11 Orte, an denen ihr euch von Karneval erholen könnt

Selbst der größte Jeck muss zugeben: Karneval ist zwar wunderbar, aber auch ganz schön anstrengend. Sechs Tage lautes Singen, literweise Kölsch, wenig Schlaf und immer auf Achse sein versprechen zwar jede Menge Spaß – von dem müssen wir uns danach aber erstmal erholen. Ihr wollt euren Körper mit gesundem Essen entgiften, euch ein bisschen Wellness, Entspannung und Ruhe gönnen und in eurem Kopf auch wieder Platz für anderes als Karnevalslieder schaffen? Dann probiert unsere 11 Tipps aus – die versprechen garantiert Erholung und frische Luft für das Karnevalsgemüt.

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© Christin Otto Gesund in den Tag starten im Edelgrün

Wer gesund in den Tag starten will, der ist im Edelgrün goldrichtig. Das Ehrenfelder Café hat sich nämlich dem Clean Eating Trend verschrieben. Auf der Frühstückskarte findet ihr neben verschiedenen Bowls auch Avocado-Toast, Porridge, eine bunte Veggie-Frühstücksplatte und "Ottoman Eggs" –  zwei pochierte Bio-Eier in cremiger Joghurtsoße, beträufelt mit geschmolzener Paprikabutter und Vollkornbrot. Übrigens bekommt ihr im Edelgrün nicht nur vegetarische, sondern auch vegane, und glutenfreie Kost.

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© Christin Otto Am Decksteiner Weiher die Seele baumeln lassen

Der Decksteiner Weiher ist der ideale Ort, um mitten in der Stadt mal die Seele baumeln zu lassen. Die beiden Wasserflächen des Weihers werden durch einen Kanal verbunden, an dem Baumalleen im Sommer Schatten spenden und im Herbst für ein buntes Farbenspiel sorgen. Auch im Frühjahr, wenn die Krokusse blühen, ist der Decksteiner Weiher ein echter Hingucker. Hier könnt ihr die Natur genießen – vor allem nach Feierabend. Am Wochenende hingegen ist etwas mehr los, denn dann seid ihr meist nicht die einzigen, die hier eine Auszeit suchen. Wer Stärkung braucht, kann auf der Terrasse des Restaurants "Haus am See" alle Viere gerade sein lassen und wem eher nach etwas mehr Action ist, der schwingt auf dem Minigolfplatz nebenan den Schläger.

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© Biohof Bursch Entgiftungskur beim Ökomarkt in der Südstadt

Wenn in eurem Kühlschrank die letzten Tage nur noch Kölsch zu finden war, ist es jetzt höchste Zeit, ihn wieder mit gesunder und wohltuender Nahrung aufzufüllen. Die findet ihr dienstags und freitags beim Ökomarkt auf dem Severinskirchplatz. Der Markt besteht zwar nur aus vier Ständen, aber es lohnt sich allemal, hier seine frischen Zutaten zu besorgen, denn alles ist aus ökologischem Anbau. Obst und Gemüse stammen vom Biohof Burch in Bornheim, die Backwaren kommen aus Hennef von der Mühlenbäckerei, der Käse und die Milchprodukte sind aus der Hofkäserei Bollheim in Zülpich und die Jungpflanzen werden bei Stadt Land Gemüse in Pulheim geerntet. Nur das Beste für eure schlaffen Körper!

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© Michelle Weyers Ein entspannter Nachmittag im pottery art café

Kaffee und Kuchen und nebenbei richtig schön abschalten und kreativ werden? Da seid ihr im pottery art café auf der Luxemburger Straße genau richtig. Dort kann man nämlich Keramik selbst bemalen, entweder frei Hand oder mit Schablone, Stempeln, Schwämmchen und Co. Zur Auswahl gibt es Tassen, Teller, Teekannen, Vasen, Müslischüsseln und vieles mehr – ihr bezahlt dabei nur den Keramikrohling. Euer fertiges Kunstwerk gebt ihr vor Ort ab und bekommt es 3 bis 6 Tage später glasiert und poliert zurück. Außerdem könnt ihr hier auch Geburtstage und Co. feiern oder bei Workshops mitmachen.

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© Pixabay Baden bei über 30 Grad in der Claudius Therme

Wärme, Wellness, Wohlfühlen: Die Claudius Therme im Kölner Rheinpark ist der perfekte Ort, um sich mal rundum verwöhnen zu lassen. Hier könnt ihr in verschiedenen Thermalbecken baden, die Wassertemperaturen von 33 bis 37 Grad haben. Eine Sauna, einen Wellness- und Beauty-Bereich gibt es selbstverständlich auch. Der ideale Ort also, wenn das Wetter mal wieder so gar nicht zum Draußensein einlädt. Und wenn es sich Petrus dann doch noch anders überlegt, könnt ihr nach dem Besuch in der Claudius Therme direkt noch einen Spaziergang durch den Rheinpark machen und den Blick auf den Dom genießen. Kleiner Tipp für Hungrige: Das zur Claudius Therme gehörende Restaurant "Eau de Cologne" hat richtig leckeres Essen – inklusive Blick auf den Rheinpark.

