11 Orte, an denen ihr euch bei extremer Hitze abkühlen könnt

Wir wollen uns nicht beschweren, wir freuen uns ja, dass es so wunderbar sonnig ist – aber: Köln schwitzt! Die Temperaturen klettern in den kommenden Tagen auf dem Thermometer weiter steil nach oben: 35 Grad – gefühlt 40 – sorgen dafür, dass wir es draußen kaum noch aushalten und am liebsten im fünf-Minuten-Takt unter die Dusche springen würden. Der Ventilator wurde entstaubt, das Eisfach aufgefüllt – und jetzt? Achtung: Hier kommen elf kühle Orte für euch, an denen ihr es auch bei extremer Hitze aushaltet.

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© Raimond Spekking | CC BY-SA 3.0 (via Wikimedia Commons) Den Dom von innen bestaunen

Sightseeing in der eigenen Stadt? Bei 35 Grad ist das definitiv eine ziemlich sinnvolle Aktivität – zumindest, wenn es in den Räumlichkeiten gut auszuhalten ist. Und was könnte bei dem Wetter schon angenehmer als ein kühler Kirchenbesuch sein? Ständig sehen wir den Dom von außen und erfreuen uns an ihm – es wird Zeit, dass wir "unseren Dom" auch mal wieder von innen zu Gesicht bekommen. Von der Turmbesteigung ist bei den Temperaturen allerdings abzuraten.

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© Christin Otto Eiscafé Liliana – eine Ehrenfelder Traditions-Eisdiele

Große Auswahl, netter Service, leckeres Eis – mit dieser Kombination überzeugt das Eiscafé Liliana die Ehrenfelder schon seit rund 50 Jahren. Kein Wunder, dass die Terrasse hier im Sommer schnell voll ist. Macht aber nix, denn nebenan ist direkt die Pfarrkirche St. Peter, in deren Schatten ihr euer Eis schlecken könnt. Seit etwa 30 Jahren wird das Liliana von Guiseppe Avigliano geführt und der hat unzählige Sorten von klassisch bis ausgefallen im Angebot. Uns hat es vor allem das Erdnuss-Eis angetan.

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© 12019 | pixabay Aquafitness – der ideale Sport bei heißen Temperaturen

Wer hat schon Lust darauf, sich bei 35 Grad sportlich zu betätigen? Sich bei den Temperaturen überhaupt zu bewegen, ist ja schon eine Qual – und dann auch noch Sport? Nein Danke! Es sei denn, es handelt sich um Aquafitness: Denn das bedeutet Sport machen ohne zu schwitzen, da man sich die ganze Zeit im Wasser aufhält. Die perfekte Sommersportart also! Zusätzlich ist Aquafitness auch noch besonders gelenkschonend. Für nur 5,50 Euro (plus Freibadeintritt) könnt ihr in den verschiedensten Schwimmbädern (z.B. im Ossendorf- oder Agrippabad) am Aquafitness teilnehmen – ohne dass ihr euch für einen monatelangen Kurs verpflichten müsst. Und das Gute: Die Kurse werden täglich mehrmals angeboten (außer sonntags) und anschließend kann man den ganzen Tag im Schwimmbad verbringen – den Eintritt hat man ja bereits gezahlt.

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© Christin Otto Entspannen im Stadtwald

Der Stadtwald ist soetwas wie die grüne Lunge Kölns. Wer hier spazieren geht, der findet eine echte Auszeit vom hektischen Großstadtleben. Besonders schön läuft es sich entlang des Kahnweihers, an dessen Ausläufer sich im Frühjahr und Sommer der Gänsenachwuchs in der Sonne badet. Hier könnt ihr euch auf einer Bank niederlassen und einfach nur die Ruhe genießen. Bei heißen Temperaturen sind die Bäume hier der ideale Schattenspender, während ihr im Herbst beobachten könnt, wie das Laub seine Farbe wechselt. Wer mit Kindern unterwegs ist, sollte den Spielplatz am Wildpark ansteuern – dort können sich die Kleinen nämlich prima austoben.

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© congerdesign | pixabay Fische beobachten im Aquarium

Während es im Zoo wahrscheinlich selbst den Löwen zu warm ist, herrscht im Aquarium immer angenehme Betriebstemperatur. Hier könnt ihr im wahrsten Sinne des Wortes vor der Hitze abtauchen und durch die dunklen Gänge schlendern. Insgesamt sind in den ca. 70 Aquarien verschiedene Gewässer und Bewohner – wie z.B. Clown-Anemonenfische, Seepferdchen, Piranhas, aber auch Korallen, Seeigel, Riesenmuscheln und Co – beheimatet. Von wegen Aquarien sind nur etwas für Kinder – hier erfahrt ihr definitiv etwas über die verschiedenen Unterwasserwelten.

