11 Kaffeeröstereien in Köln, die du kennen solltest

It's coffee' clock, Freunde! Denn: Was wären all die trägen, müden Morgenstunden und Motivationstiefs ohne unseren liebsten Wachmacher? Wahrscheinlich ziemlich unerträglich – vor allem für diejenigen, die uns im Zustand des Koffeinmangels ertragen müssen.

Aber natürlich ist Kaffee auch noch viel mehr als ein Muntermacher. Er ist Genuss, Tradition, ein Lebensgefühl, für manche fast eine Religion. Echte Kenner kaufen ihren Kaffee oder Espresso direkt beim Röster ihres Vertrauens. Auch in Köln gibt es immer mehr kleine, feine Kaffeeröstereien mit Online-Shop oder Ladencafé, wo man die mit Liebe gerösteten Hausmischungen direkt vor Ort probieren kann. Hier sind 11, die du kennen solltest:

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© Christin Otto Hell geröstete Bohnen bei Ernst Kaffeeröster

Die Ernst Kaffeeröster nennen ihr Café selbst "Slow Bar" – und das nicht etwa, weil die Mitarbeiter hier besonders faul und langsam sind, sondern weil guter Kaffee nun mal Zeit braucht. Wassertemperatur, Mahlgrad und Menge werden optimal aufeinander abgestimmt. Und das schmeckt man auch. Bei Cappuccino & Co. gilt: Hier gibt es keine Milchberge, sondern sahnig aufgeschäumte Milch vom Bauern aus der Region. Dass der Ernst-Kaffee so gut ist, liegt natürlich auch und vor allem an den hauseigenen Bohnen, die zum Großteil hell geröstet werden. So können sich feinere Aromen entfalten.

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© Schamong Zu Gast in Kölns ältester Rösterei bei Schamong Kaffee

Schamong – das ist Kölns älteste Kaffeerösterei. Der Familienbetrieb röstet in Ehrenfeld bereits seit 1949 Bohnen. Tradition wird hier bis heute groß geschrieben. Da passt es, dass sich in der Rösterei zumindest optisch wenig verändert hat. In Sachen Röstungen geht aber auch Schamong mit der Zeit – und bietet neben den klassisch italienisch-dunkel gerösteten Bohnen nun auch hellere an. Außerdem gibt es jeweils einen Kaffee der Woche. Langweilig wird es so jedenfalls nie. Auch, weil es zu Cappuccino & Co. kleine Naschereien wie Pasteis de Nata (solange der Vorrat reicht) gibt.

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© Christin Otto Kaffeevielfalt bei Heilandt

Fast 20 verschiedene Kaffee- und Espressosorten hat die Heilandt Kaffeemanufaktur inzwischen im Angebot. Wer die probieren will, muss dafür nicht extra bis in die bio-zertifizierte Rösterei nach Müngersdorf fahren. Auch im Belgischen Viertel (eine zweite Filiale gibt es in Sülz) kommt ihr in den Genuss der schonend trommelgerösteten Bohnen. Qualität wird bei Heilandt schon beim Rohkaffee groß geschrieben. Die Kölner Rösterei bezieht ihre Bohnen nämlich direkt von Kaffeebauern, die sich verpflichtet haben, nach ökologisch nachhaltigen Grundsätzen anzubauen. Das Ergebnis: richtig leckerer Kaffee und Espresso. In den Heilandt-Cafés schmeckt übrigens nicht nur der Kaffee – auch die das Bananenbrot und die Kuchen von Carrot- und Cheesecake bis hin zu Red Velvet sind eine Versuchung wert.

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© Christin Otto Kaffeepause im ehemaligen Friseursalon bei Van Dyck

Die Devise von Van Dyck ist simpel: "Wir machen den Kaffee, den wir selber gerne trinken würden." Qualität hat dabei oberste Priorität: Alle Rohkaffees, die Van Dyck röstet, stammen aus fairem Handel und biologischem Anbau. Ihre Heimat hat die Rösterei in einem ehemaligen Friseursalon an der Körnerstraße. Mittlerweile steht der Röster zwar in Mülheim, wo Van Dyck Räume für ein zweites und noch größeres Café gefunden hat. In der Ehrenfelder Filiale solltet ihr aber trotzdem vorbeischauen – nicht nur, weil hier immer noch der Fünfzigerjahre-Charme des ehemaligen „Figaro von Ihrefeld“ weht, sondern auch, weil es zu jeder Tasse Kaffee ein Probierhäppchen von Monis Mohnkissen gibt – und die sind wirklich fabelhaft. Wer nicht nur probieren, sondern so richtig naschen will, der bekommt hier zudem Zimtschnecken, Pasteis de Nata und andere kleine Köstlichkeiten.

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© Christin Otto Dein eigener Kaffee in der Mahou Kaffeerösterei

Man mag es kaum glauben, aber selbst in Porz gibt es eine Kaffeerösterei. Die Rede ist von Mahou – einer kleinen Rösterei, die ihre Bohnen in Holzfässern lagert, vor Ort röstet und daraus richtig leckeren Kaffee zaubert. Den könnt ihr entweder direkt vor Ort trinken oder ihr nehmt euch ein Glas mit – um genau zu sein: eine Apotheker-Flasche. In diese kann man sich den Kaffee hier nämlich abfüllen lassen. Das sieht nicht nur toll aus, sondern ist auch noch nachhaltig. Bei Mahou gibt es übrigens nicht nur verschiedene Hausröstungen – ihr könnt euch auch eure eigene Röstung zusammenstellen lassen.

