Kölschvergnügen mit Friedel Schäfer vom scheitel

© der scheitel

Aufgewachsen in Würselen, zog es Friedel Schäfer vor neun Jahren nach Köln. Bevor er sich dazu entschied, Friseur zu werden, arbeitete er als Industriemechaniker. Kurz bevor er davor war, seinen Beruf als Friseur an den Nagel zu hängen, entschied er sich dazu, den Beruf in der heutigen Gesellschaft neu darzustellen – mit seinem eigenen Salon.

Seine Mission ist es mit seinem Friseursalon "der scheitel", ein nachhaltiges Konzept für sich, seine Reisegefährten, seine Dackeldame, seine Gäste und die Umwelt zu schaffen – und das geht auf. Angefangen hat er alleine, mittlerweile hat er fünf Mitarbeiter und "der scheitel" hat sich zu einer beliebten Kölner Adresse avanciert. In unserer neuen Folge Kölschvergnügen hat uns Friedel Rede und Antwort gestanden.

1. Was macht dich zum Kölner?
Ne Öcher Jong!

2. Warum schlägt dein Hätz für diese Stadt?
"Ich ben Lokalpatriot; Met stolzer Bross ming Fahn schwing rud un wieß; Alle wolle noh Berlin, erus en de große Welt; Doch mich kriss de hee nit fott; Ich kann nit sage, wat mich hee häld. Et gitt dausend schöne Leeder; En jedem stich jet Wohres dren; Doch et geiht unendlich wigger; Denn et es nie zo off gesaht. Et gitt kei Wood, dat sage künnt; Wat ich föhl, wann ich an Kölle denk; Wo, oh oh; Ich heb einfach des Geföhl ich bin zu huus."

3. Dein Lieblingsveedel?
Von Kalk, nach Zollstock, ins Kunibertsviertel und doch stand das Belgische Viertel immer im Mittelpunkt. Groß geworden als Friseur im Sixpack, fühle ich mich mit meinem Salon, meinen Stammlokalen, Freunden und Nachbarn sowie meiner Wohnung direkt am Stadtgarten genau hier sehr wohl.

4. Dein Lieblingsort in Köln?
Der Stadtgarten – unter der Woche, morgens um 7 Uhr.

5. Was zeigst du Freunden, die von außerhalb zu Besuch sind?
Den Dom, Gaffel am Dom, den Rhein, das Päffgen (Friesenstraße), den Stadtgarten, den Spatz füttern, das Belgische, scheitel, den Knobelbecher, das vevi Café, den Biergarten am Rathenauplatz, sowie das Rosebud – und am besten genau in der Rheinfolge.

6. Wohin nimmst du deine Eltern mit?
In den Dom, Gaffel am Dom, den Rhein, das Päffgen (Friesenstraße), den Stadtgarten, den Spatz füttern, das Belgische, scheitel, den Knobelbecher, das vevi Café, den Biergarten am Rathenauplatz, sowie das Rosebud – und am besten genau in der Rheinfolge.

7. Wo trinkst du dein Kölsch am liebsten?
Zur Zeit mag ich die Kneipe “Brüsseler“ ganz gerne, um mein Feierabendkölsch zu trinken.

8. Wenn du eine Sache an Köln ändern könntest – was wäre es?
Hört bitte mit dieser Trap-Kacke auf!

9. Was vergnügt dich am meisten?
Meiner Dackeldame beim Buddeln zuzuschauen.

10. Karneval ist für dich?
Als Single ganz geil!

11. Was möchtest du in diesem Leben unbedingt noch machen?
Stellt euch vor, es gibt kein Himmelreich; Es ist ganz einfach, wenn ihr es versucht. Keine Hölle unter uns, über uns nur der Himmel. Stellt euch vor, alle Menschen leben nur für das "Heute". Stellt euch vor, es gäbe keine Länder, es ist nicht so schwer. Nichts, wofür es sich zu töten oder sterben lohnt; keine Religion. Ihr werdet vielleicht sagen, ich sei ein Träumer; aber ich bin nicht der Einzige. Ich hoffe, eines Tages wirst auch du einer von uns sein; und die ganze Welt wird wie Eins sein. Stell dir vor, es gäbe keinen Besitz mehr; Ich frage mich, ob wir das können. Keinen Grund für Gier oder Hunger; Eine Menschheit in Brüderlichkeit. Stell dir vor, alle Menschen, leben ihr Leben in Frieden.

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