11 Restaurants, in denen ihr leckere Mezze essen könnt

Glaubt man Wikipedia, dann sind Mezze eine "Art des Servierens der Vorspeisen in verschiedenen Ländern im Nahen Osten und der Umgebung". Hierzulande hat sich der Begriff aber eher als Synonym für leckere Kleinigkeiten etabliert – größer als Tapas, aber kleiner als ein ganzes Gericht. Dass auch in Köln immer mehr Restaurants Mezze servieren, hat seinen Grund: Mezze lassen sich wunderbar teilen. Einfach alles in die Mitte des Tisches stellen und jede*r darf sich von allem etwas nehmen. Wir finden's herrlich gesellig! Wer nicht so gerne teilt, profitiert natürlich trotzdem von den kleineren Portionen – schließlich könnt ihr so mehr bestellen und probieren. Solltet ihr jetzt immer noch nicht von diesem Konzept überzeugt sein, dann schaut doch einfach mal in einem dieser 11 Restaurants vorbei, denn dort wird eure Mezze-Liebe bestimmt entfacht.

© Wallczka

1
Internationale Mezze und mehr im Wallczka

Das Wallczka in Neuehrenfeld hat sich innerhalb kürzester Zeit zur echten Institution im Veedel gemausert. Das liegt nicht nur am stylishen Ambiente, sondern vor allem am tollen Service und leckeren Essen. Mittags verwöhnt euch das Team unter der Woche mit einem ausgezeichneten Lunch. Nachmittags gibt's Tartes und Teilchen und abends werden leckere internationale Mezze serviert, die sowohl Fleisch-Fans als auch Veggies glücklich machen. Außerdem könnt ihr am Wochenende zum Frühstücken vorbeischauen, denn dann erwarten euch hier Eggs Florentine, hausgemachtes Granola und internationale Leckereien wie Shakshuka und Syrniki. Das Beste: Dank der Terrasse könnt ihr im Sommer auch draußen sitzen und das Treiben auf der Subbelrather Straße beobachten.

© Christin Otto

2
Restaurant Fabian – Fine-Dining-Mezze der Extraklasse

Viele kleine und große Geschmacksexplosionen – die servieren Laura und Marvin im Restaurant Fabian in Ehrenfeld. Freuen dürft ihr euch auf Mezze, die Fine-Dining-Niveau haben und perfekt sind zum Teilen. Gekocht wird mit saisonalen Produkten aus der Region. Weil Marvin nur das verarbeitet, was die Landwirt*innen gerade liefern können, wechselt die Karte regelmäßig. Doch lecker sind die Gerichte alle. Kein Wunder, schließlich hat Marvin in der ein oder anderen Sterne-Küche sein Handwerk gelernt. In seinem ersten eigenen Restaurant zeigt er nicht nur sein erstklassiges Können, sondern bietet auch ein tolles Preis-Leistungs-Verhältnis. Unser Tipp: Bestellt erst mal nur zwei Teller pro Person – die sind in der Regel völlig ausreichend. Solltet ihr danach noch Hunger haben, könnt ihr immer noch nachbestellen.

© Christin Otto

3
Internationale Mezze und Tacos im Ritter Wülfing

Das Ritter Wülfing setzt auf Urlaubsfeeling, denn kulinarisch könnt ihr hier durch allerlei Länder reisen. Bei den Hauptgerichten darf bunt gemischt werden, denn ihr könnt verschiedene Fleisch- und Gemüse-Mezze nach Lust und Laune kombinieren. Von zart geschmorten Ochsenbäckchen über Brokkoli in Knoblauch-Sojasauce bis hin zu Ceviche werden hier Köstlichkeiten mit Einflüssen aus aller Welt serviert. Da die Speisekarte regelmäßig wechselt, kommt keine Langeweile auf – nur eines bleibt gleich: die hohe Qualität. Mittwochs sorgt der Taco-Wednesday mit verschiedenen Taco-Kreationen für noch mehr Vielfalt. 

© Christin Otto

4
Peruanische Küche vom Feinsten bei Tigermilch Kitchen

Für Fans der peruanischen Küche ist das Tigermilch im Belgischen Viertel ein absolutes Muss. Schließlich gibt es hier nicht nur erstklassiges Ceviche in verschiedenen Variationen (auch vegan) und süffigen Pisco Sour, sondern auch viele weitere kreative Gerichte aus der Küche Perus. Dass die Portionen im Tigermilch klein gehalten sind, ist Absicht. So könnt ihr mehrere Speisen probieren – und natürlich auch mit den Freund*innen am Tisch teilen. Empfohlen werden etwa drei Sharing-Gerichte pro Person, wobei auch zwei Tellerchen durchaus satt und vor allem glücklich machen können.

© Rebecca Peetz | Lamia

5
Seafood und mediterrane Mezze im Lamia

Fans der mediterranen Küche kennen das Lamia in Nippes wahrscheinlich schon. Schließlich gibt es hier nicht nur feine Fischgerichte, Seafood und täglich frische Austern, sondern auch mediterrane Mezze, die sich wunderbar zum Teilen eignen. In der Küche stehen echte Meister: Dimitrios Koukoulis und Dario Adinolfi haben zuvor beide für Sterneköchin Julia Komp gearbeitet. In ihrem eigenen Restaurants setzen sie nicht nur auf hochwertige Küche in stilvollem Ambiente, sondern bieten zum Essen auch tolle Weine und fancy Cocktails an.

