11 Restaurants, die kölsche Kost liefern oder als Take Away anbieten

Was man als Kölner*in zum Glücklichsein braucht: den Dom, den Rhein und ein gut gekühltes Kölsch. Letzteres am besten in Kombination mit deftiger Brauhauskost. Vor Ort genießen können wir die aktuell natürlich nicht – schließlich gilt beim Lockdown auch für unsere geliebten Gast- und Brauhäuser keine Ausnahme. Auf Sauerbraten, Schnitzel mit goldener Panade und all das andere kölsche Soulfood müsst ihr aber trotzdem nicht verzichten. Denn wir haben 11 Restaurants für euch rausgesucht, die kölsche Kost liefern oder als Take Away anbieten.

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© Wirtshaus Em Ringströßje Kölsche Tapas im Wirtshaus Em Ringströßje

Im Wirtshaus Em Ringströßje in Müngersdorf weht seit Januar 2020 frischer Wind. Seit René Deichmann und Simon Stahl das Zepter in dem Traditionslokal übernommen haben, geht es dort moderner zu. Kölsche Klassiker stehen zwar noch immer auf der Karte, nun aber nach einer Art Tapas-Prinzip, bei dem ihr Fleischgerichte wie Zwiebelsenfbraten, Rheinischen Sauerbraten und Schnitzel beliebig mit Beilagen wie Jemös und Bratkartoffeln kombinieren könnt. Ein bisschen also, wie es auch schon das Johann Schäfer Brauhaus in der Südstadt praktiziert. Gaffel Kölsch gibt es hier übrigens nicht nur aus dem Zapfhahn als Getränk zum Essen, sondern auch als Nachtisch im Gaffelpudding verarbeitet. Wenn das nicht mal nach einem spannenden Update für die alte Brauhauskultur klingt. Extra-Schmankerl: Damit ihr auch bei Usselwetter draußen sitzen könnt, gibt es neben Markise, Decken und Kissen auch Heizstrahler.

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© Christin Otto Ehrenfelder Senfrostbraten im Haus Scholzen

Sieht aus wie ein Brauhaus, ist aber keins: Obwohl das Haus Scholzen für seine deftige Brauhauskost bekannt ist, gibt es hier kein selbstgebrautes Bier. Macht aber nix. Das urige Ecklokal ist auch so schon längst eine Ehrenfelder Institution. Vor allem natürlich, weil es hier ganz hervorragend schmeckt. Den Ehrenfelder Senfrostbraten – die Spezialität des Hauses – solltet ihr unbedingt probieren. Aber auch mit einem Schnitzel macht man hier garantiert nichts falsch. Zudem gibt es eine wechselnde Karte mit saisonalen Gerichten. Je nach Jahreszeit dürft ihr euch also auf Spargel, Pilze oder Gans freuen.

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© Christin Otto Kölsch genießen im Kölsch-Kultur in Klettenberg

Frisch gezapftes Kölsch, kölsche Gastlichkeit, gutbürgerliche Küche: Das Kölsch-Kultur in Klettenberg macht seinem Namen alle Ehre. Hier bekommt ihr kölsche Klassiker wie Himmel un Äad, original Rheinischen Sauerbraten und hausgemachte Hämchensülze. Zudem bereichern saisonale Leckereien wie Spargel die Karte – der kommt im Kölsch-Kultur erntefrisch vom Beller Hof und wird wahlweise mit Sauce Hollandaise oder zerlassener Butter serviert. Dazu gibt es zum Beispiel Schnitzel, Steak oder Schinken. Bei schönem Wetter empfiehlt sich ein Platz auf der kleinen Terrasse.

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© Deutzer Brauhaus Kölsch im Deutzer Brauhaus trinken

Dass sich im Deutzer Bahnhof ein Brauhaus verbirgt, ist vielleicht vielen gar nicht bekannt. Dort sollten aber nicht nur Reisende vorbei schauen, denn das Brauhaus sieht nicht nur ansprechend aus, sondern verspricht auch leckere Gerichte und natürlich kühles Kölsch. Neben Klassikern wie Himmel un Ääd oder rheinischem Sauerbraten stehen dort Rumpsteak, hausgemachte Reibekuchen und vieles mehr auf der Karte. Zu trinken gibt's Kölsch, aber auch verschiedene Weinsorten, Champagner und Schnäpse.

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© Christin Otto Rustikal schlemmen im Restaurant Pöttgen

Liebhaber deftiger, deutscher Küche zieht es schon seit Jahrzehnten ins Restaurant Pöttgen an der Landmannstraße. Wolfgang Pöttgen führt das Traditionslokal schon in vierter Generation und begeistert seine Gäste im urigen Gasthaus-Ambiente mit Schnitzel, dicken Pfannkuchen, Reibekuchen und anderen rustikalen Gerichten. Besonders schön ist es hier im Sommer, denn dann lädt der lauschige Hinterhof zum Entspannen unter freiem Himmel ein.

