Kulinarischer Jahresrückblick: Das sind unsere 11 besten Neueröffnungen 2021

Veganes Sushi, bunte Frühstücksbowls, indische Pizza und feinste Pâtisserie – wir haben uns das gesamte Jahr über durch die Stadt gefuttert und verraten euch in unserem kulinarischen Jahresrückblick, welche Läden uns 2021 in Köln am meisten begeistert haben. Diese Neueröffnungen sollten definitiv auf eure Must-eat-Liste wandern.

1

© Christin Otto Croissants und Co. bei Goodchild im Agnesviertel

Wer auf der Suche nach den besten Croissants der Stadt ist, sollte diesen Geheimtipp definitiv austesten: Goodchild im Agnesviertel. Ob nun klassisch, mit Schokolade oder Mandeln – die Croissants von Goodchild sind einfach nur himmlisch. Von außen schön knusprig und innen herrlich fluffig und buttrig – wie in Frankreich eben. Der flüssige Kern des Mandelcroissants besteht übrigens nicht aus Marzipan, sondern aus einer selbst gemachten Mandelcreme, die einfach nur zum Reinlegen ist. Zusätzlich gibt es köstliche Törtchen und Tartelettes. Zu euren Leckereien könnt ihr euch natürlich auch Kaffee bestellen – die Bohnen stammen aus der Rösterei Vier in Düsseldorf und sind geschmacklich ebenfalls ein Träumchen.

2

© Carolin Franz Naanizza im Haldi Spoon in Mülheim

Das Rad wird in der Gastro nur selten neu erfunden. Umso überraschender, dass wir ausgerechnet auf der Schäl Sick – der ja gerne mal nachgesagt wird, sie hinke mit allem ein bisschen hinterher – etwas entdeckt haben, das wir so noch nicht kannten. "Naanizza" lautet das Zauberwort. Genau die gibt es bei Haldi Spoon in Mülheim. Der neue Hotspot für indisches Streetfood serviert seine leckeren Currys nämlich nicht nur klassisch im Schälchen mit Reis, sondern eben auch auf besagter Kreuzung aus Naanbrot und Pizza. Zugegeben: Die Idee, eine Pizza mit Blumenkohl, Kartoffeln, Currysoße und Paneerkäse zu belegen, klingt zunächst seltsam, stellt sich in der Umsetzung aber als wunderbar fluffige und dazu noch überaus köstliche Angelegenheit heraus. Unsere Empfehlung: Gönnt euch die Naanizza mit Aloo Gobi, ihr werdet es nicht bereuen! Sollte euch indische Pizza doch zu experimentell sein, werdet ihr mit dem würzigen Tikka Masala aber genauso happy.

3

© Nicola Dreksler Veganes Sushi und Fish Tatar bei Udum

Dort, wo früher das Well Being zu Hause war, ist ein neuer Mieter eingezogen, der ebenfalls auf vegane Leckerbissen setzt. Das Udum punktet mit einer riesigen Auswahl, die von veganen "Chicken" Wings und knusprig gebackenen "Shrimps" bis hin zu Bao Buns und Bowls reicht. Als absolutes Highlight erweisen sich aber die Sushi-Röllchen und das "Fish Tatar". Beidem merkt man kaum an, dass dafür kein Tier sterben musste. Der vegane Lachs auf Tapioka-Basis kommt dem schwimmenden Pendant in Sachen Konsistenz und Geschmack nämlich so nah, dass man sich ernsthaft fragen muss: Wozu überhaupt noch Fisch essen? Dazu ist all das auch noch so fotogen – da zücken garantiert nicht nur Food-Blogger*innen die Kamera. Wetten?!

4

© Nicola Dreksler Feinste Pâtisserie im Café Nimmersatt

Als klar war, dass das Café Nale schließt, blutete so manchem das Herz. Glücklicherweise hat das zauberhafte Lokal in der Südstadt schnell neue Mieter*innen gefunden und ist dank Isa und Moritz nun zum Café Nimmersatt geworden. Die beiden kreieren in ihrem neuen Laden Brioche und Zimtschnecken, feinste Moussetörtchen, Tartelettes und Eclairs, die nicht nur kunstvoll aussehen, sondern auch auf der Zunge zergehen. Das Beste: Auch die ein oder andere vegane und glutenfreie Leckerei findet sich hier. Am Wochenende ergänzen Isa und Moritz ihr Sortiment um selbst gebackene Croissants, hin und wieder gibt es auch Pains au chocolat. Auch Erdnussbutter, Konfitüre und Gebäck könnt ihr hier kaufen – natürlich auch alles aus eigener Herstellung.

5

© Christin Otto Tony's Tacos bringt Tacoporn nach Nippes

Dort, wo früher die Heimatsünde ihr Nippeser Zuhause hatte, ist jetzt Tony's Tacos eingezogen – und serviert Tacos, die geschmacklich zweifelsohne in der Liga der Besten mitspielen. Der Baja Fish Taco mit gebackenem Kabeljau ist eine echte Granate, aber auch die Veggie-Variante mit fermentiertem Kaktus oder mit Süßkartoffel-Mole können wir wärmstens empfehlen. Wer sich ungern die Finger schmutzig macht, kann Fisch, Schmorfleisch und Süßkartoffel-Mole auch als Burrito oder Burrito Bowl ordern. Lecker wird's so oder so.

