11 Dinge, die du mit deinem Köln-Besuch im Sommer machen kannst

Es gibt da eine Frage, die sich wahrscheinlich jeder Kölner mindestens ein Mal stellen muss: Was mache ich nur mit meinem Besuch? Schließlich gibt es in Köln so viel zu entdecken, dass man im ersten Moment oft gar nicht weiß, wo man anfangen soll mit Zeigen. Und genau deshalb haben wir hier mal einen Überblick für dich, damit garantiert keine Sehenswürdigkeit und kein Lieblingsort vergessen wird:

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© Sophia Schillik Frühstück deluxe meets Fine Dining im Neobiota

Zwei Konzepte, ein Laden: Im NeoBiota trifft feinstes À la carte Frühstück auf edles Vier-Gänge-Dinner. Morgens gibt es hier Leckereien wie die Frühlings-Pancakes mit Rhabarberkompott und Holundersirup. Oder aber die WiesnSemmel mit Weißwürsten, Shakshuka oder Aal Benedict. Zuckerschnäuzchen sollten die frisch gebackene Zimtschnecke mit weißer Kaffeesahne probieren. Abends hingegen ist das NeoBiota als Menü-Restaurant mit all inklusive-Preisen konzipiert. Das 4-Gang-Menü mit Wein- oder alkoholfreier Begleitung kostet 100 Euro.

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© Christin Otto Mit dem Schiff über den Rhein schippern

Mit dem Schiff über den Rhein schippern – das mag sich vielleicht anhören wie Tourikram. Tatsächlich bringt das aber selbst dann Spaß, wenn man schon seit Ewigkeiten in Köln wohnt. Egal, ob nun die einstündige Panoramafahrt entlang der Altstadt-Rheinpromenade oder doch die längere Tour bis ins Siebengebirge – vom Wasser aus lässt sich Köln hervorragend aus anderer Perspektive entdecken. Ab dem 24. März könnt ihr bei der KD Rheinschifffahrt wieder an Bord gehen.

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© Gordito 1869 | CC BY 3.0 Entlang der Poller Wiesen spazieren

An einem sonnigen Tag gibt es fast nichts Schöneres, als über die Südbrücke Richtung Poller Wiesen zu spazieren. Die Strecke entlang des Rheins ist einfach Entspannung pur. Hier trefft ihr auf Menschen, die grillen, Musik hören oder einfach nur abhängen. Auf Fußballmannschaften der Kölner Amateurligen, die sich spannende Duelle liefern. Ja sogar Schafsherden gibt es hier, die ab und zu entlang des Rheins grasen. Also: Es gibt viel zu sehen. Und wer genug gelaufen ist, der packt einfach auch die Picknickdecke aus und genießt die Abendsonne.

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© nonverbal | Vlado Terziev Den Tretbooten zuschauen im Hellers Volksgarten

Wer in der Südstadt ein schönes Plätzchen im Grünen sucht, der geht am besten in den Volksgarten. Hier könnt ihr euch nämlich nicht nur auf die Wiese legen, sondern mit etwas Glück auch ein lauschiges Plätzchen im Biergarten Hellers Volksgarten ergattern. Dort könnt ihr dann den Tretboot-Fahrern dabei zusehen, wie sie auf dem Teich ihre Runden drehen. Außerdem gibt es natürlich Kölsch, deftige Speisen – und die vielleicht größte Portion Pommes der Stadt.

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© Christin Otto Kleine Boutiquen und mehr im Belgischen Viertel

Jung und hip ist das Belgische Viertel nicht nur, wenn es ums Nachtleben geht, sondern auch in Sachen Shopping. Hier findet ihr kleine inhabergeführte Boutiquen und Designer-Geschäfte mit individuellem Angebot. Wer auf der Suche nach Wanddeko ist, sollte sich die bunte Posterkollektion von SCHEE anschauen. Hübsche Mode und Accessoires für Frauen gibt es bei Magasin Populaire, im Siebter Himmel bekommt ihr Bücher und Design, die schönsten Blumen gibt es bei Goldregen und wer richtig gute Metzgerware fürs Abendessen mit nach Hause nehmen will, schaut bei Lappen und Prengel in der Markthalle vorbei.

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© Christin Otto Minigolf und ländliches Idyll auf der Freizeitinsel Groov

Die Reise nach Zündorf lohnt sich gleich aus mehreren Gründen. Zum einen, weil allein die Überfahrt mit der Krokodil-Fähre von Weiss nach Zündorf ein kleines Hightlight ist. Zum anderen, weil sich hier viele jahrhundertealte Bäume, wunderschöne Rheinstrände und alte Fachwerkhäuser befinden. Auch für Entertainment ist gesorgt: In der Minigolfanlage Groov spielt ihr auf kreativ gestalteten Bahnen, was jede Menge Action verspricht. Außerdem kann man am Marktplatz super Kaffee trinken. Wenn sich der Tag dann dem Ende neigt, könnt ihr euch ein lauschiges Plätzchen suchen und die Abendsonne an der Groov oder direkt am Rhein genießen.