  • Claudius Therme
  • Sachsenbergstraße 1, 50679 Köln
  • täglich 9–0 Uhr
  • Montag – Freitag: Zwei Stunden: 13,50 Euro, vier Stunden: 19,50 Euro, Tageskarte: 24,50 Euro, Samstag – Sonntag: Zwei Stunden: 15,50 Euro, vier Stunden: 21,50 Euro, Tageskarte: 29,50 Euro
  • Mehr Info
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© Sophie Franz Tee und Bücher im Café Goldmund

Im Café Goldmund in Ehrenfeld ist es nicht nur ziemlich gemütlich, sondern auch noch ziemlich lecker – und das zu jeder Tageszeit. Sowohl das Frühstücks-, Mittags- als auch das Abendangebot kann sich sehen lassen: Vom Bauernfrühstück und Pfannkuchen über Linsensalat und Thunfischwrap bis hin zu Pasta und Schnitzel ist hier wirklich für jeden etwas dabei. Dort könnt ihr quatschen, arbeiten oder aber auf eins der zahlreichen Bücher zurückgreifen, die im Goldmund überall verteilt sind. Ein Tässchen Tee dazu gefällig? Kein Problem, im Goldmund gibt's eine große Auswahl an Teesorten.

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© Chris Bai | Unsplash Räucherstäbchen und Co. im Mandala Shop

Erholung und Abschalten geht für euch nur mit Räucherstäbchen, einer Runde Yoga und entspannenden Klängen? Dann seid ihr im Mandala Shop in Nippes goldrichtig. Dort findet ihr alles, was das Meditationsherz höher schlagen lässt: Yogakissen, Buddha-Statuen, ätherische Öle, Räucherstäbchen, Klangschalen, Tee, gemütliche Kleidung und vieles mehr. Wenn für euch die Reise in die Entspannung gerade erst beginnt, könnt ihr euch im Mandala Shop auch kompetent beraten lassen.

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© Christin Otto Heiße Pho zum Verlieben im 1980

Wer sich an kalten Tagen Hände, Magen und Seele gerne an einer heißen Pho-Suppe wärmt, der ist im 1980 im Griechenmarktviertel genau richtig. Das kleine, schnuckelige Restaurant sorgt nicht nur wegen der bezaubernden Gastgeber für Herzenswärme – auch die Pho ist echtes Soulfood. Serviert wird die vietnamesischen Nationalsuppe mit frischen Kräutern in dampfender Brühe. Im 1980 gibt es sie mit Fleisch, aber auch in einer Veggie-Variante – also mit Tranchen vom Kalbsbäckchen und der Rinderhüfte oder als Pho Chay mit Tofu und Gemüse. Beide Varianten sind köstlich.

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Günstig Filme gucken beim Kinotag

Metropolis, Rex, Odeon, Off Broadway, Weisshaus Kino, Filmpalette – fast alle kleinen Kinos in Köln haben donnerstags vergünstigten Eintritt. Für teilweise nur 4,50 Euro könnt ihr hier Filme gucken und den Donnerstag so ein bisschen schöner ausklingen lassen statt nur wieder mal vor Netflix zu hängen. Wer im Kwartier Latäng unterwegs ist, der ist im Off Broadway gut aufgehoben: Der erste Film flimmerte hier schon 1949 über die Leinwand. Zwei kleine Säle gibt es, gezeigt werden Independent-Streifen. Beliebt ist das Kino nicht nur wegen der außergewöhnlichen Filmauswahl, sondern auch aufgrund des hübschen Biergartens und der Tatsache, dass das Habibi direkt um die Ecke ist – schließlich sind Falafel der perfekte After-Movie-Snack.

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© Salznah Tief durchatmen und abschalten im Salzraum

Die wohltuende Wirkung von Salzluft ist längst bekannt. Um tief durchzuatmen, muss man aber nicht unbedingt an die Nordsee fahren – Salzräume und -grotten haben nämlich eine ähnliche Wirkung. Bei "Salznah" im Agnesviertel könnt ihr in einer 45-minütigen Sitzung neue Energie tanken. Der Salzraum ist aus speziellem Himalaya-Salz gebaut, der bei Bronchialerkrankungen, Allergien, Erkältungen und Hauterkrankungen hilft. Viele Gäste nutzen den Besuch im Salzraum aber nicht nur, um Erkrankungen zu lindern, sondern auch um in dieser besonderen Atmosphäre völlig abzuschalten, zu entspannen und das positive Selbstempfinden zu fördern. Tipp: Wenn ihr eine Urban-Sports-Mitgliedschaft habt (M, L oder XL) könnt ihr den Salzraum sogar kostenlos besuchen.

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© Christin Otto Ab ins Grün im Subtropenhaus der Flora

Jährlich kommen mehr als eine Millionen Menschen in die Flora und den anliegenden Botanischen Garten. Kein Wunder: Auf über elf Hektar könnt ihr hier 12.000 Pflanzenarten aus aller Welt bestaunen. Hinzu kommen englische Gärten, Springbrunnen und Gewächshäuser, die subtropische Pflanzen enthalten. Die alten tropischen Gewächshäuser und das Wüstenhaus sind zwar schon eine ganze Weile geschlossen, weil neu gebaut wird. Das selbst im Winter wunderbar warme Subtropenhaus mit subtropischen Spezialitäten wie Baumfarnen, Deutschlands größter Kamelienausstellung (Winter) sowie Fuchsien (Sommer) bleibt aber weiterhin geöffnet.

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