Füße in den Sand: 11 Mal Strandfeeling in und um Köln

Der nächste Urlaub ist noch viel zu lange hin und du träumst dich regelmäßig an einen Ort mit Strand, Palmen und Meer? Keine Sorge, so geht's jedem mal. Aber nur, weil wir gerade keinen Urlaub haben, ist das natürlich kein Grund zu verzagen. Wir genießen einfach das Beachfeeling einfach an diesen elf Orten in Köllefornia:

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© Blackfoot Beach Strandfeeling am Blackfoot Beach

Spanien-Urlaub – das ist für viele automatisch auch Strandurlaub. Kein Wunder, schließlich bieten spanische Inseln wie Teneriffa, Lanzarote oder Fuerteventura nicht nur traumhafte Strände, sondern auch jede Menge Wassersportmöglichkeiten. Wer das vermisst, der kann sein Fernweh in Köln mit einem Besuch am Blackfoot Beach ein wenig stillen. Dort könnt ihr im Sand in der Sonne brutzeln und euch kühle Drinks gönnen. Für die Aktiveren gibt’s in regelmäßigen Abständen Stand-Up-Paddling, angeboten von Spaghetti Surf Cologne.

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© Playa in Cologne Stranden an der Playa in Cologne

Strand, Beachvolleyball und Biergarten – all das bietet die Playa in Cologne in Müngersdorf direkt neben dem Stadion. Auf über 5000 qm könnt ihr hier entspannen, Sport treiben, essen und trinken, Freunde treffen und feiern. Unter Pinien im weißen Sand kommt mediterranes Urlaubsgefühl auf. Kühle Getränke oder BBQs umrahmt von Bambus, Olivenbäumen und Lavendelduft – herrlich! Ein Blick auf die Website lohnt sich immer wieder, denn im Eventkalender findet sich öfter mal das ein oder andere Event.

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© Christin Otto Strand und Badespaß am Bleibtreusee

Raus aus der Kohle, rein ins Wasser: Der Braunkohleabbau hat riesige Kraterlandschaften hinterlassen, in Brühl ist daraus ein Badeparadies entstanden. Wer mit dem Auto zum Bleibtreusee fährt, spürt die Natur schon auf dem Waldparkplatz: Nur ein paar Schritte trennen einen von den offiziellen Badestellen. Am Strand beobachtet man das Treiben an der Wasserskianlage, während eine Bar für kühle Getränke sorgt. Im schönen Sandstrand lassen sich mit Vorliebe Familien mit kleinen Kindern nieder, die hier eifrig Sandburgen bauen und im Wasser planschen. Etwas ruhiger geht es auf der langgezogenen Liegewiese nebenan zu. 

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© Schrader Wingens Strandfeeling auf der Schäl Sick im Naturfreibad Vingst

Wer mit dem klassischen Freibad wenig anfangen kann, dem bietet das Naturfreibad Vingst eine super Alternative. Der Baggersee am östlichen Stadtrand Kölns punktet mit guter Wasserqualität, feinem Sandstrand und großzügigen Liegewiesen. Vor allem Familien mit Kindern sind hier bestens aufgehoben, denn für den Nachwuchs gibt es einen großen Abenteuerspielplatz, ein Kletterschiff, eine kleine Seilbahn, Wippen, Schaukeln, Sand-Wasser-Spielplätze und vieles mehr – da wird es den Kids bestimmt nicht langweilig. Bevor ihr losfahrt, solltet ihr vorher aber immer die Homepage des Bades checken, um sicherzugehen, dass auch geöffnet ist – das variiert nämlich stark.

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© Christin Otto Am Rheinstrand Köllefornia genießen

Die Kölner*innen nennen den Rheinstrand liebevoll die Rodenkirchener Riviera. Zu Recht, denn die kleinen Buchten mit ihrem weißen, feinen Sand erinnern eher an mediterrane Küsten statt an das Rheinland. Bei gutem Wetter kann man hier locker mit dem Rad hinfahren oder man nimmt einfach die Linie 16. Der Rhein ist aufgrund seiner unberechenbaren Strömung zwar nicht zum Baden und erst recht nicht zum Schwimmen geeignet, aber Sonnenbaden, Geburtstag feiern oder grillen kann man hier ganz wunderbar.

