21 tolle Ausflüge mit Hund in und um Köln

Ob ausgedehnte Spaziergänge am Rhein, Hundestrände mit Sand unter den Pfoten oder Wanderungen durch Wälder und Heideflächen: In und um Köln gibt es viele Orte, an denen sich Zwei- und Vierbeiner gemeinsam eine kleine Auszeit gönnen können. Wir zeigen euch 21 Ausflugsziele für entspannte Gassirunden, aktive Tage in der Natur und gemütliche Pausen mit Hund.

In Köln

© Köln Tourismus

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Das Hundeparadies: Die Poller Wiesen

An einem sonnigen Herbsttag gibt es fast nichts Schöneres, als über die Südbrücke Richtung Poller Wiesen zu spazieren – noch schöner ist das Ganze natürlich, wenn man mit einem Hund unterwegs ist. Die Strecke entlang des Rheins ist Entspannung pur – nicht nur für euch, sondern auch für euren Vierbeiner. Hier trefft ihr auf Menschen, die joggen, spazieren, einfach nur abhängen oder ebenfalls mit ihren Hunden spazieren gehen. Die Poller Wiesen bieten eine große Weite, schöne Aussicht und natürlich eine Portion Rhein.

© Christin Otto

2
Eine Gassirunde um den Höhenfelder See

Eine große Runde um den Höhenfelder See ist immer eine gute Idee, wenn ihr mal raus wollt mit euren Hunden. Ihr könnt ganz entspannt das Wasser umrunden und auf der großen Freilauffläche direkt nebenan vorbeischauen. Auch der Wildpark Dünnwald ist nicht weit – hier dürft ihr eure Hunde angeleint in den meistem Bereichen sogar mitnehmen.

© Nicola Dreksler

3
Einen Ausflug zum Wiesenhaus machen

Am Rhein entlang zu spazieren, ist immer eine gute Idee. Wer das mit einem Ausflugsziel verbinden will, sollte sich das Wiesenhaus in Poll auf die To-do-Liste schreiben. In unmittelbarer Nähe zur Rodenkirchener Brücke locken hier eine wunderschöne Terrasse und eine große Liegewiese samt Liegestühlen. Das Café Uferglück versorgt euch mit kühlen Drinks und leckeren Kleinigkeiten – und ist zudem auch noch sehr hundefreundlich.

  • Wiesenhaus Weidenweg 100, 51105 Köln
  • Café: Montag, Donnerstag, Freitag: 11–20 Uhr, Samstag – Sonntag: 10–20 Uhr, Mittwoch ist Ruhetag
© Christin Otto

4
Frei laufen am Hundestrand am Niehler Hafen

Im Rhein schwimmen ist für mich natürlich viel zu gefährlich, aber am Rhein toben, mal kurz die Pfötchen ins Wasser halten und einen kleinen Schluck Rheinwasser schlürfen – das finde ich dann schon toll. Am besten geht das am Hundestrand am Niehler Hafen. Dort darf ich nämlich frei laufen und treffe jede Menge andere Vierbeiner. Außerdem liebe ich es, im Sand zu tollen – das fühlt sich immer ein bisschen an wie Urlaub. Meiner Mami gefällt es dort übrigens auch sehr gut, denn ein Spaziergang am Rhein finden auch Zweibeiner klasse.

© Christin Otto

5
Entspannen im Stadtwald

Der Stadtwald ist so etwas wie die grüne Lunge Kölns. Wer hier spazieren geht, der findet eine echte Auszeit vom hektischen Großstadtleben. Besonders schön läuft es sich entlang des Kahnweihers, an dessen Ausläufer sich im Frühjahr und Sommer der Gänsenachwuchs in der Sonne badet. Hier könnt ihr euch auf einer Bank niederlassen und einfach nur die Ruhe genießen. Bei heißen Temperaturen sind die Bäume hier der ideale Schattenspender, während ihr im Herbst beobachten könnt, wie das Laub seine Farbe wechselt. Wer mit Kindern unterwegs ist, sollte den Spielplatz am Wildpark ansteuern – dort können sich die Kleinen nämlich prima austoben.

© Michelle Weyers

6
Gassigehen im Beethovenpark

Mein Lieblingspark in Sülz ist definitiv der Beethovenpark – der ist nämlich nicht nur riesig und richtig grün, sondern hat auch eine große Hundewiese, auf der ich mich mit meinen Freund*innen austoben kann. Währenddessen quatscht Mami mit anderen Hundebesitzer*innen – davon gibt es hier nämlich jede Menge und die scheinen alle ziemlich nett zu sein. Wenn wir dann doch mal eine richtig lange Gassirunde machen wollen, dann laufen wir vom Beethovenpark sogar noch weiter bis zum Decksteiner Weiher – der ist von da aus nämlich gar nicht so weit entfernt.