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© ElyaCC BY-SA 4.0 (via Wikimedia Commons) Das Kolumba Museum von außen und innen bestaunen

Das Kolumba Museum mag zwar nicht so bekannt sein wie beispielsweise das Museum Ludwig – auf der Beliebtheitsskala der Kölner rangiert es aber trotzdem ganz weit oben. Grund dafür ist vor allem die beeindruckende Architektur dieses Museums. Es wurde nämlich auf den Überresten der Pfarrkirche St. Kolumba erbaut und vereint die alten Gemäuer perfekt mit den neuen. So wurde zum Beispiel um die Madonnen-Statue der 1945 zerstören Kirche eine Kapelle gebaut, die in das Museum integriert ist. Auch die Kunst, die hier gezeigt wird, ergibt eine spannende Mischung. Da das Kolumba das Museum des Erzbistums Köln ist, liegt der Fokus zwar auf christlicher und spiritueller Kunst, aber auch moderne und zeitgenössische Werke sind hier zu finden. Von romanischen Skulpturen bis zum Gebrauchsgegenstand des 20. Jahrhunderts ist alles dabei.

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© Christin Otto Blockbuster und Originalfassungen im Cinenova

Wer die Venloer Straße in Ehrenfeld entlang schlendert, wird kaum bemerken, dass unweit der Hauptschlagader des Veedels tatsächlich ein Kino versteckt liegt: das Cinenova. Es ist Kölns größtes Programmkino und wurde 1996 von der Familie Borck eröffnet, die manch einer bereits als Betreiber der Filmpalette am Hansaring kennen wird. Die Filmauswahl ist zwar erlesen, umfasst aber eine bunte Auswahl vom Hollywoodstreifen bis hin zur Originalversion mit Untertiteln. Auch Previews und Liveübertragungen sind in dem Kino mit insgesamt drei Sälen zu sehen. Im Sommer wird der Biergarten zum Open-Air-Kino umfunktioniert.

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© ReferenceBK | CC BY-SA 3.0 Kostenlose Führung durch Kölns Atombunker

Das wissen auch nur die Wenigsten: In der U-Bahn-Station Kalk Post befindet sich ein Zugang zu einer ganz anderen Welt. Nein, kein 9 3/4-Quatsch, sondern eine Hinterlassenschaft des kalten Krieges. Hinter einer unscheinbaren Tür verstecken sich tonnenschwere Tore aus Spezialstahl, die im Fall eines Atomkriegs vor radioaktivem Fallout schützen sollten. Jeden ersten Sonntag im Monat findet eine kostenlose Führung statt. Dann geht's rein in diese Bunkerwelt, in der 2400 Menschen Platz gehabt hätten. Es ist übrigens kalt da unten.

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© Tavallai | FlickrCC BY-ND 2.0 Kölsch trinken ohne zu schwitzen

Wie wir alles wissen kann so ein Kölsch zwischendurch oftmals schon ziemlich erfrischend sein. Wenn die Temperaturen aber auf 35 Grad ansteigen, muss auch die Umgebung stimmen, damit wir unsere goldenes Lieblingsgetränk tatsächlich kalt genießen können. Der Gewölbekeller des Früh am Dom wirkt nicht nur optisch, dank der Steinwände und dem dunklen Holz, ziemlich kühl – tatsächlich ist es in dem Brauhauskeller auch angenehm kalt. Wer sich nach den ersten paar Kölsch von der Hitzewelle da draußen akklimatisiert hat, kann sich beim traditionellen Köbes typisch kölsche Speisen in gusseisernen Pfännchen bestellen. Essen und Kölsch trinken geht einfach immer – auch bei 35 Grad!

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© Christin Otto Indoor-Shopping im Rhein-Center

Ganz egal, ob es draußen stürmt, regnet oder so heiß ist, dass man es nicht mehr aushält: Indoor-Shopping ist immer eine gute Alternative. Und wo sollte das besser funktionieren als in Kölns größtem Einkaufszentrum? Genau, die Rede ist vom Rhein-Center in Weiden. 180 Shops sind hier unter einem Dach versammelt – darunter auch welche, die es sonst nirgends in Köln gibt – Hollister zum Beispiel oder auch die dänische Einrichtungskette Søstrene Grene.

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© dronepicr | CC BY 2.0 Am Beach vom Escher See entspannen

Der Sundownbeach am Escher hat eine Größe von über 30.000qm und 5.000t Sandstrand warten nur darauf, von euch betreten zu werden. Palmen spenden Schatten und die Strandbar ruft euch viel zu oft. Dieses Ambiente hat natürlich seinen Preis und man darf Getränke und Speisen nicht selbst mitbringen (außer Familien mit Kindern, die dürfen). Dafür gibt's ein Schwimmer- und Nichtschwimmerbecken, immer coole Sommerbeats für die Ohren und atemberaubende Sonnenuntergänge. Das im Norden. Im südlichen Teil des Sees befindet sich ein Naturschutzgebiet, das für Spaziergänge super ist.

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