11 Dinge, die ihr an einem Sonntag im November machen könnt
Wer auch am Sonntag was erleben will, bekommt in Köln so einiges geboten. Ob leckeres Frühstück, Ausflüge oder coole Events – wir haben eine bunte Mischung an Tipps für euch, was ihr an einem Sonntag im November in und um Köln alles anstellen könnt.
1 Kurdische Küche, Frühstück und mehr im Toré
Eines der schönsten Cafés auf der Schäl Sick ist das Toré am Kulturbunker in Mülheim. Hier stimmt nicht nur der Vibe, sondern auch das Essen! Hinter dem Café steckt jede Menge Familienpower: Die Mama steht in der Küche, die Töchter schmeißen den Laden. Auf den Tisch kommen hausgemachte kurdische Küche, Frühstück und Kuchen. Unsere Highlights: Kutlik – kurdische gefüllte Teigtaschen – und der Maracuja-Cheesecake. Am Wochenende gibt’s außerdem Frühstück und Platz für Geburtstage und andere Feiern ist auch reichlich da.
2 Pflanzen kaufen und mehr bei Dinger’s
Lust auf ein bisschen Tropen-Feeling? Dann ab zu Dinger’s! Kölns größtes Gartencenter ist eine riesige, überdachte grüne Oase und eine echte Institution – hier kauft man nämlich nicht nur Blumen und Pflanzen, sondern geht sonntags auch im Palmen-Café Waffeln essen. Unter den riesigen Palmen könnt ihr euch – ganz unabhängig von Wetter und Jahreszeit – fühlen wie im Sommerurlaub. Außerdem gibt es hier eine richtig große Auswahl an Zimmer-, Balkon- und Garten-Pflanzen für alle, die auch ihr eigenes Zuhause in eine grüne Oase verwandeln wollen.
3 Auf eine Auszeit ins Mediterana
4 Putzige Vierbeiner streicheln im Lindenthaler Tierpark
Wer Lust auf ein paar tierisch gute Erlebnisse mitten in der Großstadt hat, sollte einen Abstecher in den Lindenthaler Tierpark machen. Der Weg dorthin führt euch durch den Stadtwald und schon hier habt ihr das Gefühl, dem Trubel entfliehen zu können – alles ist grün, Enten und Schwäne machen Siesta am Wasser. Noch mehr tierische Großstadtbewohner trefft ihr im Tierpark selbst. Ob Dammwild, Esel, Ziegen oder Schafe: Hier könnt ihr einige putzige Vierbeiner streicheln und mit ein paar Leckerlis aus den Futterautomaten locken. Wer meint, das sei nur was für Kinder, sollte es ausprobieren – wir versprechen: Das ist auch für Erwachsene ein großer Spaß.
5 Die Brühler Schlösser erkunden
Wenn man am Brühler Bahnhof aussteigt, ist das erste, was man sieht, das Schloss Augustusburg. Zack, ist man von Brühl beeindruckt und fühlt sich wie in längst vergessene Zeiten zurückversetzt. Läuft man durch den imposanten barocken Schlossgarten und weiter durch Wälder, über Wiesen und Felder, gelangt man nach einem schönen Spaziergang zum Schloss Falkenlust, wo ein italienisches Restaurant als Einkehrmöglichkeit auf euch wartet. Kein Wunder, dass die Schlösser der ganze Stolz der Brühler*innen sind. Anschauen könnt ihr das alles bei freiem Eintritt. Lediglich wer Schloss Augustusburg und Schloss Falkenlust auch von innen besichtigen will, muss dafür bezahlen, bekommt allerdings auch Beeindruckendes geboten.
6 Schloss Burg – eine Zeitreise ins Mittelalter
Schloss Burg an der Wupper in Solingen ist eine der größten Burgen Westdeutschlands und ein echtes Schätzchen für Fans vergangener Jahrhunderte. Bei einem Besuch im Museum erfahrt ihr, wie das Leben im Mittelalter ablief und mit welchen Waffen man in die Schlacht zog. Auch Events finden auf Schloss Burg immer wieder statt – vom Oster- und Mittelaltermarkt über die Ritterspiele bis hin zum Adventsbasar. Übrigens: Wer die Strecke zwischen Tal und Burg nicht laufen will, kann auch die Seilbahn nehmen. Wenn ihr nach eurer Entdeckungstour eine Verschnaufpause braucht, findet ihr rund um die Burg zahlreiche urige Cafés und Ausflugslokale, in denen ihr Bergische Waffeln oder direkt eine Bergische Kaffeetafel samt Kaffee aus der Dröppelminna genießen könnt.