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© Christin Otto Auf einen Cappuccino ins Café Einbrand

Das Einbrand gibt es seit April 2018 nicht mehr nur als Kölner Rösterei, sondern jetzt auch als Café in der Südstadt. An der Bonner Straße, direkt neben Stecco Natura Eis, hat das kleine hübsche Café seine Zelte aufgeschlagen und vorsorgt euch mit leckerem Kaffee aus selbstgerösteten Bohnen. Neben einer ordentlichen Dosis Koffein gibt es natürlich auch etwas Bissfestes. Selbst gebackene Kuchen von New York Cheesecake über Karottenkuchen bis hin zu Schoko-Meersalz-Tarte werden hier geboten. Für den Nachwuchs gibt's Schüttellade und wer es lieber herzhaft mag, der bestellt eines der Brote mit verschiedenen hausgemachten Aufstrichen.

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© Christin Otto Kaffeesaurus – Rösterei, Bäckerei und Café in einem

Das Kaffeesaurus am Friesenplatz erinnert an Cafés, die wir so sonst nur aus Städten wie Antwerpen oder Amsterdam kennen. Doch nicht nur optisch überzeugt der Laden: Cappuccino, Flat White und Co. schmecken ganz hervorragend. Kein Wunder – hier wird mit Bohnen aus der eigenen Rösterei gearbeitet. Sogar eine Bäckerei ist in den Laden integriert, wo auch das Sauerteigbrot für das All-day-Kaffeesaurus-Frühstück gebacken wird. Die leckeren Stullen könnt ihr beispielsweise garniert mit Eggs Benedict oder Avocado ordern. Für die Naschkatzen unter euch gibt's natürlich auch Süßes wie Carrot Cake, Bananenbrot und vieles mehr.

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© Christin Otto Hinterhof-Gemütlichkeit in der Jackson Kaffeerösterei

Im Herzen von Sülz liegt das Jackson – eine kleine familiengeführte Kaffeerösterei, die ganz idyllisch in einem Atelierhof an der Ägidiusstraße gelegen ist. Ausgestattet mit viel Liebe zum Detail und ohne Schnick-Schnack bekommt ihr hier richtig guten Kaffee. Den könnt ihr dann zwischen Kaffeesäcken und Röstmaschine direkt vor Ort genießen. Oder ihr macht es euch gemütlich: Im Winter empfiehlt sich dafür der Platz am Holzofen, im Sommer hingegen ist es im sonnigen Innenhof am schönsten. Und am besten nehmt ihr euch dann auch direkt noch eine frisch geröstete Ration Kaffee für Zuhause mit.

  • Jackson Kaffee Werkstatt Rösterei
  • Ägidiusstraße 45, 50937 Köln
  • Mittwoch: 14–18 Uhr, Freitag: 14–18 Uhr, Samstag: 10–15 Uhr
  • Mehr Info
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© Christin Otto Kölner Kaffee-Manufaktur: Rösterei mit Lokalkolorid

Seit 2016 gibt es auch in Lindenthal eine Kaffeerösterei – und zwar eine mit reichlich Lokalpratiotismus: Die Kölner Kaffee-Manufaktur trägt Köln im Namen und den Dom im Label. Allein das finden wir natürlich schon mal ziemlich spitze. Noch viel besser ist aber, dass der Kaffee auch geschmacklich was kann. Das Familienunternehmen bezieht seinen Rohkaffee aus den besten Anbaugebieten der Welt und röstet jede Woche frisch vor den Augen der Gäste. Kein Wunder also, dass es im angeschlossenen Café so herrlich nach Kaffee riecht. Die Röstungen tragen launige kölsche Namen wie "Veedels Kaffee", "Espresso Colonia" oder "Espresso Dicker Pitter". Wer unsicher ist, welche Kaffeesorte am besten zum eigenen Geschmack und zur heimischen Kaffeemaschine passt, wird bestens beraten.

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© Christin Otto Kaffee aus eigener Röstung im moxxa caffè

Das moxxa caffè an der Aachener Straße war eines der ersten Cafés in Köln, das selbst gerösteten Kaffee angeboten hat. Verwendet werden ausschließlich Hochlandarabicas aus ausgewählten Anbaugebieten wie Costa Rica, Mexiko, Äthiopien, Honduras, Kolumbien und Peru. Der Rohkaffee ist biozertifiziert oder stammt aus nachhaltiger Landwirtschaft. Geröstet wird vor Ort im Ladenlokal, wo Gäste dementsprechend einen Blick auf die Röstmaschine werfen und die Entstehung des Kaffees live mitverfolgen können. Im Café bekommt ihr übrigens nicht nur erstklassigen Kaffee und leckere Kuchen, sondern auch ein großes Angebot für den herzhaften Hunger. Es gibt Frühstück, einen Business-Lunch und auch abends wartet eine abwechslungsreiche Karte auf euch.

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© Christin Otto Auf einen Cappuccino bei den Kaffeeprinzen

Etwas versteckt im Pantaleonsviertel liegt sie – die Kaffeerösterei der Kaffeeprinzen, in der man das schwarze Gold nicht nur für zuhause kaufen, sondern auch direkt vor Ort genießen kann. Jede Kaffeesorte wird in kleinen Chargen mehrmals die Woche einzeln und bei niedrigen Temperaturen geröstet, sodass Kaffee und Espresso besonders frisch, bekömmlich und aromatisch sind. Der dafür verwendete Rohkaffee stammt aus verschiedenen Ländern Zentral- und Lateinamerikas, aus Afrika, Indien und Indonesien. Wer es nicht zu den Kaffeeprinzen schafft, den Kaffee aber dennoch probieren will, der kann Espresso und Co. übrigens auch im Online-Shop bestellen.

  • Kaffeeprinzen
  • Martinsfeld 53A, 50676 Köln
  • Dienstag – Freitag: 10–18 Uhr, Samstag: 10–15 Uhr
  • Mehr Info

Titelbild: © Chevanon Photography | Pexels

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