11 Orte, an denen ihr euch von Karneval erholen könnt

Selbst der größte Jeck muss zugeben: Karneval ist zwar wunderbar, aber auch ganz schön anstrengend. Sechs Tage lautes Singen, literweise Kölsch, wenig Schlaf und immer auf Achse sein versprechen zwar jede Menge Spaß – von dem müssen wir uns danach aber erstmal erholen. Ihr wollt euren Körper mit gesundem Essen entgiften, euch ein bisschen Wellness, Entspannung und Ruhe gönnen und in eurem Kopf auch wieder Platz für anderes als Karnevalslieder schaffen? Dann probiert unsere 11 Tipps aus – die versprechen garantiert Erholung und frische Luft für das Karnevalsgemüt.

© Köln Tourismus

1
Am Decksteiner Weiher die Seele baumeln lassen

Der Decksteiner Weiher ist der ideale Ort, um mitten in der Stadt mal die Seele baumeln zu lassen. Die beiden Wasserflächen des Weihers werden durch einen Kanal verbunden, an dem Baumalleen im Sommer Schatten spenden und im Herbst für ein buntes Farbenspiel sorgen. Auch im Frühjahr, wenn die Krokusse blühen, oder im Winter, wenn die Wasserflächen manchmal zufrieren, ist der Decksteiner Weiher ein echter Hingucker. Hier könnt ihr die Natur genießen – vor allem nach Feierabend. Am Wochenende hingegen ist etwas mehr los, denn dann seid ihr meist nicht die einzigen, die hier eine Auszeit suchen. Wer Stärkung braucht, kann im Haus am See alle Viere gerade sein lassen – vor allem die Seehäuschen bieten ganz besonderes Ambiente. Außerdem gibt es am Weiher einen Minigolfplatz und Tretboote.

© Christin Otto

2
Entspannung pur im New Soul Studio

Wenn ihr euch nach einer echten Auszeit vom Alltag sehnt, seid ihr im New Soul Studio in Lindenthal genau richtig. In dem wunderschön gestalteten Studio fühlt man sich vom ersten Moment an pudelwohl. Ihr könnt aus verschiedenen Massagen wählen: Ob mit Fokus auf Verspannungen, zur Förderung der Durchblutung oder spezielle Massagen für Sportler*innen, Schwangere, Paare oder Menschen mit hohem Stresslevel – das Angebot ist vielseitig und durchdacht. Massiert werdet ihr dabei ausschließlich von ausgebildeten Therapeut*innen.

© Biohof Bursch

3
Entgiftungskur beim Ökomarkt in der Südstadt

Wenn in eurem Kühlschrank die letzten Tage nur noch Kölsch zu finden war, ist es jetzt höchste Zeit, ihn wieder mit gesunder und wohltuender Nahrung aufzufüllen. Die findet ihr dienstags und freitags beim Ökomarkt auf dem Severinskirchplatz. Der Markt besteht zwar nur aus drei Ständen, aber es lohnt sich allemal, hier frischen Zutaten zu besorgen, denn alles ist aus ökologischem Anbau. Obst und Gemüse stammen vom Biohof Burch in Bornheim, die Backwaren kommen aus Hennef von der Mühlenbäckerei und der Käse und die Milchprodukte sind aus der Hofkäserei Bollheim in Zülpich. Nur das Beste für eure schlaffen Körper!

© Zoe Würsching

4
Keramik bemalen bei Layers

Eurer Kreativität freien Lauf lassen und am Ende auch noch hübsche Keramik mit nach Hause nehmen – das könnt ihr bei Layers direkt an der Eigelsteintorburg. Hier gibt's unterschiedlichste Keramik, die ihr vor Ort selbst bemalen könnt. Von verschiedenen Tassen über Teller und Schalen bis hin zu Karaffen, Butterdosen und Vasen ist fast jede Form und Größe vertreten. Eine Malsession dauert zwei Stunden – Farben, Pinsel, Stempel und anderes Werkzeug sind inbegriffen. Marian und Sophia – das Gründer-Paar hinter Layers – stehen euch mit Rat und Tat zur Seite und halten leckeren Kaffee und Drinks zur Stärkung bereit. Wenn ihr fertig gemalt habt, glasieren und brennen die beiden eure Teile, die ihr dann ein paar Tage später abholen könnt.

© Cosima Lorenz

5
Baden bei über 30 Grad in der Claudius Therme

Die Claudius Therme im Rheinpark ist der perfekte Ort, um sich rundum verwöhnen zu lassen. Hier könnt ihr in verschiedenen Thermalbecken mit wohlig warmen Wassertemperaturen von 33 bis 37 Grad baden. Eine Sauna sowie einen Wellness- und Beauty-Bereich gibt es selbstverständlich auch. Der ideale Ort also, wenn das Wetter so gar nicht zum Draußensein einlädt. Wenn es sich Petrus dann doch noch anders überlegt, könnt ihr die herrliche Außenterrasse samt Outdoor-Pool nutzen oder nach dem Besuch in der Claudius Therme direkt noch einen Spaziergang durch den Rheinpark machen und den Blick auf den Dom genießen.

