11 Dinge, die ihr an der Severinstraße machen könnt

Eine der kölschesten Straßen unserer Domstadt ist definitiv die Severinstraße im Vringsveedel in der Südstadt. Hier wird nicht nur Kölsch gesprochen; auf der schmalen Einkaufsstraße findet ihr auch Geschäfte, die es gefühlt schon immer gibt – vom und fürs Veedel quasi. Aber auch neuere Läden, schnuckelige Cafés, tolle Restaurants und urige Kneipen machen den Charme der Severinstraße aus – die perfekte Mischung, um hier echtes kölsches Jeföhl zu erleben. Und glaubt uns, die Zeit auf der 995 Meter langen Straße vergeht schneller als ihr denkt.

© Christin Otto

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Bäckerei und Konditorei Brochmann an der Severinstraße

Die Bäckerei Brochmann kennt im Severinsviertel natürlich jede*r – schließlich versorgt der schnuckelige Laden das Veedel schon seit einer halben Ewigkeit mit handgemachten Backwaren nach uralten Familienrezepten aus der eigenen Backstube. Das urige Geschäft atmet sozusagen Handwerk. Vom saftigen Vollkorn- oder Oberländerbrot über kross gebackene Röggelchen bis hin zu süßen Schweinsohren und Spritzringen bekommt ihr hier alles, was das Herz begehrt.

© Christin Otto

2
Stylishe Kaffeeoase – Van Dyck in der Südstadt

Aller guten Dinge sind drei – das haben sich wohl auch die Macher*innen des Van Dyck gedacht, als sie ihre inzwischen dritte Filiale in Köln eröffnet haben. Genau die findet ihr an der Severinstraße in der Südstadt und wenn man sich den Laden so anschaut, dann ist es wohl auch die stylishste Kaffeeoase unter den dreien. Clean Chic wird hier groß geschrieben. Wie in den anderen Filialen auch, gibt es Van Dyck Kaffee in allen Variationen; wie immer aus fair gehandelten Bio-Bohnen.

© Christin Otto

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Pancakes, Shakshuka & Cookie Dough im Variato

Den ganzen Tag frühstücken – und das am besten süß. Waffeln, Pancakes, Zimtschnecken und Cookie Dough – was in England und vielen anderen Ländern längst Standard ist, holt das Variato-Café auch nach Köln. Der Laden versteht sich als eine Art "Dessert-Restaurant" – also genau das Richtige für Naschkatzen. Absolutes Highlight ist der Cookie Dough – ein Keksteig, der für eine Viertelstunde in den Ofen kommt und samt Toppings serviert wird. Kindheitsträume werden wahr! Aber nicht nur die süßen Speisen überzeugen. Auch die herzhaften Gerichte wie belegte Bagel, Eggs Benedict oder Shakshuka sind richtig lecker. Das Beste: Die Preise sind mehr als fair – im Variato kann man sich also auch mit kleinem Budget was gönnen.

© Nicola Dreksler | Christin Otto

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Odeon – Programmkino mit Charme

Die bewegte Geschichte des Odeon beginnt Mitte der 50er-Jahre. Boom, Krise, Schließung – all das hat das Südstadt-Kino schon miterlebt. Sogar Theater-Betrieb war es mal. Manche werden sich noch an die Zeit erinnern, als die kölsche Legende Trude Herr hier ihr "Theater im Vringsveedel" hatte. 1987 wurde das Theater schließlich von Kinobetreiber*innen übernommen, renoviert und als Odeon-Kino wiedereröffnet. Kinosäle gibt es seit 2008 zwei – einer mit 223 und einer mit 90 Plätzen. Im Café könnt ihr euch mit Getränken eindecken und im Sommer empfängt euch hier ein hübscher Biergarten im Hinterhof. Das Odeon ist ein klassisches Programmkino – ohne Popcorn, dafür aber mit viel Charme. Donnerstags ist übrigens Kinotag – da könnt ihr jeden Film für sechs Euro schauen. Und auch für die Sneak Preview zahlt ihr nur sechs Euro.

© Hayati

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Falafel an der Severinstraße im Hayati

Ob nun Falafel, Shawarma, Hummus, Halloumi oder doch alles auf einmal – im Hayati an der Severinstraße könnt ihr euch zu günstigen Preisen quer durch die arabische Imbissküche essen. Und die schmeckt hier richtig lecker. Dazu gibt es einen Tee aufs Haus und freundlichen Service. Was will man mehr?!