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© Christin Otto Picknicken auf der Freizeitinsel Groov

In Porz-Zündorf liegt die idyllische Freizeitinsel Groov. Hier trefft ihr auf viele jahrhundertealte Bäume, alte Fachwerkhäuser und wunderschöne Rheinstrände. Im Sommer tummeln sich an dem Sandstrand sogar Badelustige. Groov eignet sich ideal als besonderer Ort, an dem man seinen Geburtstag feiern kann – zum Beispiel mit einem Picknick. Außerdem könnt ihr euch an der Minigolfanlage austoben. Am Marktplatz kann man super Kaffee trinken oder eine Portion Pommes verdrücken.

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© Christin Otto Urlaubsfeeling am Von-Diergardt-See genießen

Wenn ihr zu denjenigen gehört, die im Hochsommer am liebsten sämtliche Klamotten ablegen, dann seid ihr am Von-Diergardt-See richtig. Dort könnt ihr euch nämlich völlig frei nackt bewegen, denn anders als bei vielen anderen Seen gibt es hier nicht nur einen abgegrenzten FKK-Bereich – FKK ist rund um den See möglich. Der ehemalige Baggersee befindet sich an der Stadtgrenze zwischen Köln-Dünnwald und Leverkusen-Manfort in einem ausgewiesenen Wasserschutzgebiet. Der See ist von Bäumen umgeben und verfügt über einen schönen Sandstrand und sauberes Wasser. In der ein oder anderen kleinen Bucht kann man auch etwas geschützter die Hüllen fallen lassen. Klingt fast schon paradiesisch! Übrigens: Baden ist offiziell zwar nicht gestattet, da das aber nicht kontrolliert wird, hüpfen viele Kölner*innen trotzdem ins Wasser.

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© Christin Otto Beachvolleyball am Rheinauhafen

Wer ein bisschen Strandfeeling in Köln sucht und sich gleichzeitig noch sportlich verausgaben will, begibt sich am besten zum Rheinauhafen: Neben der Skateplaza befinden sich nämlich direkt am Rhein zwei Volleyballfelder, die umsonst genutzt werden können. Netze muss man hier selbst mitbringen – oder sich, wenn man es etwas ruhiger angehen lässt, einfach ohne Netz beim Volleyball vergnügen. Nach dem Sport kann man sich dann gemütlich ans Rheinufer setzen und die Volleyballsession mit einem – alkoholfreien – Kölsch ausklingen lassen.

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© km 689 · COLOGNE BEACH CLUB Chillen am Rhein im km 689 Cologne Beach Club

Gemütliche Lounge-Betten, Strandliegen, Sonnenschirme, kühle Drinks – und das im Sand direkt am Rhein: Besser kann man sich wohl kaum ins Sommer-Sonne-Strand-Feeling beamen. Das Gute: Im km 689 Cologne Beach Club bekommt ihr genau das geboten. Eintritt kostet das Ganze außerhalb von Veranstaltungen nicht, allerdings gibt es einen Mindestverzehr in Höhe von fünf Euro.

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© Beachpark Cologne / Vanessa Meven Beachvolleyball im Beachpark Cologne

Bock auf Beachvolleyballtraining? Dann auf nach Bocklemünd! Zusammen mit seinem Kooperationspartner Beachplus bietet der Beachpark Kurse für Erwachsene und Camps für Jugendliche an, egal ob Anfänger oder fortgeschritten. Das Feld kann aber auch von Gruppen oder für Firmenfeiern und sonstige Events gemietet werden – sogar im Winter, dann findet hier der „exklusivste Weihnachtsmarkt Kölns“ statt. Die Beachvolleyball-Platzmiete startet bei 10 Euro pro Stunde, Strandfeeling inklusive. Im Sommer finden hier auch die Turniere des Westdeutschen Volleyballverbands statt – zum Zuschauen eine schöne Alternative zu FC Köln-Spielen.

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© The Gentle Temper Beach Club und kleine Buchten am Escher See

Wer sich wie auf Mallorca fühlen will, muss nicht unbedingt ins Flugzeug steigen. Ein Ausflug in den Kölner Stadtteil Esch/Auweiler wird an Sommertagen zum Kurzurlaub. Denn am nördlichen der beiden Escher Seen darf gebadet werden: Hier lockt das Strandbad mit seinem langen Sandstrand, Sonnenschirmen und Liegestühlen nicht nur Familien aus der Umgebung, sondern Sonnenhungrige aus der ganzen Region an. Am Wochenende kann es deshalb voller werden, weswegen Badegäste auch auf inoffizielle Uferplätze ausweichen. Obwohl das Baden außerhalb des Strandbads nicht erlaubt ist, sieht man immer wieder Sonnenanbeter, die in den kleinen Buchten am Nordufer oder am wilden Strand nördlich des Strandbads ihr Lager aufschlagen.

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