7 Zuckerwatte, Wilde Maus und Co. auf der Deutzer Kirmes
Die Kirmes ist zurück! Im Herbst 2026 schlagen die Schausteller*innen nach zwei Jahren Pause wieder ihre Zelte im Bereich zwischen Deutzer Brücke und Severinsbrücke auf. Bratwurst, Zuckerwatte, Wilde Maus, Auto-Scooter, Geisterbahn, Break Dance und viele weitere Fahrgeschäfte und Buden erwarten euch hier. Und wer schwindelfrei ist, genießt bei einer Riesenradfahrt natürlich die tolle Aussicht über Köln.
8 Ein Rundweg durch die Wahner Heide
Direkt neben dem Flughafen Köln-Bonn erstreckt sich die Wahner Heide – sie beheimatet ein Wasserschutzgebiet, schöne Eichenwälder und entspannte Wanderwege, die auch für Anfänger*innen leicht zu bewältigen sind. Auf einer 6,7 Kilometer langen Tour könnt ihr die schöne Natur genießen, kommt dabei aber noch nicht allzu sehr ins Schwitzen. Perfekt für Einsteiger*innen oder für einen entspannten Nachmittag. Am einfachsten erreicht ihr die Wahner Heide mit dem Fahrrad oder mit dem Auto, verschiedene Parkplätze sind direkt in der Nähe. Und: Wenn ihr euch beim Wandern in der Wahner Heide so richtig ausgepowert habt, könnt ihr euch danach mit einem Besuch in der Waldwirtschaft Heidekönig belohnen und euch dort Flammkuchen und Wein gönnen.
9 Ein Besuch im Freilichtmuseum Kommern
Im Freilichtmuseum Kommern könnt ihr gemeinsam mit der ganzen Familie (auch Hunde sind willkommen) eine spannende Reise in die Vergangenheit unternehmen: Auf dem riesigen Areal finden sich 79 historische Gebäude, darunter Bauernhöfe, Werkstätten oder Wind- und Wassermühlen, die an das Leben der Menschen im Rheinland vor 500 Jahren erinnern. Außerdem gibt's auf dem Marktplatz noch einige Ausstellungsstücke aus den 1950er- bis 1990er-Jahren. Zusätzlich erwarten euch im Freilichtmuseum Kommern immer wieder neue Events wie der Jahrmarkt anno dazumal an Ostern, der Mühlentag an Pfingsten oder der Umzug samt Feuer an St. Martin.
10 Wurst in allen Varianten im Wurstamt
Ein Amt, das wir ausnahmsweise gerne besuchen, findet ihr direkt am Chlodwigplatz. Im Wurstamt dreht sich, wie der Name schon vermuten lässt, nämlich alles um die Wurst. Ganze 16 verschiedene Sorten stehen zur Auswahl – von Klassikern mit Fleisch aus Kölner Metzgereien bis hin zu vier veganen Sorten von der Veganen Fleischerei in Ehrenfeld. Ist die passende Wurst gefunden, könnt ihr euch noch entscheiden, wie sie auf dem Teller landen soll: im Sandwich, als Corndog, als Currywurst, auf einer Kombi-Platte oder einfach pur. Dazu gibt's hausgemachte Fritten aus regionalen Kartoffeln und verschiedene Soßen.
11 Blockbuster und Originalfassungen im Cinenova
Wer die Venloer Straße in Ehrenfeld entlang schlendert, wird kaum bemerken, dass unweit der Hauptschlagader des Veedels tatsächlich ein Kino versteckt liegt: das Cinenova. Es ist Kölns größtes Programmkino und wurde 1996 von der Familie Borck eröffnet. Die Filmauswahl ist zwar erlesen, umfasst aber eine bunte Auswahl vom Hollywoodstreifen bis hin zur Originalversion mit Untertiteln. Auch Previews und Liveübertragungen sind in dem Kino mit insgesamt drei Sälen zu sehen. Wenn ihr Geld sparen wollt, schaut ihr am besten donnerstags vorbei, denn dann ist Kinotag und die Tickets kosten nur sieben Euro. Toll für Frischluftfans: Im Sommer wird der Biergarten zum Open-Air-Kino umfunktioniert.
Christin Otto