© Keep Loving

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Local Shopping im Vringsveedel bei Keep Loving

Der feine, kleine Modeladen Keep Loving ist in der Südstadt beheimatet – und das sogar gleich zweimal: an der Severinsstraße und ein paar Meter weiter am Severinskirchplatz. Die zwei Läden haben nicht nur schöne Kleidung, sondern glänzen auch mit einer stilvollen Einrichtung. Die fein säuberlich ausgewählten Marken stammen aus Deutschland, Frankreich, England und Skandinavien: Von Edited the Label über Cluse Watches bis hin zu Lolly's Laundry sind hier einige namenhafte Labels vertreten. Aber auch ausgewählte Vintage-Schätze beispielsweise von Acne oder MCM könnt ihr hier shoppen. Also, nichts wie hin zu Keep Loving ins Vringsveedel!

© Christin Otto

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Einkaufen auf dem Ökomarkt am Severinskirchplatz

Dienstags und freitags findet ihr auf dem Severinskirchplatz in der Südstadt den Ökomarkt. Der Markt besteht zwar nur aus vier Ständen, aber es lohnt sich, hier frische Zutaten zu besorgen, denn alles ist aus ökologischem Anbau. Obst und Gemüse stammen vom Biohof Bursch in Bornheim, die Backwaren kommen aus Hennef von der Mühlenbäckerei, der Käse und die Milchprodukte sind aus der Hofkäserei Bollheim in Zülpich und Wurst und Fleisch gibt es vom Biobauern Bernd Huth aus Erftstadt. Übrigens: Den Ökomarkt findet ihr nicht nur in der Südstadt – er gastiert insgesamt an fünf unterschiedlichen Wochentagen in drei Veedeln. So könnt ihr die ganze Woche frische Bio-Lebensmittel direkt von den Erzeuger*innen einkaufen – und das mitten in der Stadt. Die Termine findet ihr hier.

© Nicola Dreksler

8
Pralinen, Trüffel und Tee bei Trüffel Ullrich

Die Severinstraße hat schon so manchen Laden kommen und gehen sehen – einer, der nun schon seit Jahrzehnten da ist, ist Trüffel Ullrich. In dem kleinen, urigen Lädchen schlagen die Herzen von Schoko-Fans höher. Denn: Hier gibt es jede Menge edle Trüffel und Pralinen. Rund 170 Sorten hat Besitzerin Karin Dewill im Sortiment – ein Großteil stammt aus belgischen Manufakturen. Spezialität des Hauses sind die handgefertigten Schokoladen-Hohlfiguren aus belgischer Edelschokolade. Absoluter Renner sind die Kölschflaschen mit den Etiketten der verschiedenen Brauereien. Weil die natürlich nicht den Durst, sondern nur den Appetit auf Süßes stillen, gibt es neben all den Naschereien auch noch ein großes Tee-Sortiment. Mehr als hundert Sorten des hochwertigen Ronnefeldt-Tees hat Trüffel Ullrich im Angebot.

© Dimgo Handmade

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Naturkosmetik selbst herstellen bei DIMGO

Wir lieben die Naturkosmetik von Dimgo! Ab sofort könnt ihr in dem schönen Shop und Atelier von Inhaberin Diana in der Südstadt auch an Workshops teilnehmen. In drei Stunden lernt ihr, wie ihr drei verschiedene Naturkosmetikprodukte herstellt. Hierbei könnt ihr euch zwischen einem Reinigungsschaum, Badekugeln und einem reichhaltigen Bodybalsam entscheiden. Ihr erfahrt, was ihr bei der Herstellung der Produkte beachten müsst, wie ihr mit den Werkzeugen umgeht, welche Eigenschaften die verwendeten Zutaten haben und wie ihr sie an eure Bedürfnisse anpassen könnt.

© Nicola Dreksler

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Think Twice – Second-Hand-Mode in der Südstadt

Wenn ihr dringend ein wenig frischen Wind in eurem Kleiderschrank braucht, seid ihr bei Think Twice richtig. Gleich zwei Mal ist der Second-Hand-Laden in Köln vertreten: an der Ehrenstraße in der Kölner City und an der Severinstraße in der Südstadt. Das Konzept ist in beiden Filialen dasselbe: Gebrauchter, aber schöner Kleidung ein zweites Leben schenken – weil es nicht nur nachhaltiger ist, sondern auch Spaß macht. Denn hier könnt ihr nach Lust und Laune stöbern, tolle Einzelteile ergattern – und das auch noch zu echt günstigen Preisen.

© Nicola Dreksler

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Kölsch und Reibekuchen "Em Scheffge"

"Em Scheffge" kann es schon mal vorkommen, dass auch abseits der fünften Jahreszeit Karnevalsmusik läuft und die Gäste lauthals mitgrölen. In der Kaschemm gibt es nicht nur Kölsch, hier wird auch Kölsch gesprochen und auf dem Teller landet – wie könnte es auch anders sein – kölsche Kost wie Halver Hahn, Flönz, Mettbrütsche, Leever- und Bockwoosch. Dienstags und donnerstags gibt es im Scheffge übrigens von 17 bis 20 Uhr Reibekuchen.

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