© Christin Otto

7
Eine große Runde am Decksteiner Weiher

Für eine große Tour um den Decksteiner Weiher müsst ihr gar nicht weit rausfahren – starten könnt ihr in Sülz und lauft einfach immer Richtung Grün. Rund um den Decksteiner Weiher erstreckt sich dann ein ausgedehnter Wanderweg, auf dem ihr knapp 10 Kilometer zurücklegen und jede Menge Natur genießen könnt. Dabei fühlt man sich schon wie mitten auf dem Land, dabei liegt der Weiher nicht weit von der viel befahrenen Militärringstraße entfernt.

© Christin Otto

8
Die Ruhe im Blücherpark genießen

Egal, ob ihr nun in Ruhe joggen, entspannt spazieren oder eine Runde mit dem Hund Gassi gehen wollt – der Blücherpark zwischen Neuehrenfeld, Nippes und Bilderstöckchen ist dafür eine wunderbare Adresse. Von der Haltestelle Escher Straße (Linie 13) führt die Müngersdorfer Straße vorbei an den Tennisplätzen von „Grün Gold“ direkt hinein ins satte Grün und zu dem kleinen, zentral gelegenen Weiher, von wo aus man links- wie rechtsherum in eine bewaldete Runde starten kann. Besonders am nördlichen und südlichen Ende bietet sich ein schöner Blick auf die langgezogene Parkanlage. Wem das zu viel Bewegung ist, der lässt sich einfach im Biergarten oder auf der Liegewiese zum Entspannen und Picknicken nieder oder liefert sich eine entspannte Boule-Partie am Boule-Platz auf der nördlichen Seite des Parks.

© Wake Club Cologne

9
Hundestrand im WakeClubCologne am Rather See

Im WakeClubCologne am Rather See findet ihr Kölns ersten Hundestrand – perfekt für alle Fellnasen, die Wasser lieben und sich gerne austoben. Hier können eure Hunde schwimmen, über den Sand rennen, spielen und neue Hundefreundschaften schließen, während ihr entspannt am See sitzt oder selbst aktiv werdet. Auch für Snacks und Getränke ist gesorgt, sodass sich der Ausflug ideal mit einem entspannten Nachmittag am Wasser verbinden lässt. Besonders schön: Sonntags könnt ihr den Besuch sogar mit einem Brunch am See kombinieren.

© Christin Otto

10
Durch den Königsforst spazieren

Raus aus der Stadt und rein in die Natur! Köln teilt sich mit dem Bergischen den Königsforst, der gleich hinter Rath Heumar beginnt. Der Weg in den Wald eignet sich perfekt für eine Fahrradtour. Falls euch das aber zu weit ist, gelangt ihr auch mit der Linie 9 ans Ziel. Das Naturschutzgebiet ist der ideale Ort für einen ausgiebigen Spaziergang. Hier könnt ihr nämlich wunderbar entspannen, abschalten und fernab des Trubels die Natur genießen.

© Hundespielplatz Köln

11
Kleine und große Herausforderungen auf dem Hundespielplatz

Manche Hunde sind schon glücklich, wenn sie mit einem Stöckchen spielen können. Wenn ihr aber einen Hund habt, der größere Herausforderungen sucht, ist der Hundespielplatz in Köln-Rondorf die richtige Adresse. Dort gibt es fünf eingezäunte Plätze, auf denen gespielt, trainiert und getobt werden kann. Neben einer Wald-Freilauffläche, zwei Sandplätzen und einer Wiese erwartet euch hier auch ein Trainingszelt und ein Agility Parcours samt Tunnel-Steg und Hürden. Das Gute: Ihr könnt zu jeder Jahres- und Tageszeit trainieren, denn der Wald ist komplett beleuchtet.

© Christin Otto

12
Ausflug zum Adenauerweiher

Ein Ausflug in den Stadtwald lohnt immer – noch schöner wird's, wenn ihr das Ganze mit einem Abstecher zum Adenauerweiher kombiniert. Der Weiher ist in den 20er-Jahren im Zuge der Erweiterung des Stadtwalds entstanden und wurde nach dem damaligen Oberbürgermeister von Köln, Konrad Adenauer, benannt. Heute kann man den Weiher auf einem Weg wunderbar umrunden – auch Hundehalter*innen, Jogger*innen oder Familien mit Kindern sind hier gerne unterwegs. Für eine Verschnaufpause bietet sich der Club Astoria an – der hat nämlich einen wunderschönen Biergarten mit Blick auf den Weiher.

