11 Restaurants in der Südstadt, in denen ihr draußen essen könnt

Es ist wie ein ungeschriebenes Naturgesetz: Zeigt sich das Wetter von seiner Sonnenseite, zieht es die Kölner nach draußen. Besonders gerne wird dann an der frischen Luft gegessen und getrunken. Das gilt natürlich auch für die Südstadt. Wir haben euch 11 Restaurants im Veedel rausgesucht, in denen ihr super draußen sitzen und euer Essen genießen könnt.

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© Christin Otto Haus Müller – ein bisschen wie in Frankreich

Das Haus Müller ist eine echte Südstadt-Perle: Während das Ambiente drinnen eher urig ist, sitzt ihr draußen an lauschigen Sommerabenden auf einem der schönsten Plätze im Veedel und fühlt euch ein bisschen wie Gott in Frankreich. Zu Wein und Kölsch gibt es eine kleine, wechselnde Karte mit feinen Speisen, die in der Regel eines gemeinsam haben: Sie sind richtig lecker. Die Wochen-Tafel wartet zudem mit verschiedenen saisonalen Gerichten auf und begeistert Spargel-Fans im Frühling mit frischem, deutschen Stangengemüse, im Herbst mit der Martinsgans und am Aschermittwoch natürlich mit Fisch.

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© Johann Schäfer Abendsonne Deluxe im Johann Schäfer auf der Elsaßstraße

Im Johann Schäfer an der Elsaßstraße könnt ihr wunderbar die Abendsonne genießen und euch zeitgleich den Bauch mit moderner Brauhaus-Küche vollschlagen. Die Küche ist kreativ und interpretiert kölsche Klassiker neu. Die Rippchen und der Bauchspeck sind zum Niederknien, die handgeschnitzten Fritten werden mit hauseigener Tomatensauce serviert und selbst Veggies werden bei saisonalen Salatkreationen und leckerem Jemös glücklich. Als Durstlöscher empfiehlt sich im Sommer die Rosmarinlimo mit Ginger-Beer und der "Hugo Schäfer" bestehend aus selbstgemachtem Holundersirup, Sekt und einem Schluck des hauseigenen Kellerbiers. Tipp: Nach 22 Uhr bekommt ihr im Johann Schäfer Pop Up noch frisch gezapftes Pils, Weizen und Kölsch. Dazu gibt es Fingerfood aus der Fritteuse – Bitterballen und Kroketten zum Beispiel.

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© Nicola Dreksler Indonesisch schlemmen auf der Terrasse vom Daur Lang

Direkt am Volksgarten hat es vor Kurzem eine spannende Neueröffnung gegeben: Dort, wo früher das Volksmund war, serviert euch das Daur Lang jetzt leckere indonesische Küche. Auf der wechselnden Wochenkarte findet ihr leckere Kombis wie Gemüse und Jackfruit oder Erdnuss-Tofu, mal mit Reis, Nudeln oder Kartoffeln – je nachdem, was die beiden Inhaber Kwok-Fai und Cassie sich für die Woche überlegt haben. Informieren könnt ihr euch jede Woche auf Instagram. Und auf der einladenden Terrasse schmecken die Gerichte gleich doppelt gut. Übrigens: Nicht nur super leckeres Essen, sondern auch nachhaltige Produkte von bambusliebe oder lokale Leckereien von Bringsl könnt ihr hier erstehen – denn das Daur Lang ist Restaurant und Shop zugleich.

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© Maison Blue Bon Appetit im Maison blue

Französische Landküche kombiniert mit hochwertigen Produkten bekommt ihr im Maison blue in der Südstadt. Französische Klassiker wie Bouillabaisse, gratinierte Jakobsmuscheln oder Entrecote stehen in diesem familiär-gemütlichen Restaurant genauso auf der Karte wie regionale Gerichte mit Wild, das frisch vom Jäger aus der Eifel bezogen wird. Zu den monatlich wechselnden Menüs empfiehlt der Sommelier gerne die passende Weinbegleitung. Im Sommer sucht ihr am besten ein lauschiges Plätzchen im zauberhaften Hinterhof.

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© Christin Otto Französische Tapas in der Bagatelle Südstadt

Die Bagatelle ist ein echtes Erfolgsrezept – und genau darum hat sie nicht nur weitere Ableger in anderen Stadtteilen wie Ehrenfeld, sondern mit dem Bagatelle Kiosque sogar ein eigenes, ganz besonderes Büdchen. Das Stammhaus an der Teuteburger- Ecke Alteburger Straße gibt es seit 2015. Seither begeistert das Restaurant seine Gäste mit französischen Tapas, die in urigem Ambiente serviert werden. Vom Coq au vin und Bouef Bourguignon bis hin zu Ratatouille, gratiniertem Ziegenkäse und Miesmuscheln gibt es hier so viele Bagatellchen, dass man sie am liebsten alle probieren möchte.

