeder willkommen – ganz gleich, welche Kenntnisse und Voraussetzungen ihr mitbringt: Ob schwanger, Anfänger oder Athlet – hier trainieren alle unter einem Dach. Die Kurse werden von Montag bis Sonntag von früh bis spät angeboten. In den Räumlichkeiten ist außerdem "McChill" zu Hause: Auf den High-Tech-Massagesesseln könnt ihr euch eine halbe Stunde entspannen und dank Virtual-Reality-Brillen sogar in eine andere Welt eintauchen.

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© Salznah Tief durchatmen und abschalten im Salzraum

Die wohltuende Wirkung von Salzluft ist längst bekannt. Um tief durchzuatmen, muss man aber nicht unbedingt an die Nordsee fahren – Salzräume und -grotten haben nämlich eine ähnliche Wirkung. Bei "Salznah" im Agnesviertel könnt ihr in einer 45-minütigen Sitzung neue Energie tanken. Der Salzraum ist aus speziellem Himalaya-Salz gebaut, der bei Bronchialerkrankungen, Allergien, Erkältungen und Hauterkrankungen hilft. Viele Gäste nutzen den Besuch im Salzraum aber nicht nur, um Erkrankungen zu lindern, sondern auch um in dieser besonderen Atmosphäre völlig abzuschalten, zu entspannen und das positive Selbstempfinden zu fördern. Tipp: Wenn ihr eine Urban-Sports-Mitgliedschaft habt (M, L oder XL) könnt ihr den Salzraum sogar kostenlos besuchen.

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© Christin Otto Am Decksteiner Weiher die Seele baumeln lassen

Der Decksteiner Weiher ist der ideale Ort, um mitten in der Stadt mal die Seele baumeln zu lassen. Die beiden Wasserflächen des Weihers werden durch einen Kanal verbunden, an dem Baumalleen im Sommer Schatten spenden und im Herbst für ein buntes Farbenspiel sorgen. Auch im Frühjahr, wenn die Krokusse blühen, ist der Decksteiner Weiher ein echter Hingucker. Hier könnt ihr die Natur genießen – vor allem nach Feierabend. Am Wochenende hingegen ist etwas mehr los, denn dann seid ihr meist nicht die einzigen, die hier eine Auszeit suchen. Wer Stärkung braucht, kann auf der Terrasse des Restaurants "Haus am See" alle Viere gerade sein lassen und wem eher nach etwas mehr Action ist, der schwingt auf dem Minigolfplatz nebenan den Schläger.

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© alan caishan | Unsplash Orientalischen Wellness-Tag im Hamam Köln einlegen

Das Hamam Köln im Holunderweg ist ein türkisches Bad, in dem ihr es euch so richtig gut gehen lassen könnt. Auf euch warten traditionelle Behandlungsmethoden, hochwertige Pflegeprodukte wie schwarze Olivenölseife oder Rasul-Erde und eine unvergessliche Tiefenentspannung. Ihr könnt euch salzpeelen und euer Gesicht behandeln lassen oder ein Kneippsalz-Fußbad nehmen. Lasst euch richtig verwöhnen und genießt bei einem türkischen Tee das Junkersdorfer 1001-Nacht-Erlebnis.

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© Christin Otto Tsukiji – japanisches Wellnessprogramm für den Gaumen

Unser wohl heißester Tipp in Sachen Essen gehen im Kwartier Latäng ist ein ganz neuer: das Tsukiji. Im Winter 2019 hat das Restaurant direkt am Zülpicher Platz eröffnet und verwöhnt seine Gäste seitdem mit japanischer Küche vom Feinsten – mal ganz anders als gewohnt, aber super lecker. Spezialität des Hauses sind nämlich nicht etwa allseits bekannte Reis- und Nudelgerichte, sondern fein geschichtete Kunstwerke, deren Basis frittierte Süßkartoffel bildet. Unsere Favoriten: „Amazing Friendship“ oder als Veggie-Alternative „Shaolin“. Als Vorspeise solltet ihr die veganen Gyoza probieren.

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© Christin Otto Entspannen im Stadtwald

Der Stadtwald ist so etwas wie die grüne Lunge Kölns. Wer hier spazieren geht, der findet eine echte Auszeit vom hektischen Großstadtleben. Besonders schön läuft es sich entlang des Kahnweihers, an dessen Ausläufer sich im Frühjahr und Sommer der Gänsenachwuchs in der Sonne badet. Hier könnt ihr euch auf einer Bank niederlassen und einfach nur die Ruhe genießen. Bei heißen Temperaturen sind die Bäume hier der ideale Schattenspender, während ihr im Herbst beobachten könnt, wie das Laub seine Farbe wechselt. Wer mit Kindern unterwegs ist, sollte den Spielplatz am Wildpark ansteuern – dort können sich die Kleinen nämlich prima austoben.

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© Raphael Lovaski | Unsplash Sich bei Babor ein Treatment gönnen

Wenn ihr euch, eurem Körper und eurer Haut mal so richtig was gönnen wollt, dann seid ihr im Babor Flagshipstore in den Spichernhöfen richtig. In entspannter Atmosphäre könnt ihr euch zurücklehnen und verschiedenste Beauty-Treatments vom Hyaloron Facial bis hin zur Ganzkörpermassage genießen. Das Beste: Da sich der Babor Flagshipstore an der Aachener Straße eine Location mit dem Conceptstore Ohhh de Cologne teilt, könnt ihr nach eurem Wellnessprogramm auch noch eine Runde shoppen. Im Erdgeschoss findet ihr auf jeden Fall jede Menge tolle Sachen von Düften über Mode bis hin zu hübschen Accessoires.

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© Katharina Perl Thailändisch entspannen bei Suithai

Thailand ist ein wunderschönes Land mit toller Landschaft und köstlichem Essen. Aber noch etwas anderes Wunderbares kommt aus Thailand: die weltweit bekannte traditionelle Thaimassage. Bei dieser wird gedehnt, gestreckt und Druckpunkte werden aktiviert – der Körper wird herausgefordert, aber gleichzeitig auch entspannt. Ein schönes Thai-Massage-Studio befindet sich beispielsweise auf dem Hansaring, ganz in der Nähe des Mediaparks: Suithai. Hier taucht man in eine ruhige und entspannende Atmosphäre ein und fühlt sich durch die Deko und Musik schnell nach Südostasien versetzt. Neben der klassischen Thai-Massage gibt es zum Beispiel auch Aroma-Massagen oder Thai-Kräuterstempel-Massagen. 60 Minuten kosten 42 Euro, dienstags nur 37 Euro.

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