Neue Lunch-Oase im Belgischen: Marx & Camboni ist in die Markthalle gezogen

© Christin Otto

Das Belgische Viertel hat einen kulinarischen Zuwachs bekommen:"Marx & Camboni" ist Anfang Mai in die Markthalle an der Maastrichter Straße gezogen und sorgt ab sofort dafür, dass ihr gut und gestärkt durch den Mittag, Nachmittag und Abend kommt.

Alles fing damit an, dass die beiden ausgebildeten Köche Lukas Marx und Dino Camboni für den Garten Eden in der Markthalle gearbeitet haben. Als sich der Inhaber des Garten Edens aber kurzerhand überlegt hat, sein Paradies ins alte Stollwerck auf die andere Rheinseite zu verlagern, ergab sich für Lukas und Dino die Gelegenheit, das Restaurant mit einem überschaubaren Risiko zu übernehmen.

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Nur eine Woche später eröffneten die beiden ihr Restaurant in der unteren Etage der Markthalle. Das Konzept ist einfach, aber unheimlich gut: Regional, saisonal und transparent. Die verwendeten Zutaten stammen fast alle aus der Region, teilweise sogar aus der Markthalle selbst, um lange Transportwege zu vermeiden. Das Fleisch ist zum Beispiel von der benachbarten Metzgerei Lappen und Prengel.

Gekocht wird sowieso täglich frisch und ohne die Verwendung von Convenience-Produkten – auch die Saucen, Suppen und die Brühe werden selbstgemacht. Die wechselnde Wochenkarte beinhaltet immer mindestens vier vegetarische und drei Fleisch- und Fischgerichte. Wer schon montags wissen möchte, was es am Donnerstag gibt, kann die Karte auf Facebook, Instagram oder der Website der Markthalle abrufen. Außerdem gibt es ein wechselndes Tagesgericht, das immer zwischen sieben und zehn Euro kostet – perfekt für einen leckeren Lunch also. Als wir da waren, gab es beispielsweise Steinbutt, Garnele und Bratkartoffeln in einer Zitronensoße – unheimlich lecker!

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Transparent ist vor allem die Küche im Marx & Camboni – die ist nämlich offen. Lukas und Dino haben nichts zu verbergen. Als Köche ist ihnen der direkte Kontakt zu den Gästen wichtig – gerne beantworten sie auch Fragen zu den Gerichten. Genau deshalb kann man demnächst sogar an der Theke zur offenen Küche Platz nehmen und hier sein Essen verspeisen.

Gegessen werden kann in der Markthalle aber sowieso überall: bei Marx & Camboni, in der Kaffebar Al Banco – und eben überall dort, wo ein Platz frei ist. Wer mag, kann seine Pause sogar im Innenhof genießen, bevor es zurück ins Büro geht. Konkurrenz gibt es in der Markthalle nicht – im Gegenteil: die einzelnen gastronomischen Angebote arbeiten eng zusammen und unterstützen sich gegenseitig. Zukünftig wollen sie die gemeinsame Fläche sogar noch mehr bespielen. Beim wöchentlichen "After Work Thursday" könnt ihr den Donnerstag beispielsweise schon jetzt mit Craftbeer vom Bierlager, Wein von der Winery und richtig leckerem Essen von Marx und Camboni ausklingen gelassen.

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Aber nicht nur donnerstags könnt ihr noch nach der Arbeit im Marx & Camboni essen, sondern jeden Tag – zumindest bis 20 Uhr. Aber ganz gleich, ob mittags oder abends – wir empfehlen euch so oder so einen Besuch im Marx & Camboni.

Unbedingt probieren: die wechselnden Tagesgerichte und aktuell den Spargel – vegetarisch, mit Fleisch oder Fisch.

Besonderheit des Ladens: regionales und leckeres Essen in Markthallenatmosphäre.

Mit wem gehst du hin: mit deinen Kollegen zum Lunchen und mit deinen Freunden nach der Arbeit.

Preise: Tagesgericht: 7–10 Euro, Spargel mit gekochtem Schinken von Lappen und Prengel, Sauce Hollandaise und Drillingen: 16,50 Euro, Heringsstip mit Drillingen: 11 Euro

Marx & Camboni | Markthalle Belgisches Viertel | Maastrichter Str. 45, 50672 Köln | Montag – Samstag: 12–20 Uhr | Mehr Info

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