11 Dinge, die du in Lindenthal immer machen kannst

Wenn man sagt, dass man in Lindenthal wohnt, hört man meistens zwei Antworten: "Oh, wie langweilig" und "Bei dir läufts ja anscheinend". Das Veedel gehört zu den begehrtesten Lagen in Köln. Das hat mehrere Gründe, denn es ist nah an der Innenstadt, hat viele Grünflächen und ist sowieso ruhig und die vielen erhaltenen Villen machen Lindenthal für Familien und Gutverdiener zu einem beliebten Viertel. Dabei leben in Lindenthal nicht nur Familien und Bonzen, sondern auch viele Studenten und Singles. Was es im Veedel alles zu entdecken gibt, verraten wir euch hier:

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© Christin Otto Putzige Vierbeiner streicheln im Lindenthaler Tierpark

Wer Lust hat auf ein paar tierisch gute Erlebnisse mitten in der Großstadt, der sollte einen Abstecher in den Lindenthaler Tierpark machen. Der Weg dorthin führt euch durch den Stadtwald und schon hier habt ihr das Gefühl, dem Trubel endlich mal komplett entfliehen zu können – alles ist grün, Enten und Schwäne machen Siesta am Wasser. Noch mehr tierische Großstadtbewohner trefft ihr im Tierpark selbst. Ob Hirsche, Esel, Ziegen, Hühner oder Schafe: Hier könnt ihr putzige Vierbeiner streicheln und sogar mit ein paar Leckerlis aus den Futterautomaten im Park locken. Wer jetzt meint, das sei nur was für Kinder, der sollte es ausprobieren – wir versprechen: Das ist auch für die Großen ein großer Spaß.

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© Christin Otto Gewürzbrot und Croissants bei Merlê Brot- und Teegenuss

Deutsches und französisches Bäckerhandwerk treffen bei Merlê in Lindenthal aufeinander. Gebacken wird nach alter Tradition – mit Butter und Mehl aus Frankreich. Spezialität des Hauses sind leckere Buttercroissants, knusprige Baguettes und goldgelbe Brioches. Neben den französischen Leckereien gibt es aber auch dunkle Brote – Walnussbrot zum Beispiel, aber auch Spezialitäten wie das Gewürzbrot.

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© Christin Otto Pancakes im Café Hinz & Kunz

Gäbe es einen Schönheitspreis für Pancakes, dann würde dieser in Köln wohl an das Café Hinz & Kunz in Lindenthal gehen. Glücklicherweise sehen die amerikanischen Pfannkuchen nicht nur gut aus – sie schmecken auch. Neben hauseigenen Klassikern wie dem „Crunchy Morning“ mit Joghurt, Müsli und Erdbeeren gibt es regelmäßig neue Pancakes des Monats. Was ihr außerdem auf der Frühstückskarte (bis 12 Uhr) findet: French Toast, Rührei, Eggs Benedict Royal und diverse Frühstücksplatten.

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© Christin Otto Absolute Ruhe auf dem Melatenfriedhof

Der Melatenfriedhof ist einer der bekanntesten Friedhöfe Deutschlands, denn hier liegen ziemlich viele Kölner Prominente begraben. Zu den jüngeren Verstorbenen zählen zum Beispiel Dirk Bach und Guido Westerwelle. Doch der Melatenfriedhof hat auch eine dunkle Vergangenheit. Gebaut wurde er nämlich, um Leprakranke aus der Stadt auszulagern. Im Mittelalter diente ein Areal ganz in der Nähe zudem als öffentliche Hinrichtungsstätte. Heute ist der Melatenfriedhof nicht nur für die Toten da, sondern beherbergt u.a. auch grüne Papageie, die in den 60ern aus dem Zoo entflogen sind und sich hier breit gemacht haben. Unterschiedliche Flora und Fauna, mitten in der Stadt gelegen, viele spannenden Geschichten, schattenspendendes Grün und absolute Ruhe – all das macht den Melatenfriedhof zu einem sehenswerten Ort. Wer mehr zum Melatenfriedhof erfahren will, dem empfehlen wir eine Führung.

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© Christin Otto Heng Long – der Promi unter den Asia-Märkten

Der wohl prominenteste Asia-Markt Kölns und gleichzeitig einer der größten deutschlandweit ist Heng Long an der Aachener Straße. Zu sehen war er schon in diversen TV-Berichten von Galileo bis zur WDR Lokalzeit. Kein Wunder – das große Angebot ist tatsächlich beeindruckend. Mehr als 10.000 Produkte aus China, Indien, Japan, Thailand oder Korea versammelt der familiengeführte Asia-Markt auf rund 1000 Quadratmetern Fläche. Hier findet ihr unzählige abgepackte, aber auch frische oder tiefgekühlte Lebensmittel. Das passende Geschirr und Kochutensilien gibt es natürlich auch. Wer nicht gerne selbst kocht, für den lohnt sich das Stöbern durch die Non-Food-Artikel. Vom Buddha und der Winkekatze bis hin zur Kalligrafietinte, Lampen und chinesischen Kalendern gibt es hier die verschiedensten Sachen.