© Christin Otto

6
Wallczka Bistro – Langos, Wein und Mezze im Kwartier Latäng

Wo Wallczka draufsteht, steckt bekanntlich nur Gutes drin – und Spoiler: Das gilt auch für ihr neues Bistro auf der Kyffhäuserstraße. Mittags dreht sich vieles um Langos. Die Varianten sind echt kreativ und überraschend: zum Beispiel mit Tahinijoghurt, Aubergine und Ei, süß mit Vanilleschmand und Zwetschgenkompott oder ganz klassisch mit Schmand, Käse und Knoblauch. Im Mittagstisch könnt ihr dazu aus Salaten wählen, das Langos gegen eine leckere Suppe tauschen oder euch durch kleine Leckereien wie Pommes mit Zhoug und Parmesan, Wildbratwurst oder Pickles snacken. Abends wird die Karte um weitere Mezze wie Pani Puri oder superkross frittierte Austernpilze ergänzt. Eine starke Weinkarte und richtig gute alkoholfreie Drinks gibt’s on top dazu – lieben wir!

© Christin Otto

7
Auf kulinarischer Weltreise im Trapas III Könige

Brasilianisches Fisch-Curry, chilenisches Ceviche, japanisches Tuna Tataki in Miso-Sud, mediterrane Dips und koreanisches Hühnchen: Was sich wie der Speiseplan von Weltenbummler*innen anhört, ist das Menü des Trapas III Könige. Wie im ersten Trapas-Restaurant im Kwartier Latäng auch, könnt ihr euch hier einmal rund um den Globus futtern – und dazu noch eine hervorragende Weinauswahl genießen. Der neue Ableger im Agnesviertel hat dabei nicht nur das ein oder andere zusätzliche Gericht auf der Karte, sondern bietet am Wochenende auch Frühstück an. Samstags und sonntags könnt ihr hier mit Eggs Benedict in verschiedenen Varianten, Aufschnittplatten und Ciabatta in den Tag starten.

© Sophia Schillik

8
Wein und Mittelmeerküche im Phaedra

Kulinarisch ist das Phaedra in der Südstadt wie ein Mittelmeer-Cruiser – ein Grieche, der auch italienisch, ein bisschen spanisch und französisch kann und manchmal sogar noch eine Runde nach Marokko und Tunesien dreht. Die Auswahl an Speisen ist überschaubar, denn hier wird täglich frisch gekocht. Wenn es euch vor allem die griechische Küche angetan hat, dann verwöhnt euch die Karte beispielsweise mit frittierten Calamaretti und Oktopus vom Josper-Grill. Dazu gibt es eine riesige Weinauswahl, die jeden Fan edler Tröpfchen happy machen dürfte.

© Christin Otto

9
Vom TV ins Belgische Viertel – Fine Dining im Onda

Mit gerade mal 27 Jahren hat sich Sascha bei der TV-Show "Dream Kitchen" durchgesetzt – und sich damit den Traum vom eigenen Restaurant erfüllt. Das Ergebnis heißt Onda und ist aktuell einer der heißesten Spots im Belgischen Viertel. Statt sattgesehener Foodtrends gibt’s hier eine überschaubare Karte mit tollen Sharing-Gerichten auf Fine-Dining-Niveau. Unser Favorit: die Buttermilchcreme mit Kohlrabi und Forellenkaviar – leicht, frisch und dank Buchweizen-Topping schön crunchy. Abgerundet wird das Ganze durch eine feine Naturwein-Auswahl.

© Alisa Welzel

10
Sahila – eine kulinarische Weltreise mit Julia Komp

Seitdem Julia Komp – einst Deutschlands jüngste Sterneköchin – ihre Location im Lokschuppen in Mülheim aufgegeben hat, trifft man sie in ihrem Restaurant "Sahila", mit dem sie im Januar 2022 in das ehemalige "L'Accento" in der Innenstadt eingezogen ist. Dort lässt sie all die kulinarischen Eindrücke zusammenfließen, die sie während ihrer Weltreise gesammelt hat. Dementsprechend dürfen sich Gäste hier auf ausgefallene Kreationen wie Falafel mit Grünkohl, Reh mit Rotkohl und Couscous, bretonischen Hummer mit Wasabi oder Black Cod mit Miso und Kimchi freuen. Ergänzt wird das neue Fine-Dining-Restaurant durch die orientalische Mezze-Bar "Yu*lia".

© Steve Herud

11
Traumaussicht auf Köln im NENI

Im achten Stock des 25hours Hotel The Circle kommen nicht nur Touris, sondern auch Kölner*innen auf ihre Kosten. Zu finden ist dort nämlich das NENI Restaurant, in dem ihr bei leckeren israelisch inspirierten Mezze wie gegrillter Aubergine und Hummus die atemberaubende Aussicht über die Stadt genießen könnt. Wer auch nach dem Essen nicht genug bekommen kann von diesem tollen Ort, wechselt einfach in die Monkey Bar direkt nebenan. Neben klassischen Longdrinks und Cocktails bekommt ihr dort auch Neuinterpretationen traditioneller Highballs und Drinks.

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