  • Restaurant Pöttgen
  • Landmannstraße 19, 50825 Köln
  • Dienstag – Freitag: 11.30–14.30 Uhr und 17.30–24 Uhr, Samstag: 11–14.30 Uhr und 18–24 Uhr, Sonntag: 11–14.30 Uhr und 17.30–22.30 Uhr
  • Mehr Info
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© Christin Otto Regionale Küche im Haus Schnackertz

Gute deutsche Küche gekocht mit frischen Produkten aus der Region bekommt ihr im Haus Schnackertz. Spezialität des Hauses ist – neben dem Schnitzel mit Kartoffelsalat – der Nippeser Senfrostbraten. Jeder Fleischliebhaber im Veedel sollte den mindestens einmal gegessen haben. Außerdem steht saisonale Küche hoch im Kurs – zur Spargelzeit gibt es also Spargel, später im Jahr dann Pfifferlinge und Gans.

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© Christin Otto Gänsezeit im Zollhof

Ein sehr leckeres und gemütliches Restaurant ist der Zollhof in Zollstock. Das Konzept ist simpel und geht auf: Saisonale Gerichte, qualitativ hochwertige Zutaten und Frische stehen im Vordergrund. In der Crossover-Küche wird bei Fleisch- und Fischgerichten mit der „Sous-vide-Methode“ gearbeitet, die aus der Sterneküche bekannt ist und bei der das Fleisch und der Fisch im Vakuum sanft gegart werden und so der perfekte Garpunkt erreicht werden kann. Momentan ist im Zollhof Gänsezeit – die Gänsekeule und Gänsebrust werden mit Rotkohl, Kartoffelknödeln und Maronenjus serviert und schmecken ausgezeichnet. Und auch im zweiten Restaurant, im RheinKult in Weidenpech, könnt ihr es euch bei Gans und Rotkohl gut gehen lassen.

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© Christin Otto Familientradition wird im Haus Unkelbach groß geschrieben

Im Herzen von Sülz an der Luxemburger Straße steht das Haus Unkelbach. Schon von außen lädt es mit seiner grünlich-schimmernden Waben-Glasfront in sein uriges Inneres ein. Hier findet man nicht besonders viele Touristen, dafür ist es umso beliebter bei "Einheimischen". Im Haus Unkelbach, das schon seit 1930 in Familienbesitz ist, erlebt ihr das kölsche Lebensgefühl hautnah. Neben einer großen Auswahl an Fleischgerichten gibt es auch einiges für Vegetarier. An Karneval ist im Haus Unkelbach übrigens die Hölle los.

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© Haus Schäffer Rustikale Küche im Haus Schäffer

Das Haus Schäffer ist ein echtes Zollstocker Urgestein: 1902 gegründet von Bierbrauer Peter Schäffer findet ihr das Restaurant direkt gegenüber des Haupteingangs des Kölner Südfriedhofs. Bei der Einrichtung wurden moderne und rustikale Elemente kombiniert, ihr sitzt auf bequemen, dunklen Leder-Polsterbänken, ansonsten gibt's helle Holztische.  Auf der Speisekarte finden sich gutbürgerliche, deutsche und typisch kölsche Gerichte.

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© Comedia Wagenhalle Deftiges in der Wagenhalle

Dass die Comedia in der Südstadt nicht nur mit einem phantastischen Theaterprogramm glänzt, wird spätestens beim ersten Theaterbesuch bewusst. Nämlich dann, wenn man in der wunderschönen Wagenhalle steht, in der sich ebenfalls Restaurant, Café und Bar befinden. Sechs Meter hohe Fenster und Türen, ein großzügiger Innenhof und eine überragende Speisekarte, bei der die Frische und Vielfalt regionaler Produkte das oberste Credo sind, machen den Restaurantbesuch perfekt. Sobald Saison ist, gibt es hier natürlich auch eine Gänsekarte. Den Lockdown versüßt euch die Wagenhalle kulinarisch mit kölschen Klassikern wie Reibekuchen, Sauerbraten, Rouladen oder Schweinekrustenbraten in Malzbierjus.

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© Christin Otto Leckeres Essen zu guten Preisen im Hemmer

Seit mehr als 25 Jahren gibt es das Hemmer in Ehrenfeld nun schon und wenn ein Laden sich so lange hält, dann hat das seinen Grund. Im Hemmer ist das Geheimnis schnell gefunden: das bodenständige, aber richtig leckere und dazu noch günstige Essen. Hier bekommt ihr leckere Schnitzel, Steaks, aber auch Salate, Flamm- und Reibekuchen. Ein echter Geheimtipp ist das Hemmer übrigens im Sommer, denn auf der kleinen Eckterrasse gibt es die volle Ladung Sunnesching. Zu etwas späterer Stunde kann man hier bei einem Kölsch das Abendrot über der Subbelrather beobachten – herrlich!

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