  • Claudius Therme Sachsenbergstraße 1, 50679 Köln
  • Montag – Sonntag: 9–0 Uhr (letzter Einlass gegen 22.30 Uhr)
  • Montag – Freitag: Zwei Stunden: 18,50 Euro, vier Stunden: 25,50 Euro, Tageskarte: 34,50 Euro, Samstag – Sonntag: Zwei Stunden: 21,50 Euro, vier Stunden: 28,50 Euro, Tageskarte: 27,50 Euro, Saunazuschlag: 8 Euro
© Unsplash | Igor Miske

6
In die Welt des Tees abtauchen im Bamboo Tea Room

Wer echte Leidenschaft für Tee erleben will, sollte im Bamboo Tea Room am Friesenwall vorbeischauen. Inhaber Felix Weiß ist nämlich ein echter Kenner und liebt es, seine Kund*innen in die Welt des Tees zu entführen. Da kann es schon mal passieren, dass man nicht nur schnell ein bisschen Tee kauft, sondern plötzlich eine halbe Ewigkeit im Laden Tee trinkt, mit Felix plaudert und am Ende gar nicht anders kann, als Tee zu lieben. In seinem Laden verkauft Felix übrigens nicht nur hochwertige Tees, sondern auch die passende Keramik. Und: Einen Raum für Teezeremonien gibt es auch noch, in dem regelmäßig Teeseminare stattfinden.

© Christin Otto

7
Ab ins Grün im Subtropenhaus der Flora

Jährlich kommen mehr als eine Million Menschen in die Flora und den anliegenden Botanischen Garten. Kein Wunder: Auf über elf Hektar könnt ihr hier 12.000 Pflanzenarten aus aller Welt bestaunen. Hinzu kommen englische Gärten, Springbrunnen und Gewächshäuser, die subtropische Pflanzen enthalten. Die alten tropischen Gewächshäuser und das Wüstenhaus sind zwar schon eine ganze Weile geschlossen, weil neu gebaut wird. Das selbst im Winter wunderbar warme Subtropenhaus mit subtropischen Spezialitäten wie Baumfarnen, Deutschlands größter Kamelienausstellung (Winter) sowie Fuchsien (Sommer) bleibt aber weiterhin geöffnet.

© Chris Bai | Unsplash

8
Räucherstäbchen und Co. im Mandala Shop

Erholung und Abschalten geht für euch nur mit Räucherstäbchen, einer Runde Yoga und entspannenden Klängen? Dann seid ihr im Mandala Shop in Nippes goldrichtig. Dort findet ihr alles, was das Meditationsherz höherschlagen lässt: Yogakissen, Buddha-Statuen, ätherische Öle, Räucherstäbchen, Klangschalen, Tee, gemütliche Kleidung und vieles mehr. Wenn für euch die Reise in die Entspannung gerade erst beginnt, könnt ihr euch im Mandala Shop auch kompetent beraten lassen.

© Christin Otto

9
Durch den Königsforst spazieren

Raus aus der Stadt und rein in die Natur! Köln teilt sich mit dem Bergischen den Königsforst, der gleich hinter Rath Heumar beginnt. Der Weg in den Wald eignet sich perfekt für eine Fahrradtour. Falls euch das aber zu weit ist, gelangt ihr auch mit der Linie 9 ans Ziel. Das Naturschutzgebiet ist der ideale Ort für einen ausgiebigen Spaziergang. Hier könnt ihr nämlich wunderbar entspannen, abschalten und fernab des Trubels die Natur genießen.

© Christin Otto

10
Tsukiji – japanisches Wellnessprogramm für den Gaumen

Unser wohl heißester Tipp in Sachen Essen im Kwartier Latäng ist das Tsukiji. Das Restaurant direkt am Zülpicher Platz verwöhnt seine Gäste mit japanischer Küche vom Feinsten – mal ganz anders als gewohnt, aber superlecker. Spezialität des Hauses sind nämlich nicht etwa allseits bekannte Reis- und Nudelgerichte und köstliches Sushi, sondern auch fein geschichtete Kunstwerke, deren Basis frittierte Süßkartoffel bildet. Unsere Favoriten sind die Veggie-Varianten "Shaolin" und "Spicy Tofu". Als Vorspeise solltet ihr die veganen Gyoza probieren. Übrigens könnt ihr im Tsukiji auch problemlos mit größeren Gruppen essen und feiern – es gibt sogar einen eigenen Raum dafür, in dem bis zu 40 Personen Platz haben.

© Christin Otto

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Luxus mit Retro-Charme im Residenz

Einen Kinobesuch der Extraklasse könnt ihr im Residenz erleben. Denn: Das Lichtspielhaus mit drei Sälen versprüht viel mehr als nur den Glanz der großen Kino-Ära der 50er- und 60er-Jahre. Hier sitzt ihr in Ledersesseln, habt besonders viel Beinfreiheit, werdet am Platz bedient und könnt euch den Abend mit Champagner und Snacks versüßen. Da überrascht es kaum, dass die Karten zu den teuersten Kinotickets der Stadt gehören. Zwischen 12 und 17 Euro kostet der Besuch. Das Programm reicht von Mainstream-Filmen bis hin zu alten Klassikern und Originalversionen mit deutschen Untertiteln.

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