© Christin Otto

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Kölsche Riviera: Am Strand von Rodenkirchen abhängen

Köln liegt am Meer – das könnte man fast annehmen, wenn man einen Abstecher zur "Kölschen Riviera" macht. Gemeint ist natürlich der strandige Uferabschnitt in Rodenkirchen am Heinrich-Lübke-Ufer, wo ihr wunderbar die Füße im Sand vergraben könnt. Schwimmen solltet ihr hier aber auf keinen Fall, das wäre lebensgefährlich. Hinterher lohnt sich ein Besuch für einen Drink auf der Alten Liebe, ein zum Restaurant umgebautes Hausboot direkt nebenan.

Um Köln

© Christin Otto

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Die Wahner Heide erkunden

Ein Spaziergang durch die Wahner Heide lohnt sich eigentlich das ganze Jahr – im Spätsommer ist das Farbenspiel des Heidekrauts zwar besonders beeindruckend, aber auch im Herbst, wenn die violette Farbe langsam verblasst, kann man toll durch die Heide spazieren. Dann färbt sich das Laub in herbstliches Gelb und Orange, jede Menge Pilze wachsen auf dem Boden, überall raschelt und knackt es beim Erkundungsspaziergang. Im Frühling hingegen blüht in der Wahner Heide der Ginster und taucht die Landschaft in ein knalliges Gelb. Am besten erreicht ihr die im Südosten Kölns gelegene Heide mit dem Fahrrad oder dem Auto – verschiedene Parkplätze gibt es direkt in der Nähe. Aber auch mit der Bahn (S-Bahnhof Dellbrück) könnt ihr anreisen. Wer Esel und Ziegen treffen will, steuert am besten die Panzerwaschanlage am Camp Major Legrand an – ganz in der Nähe sind die putzigen Vierbeiner unterwegs.

© Christin Otto

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Sommer-Ausflug zum Altenberger Dom

Die Gegend rund um den Altenberger Dom ist das perfekte Ausflugsziel für euch und eure Hunde, wenn es draußen eigentlich schon zu warm ist für lange Gassirunden. Spaziert einfach immer entlang der Dhünn – der Weg führt euch durch bewaldetes Gebiet und im Schatten der Bäume ist es kühl genug, um auch an heißen Tagen etwas zu toben. Außerdem können sich eure Fellnasen im Fluss abkühlen und mit euch ein Picknick am Wasser machen. Herrlich!

© Christin Otto

16
Waffeln, Seilbahn und mehr – ein Ausflug zu Schloss Burg

Schloss Burg selbst ist zwar aktuell eine große Baustelle, doch das ändert nichts daran, dass die Umgebung wunderschön und definitiv einen Ausflug wert ist. Hier gibt es hübsche Fachwerkhäuser und pittoreske Ausflugslokale. Richtig cool: Eine Seilbahn bringt euch ins Tal, wo ihr dann entlang der Wupper wandern oder radeln, über die Wupperbrücke spazieren, ruhige Wälder erkunden oder am Wasser chillen könnt. Zurück geht's dann auch wieder mit der Seilbahn oder – für die Sportlichen unter euch – zu Fuß. Für die gelaufenen Kilometer könnt ihr euch dann mit Bergischen Waffeln belohnen. Wir empfehlen dafür das Café Zum Rittersturz, denn auf der Terrasse habt ihr eine herrliche Aussicht. Und wenn ihr dann noch ein leckeres Abendessen wollt, lautet unsere Empfehlung: Fahrt raus zur Rausmühle! Das Essen dort ist fantastisch und das Ambiente einmalig.

© Christin Otto

17
Waldcafé Steinhaus: Waldspaziergang und köstliche Kuchen

Wer Waldspaziergänge gerne mit einem hübschen Ort zum Einkehren kombiniert, ist im Waldcafé Steinhaus in Bergisch Gladbach goldrichtig. Das urige Häuschen mit den dunkelgrünen Fensterläden und dem idyllischen Innenhof liegt direkt am Königsforst. Damit ist das Waldhäuschen nicht nur der ideale Startpunkt für eine Wanderung durchs Grüne, sondern auch das perfekte Ziel, um sich für die gelaufenen Kilometer zu belohnen. Dabei darf die Belohnung auch ruhig mal etwas üppiger ausfallen, denn die hausgemachten Kuchen sind so gut, dass es geradezu unmenschlich wäre, sich für nur ein einziges Stück zu entscheiden.