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© Hannah Brüggemann Durch den Felsengarten spazieren

Im 19. Jahrhundert entstand ein Festungsring um die Stadt Köln herum. 46 Kilometer lang und mit mehreren Forts gesäumt. Eins davon ist das Fort VI und das wurde in den 20ern größtenteils abgerissen. 1923 wurde dann der Felsengarten in den Trümmergräben der ehemaligen Festungsanlage gebaut. Wenn man den Felsengarten durchläuft, fühlt man sich wie in einem Märchen. Es wirkt verwunschen dort und die hohen Bäume scheinen einen zu drohen, wie sie dort die Pfade säumen. Ein kleiner Pfad führt auf ein Plateau, von dem man einen schönen Blick auf den Decksteiner Weiher und den Wald hat.

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© Nicola Dreksler Käffchen auf der sonnigen Terrasse des Café Mucki

Das Café Mucki in Lindenthal ist bei gutem Wetter ein echter Hotspot, denn auf der schönen Terrasse könnt ihr nicht nur Kaffee und Kuchen genießen, sondern euch nebenbei auch noch wunderbar die Sonne auf die Nase scheinen lassen. Neben dicken Kuchenstücken gibt es natürlich auch Frühstück und Lunch – und da ist für jeden Geschmack etwas dabei. Unter Veganer*innen ist das Café Mucki bereits zu einer beliebten Adresse avanciert – nicht zuletzt, weil es neben veganem Frühstück auch veganes Rührei und vegane süße Speisen gibt.

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© Christin Otto Mehr als nur Eis im Schmitz Eis

Den Salon und die Metzgerei Schmitz an der Aachener kennt in Köln wohl jeder. Noch nicht ganz so bekannt ist hingegen der neueste Familienzuwachs im Schmitz-Imperium: Seit 2017 gibt es nämlich auch in Lindenthal einen Schmitz – um genau zu sein das "Schmitz Eis". Vom Namen solltet ihr euch nicht täuschen lassen, denn neben Eis gibt es auch die beliebten Schmitz-Kuchen und Waffeln. Dank Uralt-Küchenwaage, Kronleuchter, kleiner Bistro-Tische und alter Bodenfließen ist das Retro-Feeling auch hier inklusive.

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© Nicola Dreksler Die Lindenthaler Kanäle entlang gehen

Wenn die Sonne scheint und das Licht auf das Wasser in den Kanal fällt, könnte man kurz glauben, dass man nicht mehr in Köln, sondern in Holland oder Italien sei. Die Lindenthaler Kanäle sind ein beliebter Ort, um langsam zu schlendern oder einfach auf einer Bank zu verweilen. Entzückt sein dürften auch Tierliebhaber*innen – die treffen hier nämlich auf Enten, Schwäne und im Frühling auch auf deren frisch geschlüpften Nachwuchs. Im Winter sind die Kanäle zudem ein Rückzugsort für afrikanische Nilgans-Familien.

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© Pixabay Sushi der Extraklasse im ZEN

Wenn ihr euch in Sachen Sushi mal so richtig was gönnen wollt, dann ab ins ZEN. Das gibt es seit 2019 sogar in doppelter Ausführung  – einmal in Lindenthal und einmal an der Aachener Straße im Belgischen Viertel. In stilvollem Ambiente werdet ihr dort mit authentischer japanischer Küche verwöhnt. Was im ZEN auf die Teller kommt, ist nicht nur frisch und lecker, sondern auch mit besten Zutaten gemacht. Und das gilt übrigens nicht nur für das ganz hervorragende Sushi. Neben den köstlichen Reisröllchen gibt es im ZEN nämlich auch noch diverse Vorspeisen und unterschiedliche warme Gerichte – Entrecôte vom Grill oder gegrilltes Lachsfillet mit Teriyakisauce zum Beispiel. Wer Ramen liebt, sollte die Filiale im Belgischen Viertel ansteuern. Dort gibt es die japanische Nudelsuppe nämlich in gleich sechs Varianten, zwei davon sind veggie.

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© Christin Otto Minigolf spielen am Decksteiner Weiher

Manchmal gibt es einfach nichts Besseres, als an einem Sonntagmittag in der Sonne eine Runde Minigolf zu spielen und dabei ein Bierchen zu trinken. Genau das könnt ihr in Köln am Decksteiner Weiher bei Minigolf-Lindenthal machen: Entspannt den Schläger schwingen und sich am Kiosk ein Kölsch oder 'ne Limo gönnen. Und wer danach noch eine Runde spazieren oder Tretboot fahren möchte, hat es auch nicht weit – denn am Decksteiner Weiher ist alles um die Ecke.

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