6

© Nicola Dreksler Die weltbeste Frühstücksbowl im Holtz & Kupfer

Das Holtz & Kupfer ist noch ganz neu und schon hängt das Café in Sülz die Messlatte mit vollmundigen Versprechungen ganz nach oben. Die "weltbeste Frühstücksbowl" soll es hier geben. Mutig. Aber wer eine Frühstücksbowl serviert, die so gut ist, dass selbst Brötchen-Fans sie nur so wegatmen, dem sei das bisschen Größenwahn gegönnt. Kokosjoghurt garniert mit einem ganzen Früchte-Orchester und abgerundet mit köstlichem Kurkuma-Granola – diese Liaison ist derart himmlisch, dass wir uns sicher sind: Das ist die beste Frühstücksbowl, die uns bis dato untergekommen ist. Dabei ist die Geschmacksbombe in Schüsselform nicht das einzige, was du im Holtz & Kupfer unbedingt probieren solltest. Auch die Zitronen-Rosmarin-Tarte mit Granola und die Stulle mit veganem Lachs sind echte Geheimtipps.

7

© Christin Otto Authentische Ramen bei Tokyo Ramen Takeichi

Ein schönes heißes Süppchen kann echte Wunder wirken – vor allem, wenn es so aromatisch daherkommt wie die Ramen bei Tokyo Ramen Takeichi. Der kleine Imbiss an der Friesenstraße ist Kölns neuester Hotspot für Fans der japanischen Nudelsuppe. Das liegt vor allem an der leckeren Brühe, die bekanntlich das Herz einer jeden guten Ramen-Suppe ist. In der Regel wird die bei Tokyo Ramen Takeichi mit Hühnerfleisch gekocht, für Vegetarier*innen gibt es aber auch eine Gemüse-Alternative, die der Fleisch-Variante geschmacklich in nichts nachsteht. Ein Glücklichmacher zum Löffeln und Schlürfen also.

8

© Christin Otto Pizza wie in Neapel und Limoncello Spritz im Due

Auch Lindenthal hat gute Pizzabäcker*innen. Im Due ist es sogar ein waschechter Neapolitaner, der am Pizza-Ofen hantiert und sich folglich meisterhaft auf die typisch-neapolitanische Kombi aus fluffigem Rand und hauchdünnem Boden versteht. Wie gut das Ergebnis ist, davon könnt ihr euch beispielsweise bei einer "Pizza Pistacchio" überzeugen: Pistaziencreme statt Tomatensauce, aromatischer Provolone und zart schmelzende Burrata in der Mitte – grande! Dazu noch ein Limoncello-Spritz und schon ist das Due der perfekte Ort für ein bisschen Italien-Feeling. Oder für ein Date. Der Laden ist nämlich so schick eingerichtet, dass sich keine Verabredung beschweren wird, dass ihr "nur Pizza" essen geht. Ohnehin gibt es im Due nicht nur Pizza – aber die Pizza ist es, wegen der man ins Due gehen sollte.

9

© Christin Otto Zimtschnecken, Macarons und mehr in der Pâtisserie Sonntags

Vom Pop-up zum eigenen Café – diesen Sprung haben Julian und Inga mit ihrer Pâtisserie Sonntags gewagt. Während des Lockdowns haben die beiden den Kölner*innen vor allem die Wochenenden mit ihrem Fensterverkauf im Zimmermann's versüßt – nun sorgen sie im eigenen Laden in Sülz auch unter der Woche für zuckersüße Glücksmomente. Die Zimtschnecken gehören ohne Frage zu den besten der Stadt, aber auch die köstlichen Cookies, die Cannele de Bordeaux, die Cupkeks und die Macarons in verschiedenen Geschmacksrichtungen sind jede Sünde wert.

10

© Christin Otto Rays – Fine Dining in Sülz

Dort, wo jahrzehntelang das ABS zu Hause war, weht mit dem Rays nun ein völlig neuer Wind. Statt kölscher Kost gibt es hier Fine Dining auf höchstem Niveau. Bezahlbar soll es dennoch bleiben. Passend dazu gibt es das vegetarische Menü schon ab 66 Euro, mit Fisch und Fleisch seid ihr ab 78 Euro dabei. Kredenzt wird das Ganze von echten Profis. In der Küche zaubern Erik Schmitz und Maksim Kusnezow, die vorher im Sternerestaurant Ox&Klee gekocht haben. Dort hat früher auch der neue Barchef des Rays seine Drinks gemixt – und so könnt ihr davon ausgehen, dass im Rays auch die Cocktails überzeugen. Genießen könnt ihr die auch ganz ohne Mehr-Gang-Menü. Zusätzlich zur Fine-Dining-Area im hinteren Bereich des Restaurants gibt es im Eingangsbereich nämlich die Möglichkeit, nur für ein paar Drinks ins Rays zu kommen und kleine Mix&Share-Gerichte zu snacken.

11

© Nicola Dreksler Vegan und vietnamesisch schlemmen im Veggie Vu

Fliegender Wechsel im Belgischen Viertel: Dort, wo früher das Restaurant Non La beheimatet war, ist nun das Veggie Vu eingezogen. Die vietnamesische Küche ist geblieben – allerdings mit einem Unterschied: Im Veggie Vu ist alles vegan. Vorspeisen wie Kimchi und Reispapierrollen, Hauptgerichte wie geschmorter Curry-Eintopf mit Tofu oder Vu-Pokebowl, aber auch Desserts wie Pandanreis mit Kokoscreme und Sesam erwarten euch hier. Unser Tipp: Das La Lot – das ist gegrillter Tofu mit Austernpilzen ummantelt von Betelblättern –, der Mango-Salat und die hausgemachten Frühlingsrollen.

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