© Christin Otto

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Durch die Klosterlandschaft Heisterbach wandern

Insbesondere in den kalten Monaten ist eine Wanderung bei klarer Luft durch die Klosterlandschaft Heisterbach bei Königswinter ein ganz besonderes Erlebnis. Der Rundwanderweg ist circa elf Kilometer lang und führt durch Weinberge und Wald. Als Wanderetappe solltet ihr auf jeden Fall den Stenzelberg ansteuern, denn bei gutem Wetter sieht man oben angekommen nicht nur Bonn, sondern sogar den Kölner Dom. In der alten Klosterruine könnt ihr die Ruhe und Stille genießen. Wer sich zwischendurch stärken möchte, der ist in der Klosterstube Heisterbach goldrichtig. Übrigens: Falls ihr kein Auto habt, könnt ihr die Klosterruine Heisterbach auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichen: Setzt euch einfach in die Regionalbahn bis Niederdollendorf und von dort aus fährt ein Bus direkt zum Kloster. Insgesamt dauert die Fahrt etwa eine gute Stunde.

© Christin Otto

19
Den Laacher See umrunden

Im Osten der Vulkaneifel befindet sich mit dem Laacher See ein beliebtes Ausflugsziel. Der See ist der größte in Rheinland-Pfalz und wurde schon mehrfach zum beliebtesten See des Bundeslandes gewählt. Im Sommer könnt ihr den Sprung ins kühle Nass wagen oder am Ostufer beobachten, wie manchmal immer noch kleine Blasen im Wasser emporsteigen – was daran erinnert, dass es sich um einen vulkanischen See handelt. Im Winter ist es zum Planschen zwar zu kalt, doch eine Wanderung auf dem Ufer-Rundweg lohnt trotzdem. Ganz in der Nähe des Sees befindet sich zudem die Abtei Maria Laach. Das imposante Kloster am See wartet mit einer eigenen Gärtnerei, Hofladen, Bootsverleih, Gastronomie und sogar einem Hotel auf. Wanderern empfiehlt sich in dieser Gegend der Traumpfad Pellenzer Seepfad.

© Christin Otto

20
Wandern rund um die Igeler Mühle

Eine wunderschöne Gegend für ausgiebige Spaziergänge und entspannte Wanderungen findet sich rund um die Igeler Mühle in Bergisch Gladbach. Die ehemalige Wassermühle, in der sich heute ein buddhistisches Meditationszentrum befindet, ist umgeben von einem herrlichen Naturschutzgebiet. Am Flusslauf der Strunde entlang lässt es sich wunderbar durch die Natur spazieren – hier und da warten Bänke und bieten Platz für eine kleine Rast. Die Geräusche der nahegelegenen Straße trüben die Idylle zwar ein wenig, doch das Geplätscher des Wassers macht auch das wett. Wer aus dem Spaziergang eine ganze Wanderung machen möchte, der läuft bis zum Igeler Hof. Der ist so schön, dass sich dort einst schon der Kölner Komponist Max Bruch zu einigen seiner bedeutendsten Werke inspirieren ließ. Von da aus geht es weiter über den GeoPfad durch ein großes Rapsfeld, in deren Mitte ihr unbedingt Halt machen solltet. Von da aus habt ihr nämlich einen wunderbaren Blick auf die Kölner Bucht und könnt bei gutem Wetter sogar den Dom und den Colonius sehen.

© Christin Otto

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Idylle pur an der Ville-Seenkette

Ein wirklich zauberhafter Ort für eine Wanderung am Wasser sind der Ober-, Mittel- und Untersee in der Ville-Seenkette zwischen Brühl und Erftstadt. Das Ganze ist eine Kette von Seen in der großen Wald-Seen-Landschaft der Ville. Rund um die Seenkette gibt es viele Wanderwege – von gut befestigten bis zu kleinen, versteckten – die es zu erkunden gilt. An den Ufern findet ihr überall Bänke und romantische Stege, auf denen ihr euch niederlassen und den Blicks aufs Wasser genießen könnt. Mit der Bahn braucht ihr vom Kölner Hauptbahnhof gerade mal 20 Minuten zum Bahnhof Erftstadt, wo ihr eure Wanderung starten könnt. Und wenn ihr nicht genug vom Seespaziergang bekommen könnt, erwarten euch in direkter Nähe auch noch der Heider Bergsee und der Liblarer See.

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