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© VITALIY ANOKHIN/Unsplash Rehe streicheln im Lindenthaler Tierpark

Wer mit Kindern unterwegs ist, der sollte bei schönem Wetter unbedingt einen Abstecher in den Lindenthaler Tierpark machen. Der Weg dorthin führt euch durch den Stadtwald und schon hier habt ihr das Gefühl, dem Trubel endlich mal komplett zu entfliehen – alles ist grün, Enten und Schwäne machen Siesta am Wasser. Noch mehr tierische Großstadtbewohner trefft ihr im Tierpark selbst. Ob Hirsche und Rehe, Esel, Ziegen, Hühner oder Schafe: Hier könnt ihr putzige Vierbeiner streicheln und sogar mit ein paar Leckerlis aus den Futterautomaten im Park locken. Ein Spaß für Jung und Alt!

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© Johann Schäfer Johann Schäfer – Brauhaus 2.0

Wem Brauhäuser eigentlich zu angestaubt und rustikal sind, dem beweist das Johann Schäfer, dass es auch anders geht. Modernes Industrie-Design statt Gelsenkirchener Barock, Gemütlichkeit ohne überflüssigen Kitsch – und kreative Küche, die kölsche Klassiker neu interpretiert. Die Rippchen und der Bauchspeck sind zum Niederknien, die handgeschnitzten Fritten werden mit hauseigener Tomatensauce serviert und selbst Veggies werden hier bei Salat und Jemös glücklich. Passend zum Frühling gibt es eine saisonale Spargel-Karte. Die Stangen gibt es zum Beispiel als Frühlingssalat mit Löwenzahn, eingelegt mit Schinken, confiert als Beilage oder geröstet mit Ziegenquark und Bärlauchöl. Als Durstlöscher empfiehlt sich das hauseigene Pils und Weizen.

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© Bay GmbH Großes Kino unter freiem Himmel im Rheinauhafen

Im Sommer hat niemand wirklich Lust, in dunklen und klimatisierten Kinosälen abzuhängen. Die Lösung für alle, die auf die große Leinwand dennoch nicht verzichten wollen: das Open Air Kino Bay am Rheinauhafen. Dort könnt ihr dank einer schwimmenden Leinwand Kino-Streifen und Dokumentationen unter freiem Himmel schauen – und das bis in den September hinein. Einlass ist jeweils ab 19 Uhr – der Film beginnt mit Einbruch der Dunkelheit gegen 21.30 Uhr.

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© Christin Otto Traumaussicht auf Köln im NENI

Aufgepasst: Die Kölner Foodszene hat Zuwachs bekommen – und was für einen! Im 25hours Hotel – The Circle befindet sich in der achten Etage ein echter Geheimtipp, nämlich das NENI Restaurant. Hier könnt ihr nicht nur wahnsinnig lecker essen, sondern habt auch noch den schönsten Ausblick über die Stadt – auf der 365° Terrasse seht ihr bei Sonnenuntergang den Dom, den Fernsehturm und eben alles, was Köln so zu bieten hat. Nach Standorten in Berlin, Wien, Zürich, Amsterdam und Mallorca ist die israelich inspirierte Küche der Familie Molcho nun auch in Köln angekommen. Freut euch auf richtig gute Mezze – wie Hummus, Datteltomaten, Süßkartoffeln –, unglaublich leckeres Fleisch und fantastischen Fisch. Wir können definitiv nicht genug vom Essen und der Aussicht im NENI bekommen.

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© Odonien Draußen im Odonien

Electro-Fans, die auf extravagantes Ambiente stehen, sind im Odonien genau an der richtigen Adresse. Hier, in Neuehrenfeld, hat der Bildhauer Odo Rumpf sein Reich geschaffen. Das Odonien ist Freiluftatelier, Werkstatt, Veranstaltungsort und Kulturzentrum in einem. Neben den vielen interessanten künstlerischen Projekten werden hier regelmäßig Partys und Events veranstaltet. Die Raves können dabei gerne bis zum nächsten Tag gehen. Gut so! Denn es gibt kaum etwas Schöneres, als die aufgehende Sonne beim Tanzen und die ersten Sonnenstrahlen, die sich in den Metall-Skulpturen spiegeln.

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