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© Christin Otto Französische Finesse in der Brasserie Capricorn [i] Aries

Die Brasserie Capricorn [i] Aries in der Südstadt ist schon von Weitem eine Augenweide, denn wenn man hier im Sommer die zauberhaft eingedeckten Tische auf der Terrasse samt Blumendeko sieht, möchte man eigentlich nur eines: sich setzen und genießen – nicht nur das wunderschöne Ambiente, sondern natürlich auch das Essen. Die wechselnde Speisekarte bietet französische Küche vom Feinsten, mit modernem Twist und immer lecker. Wer die Zeit hat, mittags vorbeizuschauen, der sollte die Gelegenheit nutzen, denn dann gibt das Drei-Gänge-Menü schon für 33 Euro.

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© Nicola Dreksler Speisekammer – klein, gemütlich und lecker

Klein, gemütlich und lecker – das sind die Attribute, mit denen sich die Speisekammer in der Südstadt am besten beschreiben lässt. Das Restaurant an der Alteburger Straße ist längst eine Institution im Veedel und versprüht mit seinem Dielenboden und den rustikalen Holztischen einen urigen Charme mit Wohlfühl-Charakter. Auf der wechselnden Speisekarte finden sich vor allem klassische Gerichte – von Roastbeef mit Bratkartoffeln, Wiener Schnitzel vom Kalb und Penne mit Pesto bis hin zu Thai-Curry und Frühstück an Wochenenden. Ganz günstig ist das Essen hier zwar nicht, dafür aber richtig lecker.

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© Sophie Franz Nachhaltig schlemmen im frau mahér

Das frau mahér in der Südstadt war den meisten bisher unter dem Namen Wippn’bk bekannt. Seit der Neueröffnung ist alles anders: neuer Name, neue Einrichtung, neues Konzept – alles aus den Händen von Nadja Mahér und Thomas Wippenbeck, die das Restaurant auch bisher geführt haben. Das Motto lautet nun: nachhaltig, regional, bio. Gemüse und Milch kommen von Höfen im Umland, Tee und Kaffee sind biozertifiziert und exotische Früchte findet man in Zukunft weniger auf der Speisekarte. Die Preise wurden dafür leicht angepasst, vor allem Fisch und Fleisch können etwas teurer werden – dafür steigt aber auch die Qualität. Morgens könnt ihr hier mit verschiedenen Frühstücksplatten und Eierspeisen, Pancakes und dicken Stullen in den Tag starten. Und bei gutem Wetter lassen sich die leckeren Gerichte auch bestens auf der Terrasse genießen.

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© Nikola Dreksler Italienisch schlemmen im Il Mondo

Von außen mag das Il Mondo in der Südstadt ziemlich unscheinbar wirken, doch wer dem Restaurant eine Chance gibt, der wird nicht nur mit leckerer italienischer Küche, sondern auch mit freundlichem Service belohnt. Zu hausgemachten Ravioli, Pizza oder Antipasti kann man sich hier den ein oder anderen Vino gönnen. Das sollte man unbedingt im Innenhof tun – der ist nämlich das absolute Highlight dieses Restaurants. Idyllisch und grün, eine echte Großstadt-Oase für laue Sommernächte.

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© Nicola Dreksler Leichtes und leckeres Essen in der Libelle

Klein, aber fein und mit einer tollen Auswahl für Vegetarier und Veganer – das ist die Libelle in der Südstadt. Das kleine Lokal an der Darmstädter Straße serviert vor allem leichte Küche, darunter vorrangig persische und südeuropäisch inspirierte Küche. Auf der Karte findet ihr jede Menge leckere Salate, Falafel, Wraps, aber auch Fisch- und Fleischgerichte – und das zu fairen Preisen. Besonders schön sitzen könnt ihr hier im Sommer, denn dann schmeckt das Essen auf der hübschen kleinen Terrasse gleich doppelt gut.

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© Nikola Dreksler Kulinarik und Kultur in der Comedia

Die Comedia hat ihr Zuhause in der ehemaligen Feuerwache an der Vondelstraße in der Südstadt gefunden. In dem wunderschönen Gebäude gehen Kultur und Kulinarik eine gekonnte Ehe ein. Denn neben dem Theater-Programm des Comedia Theaters, das von Kabarett und Comedy bis hin zu Theater, Tanz und Konzerten für jeden Geschmack etwas bereithält, gibt es mit der Comedia Wagenhalle hier auch gastronomisches Verwöhnprogramm. Die Küche ist einfach, aber gut: Suppen, Salate, Burger und Schnitzel zu fairen Preisen stehen auf der Karte. Besonderes Highlight ist der wunderschöne Hinterhof, der herrliche Sommernächte verspricht.

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